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BA Nord: Henning Thörel als Abschnittsleiter im Amt bestätigt

Henning Thörel bleibt Abschnittsleiter des Brandabschnittes Nord. Das haben die Führungskräfte der Feuerwehren kürzlich bei ihrer Abschnittsversammlung mit breiter Mehrheit beschlossen.

Henning Thörel. Foto: Mennecke
Henning Thörel. Foto: Mennecke

„Die Mitgliederbestände in den Einsatzabteilungen sind weitestgehend stabil, bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren im Abschnitt können wir deutliche Zuwächse feststellen“, sagte Thörel am Abend. In Zahlen bedeutet das Konkret: 1693 Aktive haben die Feuerwehren des Abschnittes, darunter 189 Frauen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 41 Mitgliedern. Bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren gab es jeweils einen Zuwachs von rund 20 Mitgliedern. 226 Mädchen und Jungen sind in den Jugendfeuerwehren, 130 in den Kinderfeuerwehren aktiv.

Gestiegen ist auch die Zahl der Einsätze im Abschnitt. Waren es im Vorjahr noch 615, mussten 2018 661 Einsätze absolviert werden, ein Plus von 46 Einsätzen. Sie teilten sich auf in unter anderem 122 Brandeinsätze und 426 technische Hilfeleistungen. „Die Anzahl der Fehlalarme hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um ca. 66 % erhöht, ein Phänomen, das uns schon seit Jahrzehnten begleitet und offensichtlich nicht in den Griff zu bekommen ist. Noch im vergangenen Jahr hatten wir einen Rückgang von über 30 % verzeichnen können“, betonte der Abschnittsleiter.

Lob gab es für das Lehrgangsangebot der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz. „Die NABK hat ihre Ankündigung wahrgemacht und deckt mittlerweile eine Vielzahl von Lehrgängen mit einer Zuteilung von fast 100 % ab“, sagte Thörel. Zufrieden zeigte sich der Abschnittsleiter außerdem mit den Entwicklungen in den Städten und Gemeinden, was die Ausstattung der Einsatzkräfte angeht. „Ich denke, wir können mit den Städten in unserem Abschnitt zufrieden sein, sie wissen, was sie an ihren freiwilligen Feuerwehren haben und zeigen, was wir ihnen wert sind! An die hier anwesenden Vertreter der Räte und Verwaltungen vielen Dank dafür!“

Chris Preuß. Foto: Mennecke
Chris Preuß. Foto: Mennecke

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Chris Preuß konnte von fast 6400 geleisteten Stunden in den Jugendfeuerwehren berichten.

Neben dieser „sehr guten Arbeit“, wie Preuß betonte, macht ihm die Übernahme der Jugendlichen in die Einsatzabteilungen hingegen Sorgen. „Im BA Nord sind wir 56 Feuerwehren. Nun kann man mal rechnen, wenn wir im Schnitt 20 Kameraden im Jahr in die Aktive übernehmen. Das sind 0,3 Kameraden pro Feuerwehr – was ja nicht ganz stimmt, denn die werden ja nie gerecht aufgeteilt“, so Preuß. „Leider gibt es Jugendliche die kein Interesse an der Übernahme in die Aktive-Feuerwehr haben. Diese jungen Leute verlieren wir zusätzlich“, betont der Abschnittsjugendfeuerwehrwart. Hier müsse man gegensteuern.

Uwe Fingerhut, zuständig für die Kreisausbildung im Brandabschnitt Nord, berichtete von 136 Feuerwehrmitgliedern, die ihre Ausbildung im Abschnitt durchlaufen haben. „Der angeforderte Bedarf an Lehr­gängen konnte somit voll abgedeckt werden.  Hier gilt mein besonderer Dank den Ausbildern, die durch ihr Engagement auch Lehrgänge zweifach im Jahr durchzuführen und somit dazu beigetragen haben, dass euer angemeldeter Bedarf gut abgedeckt werden konnte“, sagte Fingerhut.

Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

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