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Es sind nicht immer nur Menschen, die dringend Hilfe durch die Freiwillige Feuerwehr benötigen: ein Hundewelpe hat sich am Sonntag in Hardegsen an einem Tisch eine Pfählungsverletzung zugezogen. Wenige Minuten später waren die ehrenamtlichen Retter vor Ort.

Gegen 13.10 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim gemeldet, dass sich ein Hund an einer Metallstange aufgespießt haben soll. Das bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr. Das Tier hatte beim Toben eine Pfählungsverletzung in der Schnauze erlitten. Der Welpe konnte durch die Besitzer und die Einsatzkräfte beruhigt und der metallische Gegenstand mit Hilfe eines elektrischen Winkelschleifers entfernt werden.

Der Welpe wurde im Anschluss durch eine Tierärztin behandelt und ist auf bestem Wege, wieder putzmunter zu werden. Für die Feuerwehr war der tierische Einsatz bereits kurze Zeit später beendet – und für den Welpen bleibt hoffentlich die positive Erinnerung, dass die Feuerwehr auch ein großes Herz für Tiere hat.

Schreckensmeldung am Montag in Northeim: Eine Person sollte im Wald nahe des Alten Forsthauses zwischen Holzstämmen eingeklemmt sein. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei machten sich kurz nach 18 Uhr auf die Suche.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle, der als erster am Unglücksort eintraf, konnte vor Ort nur bedingt Entwarnung geben. Eine Person war zwar nicht eingeklemmt, dafür allerdings zwei Hunde. Sie waren offenbar auf einem Holzstapel unterwegs und dabei unter den Stämmen förmlich begraben und teils eingeklemmt worden.

Hunde in Northeimer Tierklinik

Die Feuerwehr hat die Hunde beruhigt und in kürzester Zeit mithilfe von Hebekissen und hydraulischem Rettungsgerät befreit. Große Erleichterung gab es bei den Rettern und Hundebesitzern, als sie, zumindest rein äußerlich unversehrt, aus dem Holzberg gerettet waren. Die Hunde sind zur Untersuchung und Behandlung in die Northeimer Tierklinik gekommen.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim