Tag

112

Browsing

Northeim (hl) Am Samstagmittag, 08.10.2022, befuhr laut Polizei, ein 17-jähriger aus dem Raum Hardegsen im Rahmen des „begleitenden Fahrens mit 17“ die Straße Über dem Hellewege in Richtung stadteinwärts. In einer Rechtskurve verlor er vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Straßenbaum und kam im Kreuzungsbereich Hirschberger Straße – Über dem Hellewege zum Stehen. Der 17-jährige und seine 40-jährige Beifahrerin wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und wurden von den eingesetzten Feuerwehrkräften und dem Rettungsdienst, teilweise mit Hydraulischen Rettungsgeräten, aus dem massiv beschädigten Fahrzeug befreit.

Der Fahrer und die Beifahrerin wurden anschließend von der Notärztin des Rettungshubschraubers„Christoph 44“ aus Göttingen versorgt. Der Fahrer wurde laut Polizei mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen, sie wurde mit dem Rettungswagen in die Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Klinik gebracht.

Das massiv beschädigte Fahrzeug, wurde mittels Abschleppunternehmen geborgen. Bei dem Verkehrsunfall waren ca. 30 Kräfte der Feuerwehr Northeim, ein Rettungshubschrauber (zwecks Verbringung des Notarztes zu Unfallstelle) sowie zwei RTW und die Polizei im Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000, – Euro. Die Unfallstelle wurde während des Einsatzes und der Bergung des Fahrzeugs weiträumig abgesperrt. Die ausgeflossenen Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut und die weitverstreuten Fahrzeugteile eingesammelt.

 

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Nörten-Hardenberg (hl) Am Freitagabend des 09.09.2022 gegen 22:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 446 Nörten-Hardenberg in Richtung Rodetal ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte, der Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim, der Notarzt aus Northeim und der Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bund aus Nörten-Hardenberg wurden alarmiert. Die Person, die im Fahrzeug eingeklemmt war und mit dem Fahrzeugdach im dortigen Bachlauf lag, wurde von den Rettungskräften mit Hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit. Die Person verstarb laut Polizei noch am Unfallort. Die Bundesstraße 446 wurde während des Einsatzes bis ca. 02: 00Uhr voll gesperrt. An dem PKW-Golf entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro. An dem Einsatz waren etwa 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. 

Text und Foto: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Erneut mussten Rettungkräfte im Landkreis Northeim zu einem Waldbrand ausrücken. rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Freitagmittag nahe der Weper Ortschaft Espol im Einsatz. Gegen 13:30 Uhr wurde dort ein Freiflächenbrand in unmittelbarer Nähe zum Sender Espol gemeldet.

Mit TanklöschErneutfahrzeugen wurde Wasser zur Einsatzstelle transportiert. Bereits wenige Minuten später konnte Feuer aus gemeldet werden. Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert und das angrenzende Unterholz befeuchtet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Espol, Trögen-Üssinghausen, Fredelsloh und Hardegsen sowie die Schnell-Einsatz-Gruppe des ASB Nörten-Hardenberg und die Polizei.

Text/Foto: Joel Fröchtenicht/Jörg Jacob – Kreisfeuerwehr

Nörten-Hardenberg (hl) Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person kam es in der Nacht zum 1. Mai gegen 02:50 Uhr. Eine 62-jährige Fahrerin aus dem Raum Nörten-Hardenberg befuhr nach Polizeiangaben mit ihrem BMW X1 von Bovenden kommend die Bundesstraße 3. Kurz vor der Abfahrt Nörten-Hardenberg kam sie aus ungeklärter Ursache in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in die dortige Böschung. Dort kam das Fahrzeug zwischen Büschen zum Stehen.

Da die Fahrerin bei dem Unfall verletzt und eingeklemmt wurde, kamen die Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte und der Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim zum Einsatz. Weiterhin wurde der Notarzt Northeim und ein Rettungswagen aus Nörten-Hardenberg alarmiert. Um an das Fahrzeug zu gelangen, mussten mehrere Büsche und Sträucher mit Kettensägen von der Feuerwehr entfernt werden. Dann konnte das Fahrzeug die Böschung mit einer Seilwinde vom Rüstwagen auf die Straße gezogen werden. Zur Rettung der eingeklemmten Fahrerin mussten die Feuerwehrleute die Fahrertür und den B-Holm mit samt der hinteren Fahrertür mit Hydraulischen Geräten entfernen. Die verletzte Fahrerin wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Uniklinikum nach Göttingen gebracht. Für die Rettung der Fahrerin und Bergung des Fahrzeuges war die Bundesstraße gesperrt.

Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Der Sachschaden wird von der Polizei mit 30.000 Euro angegeben.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

In der Nähe einer Fischerhütte bei derBundesautobahn wurde ein Brand gemeldet. Die Ortsfeuerwehr Höckelheim wurden von der Einsatzleitstelle alarmiert. Nach ihrer Ankunft stellte der Einsatzleiter fest, das Futtermittel (Stroh und Heu) brannte, welches sich in einem Futterring aus Beton befand. In diesem Futterring wird das Futter für die Tiere gelagert. Mit einer Forke verteilten die Feuerwehrleute die angebrannten Materialien und löschten diese mit Wasser aus ihrem Tanklöschfahrzeug ab und brachten es anschließend nach draußen. Nach etwa 30 Minuten war dieser Einsatz beendet und die Fahrzeuge konnten wieder in das Feuerwehrhaus einrücken. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Die Brandursache und der Sachschaden konnten noch nicht genau ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.

