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Die Feuerwehren Kalefeld und Echte wurden am Heiligabend, 24. Dezember, um 10.06 Uhr zu einem brennenden Auto auf die Bundesstraße 445 gerufen. Auf der Bundesstraße 445, Höhe Abfahrt zum Sportplatz, sollte das Fahrzeug brennen.

Vor Ort ergab sich aber ein anderes Bild. Zwei Fahrzeuge waren im Kreuzungsbereich zusammengestoßen, mehrere Personen wurden dabei verletzt. Der Einsatz der mit alarmierten Löschgruppe Eboldshausen war daher nicht mehr erforderlich.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und übernahm die Erstversorgung der Patienten. Da es sich bei einem der Fahrzeuge um einen PKW mit Gastank handelte, wurde das mögliche Austreten von Gas mit einem Messgerät überprüft. Dieser Test verlief negativ.

Die Bundesstraße war für die Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei halbseitig gesperrt. Gegen Mittag war die Straße wieder geräumt. Rund 30 Kräfte der Feuerwehren aus Echte und Kalefeld, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei waren im Einsatz. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Text und Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

Am heutigen Donnerstag ist Premiere für den Live-Onlinedienst der Kreisjugendfeuerwehr Northeim. Florian Peters und Konstantin Mennecke starten heute mit Brennen und Löschen. Der Dienst für die Kinder- und Jugendfeuerwehr wird ab 17 Uhr live gesendet – wir starten die Übertragung bereits um 16.45 Uhr. Das Livevideo gibt’s bei Facebook und YouTube zu sehen.

Am 12. Oktober hat der Landkreis Northeim im Glaubenszentrum Bad Gandersheim etwa 250 Personen auf eine Infektion mit Covid-19 getestet. Etwa 120 Personen waren negativ und befinden sich seit dem als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Um sicherzustellen, dass sich in diesen drei Wochen niemand unwissentlich, das heißt ohne Symptome zu zeigen angesteckt und das Virus möglicherweise weiter verbreitet hat, sollen am Montag 118 Personen erneut getestet werden. Mit den Ergebnissen wird im Laufe des Mittwochs (4. November) gerechnet.

Die Quarantäne der Kontaktpersonen war zunächst bis zum 5. November befristet worden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Glaubenszentrums durften sich in dieser Zeit ausschließlich in ihnen zugewiesenen Kohorten bewegen, die nach Infizierten und Nichtinfizierten unterteilt waren. „Trotz dieser Kohortenbildung sind Ansteckungen über Umwege, zum Beispiel durch sogenannte Haushaltskontakte, möglich“, erklärt Dr. Regina Pabst, Leiterin der Gesundheitsdienste beim Landkreis Northeim. In größeren Gruppen können sich so auch unter der Quarantäne noch längere Infektionsketten bilden. Deshalb sieht das Robert-Koch-Institut in diesen Fällen bisher deutlich längere Quarantänezeiten als die für das Glaubenszentrum ausgesprochenen 3 Wochen vor. Eine sehr lange Quarantänezeit ist nachvollziehbarerweise für alle Betroffenen eine erhebliche Belastung. Dr. Pabst erklärt weiter „Wir wären froh, wenn wir die Quarantäne mit Ablauf des 5.11. aufheben könnten. Außerdem wäre es auch für die Mitglieder des Glaubenszentrums sicher beruhigend, wenn der Nachweis erbracht wird, dass das Infektionsgeschehen beendet ist. Deshalb sollen die Ergebnisse der erneuten Testung als Grundlage dienen, ob die Quarantäne wie geplant aufgehoben werden kann“.

Insgesamt rund 36 Einsatzkräfte der Johanniter Unfallhilfe und des Deutschen Roten Kreuzes sind gemeinsam mit der Umweltfeuerwehr des Landkreises (Feuerwehrbereitschaft IV) auf dem Gelände des Glaubenszentrums im Einsatz. Während die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für den Aufbau der Infrastruktur und die Dekontamination der Schutzkleidung/Rettungskräfte zuständig sind, nehmen die übrigen Rettungskräfte die Abstriche. 69 Tests finden auf dem Gelände des Glaubenszentrums statt, die übrigen 50 Tests übernehmen zwei mobile Teams in den teils außerhalb gelegenen Unterkünften und privaten Wohnungen.

Für die Testung auf dem Gelände steht ein Zelt bereit, in dem die Abstriche für den PCR-Test vorgenommen werden.

Fragen und Antworten

Insbesondere in den sozialen Netzwerken sind in den vergangenen Tagen vermehrt Fragen zum Vorgehen bei den Corona-Tests an die Kreisverwaltung und die Kreisfeuerwehr gestellt worden. Das Presseteam des Landkreises hat die häufigsten Fragen am Ende dieses Artikels beantwortet.

Quelle: Landkreis Northeim-Pressedienst, Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim