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„Unter den Kameraden ist zu spüren, dass die Freude groß ist, aus unseren „Alten kleinen Feuerwehrhäusern“ jetzt zusammen in ein neues, gemeinsames großes Feuerwehrhaus umziehen zu dürfen.“

Mit diesen Worten begrüßte Ortsbrandmeister André Schiebler alle Gäste bei der feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehäuses der Feuerwehr Verliehausen/Ahlbershausen.

550.000 Euro Baukosten und mehr als 1500 Stunden Eigenleistung am Bau waren nötig, bis jetzt, fast drei Jahre nach dem ersten Spatenstich, das Gerätehaus am 03. September durch den Bürgermeister Torsten Bauer und Stadtbrandmeister Jörg Jacob übergeben werden konnte.

Ein Feuerwehrhaus nach modernsten Standards steht jetzt für die Kameradinnen und Kameraden bereit. Auf rund 350qm Fläche können so ein Schulungsraum für Unterrichte, Sitzungen, Besprechung und Veranstaltungen genutzt werden. Moderne Umkleiden inklusive Duschen stellen auch die Hygiene der Einsatzkräfte nach den Einsätzen sicher.

Lager- und Pflegeräume ermöglichen eine optimale Vor und -Nachbereitung bei Einsätzen und Übungen.
Dass dies alles funktioniert, wurde schon bewiesen, der erste Einsatz aus dem neuen Gerätehaus ließ nicht lange auf sich warten. So zeigten sich auch hier alle Vorteile der neuen Unterkunft: übersichtliche Parkmöglichkeiten, genügend Platz zum Umziehen, die Kurze Anfahrt zum Gerätehaus für beide Wehren und die vermehrte Anzahl der Einsatzkräfte gerade in der sogenannten Tagesverfügbarkeit.

„Ein besonderer Dank gilt auch den regionalen Firmen, welche mit Material und Manpower beim Bau unterstützten“, lobte Jörg Jacob.

Wir wünschen alles Gute mit dem neuen Feuerwehrhaus.

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Sohlingen hat am Freitagabend den Einsatz von rund 45 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. „Zimmerbrand im Knobbenweg“ lautete die Meldung um 17:16 Uhr.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine massive Rauchentwicklung bestätigen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass Unrat in einem Zimmer im 1. Obergeschoss brannte. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen ablöschen und das Brandgut aus dem Gebäude bringen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet und mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sohlingen, Uslar, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Nur eine Stunde zuvor forderte ein Stromausfall im Bereich Uslar und Bodenfelde den Einsatz der Feuerwehren.

So wurde die Feuerwehr Bodenfelde gegen 16:04 Uhr mit dem Stichwort „Einsatz Mittel TH- Stromausfall“ in das in Bodenfelde ansässige Holzkohlewerk alarmiert. Vor Ort galt es zur Gefahrenabwehr mehrere Verkohlungsanlagen zu kühlen.

So konnte durch diesen Einsatz ein größerer Schaden verhindert werden. Auch die Uslarer Einsatzkräfte wurden aufgrund des Stromausfalls alarmiert. Personen im Aufzug war da die Meldung, dies konnte beim Eintreffen aber nicht bestätigt werden.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Rund 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in der Nacht zu Sonntag in Folge eines Verkehrsunfalls im Einsatz. Gegen 23:35 Uhr wurde der Einsatzleitstelle Northeim ein brennendes Fahrzeug nach Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 241 gemeldet. Eine Person sollte kurz vor der Ortschaft Gierswalde von Bollensen kommend zudem verletzt sein.

Vor Ort zeigte sich folgendes Bild: Ein Autofahrer war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, in einen Straßengraben gefahren und auf die Fahrbahn zurückgeschleudert worden. Während der Fahrer das Auto selbstständig verlassen konnte, wurde der Beifahrer durch die ersteintreffende Feuerwehr Gierswalde schwersteingeklemmt im Fahrzeug vorgefunden. Die Person wurde mittels schwerem hydraulischem Rettungsgerät befreit, trotz des schnellen Einsatzes aller Rettungskräfte kam für den Beifahrer jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Durch die Feuerwehren Gierswalde, Volpriehausen und Uslar wurde der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen, die Gefahrenstelle abgesichert sowie für die Unfallaufnahme der Polizei die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet.

