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Vor Kurzem fand in den Räumlichkeiten der Harz‑Weser‑Werkstätten Dassel die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dassel statt.

Ortsbrandmeister Olaf Haase eröffnete die Jahreshauptversammlung, die für alle Anwesenden wegen der ungewohnten Jahreszeit und vor allem der geltenden Corona-Maßnahmen mit all ihren Herausforderungen außergewöhnlich war.

Eine Unwetterfront forderte am Freitag und Samstag den Einsatz von über 100 Feuerwehrkräften im Landkreis Northeim. Betroffen waren die Stadtgebiete Uslar und Dassel.

Anwohner meldeten der Einsatzleitstelle am Freitagabend gegen 21:10 Uhr einen Erdrutsch im Bereich der Ortsdurchfahrt Gierswald bei Uslar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte dieser im Bereich des Heidewegs bestätigt werden. Eine Böschung oberhalb einer Stützmauer war abgerutscht. Die Schlammmassen hatten ein angrenzend geparktes Auto sowie die Straße unter sich begraben.

Durch die Einsatzkräfte wurde die Gefahrenstelle abgesichert und mithilfe zweier aus der Bevölkerung bereitgestellten Treckern sowie des Tanklöschfahrzeuges der Ortsfeuerwehr Volpriehausen die Straße von den Schlammmassen befreit. Des Weiteren wurde eine überlaufende Baugrube durch die Kräfte abgepumpt. Die Kameradinnen und Kameraden konnten ihren Einsatz nach rund einer Stunde beenden.

Im Raum Dassel kam es am Samstagmittag ab 11.44 Uhr zu diversen Unwettereinsätzen. Straßen wurden überflutet, teils mit Schlamm bedeckt und ein Keller sowie eine Scheune liefen voll Wasser. Die Feuerwehren aus Dassel, Markoldendorf, Eilensen, Deitersen, Amelsen und Mackensen waren im Einsatz. Auch hier hat die Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Gerätschaften unterstützt.

Bei den Unwettereinsätzen waren insgesamt über 100 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht,Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim & Jörg Jacob/Feuerwehr Uslar

Ein Großbrand beschäftigt auch am Donnerstagabend weiter die Rettungskräfte in Relliehausen bei Dassel. Kurz nach 17 Uhr wurde ein Feuer auf einem Versuchsgut in der Ortschaft gemeldet – wenig später stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Rauchsäule war aus weiten Teilen Südniedersachsens sichtbar. So meldeten sich Personen aus Northeim, Drüber bis hin nach Dransfeld über die sozialen Medien bei der Kreisfeuerwehr und berichteten von einer massiven Rauchsäule.