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#Update 11.15 Uhr: Das Problem ist behoben, die Stromversorgung wieder hergestellt. Wir können damit Entwarnung geben.

#Update 10.30 Uhr: Der Fehler konnte eingegrenzt werden, in Teilen ist die Stromversorgung bereits wiederhergestellt.

Im Stadtgebiet Einbeck gibt es aktuell in weiten Teilen einen großflächigen Stromausfall. Die Stadtwerke arbeiten unter Hochdruck an der Problemlösung.

Längerfristige Straßensperrungen, Gefahren durch lokale Überflutungen oder gravierende Ereignisse wie schwere Unwetter oder Unglücke mit Katastrophenalarm als Folge: Der Landkreis Northeim hat eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Bürgerinnen und Bürger zu warnen. Für die persönliche Sicherheit ist es unabdingbar, die Warnmöglichkeiten und ihre Bedeutungen zu kennen. Wir stellen sie im Folgenden vor.

Lokale Ereignisse

Es gibt nahezu wöchentlich Einschränkungen im Alltag, die in Verbindung mit Feuerwehreinsätzen stehen und für Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Längere Straßensperrungen nach Verkehrsunfällen gehören ebenso dazu wie Brände, bei denen in Folge einer starken Rauchentwicklung die Fenster und Türen geschlossen und Klimaanlagen abgeschaltet werden sollen.

In all diesen Fällen informiert die Kreisfeuerwehr als Teil des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises über das Ereignis, die zu erwartenden Einschränkungen und kommuniziert, falls erforderlich, auch die entsprechenden Handlungsempfehlungen. Dabei heulen aber nicht etwa die Sirenen, sondern es werden Warnmeldungen über die App BIWAPP verschickt sowie im Bedarfsfall lokale Lautsprecherdurchsagen veranlasst.

Weitere Möglichkeiten, in denen BIWAPP warnen und informieren kann, sind beispielsweise Ausfälle von Infrastruktur wie der Wasserversorgung oder schwere Unwetter, die über den Landkreis ziehen.

Diese Beispiele zeigen, weshalb es so wichtig ist, dass möglichst viele Menschen in der Region die App BIWAPP installiert haben. BIWAPP gibt es für Smartphones mit Android oder iOS als Betriebssystem kostenfrei zum Herunterladen. Um nur die jeweils relevanten Push-Benachrichtigungen zu erhalten, kann der sogenannte „Wächter“, der als digitaler Schutzengel fungiert, auf einen individuellen Radius um den eigenen Standort eingestellt werden. Die vom Landkreis und der Kreisfeuerwehr verschickten Informationen werden je nach Dringlichkeit auf einen genau zugeschnittenen Benutzerkreis standortabhängig verschickt. Und: auch im Alltag kann BIWAPP helfen und informiert über baustellenbedingte Sperrungen, Schulausfälle und mehr. Weitere Informationen und den die Möglichkeit zum Herunterladen der App gibt es unter biwapp.de.

Überregionale Ereignisse

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information.

Die Sirenen werden durch die Städte und Gemeinde beschafft und unterhalten. Sie legen auch die Standorte in den Ortschaften fest, an denen sie aufgestellt werden sollen. Der Landkreis Northeim tritt hingegen als Dienstleister auf. Die Programmierung der Sirenen und die Alarmierung werden durch den Landkreis übernommen. Er stellt die dafür erforderliche Technik, Software und auch das Personal.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:

Warnung der Bevölkerung
Wenn die Sirene eine Minute lang in einem Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, um Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es, ebenso wie über BIWAPP und die Social-Media-Kanäle der Kreisfeuerwehr Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten. Diesen Warnton gibt es am Warntag am 11. Februar, um 11.02 Uhr zu hören.

Entwarnung
Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf. Die Gefahr ist vorüber, Schutzmaßnahmen können aufgehoben werden. Dieser Warnton ist am Warntag um 11.20 Uhr zu hören.

Alarmierung der Feuerwehr
Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen, zwölf Sekunden dauernden Sirenensignal. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Wie verhalte ich mich im Falle einer Bevölkerungswarnung?

Sollten Sie über die Sirenen den einminütigen auf- und abschwellenden Warnton hören, so ist in Friedenszeiten eine besondere Gefährdungssituation für die Bevölkerung eingetreten. Informieren Sie sich umgehend über die aktuelle Lage, indem Sie

•das Radio einschalten und auf Rundfunkdurchsagen achten
•die App BIWAPP öffnen und aktuelle Nachrichten, die Ihnen Kreisfeuerwehr und Kreisverwaltung bereitstellen, prüfen
•die Social-Media-Kanäle von Landkreis Northeim und Kreisfeuerwehr Northeim prüfen
•auf lokale Lautsprecher-Durchsagen durch Feuerwehr und Kreisfeuerwehr achten

Sie können im Katastrophenfall mithelfen, indem Sie die offiziellen Mitteilungen zur Lage und Verhaltenshinweisen teilen. Bitte nehmen Sie Abstand von Gerüchten oder Spekulationen, die sich ebenfalls schnell im Internet verbreiten. Bitte halten Sie zudem die Notrufleitungen für Notrufe frei und sehen sie von telefonischen Rückfragen ab. Alle relevanten Informationen stellen wir in diesen Fällen rund um die Uhr über alle Kanäle sowie über die regionalen Medien zur Verfügung.

Zum Foto: Ist für die Programmierung der Sirenen verantwortlich: Sascha Böker, technischer Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises Northeim, beim Kontrollieren einer Sirene. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Wer sorgt in der Nacht des Jahreswechsels eigentlich für Sicherheit in der Region? Dieser Frage geht die Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim mit seiner Pressegruppe nach.

Mit einer Video-Reportage sowie einem Liveblog gibt die Kreisfeuerwehr einen besonderen Einblick in den letzten Abend und die erste Nacht des Jahres. „Der Landkreis hält viele Einrichtungen wie die Feuerwehrtechnischen Zentralen, die Umweltfeuerwehr mit ihren Tauchern aber eben auch die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst vor. In diesen Sicherheitsbereich, in dem der Notruf 112 aufläuft und Einsatzkräfte alarmiert werden, nehmen wir die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr mit“, erklärt Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr. „In unserer Reportage wollen wir zeigen, dass es neben Polizei und Rettungsdiensten, Pflege und vielen anderen Bereichen auch beim Landkreis Menschen gibt, die in dieser besonderen Nacht für unser aller Sicherheit arbeiten.“

Auch die Freiwilligen Feuerwehren sollen in der Reportage Thema sein. „Während in der Einsatzleitstelle natürlich hauptamtliches Personal rund um die Uhr arbeitet, sind unsere Feuerwehren im Landkreis ehrenamtlich tätig. Sie verlassen, sollte es brennen oder Unfälle geben, ihre Familien und ihre Arbeit. Auch in dieser Silvesternacht“, betont der Feuerwehrsprecher. Auch das, was diese Kräfte leisten, soll in der Anfang 2022 erscheinenden Reportage dargestellt werden.

Liveblog via Twitter

Das, was in der Silvesternacht passiert, berichten wir an dieser Stelle im Liveblog, unter anderem auch mit der Polizei

Endspurt für das Jahr 2021. Viel haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen, unter anderem „über den Tellerrand hinausblicken“, „sichtbarer werden“ und eine noch engere Zusammenarbeit auch digital mit den anderen Rettern aus dem Landkreis. Alles davon haben wir geschafft, aber was ist im Video am Ende am besten bei den Zuschauerinnen und Zuschauern angekommen? Wir haben hier die Klick-Statistik aus Facebook, Instagram und YouTube.