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Joel Fröchtenicht

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Joel Fröchtenicht ist stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart für das Stadtgebiet Hardegsen und Mitglied der Kreispressegruppe.

Am Montag, 10. Januar, wurden die Feuerwehren Langenholtensen, Denkershausen und Hammenstedt von der Leitstelle in Northeim um 13:21 Uhr zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 248 Langenholtensen in Richtung Wiebrechtshausen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Kurz hinter der Ortschaft Langenholtensen waren ein VW Polo und ein VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Bei dem Zusammenprall schleuderte der VW Golf in den Straßengraben und fing an zu brennen. Der VW Polo drehte sich auf der Straße und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehren löschten das Feuer, das im Motorraum brannte und streuten ausfließenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab.

Weiterhin halfen sie dem Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Zur Versorgung wurde ein Notarzteinsatzwagen mit Notarzt und ein Krankenwagen vom DRK Bad Gandersheim und je einen Rettungswagen vom DRK-Northeim, ASB-Nörten-Hardenberg und JUH-Einbeck alarmiert. Die verletzten Personen wurden mit den Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher, beseitigten die herumliegenden Fahrzeugteile von der Straße und klemmten die Fahrzeugbatterien von den verunfallten Fahrzeugen ab. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm anschließend eine Ölspurbeseitigungsfirma. Da die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Bundesstraße war während des Einsatzes gesperrt.

Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Text/Foto: Horst Lange/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Rund 140 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Freitagmittag in der Northeimer Altstadt im Einsatz. Gegen 14 Uhr gingen aufgrund einer massiven Rauchentwicklung im Bereich der Breiten Straße zahlreiche Notrufe bei Feuerwehr und Polizei ein.

Gemeldet wurde ein Gebäudebrand in der Innenstadt. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen aus den Fenstern und die gemeldete Lage konnte bestätigt werden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser verhindert werden – unter anderem durch den Einsatz der Drehleiter und Trupps unter schwerem Atemschutz wurden die Flammen bekämpft. Auch das Technische Hilfswerk wurde in den Einsatz eingebunden. Durch das THW wurde das Gebäude begutachtet, um mögliche Gefahrenquellen ausschließen zu können.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Menschen in den Gebäuden und konnten bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte das Gebäude eigenständig verlassen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Northeim, Hillerse, Dankelshausen, Hammenstedt, Sudheim, Langenholtensen, die Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim, die Werkfeuerwehr Conti Tech, der Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk sowie die Polizei.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht&Horst Lange-Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Am Dienstag, 14. Dezember, geriet laut Polizei um 19:18 Uhr ein Ford Galaxy in Northeim in Brand. Das Fahrzeug stand im Kreuzungsbereich Bahnhofstrasse/Güterbahnhofstrasse in Flammen.

Der 41-jährige Fahrer bemerkten zuvor, dass das Fahrzeug immer langsamer wurde und hielten auf einer Parkplatzeinfahrt an. Beim Aussteigen schlugen bereits Qualm und Feuer aus dem Motorraum. Sofort verständigten sie über Notruf Feuerwehr und Polizei.

Zwei Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Northeim begannen beim Eintreffen an der Einsatzstelle unter Atemschutz mit einem C-Rohr die Flammen abzulöschen. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, streuten sie Bindemittel auf die Straße aus, damit die Flüssigkeiten nicht in die Kanalisation fließen konnten. Nachdem sie die Motorhaube mit einem Halligan-Tool (Brechwerkzeug) aufgehebelt hatten, wurde der Motorinnenraum noch mit einer Schaumpistole abgelöscht und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Der Sachschaden kann noch nicht genau ermittelt werden. Personen wurden nicht verletzt. Im Einsatz waren etwa 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Der Kreuzungsbereich war während des Einsatzes teilweise von der Polizei gesperrt worden. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Northeim (hl) Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Freitag , 10. Dezember, um 15:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in Northeim alarmiert.

Im Kreuzungsbereich Hermann-Friese-Straße und Theodor-Körner-Straße waren laut Polizei zwei Fahrzeuge der Marke Opel und Citroen, beide aus dem Altkreis Osterode, aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Der Opel-Fahrer, der alleine im Fahrzeug saß, wurde nicht verletzt. Die beiden Personen aus dem Citroen wurden verletzt. Eine Frau, welche auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, musste von den Kräften der Ortsfeuerwehr Northeim mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Hierzu wurde die Beifahrertür mit einem Spreizer und einer Rettungsschere herausgetrennt.

