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Christopher Dickhuth

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Christopher Dickhuth ist Mitglied in der Stützpunktfeuerwehr Naensen. Primär deckt er als Teil der Kreispressegruppe die Umgebung der Stadtgebiete Einbeck und Dassel ab.

30 Jahre an der Spitze der Ortsfeuerwehr
Am letzten Augustwochenende wurde Wilfried Kappei, dem langjährigen Ortsbrandmeister von Vardeilsen, der Titel Ehrenortsbrandmeister von der Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Dr. Sabine Michalek, verliehen.
Über 30 Jahre lang leitete Wilfried Kappei als Ortsbrandmeister die Geschicke seiner Feuerwehr.
1977 begann Kappeis Laufbahn in der Freiwilligen Feuerwehr Vardeilsen. Bereits 13 Jahre später, im Jahr 1990, stellte er sich der Herausforderung die Leitung einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung zu übernehmen.
Dieses Engagement übte er über fünf Wahlperioden aus und kann nun auf eine 30-jährige Amtszeit zurückblicken.
Unter normalen Bedingungen hätten viele Gäste und Einwohner dieser Veranstaltung beigewohnt und ihren Dank und Respekt für diese großartige Leistung gezollt. Unter den bekannten Bedingungen einer Pandemie gehörten zum erlauchten Kreis der Gäste und Gratulanten die Bürgermeisterin der Stadt Einbeck Dr. Sabine Michalek, die Ortsbürgermeisterin von Vardeilsen Antje Sölter, der Ehrenortsbrandmeister Hermann Kahle, Stadtbrandmeister Lars Lachstädter, der stellvertretende Stadtbrandmeister Mitte Sascha Böker sowie die Wegbegleiter aus dem Kommando der letzten Jahrzehnte.
Stadtbrandmeister Lars Lachstädter zeichnete Wilfried Kappei für seine herausragenden Leistungen in der Feuerwehr- und Feuerwehrverbandsarbeit mit der Ehrennadel in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen aus.
„Eine Ära geht zu Ende“ lautete die Überschrift der letzten von Wilfried Kappei geleiteten Jahreshauptversammlung Anfang dieses Jahres und damit wurde nicht untertrieben.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Vardeilsen

Auf der Kreisstraße 513 ereignete sich am späten Freitagnachmittag zwischen der Stadt Dassel und dem dazugehörigen Ortsteil Sievershausen ein schwerer Verkehrsunfall.

Die Freiwilligen Feuerwehren Dassel, Markoldendorf und Sievershausen wurden durch die Besatzung eines Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe zur patientenschonenden Rettung aus einem überschlagenen PKW nachalarmiert.

Nach Ankunft an der Einsatzstelle wurde diese abgesichert und zeitgleich mit dem Aufbau eines Ablageplatzes für die technische Hilfeleistung begonnen.
Im weiteren Verlauf öffneten die eingesetzten Trupps das Fahrzeugdach mittels hydraulischem Rettungsgerät um in Absprache mit den Notfallsanitätern eine patientenschonende Rettung vorzunehmen.

Zur Klärung des genauen Unfallablaufes hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen.

Anmerkung in eigener Sache:
Aufgrund der Ermittlungen und dem Informationsfluss über soziale Medien werden über diesen Einsatz keine Fotos des verunfallten PKW veröffentlicht.

Am frühen Freitagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ahlshausen/Sievershausen, Opperhausen und Salzderhelden sowie das Technische Hilfswerk Einbeck mit dem Stichwort: “Einsatz mittel – Technische Hilfeleistung zur Evakuierung von ca. 300 Personen eines ICE im Sohlbergtunnel”  alarmiert.

Der Zug wurde, laut Bundespolizei, durch einen technischen Defekt gestoppt und war nicht mehr fahrbereit.
Bei einer solchen Alarmierung wird umgehend ein Schienenersatzverkehr mit Reise- und/oder Linienbussen in die Wege geleitet, welche die Bahnreisenden zum nächsten Bahnhof bringen.

