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Konstantin Mennecke

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Brandmeister Konstantin Mennecke ist Mitglied der Feuerwehr Northeim, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

Rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in den frühen Morgenstunden des Donnerstages in Echte im Einsatz. Der Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Northeim wurde um 1.52 Uhr ein Gebäudebrand in der Straße Kaisergasse gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte nur wenige Minuten später bestätigte sich diese Meldung: an der Holzfassade eines Wohnhauses schlugen Flammen hoch. Das Feuer war dabei, auf den Dachstuhl überzugreifen. Die Hausbewohner, die das Feuer durch eigene Mittel versuchten zu löschen, wurden durch die Einsatzkräfte evakuiert und letztlich mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus nach Northeim gebracht. Die Hunde der Hausbewohner wurden parallel dazu bei einem Züchter untergebracht.

Den eingesetzten Feuerwehren gelang es, die Fassade abzulöschen. Zur Kontrolle der Brandstelle wurden Fassadenteile entfernt, der betroffene Bereich großflächig mit der Wärmebildkamera kontrolliert und nachgelöscht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Echte und Kalefeld, der Löschzug Süd mit den Ortsfeuerwehren Dögerode, Oldershausen, Willershausen und Westerhof, die Feuerwehr Bad Gandersheim mit der Drehleiter, die Technische Einsatzleitung Nord/Ost, die DRK-Bereitschaft Altes Amt und die Polizei samt Tatortgruppe. Letztere hat den Brandort beschlagnahmt. Der Einsatz war nach drei Stunden beendet.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Der Polizeibericht:
KALEFELD (schw) – In der Nacht von Mittwoch 12.08.20 auf Donnerstag, 13.08.20, kam es gegen 01.50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache im Obergeschoss eines Wohnhauses in Kalefeld / Echte, in der Kaisergasse zu einem Brand. Nachdem sich die Hauseigentümer am Mittwochabend zu Bett begeben hatten, fing um 01.50 Uhr plötzlich einer der drei im Haus befindlichen Hunde an zu bellen und machte so offensichtlich auf eine ungewöhnliche Situation aufmerksam. Nachdem die Hausbesitzer davon erwachten, stellte die 54-jährige Geschädigte bei einer Nachschau Feuer im Bereich der Küche des Obergeschosses fest. Ihr 50-jähriger Ehemann versuchte die Flammen noch mit eigenen Mitteln zu löschen, was jedoch nicht gelang. Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, so dass ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Haus verhindert werden konnte. Die beiden Hauseigentümer, sowie die drei Hunde konnten das brandbetroffene Gebäude unverletzt verlassen und sind zunächst bei Bekannten untergekommen. Weder zur Brandentstehung, noch zur Schadenshöhe können zum Zeitpunkt der Berichterstattung konkrete Aussagen getroffen werden. Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren bei dem Einsatz 65 Kameraden / -innen der Feuerwehren Echte, Gandersheim und Kalefeld im Einsatz.

Aufmerksame Nachbarn, schnelles und umsichtiges Handeln und ein glücklicher Zufall haben am Donnerstagabend ein größeres Feuer in Langenholtensen verhindert. Um 19.14 Uhr wurden die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet zu einem Garagenbrand in der August-Jahn-Straße gerufen.

Nachbarn hatten eine starke, schwarze Rauchentwicklung entdeckt und die Hauseigentümer auf das Feuer an ihrer Garage aufmerksam gemacht. Hier hatten Mülltonnen in Flammen gestanden – das Feuer war bereits dabei, auf die benachbarte Garage überzugreifen. Nur knapp einen Meter davon entfernt befand sich das Wohnhaus.

Die Personen handelten direkt, alarmierten die Feuerwehr und begannen mit der Brandbekämpfung mittels Feuerlöscher. Nur wenige Minuten später war bereits ein sich in der Nähe im Ausbildungsdienst befindliches Fahrzeug der Feuerwehr vor Ort. Die Einsatzkräfte konnten den Brand löschen und den Brandort mit der Wärmebildkamera kontrollieren. „Das schnelle, umsichtige Handeln der Nachbarn hat hier zusammen mit dem Feuerlöschereinsatz schlimmeres verhindert“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr. „Dieser Einsatz zeigt exemplarisch, wie wichtig es ist, Feuerlöscher zuhause zu haben und diese auch regelmäßig prüfen zu lassen.“

Die Brandschutzerzieher der Kreisfeuerwehr stehen allen Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen zu Feuerlöschern in den eigenen vier Wänden zur Verfügung. Insgesamt waren rund 30 Kräfte Von Feuerwehr und Polizei für eine Stunde im Einsatz.

Fotos: Horst Lange/Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr

Ein Großbrand beschäftigt auch am Donnerstagabend weiter die Rettungskräfte in Relliehausen bei Dassel. Kurz nach 17 Uhr wurde ein Feuer auf einem Versuchsgut in der Ortschaft gemeldet – wenig später stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Rauchsäule war aus weiten Teilen Südniedersachsens sichtbar. So meldeten sich Personen aus Northeim, Drüber bis hin nach Dransfeld über die sozialen Medien bei der Kreisfeuerwehr und berichteten von einer massiven Rauchsäule.