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Levershausen (hl) Am 01.09.2020 gegen 17:36 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Sudheim über Digitale Funkmeldeempfänger zu einer Tierrettung alarmiert. Auf dem Gelände der Golfanlage in Levershausen befand sich ein verletzter Schwan, der eingefangen werden musste. Wegen einer großen Tier-Gitterbox wurde die Ortsfeuerwehr Northeim mit ihrem Gerätewagen-Logistik mit alarmiert.

Der Sudheimer Ortsbrandmeister, der eine Tüte mit Brotkrumen mitgenommen hatte, näherte sich langsam dem Schwan, um ihn in die Gitterbox zu treiben. Weitere Feuerwehrleute, die eine Decke mitgebracht hatten, kreisten den Schwan ein, der ohne zu zögern in die Gitterbox ging.

Ein kleiner Junge, der mit seiner Mutter die Rettung verfolgt hatte, war froh das der verletzte Schwan von der Feuerwehr Sudheim eingefangen worden war und zur NABU nach Göttingen gebracht wurde. Dort wird sein verletztes Bein versorgt. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Die Feuerwehren im Kreis Northeim waren am späten Sonntagabend bis in die Nacht zum Montag aufgrund von drei Bränden im Einsatz.

Das erste Feuer wurde gegen 22.37 Uhr in Kohnsen im Stadtgebiet Einbeck gemeldet. Hier hatten unzählige Heuballen an einer Scheune angefangen zu brennen. Die Feuerwehr konnte den beginnenden Übergriff der Flammen auf die Scheune eindämmen und so das Gebäude vor größeren Schäden retten. Bis in den frühen Montagmorgen waren die Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei hier im Einsatz.

Nur wenige Minuten später wurde um 22.50 Uhr an der Göttinger Straße in Northeim ein Gartenlaubenbrand gemeldet. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Holzanbau an ein Wohnhaus handelte. Daraufhin wurde mit dem Stichwort „Gebäudebrand, Menschen in Gefahr“ Vollalarm für die Feuerwehr Northeim und damit für eine ganze Reihe von Ortsfeuerwehren der Stadt ausgelöst.

Als die alarmierte Feuerwehr Rotenkirchen gegen 22.56 Uhr gerade zum Brand in Kohnsen ausrückte, erkannten die Kräfte einen beginnenden Scheunenbrand bei sich in der Ortschaft. In einem Schuppen mit zwei benachbarten Silos mit Flüssigdünger waren Flammen zu sehen. Die Ortsfeuerwehr konnte die Flammen schnell löschen und hat durch diesen glücklichen Zufall wohl ein großes Feuer verhindert.

Insgesamt waren bei allen drei Bränden 250 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW im Einsatz. Die Polizei war unter anderem erneut mit dem Polizeihubschrauber im Einsatz.