Diese Busse haben die Einsatzstelle auch angefahren, konnten aber unverrichteter Dinge wieder fahren.
Ein mit genügend freier Kapazität in Richtung Göttingen fahrender ICE nahm die Fahrgäste aus dem defekten Zug im Tunnel über in den Zügen verbaute Behelfsbrücken auf.

Geräte zur technischen Hilfeleistung wurden durch die Feuerwehrkräfte über 400 Meter in den Tunnel getragen und mussten glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

Die Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerkes Einbeck baute vor Ort einen Transportwagen für den Materialtransport auf den Schienen auf und transportierte so das Material zur technischen Hilfeleistung.

Der defekte ICE wird noch am Abend in die nächstgelegene Wartungsstelle geschleppt.

Der Einsatz und somit auch die Streckensperrung dauerte von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.

Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Ahlshausen/Sievershausen
  • Freiwillige Feuerwehr Opperhausen
  • Freiwillige Feuerwehr Salzderhelden
  • THW Einbeck
  • Stadtbrandmeister und Stellvertreter
  • Kreispressegruppe
  • DB-Notfallmanager
  • Bundespolizei
  • Polizei Northeim

Auf der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Naensen begrüßte Ortsbrandmeister Karsten Armbrecht neben den aktiven auch zahlreiche fördernde Mitglieder sowie den Ortsbürgermeister Gerhard Mika und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Kai Reichelt.

Gegen das vom Schriftführer Nikolas Dickhuth vorgetragene Protokoll der letzten Versammlung gab es keine Einwendungen.

In seinem Jahresbericht gab Karsten Armbrecht einen Überblick über die im Jahr 2019 geleisteten Einsätze und Dienste. Insgesamt mussten die Kameraden zu 13 Einsätzen ausrücken. Diese gliedern sich in 10 Hilfeleistungen und 3 Brandeinsätze. Besondere Erwähnung fanden die sich von Jahr zu Jahr häufenden Umwettereinsätze sowie ein Großbrand in Greene.

Armbrecht betonte, dass sowohl im Ehrenamt als auch im Berufsleben gelte: „Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht!“
Und dies haben die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Naensen im letzten Jahr eindrucksvoll gezeigt. Insgesamt wurden circa 4.500 Dienststunden bei Einsätzen, Ausbildungs- und Übungsdiensten sowie weit über 1.000 Stunden für den Umbau des Feuerwehrhauses geleistet.
So wurden Flure, Küchen und Sanitäranlagen mit viel persönlichem Einsatz fertiggestellt. Für diese Leistung dankte Armbrecht allen Beteiligten noch einmal ausdrücklich.

Grundlage der guten Einsatzbereitschaft bilden regelmäßige theoretische und praktische Übungsdienste. Diese fanden verstärkt mit den benachbarten Feuerwehren Brunsen, Holtershausen und Stroit statt.
Zusammen mit Naensen bilden diese Ortswehren den Löschzug 10 der Stadt Einbeck. Darüber hinaus nahmen viele Kameraden regelmäßig an den Ausbildungseinheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 sowie des Gefahrgutzugs der Stadt Einbeck teil. Weiterhin wurden Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich besucht.

Für die praktische Ausbildung sowie den Einsatzdienst kann die Feuerwehr seit letztem Frühjahr auf neue Löschfahrzeuge zurückgreifen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden ihr ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10)  übergeben.
Diese  ersetzen die über 30 Jahre alten Fahrzeuge, das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und das Löschgruppenfahrzeug (LF 8).

Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr stellte Jugendfeuerwehrwart Christopher Dickhuth vor.
Zu den Highlights zählten eine Wochenendfreizeit im Harz sowie das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr.
Dies feierten die Jugendlichen in Verbindung mit dem Stadtpokal. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die  Gründungsmitglieder Jörg Brinckmann, Thomas Brinckmann, Sebastian  Dorn, Arne Hundertmark, Thomas Rost, Andreas Sauthof und Nils Strohmeyer für ihren 25-jährigen Dienst geehrt.
Jugendwart Dickhuth wurde für sein vorbildliches Engagement mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Bronze ausgezeichnet.

