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Besser so als andersrum: Eine aufmerksame Bürgerin aus Echte hat gemeinsam mit einer weiteren Person eine unklare Rauchentwicklung im Wald des Altämter Ortsteils wahrgenommen und den Notruf gewählt. Die um 8.23 Uhr alarmierte Feuerwehr Echte hat Waldgebiete, Ortschaft und auch den Bereich bis ins benachbarte Imbshausen kontrolliert. Feuer konnte nicht festgestellt werden, hingegen eine wetterbedingte Nebelbildung im beschriebenen Bereich.

Mit Blick auf die anhaltende Dürre und die unzähligen Brände in den vergangenen Wochen und Monaten hat die Anruferin richtig reagiert – das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ist zum Verhindern von größeren Bränden bei der aktuell trockenen Vegetation entscheidend. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet, 15 Kräfte waren im Einsatz beziehungsweise in Bereitstellung. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei aus Bad Gandersheim.

Text und Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr


Behrensen (hl) Zu einem Brand in einem Treppenhaus kam es in den Morgenstunden des Mittwochs, 19. Januar, in der Behrenser Straße in Behrensen. Gegen 05:38 Uhr wurden die Feuerwehren Behrensen, Moringen, der Löschzug 4, das sind Blankenhagen, Thüdinghausen, Behrensen, Großenrode und die Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim von den Disponenten der Leitstelle in Northeim alarmiert. Weiterhin wurde der Notarzt von Northeim und ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg mit alarmiert. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurde vom DRK Northeim ebenfalls noch ein weiterer Rettungswagen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache war im Treppenhaus eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Decke, welche mit Holzpaneelen verkleidet war, ausgebreitet hatte. Da die ersten Feuerwehrkräfte beim Eintreffen bereits einen Feuerschein im Treppenhaus sahen, ließ der Einsatzleiter eine Fensterscheibe neben der Haustür einschlagen, um dort eine weibliche Person zu retten. Diese wurde anschließend vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Göttingen gebracht.

Das Feuer wurde von den Feuerwehrkräften unter Atemschutz und mit einem C- Rohr gelöscht und die Räume nach weiteren Personen abgesucht. Da sich die Flammen auf die hölzerne Decke ausgebreitet hatten, wurden die Holzpaneele von den Feuerwehrleuten abgerissen und nach draußen gebracht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle nach Brandnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Der Sachschaden wurde von der Polizei auf 10.000 Euro geschätzt. Das Haus ist im Moment nicht bewohnbar. Die Einsatzkräfte aus Northeim brauchten nicht eingesetzt werden.

Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Unter ihnen waren auch der Stadtbrandmeister von Moringen Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller mit an der Einsatzstelle. Die Besatzung des Rettungswagens, der zum Eigenschutz der Einsatzkräfte mit alarmiert wurde, musste einen Feuerwehrmann vor Ort versorgen. Während des Einsatzes war die Behrenser Straße für den Verkehr gesperrt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim