Einsätze

Evakuierung eines ICE nahe Ahlshausen

Am frühen Freitagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ahlshausen/Sievershausen, Opperhausen und Salzderhelden sowie das Technische Hilfswerk Einbeck mit dem Stichwort: “Einsatz mittel – Technische Hilfeleistung zur Evakuierung von ca. 300 Personen eines ICE im Sohlbergtunnel”  alarmiert.

Der Zug wurde, laut Bundespolizei, durch einen technischen Defekt gestoppt und war nicht mehr fahrbereit.
Bei einer solchen Alarmierung wird umgehend ein Schienenersatzverkehr mit Reise- und/oder Linienbussen in die Wege geleitet, welche die Bahnreisenden zum nächsten Bahnhof bringen.

Diese Busse haben die Einsatzstelle auch angefahren, konnten aber unverrichteter Dinge wieder fahren.
Ein mit genügend freier Kapazität in Richtung Göttingen fahrender ICE nahm die Fahrgäste aus dem defekten Zug im Tunnel über in den Zügen verbaute Behelfsbrücken auf.

Geräte zur technischen Hilfeleistung wurden durch die Feuerwehrkräfte über 400 Meter in den Tunnel getragen und mussten glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

Die Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerkes Einbeck baute vor Ort einen Transportwagen für den Materialtransport auf den Schienen auf und transportierte so das Material zur technischen Hilfeleistung.

Der defekte ICE wird noch am Abend in die nächstgelegene Wartungsstelle geschleppt.

Der Einsatz und somit auch die Streckensperrung dauerte von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.

Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Ahlshausen/Sievershausen
  • Freiwillige Feuerwehr Opperhausen
  • Freiwillige Feuerwehr Salzderhelden
  • THW Einbeck
  • Stadtbrandmeister und Stellvertreter
  • Kreispressegruppe
  • DB-Notfallmanager
  • Bundespolizei
  • Polizei Northeim

Christopher Dickhuth ist Mitglied in der Stützpunktfeuerwehr Naensen. Primär deckt er als Teil der Kreispressegruppe die Umgebung der Stadtgebiete Einbeck und Dassel ab.

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