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Explosion an Heizung: Feuerwehren üben in Hardegsen

50 Kräfte der Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Hardegsen haben am Freitagabend kurz nach 19 Uhr den Ernstfall in der Eselstadt geprobt. Angenommen wurde die Explosion eines Heizkessels in einem Gebäude in der Altstadt.

Die Übung hat den Feuerwehren aus Hardegsen, Asche, Ellierode und Lichtenborn sowohl in der Brandbekämpfung als auch in der Technischen Hilfeleistung einiges abverlangt. Angenommen wurde ein Zimmerbrand nach einer Explosion an der Heizanlage. Mehrere Verletztendarsteller, die zum Hauseigentümer gehörten,  sowie verschüttete Übungs-Dummys mussten die Atemschutzgeräteträger finden, Türen mit Werkzeug öffnen, Kettensägen und Trennschleifer einsetzen und mittels der Drehleiter Personen aus dem Obergeschoss retten. Aufgrund der Altstadt-Bebauung wurde aus dem vermeintlich kleinen Objekt mit Hinterhof ein Labyrinth aus Gängen und Treppen und so ideal für die Übung, wie Ortsbrandmeister Florian Ramswig und Stadtbrandmeister Thomas Pleßmann vor Ort berichteten. Da das Gebäude aktuell ohnehin umfangreich entkernt und saniert wird, stand es der Feuerwehr zur Verfügung, die sehr dankbar für diese Übungsmöglichkeit ist.

Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr

Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

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