Einsätze

Welpe reanimiert: Feuerwehr kämpft um Leben von Hund

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist am heutigen Mittwoch die Ortsfeuerwehr Markoldendorf alarmiert worden.

Im Bereich der Gemarkung Markoldendorf in Richtung Amelsen war ein Hundewelpe in einen alten Brunnenschacht gefallen und steckte in etwa 3 m Tiefe im Rohr fest.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Brunnenschacht handelte, der einen Durchmesser von rund 50 cm hatte. Der Hundewelpe konnte sich mit letzter Kraft über Wasser halten. Versuche, ihm eine Feuerwehrleine umzulegen scheiterten leider. Nebenbei wurde dann ein Bagger eines Kameraden an die Einsatzstelle verlegt, um ggf. das Rohr frei zu graben.

Noch während der Bagger an die Einsatzstelle kam, wurde ein letzter Versuch mit Einreißhaken unternommen. Diese konnten mit dem gebogenen Teil unter den Hund gebracht werden. Dabei konnte der Hund gegriffen werden und wurde an die Oberfläche verbracht.

An der Oberfläche konnte festgestellt werden, dass der Hund nicht mehr atmete. Ohne größeres zögern wurde durch drei Kameraden reanimiert. Während einer das Maul aufhielt, beatmete ein weiterer Kamerad mit dem Beatmungsbeutel den Hund und eine weiterer führte parallel die Herzdruckmassage durch.

Der Hund konnte wieder eigenständig atmen und wurde dann durch unseren stellvertretenden Stadtbrandmeister und unserem Gruppenführer Horst Heitmann nach Einbeck zum Tierarzt verbracht. Der Hund ist  nach aktuellen Informationen leider verstorben.

Text und Fotos: Feuerwehr Markoldendorf 

 

Brandmeister Konstantin Mennecke ist Mitglied der Feuerwehr Northeim, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

Kommentare

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.