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Phil Heise

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Phil Heise ist Mitglied der Ortsfeuerwehr Hevensen und der Technischen Einsatzleitung. Primär deckt er als Teil der Kreispressegruppe die Umgebung der Stadt Hardegsen, sowie des Gemeindegebiets Nörten-Hardenberg und der Stadtgebiete Northeim und Moringen ab.

Was bedeutet eigentlich TEL ? 

TEL ist die Abkürzung für Technische Einsatzleitung. Im Landkreis Northeim besteht diese aus 3 Gruppen: TEL Bad Gandersheim (BA-NORD/OST), TEL Einbeck (BA-NORD) und der TEL Northeim (BA-OST).

Die TEL Northeim verfügt über eine Drohne (siehe Bild) mit Wärmebildkamera. Mit dieser sind sie in der Lage bei Dunkelheit Felder etc. zu überfliegen, um zum Beispiel eine vermisste Person zu finden. Außerdem wird diese Drohne auch bei Gebäudebränden verwendet, um ein besseres Lagebild aus der Luft zu bekommen. Ebenfalls wird die Drohne durch die Polizei angefordert, um bei der Unfallaufnahme mit Bildern aus der Luft zu unterstützen.

Zu den häufigsten Einsätzen der TEL zählen Personensuchen, aber auch Großschadenslagen, wie zum Beispiel ein Brand in einem Seniorenheim, gehören zu den Einsätzen der TEL. Der Schwerpunkt hierbei liegt bei der Organisation des Funkverkehrs und einer übersichtlichen Darstellung der Lage. Außerdem übernimmt die TEL die Dokumentierung des gesamten Einsatzes damit der Einsatzleiter mit seinen Entscheidungen bei späteren Untersuchungen durch Polizei etc. eine schriftliche Absicherung hat.

Die TEL ist also eine Einheit, die zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung dient. Es werden keine Einsatzrelevanten Entscheidungen durch sie getroffen, dies obliegt dem Einsatzleiter vor Ort. 

Du möchtest mehr über die Technische Einsatzleitung Northeim – Landkreis Northeim erfahren? Dann Besuch die neue Webseite  und erfahre mehr über die Arbeit in der Technischen Einsatzleitung.

http://www.tel-northeim.de/

Am Freitag, den 06.09.2019 wurden die Feuerwehren Moringen, Fredelsloh und Oldenrode zu einer unklaren Rauchentwicklung zur Firma Bock in der Hamlerstraße aus der Bereitstellung alarmiert.

Vorort angekommen wurde die Lage erkundet und man hat umgehend Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt.

Aufgrund der Größe des Betriebsgebäudes waren weitere Atemschutztrupps erforderlich. Aus diesem Grund wurde noch die Feuerwehr Lutterbeck zur Einsatzstelle alarmiert.

Außerdem wurde während dieser Übung das neue Atemschutzsammelstellenkonzept der Feuerwehren der Stadt Moringen getestet.

Die Atemschutzsammelstelle ist ein zentraler Punkt bei einem Einsatz, wo sich alle im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger melden und/oder sammeln. Dieses Konzept ist gerade bei größeren Einsätzen eine wichtige Komponente für einen reibungslosen Ablauf!

Ebenfalls waren die Arztgruppe der Kreisfeuerwehr Northeim und die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuz im Einsatz, dessen Aufgabe die Verletztenbetreuung war. Die Arztgruppe der Kreisfeuerwehr stellte einen Sicherungstrupp, sowie einen Notarzt für einen möglichen Atemschutznotfall.

Gegen 21 Uhr waren alle Personen aus dem Gebäude gerettet und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Am Sontag den 25.08.2019 gegen 22:30 Uhr wurden die Feuerwehr Moringen und der Löschzug 4 der Stadt Moringen (OF Großenrode, Behrensen, Thüdinghausen und Blankenhagen) zu einem ausgelösten Rauchmelder nach Thüdinghausen alarmiert.

Der Rauchmelder wurde durch den Besitzer des Hauses bemerk, welcher zum Zeitpunkt der Auslösung auch Rauch wahr nehmen konnte, woraufhin er die Feuerwehr alarmierte.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte jedoch kein Rauch mehr festgestellt werden. Die OF Moringen brachte einen E-Lüfter in Stellung um das Gebäude zu lüften und suchte alle Räume mit einer Wärmebildkamera ab. 

Die Ursache für den Rauch konnte seitens der Feuerwehr nicht geklärt werden. Für die rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei war gegen 23:30 Uhr der Einsatz beendet

Am Donnerstag, den 06.06.2019 kam es gegen 19:50 Uhr zu einer Verpuffung in einer Maschinenhalle außerhalb der Ortschaft Hammenstedt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung die schon aus einiger Entfernung sichtbar war ließ der Fahrzeugführer der OF Hammenstedt bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle weitere Kräfte aus Langenholtensen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmieren.

Nach Erkundung durch den Fahrzeugführer Hammenstedt stellte sich heraus, dass sich beim eintreffen vermutlich noch Personen im Gebäude befanden. Insgesamt 4 Atemschutztrupps aus Hammenstedt und Langenholtensen begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude.

Während der Menschenrettung kam es zu weiteren Explosionen im Gebäude, hierbei handelte es sich lediglich um Reifen die durch die entstehende Hitze geplatzt sind.

Es stellte sich heraus das sich mindestens 5 Person im Gebäude aufhielten, welche nach kurzer zeit alle gerettet werden konnten.

Als eine große Herausforderung stellte die Wasserversorgung da. Die OF Langenholtensen bekam den Auftrag, eine ca. 300 m lange Leitung zur Einsatzstelle zu verlegen, um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten.

Gegen 21:00 Uhr war für alle eingesetzten Kräfte der Einsatz beendet.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario um eine Übung um den Ernstfall zu proben.

Die Feuerwehr Hevensen hat zum Jahresbeginn ein neues Kleinlöschgerät bekommen. Mit diesem Gerät ist man in der Lage bei richtiger Handhabung ein klein bis mittel großes Feuer zu löschen. Das MicroCAFS Löschgerät ersetzt in Zukunft bei allen Feuerwehren im Stadtgebiet Hardegsen die Kübelspritze.

Bei ihrem Übungsdienst am Mittwoch, den 13. Februar hat die Feuerwehr Hevensen ihr neues Kleinlöschgerät auf Herz und Nieren getestet und ist nun in der Lage,  dieses Gerät auch im Ernstfall richtig und möglichst effektiv einzusetzen.