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Christopher Dickhuth

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Christopher Dickhuth ist Mitglied in der Stützpunktfeuerwehr Naensen. Primär deckt er als Teil der Kreispressegruppe die Umgebung der Stadtgebiete Einbeck und Dassel ab.

Das Wachstum der KWS am Standort Einbeck hat die Investition in ein neues Fahrzeug für die Werkfeuerwehr nötig gemacht. Vorstandsmitglied Eva Kienle überreichte den Kameradinnen und Kameraden ein neues Feuerwehrfahrzeug, das technisch auf dem neuesten Stand ist und mit 2.400 Liter Wasser im Tank auch für größere Einsätze gerüstet ist.

„Ich freue mich sehr, Ihnen dieses wunderschöne Fahrzeug überreichen zu können und wünsche Ihnen möglichst wenige, auf jeden Fall aber sichere und unfallfreie Einsätze“, sagte Eva Kienle bei der Übergabe des Fahrzeugs am 3. September. Helmut Böttcher, Werkbrandmeister der KWS Werkfeuerwehr, sagte: „Unser Dank geht an den Vorstand der KWS, der dieses Projekt mit Weitsicht unterstützte. Mit dem neuen Fahrzeug sind wir langfristig in der Lage, die Mitarbeiter, den Betrieb und die Umwelt zu schützen.“

Der KWS Hauptstandort in Einbeck ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Beispiele sind die Erweiterung der Produktionskapazitäten, neue Lagerhallen und das Forschungsgebäude BioTechnikum 2. Dieser erfreuliche Ausbau sowie die Planungen für die Zukunft warfen die Frage auf, ob die Ausstattung der Werkfeuerwehr mit Fahrzeugen noch ausreichend ist. Auch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Polizeidirektion Göttingen, hat ein höheres Schutzziel für das Werk in Einbeck an der Grimsehlstraße und der Allensteiner Straße bescheinigt.

Tobias Brackmann leitete eine Projektgruppe der Werkfeuerwehr um Uwe Kunert, Matthias Weger, Chris Preuß und Helmut Böttcher. Sie stellten die nötigen Anträge und erörterten, welches Fachequipment für die Einsatzschutzziele auf dem Gelände benötigt wird. So überzeugten sie die entscheidenden Stellen von der Notwendigkeit des Fahrzeugs.

Entschieden hat sich die Projektgruppe für ein Fahrzeug mit Fahrgestell von MAN und einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Rosenbauer. Die offizielle Bezeichnung lautet HLF 20. Das bedeutet, das Fahrzeug hat eine fest eingebaute Pumpe, einen 2.400 Liter fassenden Wassertank und einen 125-Liter-Schaummitteltank. Dazu kommt die Ausrüstung für Brandbekämpfung und Hilfeleistung.

Zusammen mit dem 15 Jahre alten bisherigen Staffellöschfahrzeug verfügt die KWS Werkfeuerwehr jetzt zusammen über 3.200 Liter Wasser an Bord und eine gute Ausstattung, um für mögliche Gefahren auf dem Gelände vorbereitet zu sein. Die Investition sorgt im abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz, dem Umweltschutz, der Hilfeleistung in vielen Bereichen auf dem Betriebsgelände dafür, dass schnelle und kompetente Hilfe geleistet werden kann.

Text und Bilder: KWS

Am späten Nachmittag des 30. August wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck gleichzeitig mit der Polizei zu einer Ölspur in die Gartenstraße alarmiert.

Hier sollte im Bereich einer Baustelle Öl ausgelaufen sein und drohen in die Kanalisation zu laufen.

Daraufhin machte sich der Brandmeister vom Dienst Florian Nüsse, der auch die Einsatzleitung übernahm, sowie der Gerätewagen-Nachschub und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit zehn Kameraden  auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte erstreckte sich die Ölspur punktuell über die gesamte Straße auf einer Länge von knapp 100 Meter.
Die Gullis wurden gegen das einlaufende Öl abgesichert und der Bereich darum mit Ölbindemittel abgestreut.

Zur weiteren Begutachtung wurde der Bauhof Einbeck hinzugezogen.
Ein Verursacher konnte vor Ort nicht ermittelt werden.

