Tag

Umweltfeuerwehr

Browsing

Die Feuerwehrbereitschaft 4 bekommt nach sieben Jahren einen neuen Bereitschaftsführer. Michael Potrafke hat die Führung an Martin Döscher übergeben. Zum Abschied gab es jetzt einen Festakt mit zahlreichen Wegbegleitern am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim.

Michael Potrafkes Weg führte ihn bereits im Oktober 1998 in die Feuerwehrbereitschaft 4, besser bekannt als Umweltfeuerwehr, ein. 23 Jahre hat er bis heute in der Einheit absolviert, darunter die vergangenen sieben Jahre an der Spitze. „Kameradschaft und stets ein offenes Ohr für alle Kameradinnen und Kameraden haben die Arbeit von Michael Potrafke, der über die Kreisgrenzen hinaus geschätzt wird, ausgezeichnet“, sagte Kreisbrandmeister Marko de Klein in seiner Laudatio. Viel Verantwortung lastete auf den Schultern Potrafkes, unter anderem unterstütze er die ABC-Einheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und konnte eine ganze Reihe an Fahrzeugbeschaffungen, unter anderem Mehrzweckboote, Einsatzleitfahrzeuge und Gerätewagen, erfolgreich mit Kreisfeuerwehr und Verwaltung umsetzen.

Jetzt endete Potrafkes Führungsarbeit auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober. „Ich bin mir sicher, dass nach den letzten 23 ehrenamtlichen Jahren nun vorerst ein ruhigeres Feuerwehrleben in der Feuerwehr Wrescherode auf Dich wartet – vielleicht mit neuen großen Schritten“, so Kreisbrandmeister Marko de Klein. Auf Wunsch des Kommandos der Umweltfeuerwehr wird Martin Döscher als neuer Bereitschaftsführer zur Verfügung stehen. Döscher ist seit mehr als 25 Jahren in der Umweltfeuerwehr tätig, in den letzten Jahren als Zugführer des zweiten Zuges.

 

Links: scheidender Bereitschaftsführer Michael Potrake und rechts Bereitschaftsführer Martin Döscher

Ehrungen und Beförderungen

Mehrere Ehrungen konnten Kreisbrandmeister Marko de Klein und RegierungsbrandmeisterHenning Thörel vornehmen. Sie zeichneten Bereitschaftsführer Potrafke für sein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber am Bande des Landes Niedersachsen aus. Gary Scheele wurde mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Silber für seine langjährigen Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr geehrt. Eine weitere Ehrungen überreichten sie Bernd Kopka in Form des Ehrenzeichens des Kreisfeuerwehrverbandes in Bronze. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft in der FB4 wurden Martin Döscher und, Jörg Spoelstra geehrt.

Von Links: Henning Thörel, Jörg Richert, Karl-Heinz Hagerodt, Kevin Batezko, Jörg Spoelstra, Sina Rusteberg, Michael Potrafke, Tobias Voss, Bernd Kopka, Martin Döscher, Garry Scheele und Marko de Klein

Beförderungen gab es für Sina Rusteberg zur Oberlöschmeisterin, für Kevin Bartezko zum Oberlöschmeister und für Tobias Voss zum Hauptlöschmeister.

Von Links: Michael Potrafke, Lennart Lohrenz, Martin Döscher, Sina Rusteberg, Tobias Voss, Kevin Bartezko und Marko de Klein

Seine Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten den scheidenden Bereitschaftsführer Michael Potrafke im Innenhof des Roswitha-Gymnasiums darunter waren Ehrengäste wie der erste Kreisrat, Jörg Richert, Der Vorsitzende des Brand und -Katastrophenausschusses, Karl-Heinz Hagerodt, Regierungsbrandmeister, Henning Thörel, vom THW-Ortsverband Northeim, Oliver Dell und Dirk Rose vom THW Einbeck sowie seine Frau Sonja und Tochter Gina-Marie

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Am 12. Oktober hat der Landkreis Northeim im Glaubenszentrum Bad Gandersheim etwa 250 Personen auf eine Infektion mit Covid-19 getestet. Etwa 120 Personen waren negativ und befinden sich seit dem als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Um sicherzustellen, dass sich in diesen drei Wochen niemand unwissentlich, das heißt ohne Symptome zu zeigen angesteckt und das Virus möglicherweise weiter verbreitet hat, sollen am Montag 118 Personen erneut getestet werden. Mit den Ergebnissen wird im Laufe des Mittwochs (4. November) gerechnet.

