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Konstantin Mennecke

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Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

Am 14.09.20 wurden die Feuerwehrtaucher des ersten Zuges der Feuerwehrbereitschaft IV – Umweltfeuerwehr Northeim, durch die Polizei Göttingen zu einem Taucheinsatz alarmiert. Alarm-Stichwort war: „Person im Wasser, vermisst“.

Einsatzleiter an diesem Tag war Zugführer Stefan Junge, der sofort nach Eintreffen mit der Polizei die Einsatzlage und das weitere Geschehen abstimmte. Begleitet wurden die Taucher vom dritten Zug der Feuerwehrbereitschaft IV, um das umfassende Hygienekonzept zum Eigen und Fremdschutz umzusetzen, sowie der eigenen Arztgruppe samt Notarzteinsatzfahrzeug zwecks Eigenschutz.

Die Lage war „ Herrenlose Schuhe am Wasserrand samt Spielball im Wasser“, die Polizei vermutete nach Hinweisen ein Kind im Wasser. Da an dieser Stelle die Grone mittels Wehr aufgestaut ist, musste dort das Wehr geöffnet und kontrolliert abgelassen werden, ein Tauchen am aktiven Wehr ist aufgrund der Strömungen nicht möglich. Hinter dem Wehr auf der abgewandten Seite standen Taucher parat und beobachteten den Wasserabfluss.

Nachdem der Wasserspiegel gesunken ist, und somit das Wehr inaktiv geschaltet war, suchten die von Land gesicherten Taucher den Fluss ab. Da die Suche keinen Erfolg brachte, und der Polizei auch keine aktive Vermisstenanzeige vorlag, wurde die Suche nach ca. 2 Stunden eingestellt.

Beteiligt waren 8 Taucher, 8 Spezialisten der Dekongruppe zwecks Umsetzung des Hygienekonzeptes, 2 Rettungskräfte Arztgruppe der Feuerwehrbereitschaft IV, sowie Polizei Göttingen.

Interesse am Feuerwehrtauchen? Wir suchen Nachwuchs der in die laufende Ausbildung bis zum Feuerwehrlehrtaucher integriert wird. Treffen ist aktuell alle zwei Wochen Montags 18.00 Uhr an der Tauchwache FTZ Northeim (gegenüber McDonalds). Mehr Infos unter www.umweltfeuerwehr.de oder beim Zugführer Stefan Junge unter feuerwehrtaucher@umweltfeuerwehr.de

Text: Alexander Optiz/Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr

Habt ihr Florian Peters und Konstantin Mennecke beim Experimentieren über die Schulter geschaut und wollt die Versuche jetzt mit Mama und Papa nachmachen? Dann könnt ihr das hier tun. Das Video zum Nachschauen gibt es hier:

Unser Begleitmaterial, zur Verfügung gestellt durch die Deutsche Jugendfeuerwehr, gibt es hier zum Herunterladen:

Mitmach_Experimente

Eure Fotos vom Basteln zuhause nehmen wir per E-Mail an redaktion@kfv-nom.de entgegen. Bitte schickt Eure Adresse mit – dann lassen wir Euch eure Teilnahmeurkunde zukommen. Wir sind gespannt!

Über 800 Mitglieder sind in unseren Jugendfeuerwehren aktiv, über 600 in den Kinderfeuerwehren. Die Kreisjugendfeuerwehr Northeim wollte im vierten Teil der “Digitalen Lagerolympiade” wissen: Was ist für Euch Kinder-/Jugendfeuerwehr? Hier sind die Antworten. Und einmal mehr vielen Dank für die Einsendungen! Wir sichten jetzt das gesamte eingesendete Matertial und werden im September die Sieger prämieren. Seid gespannt!

Levershausen (hl) Am 01.09.2020 gegen 17:36 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Sudheim über Digitale Funkmeldeempfänger zu einer Tierrettung alarmiert. Auf dem Gelände der Golfanlage in Levershausen befand sich ein verletzter Schwan, der eingefangen werden musste. Wegen einer großen Tier-Gitterbox wurde die Ortsfeuerwehr Northeim mit ihrem Gerätewagen-Logistik mit alarmiert.

Der Sudheimer Ortsbrandmeister, der eine Tüte mit Brotkrumen mitgenommen hatte, näherte sich langsam dem Schwan, um ihn in die Gitterbox zu treiben. Weitere Feuerwehrleute, die eine Decke mitgebracht hatten, kreisten den Schwan ein, der ohne zu zögern in die Gitterbox ging.