René Buchhagen berichtete von den Aktivitäten der Wettbewerbsgruppe. Bei den Abschnittswettbewerben sowie den  Wettbewerben „Auf dem Berge“erzielte man den ersten Platz. Auf Kreisebene reichte es nur zu einer Platzierung im Mittelfeld.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft werden in diesem Jahr Nicole Grotjahn und René Buchhagen geehrt.
Eine Ehrung für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft erhielt Helmut Rother.
Sven Kolle wurde zum Feuerwehrmann befördert und erhielt gleichzeitig einen Gutschein für die häufigste
Dienstteilnahme (270 Stunden).
Stefan Schrader wurde zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Bei der sich anschließenden Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde René Buchhagen einstimmig wiedergewählt.

In seinem Grußwort ging der stellv. Stadtbrandmeister Kai Reichelt auf die aktuelle Lage der Sterbekasse ein. Weiterhin gab er einen Überblick über die derzeitige Situation der Feuerwehren im Stadtgebiet.
Ortsbürgermeister Gerhard Mika dankte den Feuerwehrleuten für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.

Zum 31.12.2019 gehörten der Feuerwehr Naensen 201 Mitglieder (davon 44 Aktive und 11 Jugendfeuerwehr) an.

Am frühen Samstag morgen wurde die Ortsfeuerwehr Naensen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zur alten Straßenmeisterei an der Bundesstraße 3 alarmiert.

Vor Ort erkundete der Einsatzleiter die Lage und stellte fest, dass es auf dem Betriebsgelände zu einer Verpuffung in einer Lagerhalle kam.
Diese Verpuffung löste eine Kettenreaktion aus. Eine Person wurde in einer anliegenden Halle von einem Gabelstapler angefahren und darunter eingeklemmt, ebenso verriss ein PKW-Fahrer auf der Verbindungsstraße zwischen Naensen und Stroit das Lenkrad und wurde von einem entgegenkommenden Trecker frontal erfasst.
Der PKW kam auf der Seite liegend vor dem Trecker zum Stehen. Der Fahrer wurde schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin den Löschzug 10 (Naensen, Stroit, Brunsen und Holtershausen) sowie den Rüstwagen und den Einsatzleitwagen aus Einbeck.

Die Feuerwehr Naensen betreute zunächst den eingeklemmten Fahrer des PKW, der Treckers im Einsatzabschnitt 1 (Verkehrsunfall mit Trecker) sowie den Gabelstaplerfahrer und die eingeklemmte Person im Einsatzabschnitt 2 (Verkehrsunfall Gabelstapler). Im Einsatzabschnitt 3 (Verpuffung in Lagerhalle) begannen die Atemschutzgeräteträger mit der Suche nach einer vermissten Person, die auch kurze Zeit später gefunden und dem mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienst übergeben werden.

Nach Eintreffen der Ortsfeuerwehren des Löschzugs 10 begannen diese mit dem Aufbau der Wasserversorgung aus einem nahe gelegenen Unterflurhydranten und nahmen eine Riegelstellung vor um die angrenzenden Gebäude zu schützen.

Die eingeklemmten Personen konnte nach Eintreffen des Rüstwagens und des Notarztes patientengerecht unter Einsatz von Rettungsschere und -spreitzer gerettet werden.

Während der gesamten Übung war die Verbindungsstraße zwischen Naensen und Stroit für den Verkehr voll gesperrt.
Auf der Bundesstraße 3 kam es durch Gaffer vereinzelt zu stockendem Verkehr.

Im Anschluss fand auf dem Gelände der Firma Ryll eine kurze Übungsnachbesprechung statt, bei der die Übungsbeobachter Lars Lachstädter, Kai Reichelt und Karsten Armbrecht bei Thomas Ryll für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes bedankten und vereinzelte Verbesserungsvorschläge aufzeigten.