Aufmerksame Spaziergänger, die am Ostermontag gegen 17:15 Uhr am Kiessee spazieren gingen, meldeten der Leitstelle und der Polizei, das in der Nähe der Kläranlage ein Schuppen brennt. Die Feuerwehrkräfte der Ortsfeuerwehr Northeim wurden über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Der Brandmeister vom Dienst stellte daraufhin fest, das Rundstrohballen, die sich in dem Schuppen befinden brennen. Sofort rüsteten sich Feuerwehrleute mit Atemschutz aus und begaben sich mit einem C-Rohr in den Schuppen. Da es im Inneren des Schuppens stark qualmte, lies der Einsatzleiter das Eingangstor und Bretter, die an der Außenwand angebracht waren, entfernen. Somit konnte der Qualm abziehen. Das angebrannte Stroh, das sich im Inneren befand, wurde von Feuerwehrtrupps unter Atemschutz abgelöscht und mit Forken und Dunghaken nach außen gebracht, wo es mit C-Rohren gründlich abgelöscht wurde. Nach etwa 90 Minuten war das Feuer gelöscht und der Schuppen von dem verbrannten Stroh geleert. Weiterhin wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben. Die Brandursache und derSachschaden konnte noch nicht ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.

Text/Fotos: Horst Lange/Kreisfeuerwehr Northeim

Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Nörten-Hardenberg hat am Dienstagmorgen den Einsatz von rund 40 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. „Zimmerbrand im Eichenweg, brennt Verteilerkasten im Dachgeschoss“ lautete die Meldung um 09:16 Uhr.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte eine Verrauchung im Treppenhaus sowie eine einen Brandgeruch feststellen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass wie gemeldet die Unterverteilung eine Stromkasten im Dachgeschoss brannte. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Flammen löschen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet.

Im Einsatz war neben der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte auch die Kreisfeuerwehr der Kreisverwaltung mit ihrer Feuerwehrbereitschaft 4 zum Messeinsatz.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Wachenhausen (hl) Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer verhinderte in Wachenhausen möglicherweise einen Großbrand. Beim Durchfahren der Hauptstraße wurde er auf den Schornsteinbrand an einem Wohnhaus in der Thiestraße aufmerksam.

Sofort verständigte er über den Notruf Feuerwehr und Polizei, sowie die Hausbewohner. Die Disponenten in der Leitstelle in Northeim alarmierten die Feuerwehren. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort hatten sich die Flammen schon auf den Dachstuhl des Wohnhauses ausgebreitet.

Sofort wurde von den Einsatzkräften ein Löschangriff mit einem C-Rohr von der Straße aus vorgenommen, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Dieses zeigte Wirkung, die Flammen wurden gelöscht. Zeitgleich gingen zwei Atemschutztrupps über einen Balkon in das Wohnhaus, um auf dem Dachboden mit einer Wärmebildkamera das Umfeld zu erkunden. 

Nachdem die nachalarmierte Drehleiter und das Großraumtanklöschfahrzeug von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim am Einsatzort eingetroffen waren, wurden teilweise die Dachziegel um den Schornstein heruntergenommen, damit die restlichen Glutnester abgelöscht werden konnten. Weiterhin wurde die Verkleidung um den Schornstein abgenommen, da sich dort auch noch Glutnester befanden.

Die Einsatzstellenhygiene bei dem Einsatz wurde durch 7 Feuerwehrfrauen/-männer sichergestellt. Im Einsatz waren etwa 88 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wachenhausen, Katlenburg, Gillersheim, Berka, Suterode und Northeim sowie der Polizei Northeim, ein Rettungswagen von der Bereitschaft des DRK-Northeim zum Eigenschutz der Einsatzkräfte und der Bezirksschornsteinfeger. 

Am Dachstuhl des Wohnhauses entstand laut Polizei ein Schaden von zirka 25.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Verletzt wurde niemand. Für die Dauer des Einsatzes war die Durchgangsstraße voll gesperrt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren aufgrund eines Gebäudebrandes in Uslar im Einsatz. Gegen 18 Uhr gingen aufgrund einer Explosion sowie einer massiven Rauchentwicklung im Bereich der Altstadt zahlreiche Notrufe bei Feuerwehr und Polizei ein.

Gemeldet wurde ein Gebäudebrand im Hinterhaus eines Fachwerkgebäudes. Unter anderem durch den Einsatz mehrerer Trupps unter schwerem Atemschutz wurden die Flammen bekämpft.

Die Hausbewohner konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eigenständig verlassen und wurden durch den Rettungsdienst betreut.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde das Gebäude belüftet und mögliche Glutstellen mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Durch das schnelle und professionelle Zusammenarbeiten aller Kräfte konnte eine Brandausbreitung in der eng bebauten Altstadt verhindert werden.

Im Einsatz waren neben der Ortsfeuerwehr Uslar die Feuerwehr Dinkelhausen, die SEG Solling sowie die Polizei.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Fabian Hesse- Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Die Feuerwehr Bodenfelde, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Polizei wurden am frühen Sonntagmorgen um 00:33 Uhr zu einer hilflosen Person auf den Weserradweg zwischen Bodenfelde und Wahmbeck gerufen.

Der ersten Meldung nach sollte sich eine Person vom Hochwasser eingeschlossen auf dem Radweg befinden. Dies konnte beim Eintreffen bestätigt werden. Aufgrund des Übertretens der Weser war es der Person nicht möglich, sich selbst aus dieser Situation zu befreien.

Durch den Einsatz eines Schlauchbootes wurde die Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr bittet Bürgerinnen und Bürger darum, die Pegel auch am Sonntag im Blick zu haben. Sie sollen laut Niedersächsischem Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz aufgrund der weiteren Regenfälle weiter ansteigen.