Ein kleiner Junge, der mit seiner Mutter die Rettung verfolgt hatte, war froh das der verletzte Schwan von der Feuerwehr Sudheim eingefangen worden war und zur NABU nach Göttingen gebracht wurde. Dort wird sein verletztes Bein versorgt. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Einbeck (kli) In Zusammenhang mit der Brandserie im Bereich Einbeck bittet die Sonderkommission der Polizei Northeim die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Zeugenhinweise. Diese sind mit Blick auf die aktuelle Ermittlungsarbeit von elementarer Bedeutung. Jeder offensichtlich oder vermeintlich noch so unbedeutende Hinweis kann sachdienlich sein.

Im Einzelfall kann in Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft Göttingen eine Vertraulichkeit zugesichert werden.

Hinweise nimmt die Polizei Einbeck zu jederzeit per Telefon (05561/94978-0) entgegen.

Quelle: Polizeiinspektion Northeim

Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es am Donnerstag, 10. September, einen bundesweiten Probealarm: den Warntag 2020. „Wenn dann pünktlich um 11 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps auslösen, ist ein großer Schritt in Richtung eines noch besseren Bevölkerungsschutzes getan“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Jährlich findet nach der Premiere in 2020 künftig an jedem zweiten Donnerstag im September ein Test aller vorhandenen Warnmöglichkeiten statt. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim bedeutet dies, dass am 10. September um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute mit einem auf- und abschwellenden Ton zu hören sind. Dieses Sirenensignal soll die Bevölkerung im Ernstfall auffordern, Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 20 Minuten später gibt ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“.

„Dieses Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung, das zu Kriegszeiten noch als Fliegeralarm genutzt wurde, existiert bereits seit Jahrzehnten. Es ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aber zugleich unbekannt. Deshalb wollen wir mit dem Warntag die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Mögliche Warnfälle können unter anderem extreme Unwetterlagen wie bei Orkantief Friederike, große Hochwasser, Erdbeben, Schadstoffaustritte, Großbrände, Bombenentschärfungen oder auch der flächendeckende Ausfall der Telekommunikation sein“, so de Klein.

Freuen sich auf den Aktionstag am 10. September: Holger Klein, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisbrandmeister Marko de Klein (von links nach rechts)

Parallel zu den Sirenensignalen gibt es am 10. September ab 11 Uhr Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim. „Ergänzend dazu kommt eine Warnmeldung über unsere App Biwapp, mit der wir nicht nur über aktuelle Gefahren, sondern unter anderem auch über Straßensperrungen, Blitzer und Schulausfälle informieren“, sagt Landrätin Klinkert-Kittel. Wer die App noch nicht auf seinem Smartphone installiert hat, kann sie jetzt noch rechtzeitig vor dem Warntag kostenfrei in den App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte herunterladen.

„Im Ernstfall braucht die Bevölkerung schnelle und zuverlässige Informationen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass bei Sirenenalarm für die Feuerwehr oder einer Vielzahl von fahrenden Einsatzfahrzeugen durch Spekulationen auch falsche Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das kann im Ernstfall nicht nur für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen, sondern auch Menschen gefährden. Hier wollen wir weiterhin mit schnellen und fundierten Meldungen entgegenwirken“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

BIWAPP: Schnelle Nachrichten aufs Smartphone

BIWAPP ist eine kostenlose Smartphone-App zur Warnung und Information der Bevölkerung. Der Landkreis Northeim nutzt die Warn-App bereits seit 2016 als Hauptwarnmittel um über Gefahrensituationen und Katastrophen zu warnen. Darüber hinaus wird auch über Schulausfälle, Fahrplanänderungen der Schülerbeförderung, Geschwindigkeitskontrollen, Straßensperrungen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert. Neben der Kreisverwaltung können sämtliche Städte und Gemeinden des Landkreises Northeim eigenständig Meldungen in BIWAPP erfassen. Der Bund und die Länder nutzen das Modulare Warnsystem (MoWaS) um Warnungen und Informationen im Katastrophenfall via Satellit an die Warn-App BIWAPP zu übermitteln.

