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Großer Bahnhof für Dassels langjährigen Stadtbrandmeister Harald Sehl: Rund 150 Einsatzkräfte haben sich nach über 18 Jahren von ihrem Feuerwehr-Chef verabschiedet. Dieser wollte eigentlich einen Abschied ohne viel Tamtam – ein Wunsch, dem man mit Blick auf das umfangreiche Engagement Sehls aber ausnahmsweise nicht nachgekommen ist.

Dassel „Es tut gut nach zwei Jahren ohne Leistungsvergleich wieder zusammenkommen zu können“, so stellte es Dassels Stadtbrandmeister und stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord Harald Sehl in seinen Begrüßungsworten fest„zwei Jahre Unterbrechung wegen Corona“. Die Feuerwehren des Brandabschnittes, bestehend aus den Stadtgebieten Dassel und Einbeck, haben in diesem Jahr gezeigt, dass sie nach dieser langen Pause nichts verlernt haben undso ehrgeizig sind, wie vor der Pandemie.

Damit gab es am vergangenen Sonntag spannende Wettbewerbe. 38 Mannschaften waren in Dassel angetreten, um sich bei heißen Temperaturen den DisziplinenLöschangriff, Saugschläuche kuppeln und einer Fahrprüfung zu stellen. Die Aufgabenteile verlangten den Teilnehmern Teamgeist, Feuerwehr-Wissen, Geschicklichkeit und auch Schnelligkeit ab. Eigenschaften, die im echten Einsatz auch gefordert sind.

 Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete die Siegerehrung. Diese wurdedurch den Dassler Stadtbrandmeister Harald Sehl, sowie den Einbecker Stadtbrandmeister Lars Lachstädter durchgeführt. Als von den Leistungen beeindruckte Gäste waren die Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Frau Dr. Sabine Michalek und der Bürgermeister der Stadt Dassel, Herrn Sven Wollter, mit dabei.

Im Leistungsentscheid konnte sich die Mannschaft aus Strodthagen vor derMannschaft aus IberPlatz 2, sowie Einbeck I – Platz 3 durchsetzen.

 

Foto: Die drei Siegermannschaften v.l. Einbeck I, Strodthagen und Iber eingerahmt von Bgm. Wolter und Michalek, den Stadtbrandmeistern Einbeck und Dassel sowie dem Fachbereichsleiter Wettbewerbe, Rolf Engelke.

Vor Kurzem fand in den Räumlichkeiten der Harz‑Weser‑Werkstätten Dassel die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dassel statt.

Ortsbrandmeister Olaf Haase eröffnete die Jahreshauptversammlung, die für alle Anwesenden wegen der ungewohnten Jahreszeit und vor allem der geltenden Corona-Maßnahmen mit all ihren Herausforderungen außergewöhnlich war.

Eine Unwetterfront forderte am Freitag und Samstag den Einsatz von über 100 Feuerwehrkräften im Landkreis Northeim. Betroffen waren die Stadtgebiete Uslar und Dassel.

Anwohner meldeten der Einsatzleitstelle am Freitagabend gegen 21:10 Uhr einen Erdrutsch im Bereich der Ortsdurchfahrt Gierswald bei Uslar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte dieser im Bereich des Heidewegs bestätigt werden. Eine Böschung oberhalb einer Stützmauer war abgerutscht. Die Schlammmassen hatten ein angrenzend geparktes Auto sowie die Straße unter sich begraben.

Durch die Einsatzkräfte wurde die Gefahrenstelle abgesichert und mithilfe zweier aus der Bevölkerung bereitgestellten Treckern sowie des Tanklöschfahrzeuges der Ortsfeuerwehr Volpriehausen die Straße von den Schlammmassen befreit. Des Weiteren wurde eine überlaufende Baugrube durch die Kräfte abgepumpt. Die Kameradinnen und Kameraden konnten ihren Einsatz nach rund einer Stunde beenden.

Im Raum Dassel kam es am Samstagmittag ab 11.44 Uhr zu diversen Unwettereinsätzen. Straßen wurden überflutet, teils mit Schlamm bedeckt und ein Keller sowie eine Scheune liefen voll Wasser. Die Feuerwehren aus Dassel, Markoldendorf, Eilensen, Deitersen, Amelsen und Mackensen waren im Einsatz. Auch hier hat die Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Gerätschaften unterstützt.

Bei den Unwettereinsätzen waren insgesamt über 100 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht,Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim & Jörg Jacob/Feuerwehr Uslar