Die Quarantäne der Kontaktpersonen war zunächst bis zum 5. November befristet worden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Glaubenszentrums durften sich in dieser Zeit ausschließlich in ihnen zugewiesenen Kohorten bewegen, die nach Infizierten und Nichtinfizierten unterteilt waren. „Trotz dieser Kohortenbildung sind Ansteckungen über Umwege, zum Beispiel durch sogenannte Haushaltskontakte, möglich“, erklärt Dr. Regina Pabst, Leiterin der Gesundheitsdienste beim Landkreis Northeim. In größeren Gruppen können sich so auch unter der Quarantäne noch längere Infektionsketten bilden. Deshalb sieht das Robert-Koch-Institut in diesen Fällen bisher deutlich längere Quarantänezeiten als die für das Glaubenszentrum ausgesprochenen 3 Wochen vor. Eine sehr lange Quarantänezeit ist nachvollziehbarerweise für alle Betroffenen eine erhebliche Belastung. Dr. Pabst erklärt weiter „Wir wären froh, wenn wir die Quarantäne mit Ablauf des 5.11. aufheben könnten. Außerdem wäre es auch für die Mitglieder des Glaubenszentrums sicher beruhigend, wenn der Nachweis erbracht wird, dass das Infektionsgeschehen beendet ist. Deshalb sollen die Ergebnisse der erneuten Testung als Grundlage dienen, ob die Quarantäne wie geplant aufgehoben werden kann“.

Insgesamt rund 36 Einsatzkräfte der Johanniter Unfallhilfe und des Deutschen Roten Kreuzes sind gemeinsam mit der Umweltfeuerwehr des Landkreises (Feuerwehrbereitschaft IV) auf dem Gelände des Glaubenszentrums im Einsatz. Während die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für den Aufbau der Infrastruktur und die Dekontamination der Schutzkleidung/Rettungskräfte zuständig sind, nehmen die übrigen Rettungskräfte die Abstriche. 69 Tests finden auf dem Gelände des Glaubenszentrums statt, die übrigen 50 Tests übernehmen zwei mobile Teams in den teils außerhalb gelegenen Unterkünften und privaten Wohnungen.

Für die Testung auf dem Gelände steht ein Zelt bereit, in dem die Abstriche für den PCR-Test vorgenommen werden.

Fragen und Antworten

Insbesondere in den sozialen Netzwerken sind in den vergangenen Tagen vermehrt Fragen zum Vorgehen bei den Corona-Tests an die Kreisverwaltung und die Kreisfeuerwehr gestellt worden. Das Presseteam des Landkreises hat die häufigsten Fragen am Ende dieses Artikels beantwortet.

Quelle: Landkreis Northeim-Pressedienst, Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Am Donnerstag, den 27.06.2019, verbrachten die Feuerwehren aus Kalefeld und Oldenrode einen gemeinsamen Dienstabend mit dem 2.- und 3. Zug der Feuerwehrbereitschaft 4, besser bekannt als Umweltfeuerwehr.

Um 18:30 Uhr war Treffen beim Gaslager der Transgas Flüssiggas Transport und Logistik GmbH & Co. KG in Kalefeld.

Zusammen mit dem dortigen Personal wurden drei Gruppen gebildet. Zwei Gruppen führten einen Rundgang über das Gelände durch, wobei diesen auch die einzelnen Gebäude und Anlagen erklärt wurden. Die dritte Gruppe beschäftigte sich währenddessen mit dem Kühlen eines Leckgeschlagenen Gastanks bzw. eines undichten Rohres. Dabei ist es wichtig, dass das brennende Gas nicht gelöscht wird, sondern dass nur die umliegenden Fahrzeuge, Gerätschaften, Rohrleitungen etc. gekühlt werden.

Insgesamt befinden sich auf dem Gelände 450.000 Liter Flüssiggas in zwei Tanks.

Während des Dienstabends versorgte die DRK Bereitschaft Altes Amt die Feuerwehrleute mit kühlen Getränken und zum Abschluss mit warmen Essen.