 

Große Ehre für Jochen Beulshausen
Feuerwehrkamerad Jochen Beulshausen mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet

Am ersten Freitag im Juli blickte die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck in der Kantine des Otto-Hahn-Parks auf das ereignisreiche Jahr 2020 zurück. Die Jahreshauptversammlung, die normalerweise im März stattfindet, wurde nun unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln satzungsgemäß nachgeholt. Wie bereits im vergangenen Oktober war »nur« die Einsatzabteilung, und nicht wie sonst üblich die Seniorenabteilung, Jugendfeuerwehr, fördernde Mitglieder und Gäste, vor Ort. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Ortsbrandmeister Frank Schwarz bei Michael Stadler und Josephine Egner für die Zurverfügungstellung des Veranstaltungsortes.

Am frühen Donnerstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall innerhalb der Ortschaft Wenzen. Auf der Burgstraße (B 64) stießen zwei PKW zusammen. Eine Person konnte eigenständig das Fahrzeug verlassen, eine weitere beteiligte Person konnte das Fahrzeug zunächst nicht mehr eigenständig verlassen.
Sie wurde durch das schnelle und vorbildliche Eingreifen von Ersthelfern über die Beifahrerseite aus dem Fahrzeug befreit. Hierdurch war der Einsatz des Geräts zur schweren technischen Hilfeleistung nicht mehr erforderlich und die angeforderten Kräfte aus Einbeck und Naensen konnten die Anfahrt abbrechen und wieder ihre Standorte anlaufen.
Im Einsatz waren Kräfte der Ortsfeuerwehren Wenzen (TSW-W + MTF), Voldagsen (TSF), Naensen (HLF + MTF), Einbeck (RW, BVD), stv. Stadtbrandmeister, Johanniter-Unfall-Hilfe (NEF) DRK (RTW) sowie die  Polizei Einbeck und weitere Ersthelfer.
Wir wünschen beiden verunfallten Personen an dieser Stelle gute Besserung.
Foto: Feuerwehr Wenzen

Aufgrund der immer komplexer werdenden Einsätze und die damit verbundenen hohen Belastungen der Einsatzkräfte hat sich das Kommando der Ortsfeuerwehr Einbeck dazu entschlossen einen Automatischen-Externen-Defibrillator, kurz AED, anzuschaffen.

In erster Linie dient das Gerät zum Eigenschutz unserer Einsatzkräfte. Wir wollen verhindern das Kameradinnen und Kameraden nicht die ausreichende Hilfe bekommen die sie in dem Moment benötigen. Ein AED bietet nicht nur die möglicherweise überlebenswichtige Rettung bei einem plötzlichen Kammerflimmern, sondern leitet auch die Ersthelfer in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen zielgerichtet an. Ortsbrandmeister Schwarz: So bieten wir unseren Kameradinnen und Kameraden sowohl bei Übungen als auch im Einsatz eine höchstmögliche medizinische Erstversorgung. Natürlich wird der AED wenn nötig auch bei allen anderen medizinischen Notfällen mit denen die Ortsfeuerwehr Einbeck konfrontiert wird, eingesetzt.

Allerdings kommt das Gerät nicht bei so genannten „First-Responder“ Einsätzen zum Einsatz. Diese sind dem Rettungsdienst vorbehalten.

Verlastet ist der AED zusammen mit einem Notfallrucksack auf dem Kommandowagen des Brandmeisters vom Dienst und ist somit an jeder Einsatzstelle der Ortsfeuerwehr Einbeck verfügbar.

Die Anschaffung möglich gemacht haben die vielen Spenden. Ein besonderer Dank geht an die Firma Lutze aus Einbeck.

Text & Foto: Feuerwehr Einbeck

Am 02.05.2021 wurde gegen 18:30 Uhr bei der Polizei der Brand einer Gartenlaube in der Kleingartenanlage „Sonnenblick“ am Negenborner Weg in Einbeck gemeldet. Die Freiwillige Feuerwehr Einbeck konnte zwar den Brand schnell löschen und ein Übergreifen auf andere Gärten/Gartenlauben verhindern, dennoch entstand ein Schaden von geschätzt ca. 4000 Euro. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und diese dauern an.

Im Einsatz waren 37 Kameradinnen und Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck, der Stadtbrandmeister, der Rettungsdienst der Johanniter und die Polizei.

  • Kommandowagen BvD
  • Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20-16
  • Tanklöschfahrzeug 16-25
  • Löschgruppenfahrzeug 10 Straße
  • Löschgruppenfahrzeug 10-6 Allrad
  • Gerätewagen Nachschub

Fotos: Feuerwehr Einbeck
Text: Original-Content von Polizeiinspektion Northeim, übermittelt durch news aktuell