Voreinstellen können die Nutzerinnen und Nutzer, zu welchen Themenbereichen Informationen gewünscht werden, wie groß der Melderadius sein soll und ob Push-Nachrichten empfangen werden sollen. Nur bei Katastrophenalarm erhält jeder eine sofortige Nachricht.

„Neben den lokalen Informationen wird man über die Warn-App BIWAPP im gesamten Bundesgebiet gewarnt, wenn man die entsprechende Wächter-Funktion aktiviert hat. Ich benötige daher auf Reisen keine weitere Warn-App, weil sämtliche über das Warnsystem Mowas verbreiteten Warnmeldungen automatisch auch in BIWAPP angezeigt werden. Weiter verfügt BIWAPP über eine Notruf-Funktion aus der ich neben der Adresse auch die Koordinaten meines Standortes ersehen kann. Ich würde mir daher wünschen, dass die Warn-App BIWAPP auf möglichst vielen Smartphones installiert wird“, so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Northeim.

So warnen die Sirenen

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information im Katastrophenfall.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:
Warnung der Bevölkerung: Wenn die Sirene eine Minute lang im Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es dann, ebenso wie über die Warnapp BIWAPP, die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim, der Feuerwehr und deren Internetseiten Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten.

Kreisbrandmeister Marko de Klein zeigt die Sirene auf dem Dach der Bad Gandersheimer Grundschule.

Entwarnung: Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf.
Alarmierung der Feuerwehr: Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen zwölfsekündigem Dauerton. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Die erste bundesweite Probe der Signale „Warnung der Bevölkerung“ und „Entwarnung“ erfolgen am Warntag, Donnerstag den 10. September um 11 Uhr, auch bei uns im Landkreis Northeim.
Weitere Informationen finden Sie auch online unter www.landkreis-northeim.de/warntag

Elektromobilität soll, wenn es nach der Bundesregierung geht, immer stärker im Straßenverkehr vertreten sein. Förderungen für Privat-PKW gibt es schon länger, kürzlich ist auch ein Projekt zur Förderung von Elektrofahrzeugen im Alltag angelaufen. “Die Frage ist nicht, ob auch mal im Bereich der Gemeinde Katlenburg-Lindau ein Elektroauto brennen wird, sondern wann”, betonen Gemeindebrandmeister Sven Helmold und Ortsbrandmeister Martin Niehoff. Alleine aufgrund der Tatsache, dass an der E-Tankstelle im Ort jeden Abend Fahrzeuge zum Laden stehen, habe man sich auf einen möglichen Einsatz vorbereiten wollen.

Vor einem Dreiviertel Jahr war die Anschaffung eines Einsatzmittels zur Bekämpfung von Elektrofahrzeugbränden erstmals Thema. Kontakt hatte man mit Murer Feuerschutz, dem Hersteller der E-Löschlanze, aufgenommen. Was folgte, war ein Brief an die Gemeindeverwaltung. “Eigentlich wollten wir uns die E-Löschlanze und alternative Produkte auf der Fachmesse Interschutz anschauen – die ist wegen Corona aber ausgefallen”, erklärt Gemeindebrandmeister Sven Helmold. Die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung “lief wieder einmal reibungslos”, loben die Feuerwehr-Führungskräfte. Geld wurde für die Neuanschaffung in den Haushalt eingestellt, die Löschlanze ist mittlerweile bei der Ortsfeuerwehr Katlenburg auf den Fahrzeugen verlastet.

Für die Wehr, die eine umfassende Einweisung in das neue Gerät bekommen hat, ist die Anschaffung ein Stück mehr Sicherheit im Einsatz. “Wir haben mehrere Elektrofahrzeuge in der Gemeinde, Auswärtige kommen zum Laden an die Ladesäule und der Anteil an E-Fahrzeugen wird immer größer”, betont Helmold. Deshalb sei diese Investition “der richtige Schritt für die Zukunft”.

Die E-Löschlanze soll laut Gemeindebrandmeister Sven Helmold nicht nur in der Gemeinde Katlenburg-Lindau zum Einsatz kommen. “Auch andere Wehren können auf uns im Einsatzfall zurückgreifen können.”

Die Kreisfeuerwehr arbeitet unterdessen unter anderem mit der Feuerwehrbereitschaft 4 an Einsatzkonzepten, die sich an die Zeit nach der erfolgreichen Brandbekämpfung richten. Was passiert mit den Fahrzeugen? Müssen sie weiter gekühlt werden? Daran wird aktuell gearbeitet.