Weiterhin wurden die Fahrzeugbatterien von beiden Unfallautos abgeklemmt und ausgeflossene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut. Die zwei verletzten Personen wurden mit dem Rettungswagen in die Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Klinik gebracht. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Im Einsatz waren etwa 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Der Kreuzungsbereich wurde während des Einsatzes von der Polizei und der Feuerwehr abgesperrt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Eine Rauchentwicklung sorgte am Montagabend für den Einsatz der Uslarer Feuerwehr in der historischen Altstadt.

Anwohner meldeten gegen 18:29 Uhr massiven Brandgeruch sowie eine Rauchentwicklung aus einem leerstehenden Haus in der Pastorenstraßen.

Beim Eintreffen konnte die gemeldete Lage bestätigt werden, daraufhin verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Gebäude und konnten bei weiterer Erkundung einen Schwelbrand als Auslöser der Rauchentwicklung lokalisieren.

Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert und das Brandgut nach draußen verbracht.

Die rund 20 Kräfte von Feuerwehr und Polizei konnten ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden.

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Die Fachgruppe SRHT – Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen gibt es seit Gründung des 4. Zuges „Spezielle Rettung“ der Feuerwehrbereitschaft 4 zum 01. Juli 2020 im Landkreis Northeim. Geführt wird die Einheit durch Kai Reuter und seinen Stellvertreter Gerrit Traupe. Aber was genau sind die Aufgaben dieser speziellen Einheit?

Großeinsatz am Sonntagabend in einem Northeimer Hotel: aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung waren ab 18.36 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Kreisstadt im Einsatz.

Die Betreiber des Hotels meldeten der Einsatzleitstelle eine unklare Rauchentwicklung im Bereich des Restaurants. Aufgrund der Lage wurde beim Eintreffen der ersten Kräfte „Einsatz groß“ ausgelöst. Ebenso wurde aufgrund der unklaren Lage der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort wurde das Hotel vorsorglich komplett geräumt. Die Ursache für die Rauchentwicklung blieb zunächst unklar. Der Betroffene Bereich wurde belüftet und mittels Wärmebildkamera überprüft. Auch hier gab es keine Feststellung.

So konnten die rund 70 Kräfte ihren Einsatz nach kurzer Zeit wieder beenden. Verletzt wurde durch die Rauchentwicklung niemand.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Die Feuerwehrbereitschaft 4 bekommt nach sieben Jahren einen neuen Bereitschaftsführer. Michael Potrafke hat die Führung an Martin Döscher übergeben. Zum Abschied gab es jetzt einen Festakt mit zahlreichen Wegbegleitern am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim.

Michael Potrafkes Weg führte ihn bereits im Oktober 1998 in die Feuerwehrbereitschaft 4, besser bekannt als Umweltfeuerwehr, ein. 23 Jahre hat er bis heute in der Einheit absolviert, darunter die vergangenen sieben Jahre an der Spitze. „Kameradschaft und stets ein offenes Ohr für alle Kameradinnen und Kameraden haben die Arbeit von Michael Potrafke, der über die Kreisgrenzen hinaus geschätzt wird, ausgezeichnet“, sagte Kreisbrandmeister Marko de Klein in seiner Laudatio. Viel Verantwortung lastete auf den Schultern Potrafkes, unter anderem unterstütze er die ABC-Einheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und konnte eine ganze Reihe an Fahrzeugbeschaffungen, unter anderem Mehrzweckboote, Einsatzleitfahrzeuge und Gerätewagen, erfolgreich mit Kreisfeuerwehr und Verwaltung umsetzen.

Jetzt endete Potrafkes Führungsarbeit auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober. „Ich bin mir sicher, dass nach den letzten 23 ehrenamtlichen Jahren nun vorerst ein ruhigeres Feuerwehrleben in der Feuerwehr Wrescherode auf Dich wartet – vielleicht mit neuen großen Schritten“, so Kreisbrandmeister Marko de Klein. Auf Wunsch des Kommandos der Umweltfeuerwehr wird Martin Döscher als neuer Bereitschaftsführer zur Verfügung stehen. Döscher ist seit mehr als 25 Jahren in der Umweltfeuerwehr tätig, in den letzten Jahren als Zugführer des zweiten Zuges.

 

Links: scheidender Bereitschaftsführer Michael Potrake und rechts Bereitschaftsführer Martin Döscher

Ehrungen und Beförderungen

Mehrere Ehrungen konnten Kreisbrandmeister Marko de Klein und RegierungsbrandmeisterHenning Thörel vornehmen. Sie zeichneten Bereitschaftsführer Potrafke für sein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber am Bande des Landes Niedersachsen aus. Gary Scheele wurde mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Silber für seine langjährigen Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr geehrt. Eine weitere Ehrungen überreichten sie Bernd Kopka in Form des Ehrenzeichens des Kreisfeuerwehrverbandes in Bronze. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft in der FB4 wurden Martin Döscher und, Jörg Spoelstra geehrt.