Die Bundesstraße 241 war für mehrere Stunden vollgesperrt.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Eine brennende Holzfinne in der Gemeinde Wesertal im Nachbarland Hessen war Grund für eine erneute Alarmierung der Uslarer Kräfte.

Gegen 02:11 Uhr wurden das LF 20 der Feuerwehr Uslar sowie das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Schönhagen mit dem Stichwort „SoKfz LF/TLF Brand“ nach Oedelsheim alarmiert.

Ersten Meldungen nach stand ein Langholzstapel von rund 40 Metern in Brand. Durch die schnelle Meldung eines Passanten konnte eine Ausbreitung auf den Wald verhindert werden.

Die Uslarer Einsatzkräfte konnten ihren Einsatz gegen 4:00 Uhr morgens beenden.

Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim Fotos: Feuerwehr Uslar

Eine Unwetterfront forderte am Freitag und Samstag den Einsatz von über 100 Feuerwehrkräften im Landkreis Northeim. Betroffen waren die Stadtgebiete Uslar und Dassel.

Anwohner meldeten der Einsatzleitstelle am Freitagabend gegen 21:10 Uhr einen Erdrutsch im Bereich der Ortsdurchfahrt Gierswald bei Uslar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte dieser im Bereich des Heidewegs bestätigt werden. Eine Böschung oberhalb einer Stützmauer war abgerutscht. Die Schlammmassen hatten ein angrenzend geparktes Auto sowie die Straße unter sich begraben.

Durch die Einsatzkräfte wurde die Gefahrenstelle abgesichert und mithilfe zweier aus der Bevölkerung bereitgestellten Treckern sowie des Tanklöschfahrzeuges der Ortsfeuerwehr Volpriehausen die Straße von den Schlammmassen befreit. Des Weiteren wurde eine überlaufende Baugrube durch die Kräfte abgepumpt. Die Kameradinnen und Kameraden konnten ihren Einsatz nach rund einer Stunde beenden.

Im Raum Dassel kam es am Samstagmittag ab 11.44 Uhr zu diversen Unwettereinsätzen. Straßen wurden überflutet, teils mit Schlamm bedeckt und ein Keller sowie eine Scheune liefen voll Wasser. Die Feuerwehren aus Dassel, Markoldendorf, Eilensen, Deitersen, Amelsen und Mackensen waren im Einsatz. Auch hier hat die Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Gerätschaften unterstützt.

Bei den Unwettereinsätzen waren insgesamt über 100 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht,Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim & Jörg Jacob/Feuerwehr Uslar

Eine gemeldete Ölspur am heutigen Sonntag führte gegen 11:39 Uhr zum Einsatz mehrerer Feuerwehren.

Der Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim wurde zunächst eine Ölspur im Bereich der Ortsdurchfahrten Gierswalde, Bollensen und Uslar gemeldet. Bei der weiteren Erkundung der betroffenen Bereiche stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um auslaufenden Dieselkraftstoff handelt.

Durch die ebenfalls alarmierte Polizei konnte festgestellt werden, dass sich die Dieselspur von der Autobahnabfahrt Nörten-Hardenberg bis nach Lauenförde in den Nachbarlandkreis Holzminden zieht. So wurden auch die Feuerwehren Volpriehausen, Sohlingen, Schönhagen und Kammerborn in den Einsatz einbezogen und streuten in den Ortsdurchfahrten den auslaufenden Kraftstoff ab.

Die Bereiche der Bundesstraßen wurden durch die Straßenmeisterei überprüft und eine Ölbeseitigungsfirma dazu gerufen. Ein Einlaufen des Kraftstoffes in die Kanalisation konnte durch die Feuerwehe verhindert werden.

Die rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei ,Straßenmeisterei sowie des Bauhofes der Stadt Uslar konnten ihren Einsatz nach ca. zweieinhalb Stunden beenden.