Von Links: Henning Thörel, Jörg Richert, Karl-Heinz Hagerodt, Kevin Batezko, Jörg Spoelstra, Sina Rusteberg, Michael Potrafke, Tobias Voss, Bernd Kopka, Martin Döscher, Garry Scheele und Marko de Klein

Beförderungen gab es für Sina Rusteberg zur Oberlöschmeisterin, für Kevin Bartezko zum Oberlöschmeister und für Tobias Voss zum Hauptlöschmeister.

Von Links: Michael Potrafke, Lennart Lohrenz, Martin Döscher, Sina Rusteberg, Tobias Voss, Kevin Bartezko und Marko de Klein

Seine Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten den scheidenden Bereitschaftsführer Michael Potrafke im Innenhof des Roswitha-Gymnasiums darunter waren Ehrengäste wie der erste Kreisrat, Jörg Richert, Der Vorsitzende des Brand und -Katastrophenausschusses, Karl-Heinz Hagerodt, Regierungsbrandmeister, Henning Thörel, vom THW-Ortsverband Northeim, Oliver Dell und Dirk Rose vom THW Einbeck sowie seine Frau Sonja und Tochter Gina-Marie

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Es sind nicht immer nur Menschen, die dringend Hilfe durch die Freiwillige Feuerwehr benötigen: Eine Katze hat sich am frühen Montagabend in Volpriehausen unter einem Blechdach verirrt und fand nicht mehr selbstständig den weg ins Freie.


Gegen 17:10 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim gemeldet, dass das Jammern einer Katze im Dachbereich wahrgenommen wurde. Das bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr wenige Minuten später. Das Tier machte sich lautstark bemerkbar. Die Katze konnte durch Einsatzkräfte schnell lokalisiert werden. Mit kleinem Technischem Gerät wurden Teile der Dachverkleidung geöffnet. Schließlich führten Leckerlies zum Erfolg. Nach wenigen Minuten konnten die Besitzer ihre Katze wieder in die Arme schließen.

Für die Feuerwehr war der tierische Einsatz bereits kurze Zeit später beendet – und für die Katze bleibt hoffentlich die positive Erinnerung, dass die Feuerwehr auch ein großes Herz für Tiere hat.

Symbolbild/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

„Unter den Kameraden ist zu spüren, dass die Freude groß ist, aus unseren „Alten kleinen Feuerwehrhäusern“ jetzt zusammen in ein neues, gemeinsames großes Feuerwehrhaus umziehen zu dürfen.“

Mit diesen Worten begrüßte Ortsbrandmeister André Schiebler alle Gäste bei der feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehäuses der Feuerwehr Verliehausen/Ahlbershausen.

550.000 Euro Baukosten und mehr als 1500 Stunden Eigenleistung am Bau waren nötig, bis jetzt, fast drei Jahre nach dem ersten Spatenstich, das Gerätehaus am 03. September durch den Bürgermeister Torsten Bauer und Stadtbrandmeister Jörg Jacob übergeben werden konnte.

Ein Feuerwehrhaus nach modernsten Standards steht jetzt für die Kameradinnen und Kameraden bereit. Auf rund 350qm Fläche können so ein Schulungsraum für Unterrichte, Sitzungen, Besprechung und Veranstaltungen genutzt werden. Moderne Umkleiden inklusive Duschen stellen auch die Hygiene der Einsatzkräfte nach den Einsätzen sicher.

Lager- und Pflegeräume ermöglichen eine optimale Vor und -Nachbereitung bei Einsätzen und Übungen.
Dass dies alles funktioniert, wurde schon bewiesen, der erste Einsatz aus dem neuen Gerätehaus ließ nicht lange auf sich warten. So zeigten sich auch hier alle Vorteile der neuen Unterkunft: übersichtliche Parkmöglichkeiten, genügend Platz zum Umziehen, die Kurze Anfahrt zum Gerätehaus für beide Wehren und die vermehrte Anzahl der Einsatzkräfte gerade in der sogenannten Tagesverfügbarkeit.

„Ein besonderer Dank gilt auch den regionalen Firmen, welche mit Material und Manpower beim Bau unterstützten“, lobte Jörg Jacob.

Wir wünschen alles Gute mit dem neuen Feuerwehrhaus.

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim