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Technische Hilfeleistung

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Aufgrund von Dauerregen drohte am späten Sonntagnachmittag der Bach „Moore“ in Moringen über die Ufer zutreten. Anwohner meldeten gegen 17 Uhr, dass die Straße „An der Moore“ sowie anliegende Hofeinfahrten überschwemmt zu werden drohten.

Durch die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Moringen wurde die Lage begutachtet und Unrat sowie zwei Schutzgitter aus dem Bachlauf entfernt. Hierdurch wurde ein kontrolliertes Abfließen des Baches ermöglicht.

Durch den schnellen Einsatz der rund 25 Feuerwehrkräfte konnte ein Übertreten des Baches verhindert werden.

Text/Foto: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Das Sturmtief „Nadia“ hat auch im Kreisgebiet für einige Feuerwehreinsätze gesorgt. Aktuell zieht das Sturmfeld laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ab. „Es geht allmählich raus, aber der Abend bleibt trotzdem ordentlich windig“, so der DWD.

Bereits am Samstagabend mussten erste Gefahrenquellen durch die Feuerwehr beseitigt werden. So wurden in Sieverhausen bei Dassel herumfliegende Dachplatten durch die Feuerwehr gesichert.

Für die Northeimer Einsatzkräfte blieb der Sonntag nicht lange ruhig. Um 08:37 Uhr wurden die Kräfte zu einem „Baum auf Straße“ im Ortsgebiet alarmiert. Noch während der Aufräumarbeiten folgte eine weitere Alarmierung. In Langenholtensen versperrte ebenfalls ein umgestürzter Baum eine Straße. Im Laufe des Nachmittags galt es Dachziegel, welche nahe des Entenmarktes herabzufallen drohten, zu sichern.

Ein ruhiger Sonntag war aber auch den Kräften der Feuerwehren Bad Gandersheim, Dassel und Bodenfelde nicht gegönnt. Auch sie mussten umgestürzte Bäume entfernen.

Aber auch das „Alltagsgeschäft“ blieb nicht aus, die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim alarmierte um kurz nach 15 Uhr die Feuerwehr zu einem Schornsteinbrand in die Einbecker Ortschaft Wenzen. Hier konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden.

Zusammengefasst wurden die Feuerwehren zu sieben Einsätzen bedingt durch „Nadia“ im Landkreis Northeim alarmiert. Dabei bleiben größere Schäden sowie Verletzte zum Glück nach ersten Informationen aus.

Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim Foto: Symbolbild

Am Montag, 10. Januar, wurden die Feuerwehren Langenholtensen, Denkershausen und Hammenstedt von der Leitstelle in Northeim um 13:21 Uhr zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 248 Langenholtensen in Richtung Wiebrechtshausen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Kurz hinter der Ortschaft Langenholtensen waren ein VW Polo und ein VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Bei dem Zusammenprall schleuderte der VW Golf in den Straßengraben und fing an zu brennen. Der VW Polo drehte sich auf der Straße und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehren löschten das Feuer, das im Motorraum brannte und streuten ausfließenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab.

Weiterhin halfen sie dem Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Zur Versorgung wurde ein Notarzteinsatzwagen mit Notarzt und ein Krankenwagen vom DRK Bad Gandersheim und je einen Rettungswagen vom DRK-Northeim, ASB-Nörten-Hardenberg und JUH-Einbeck alarmiert. Die verletzten Personen wurden mit den Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher, beseitigten die herumliegenden Fahrzeugteile von der Straße und klemmten die Fahrzeugbatterien von den verunfallten Fahrzeugen ab. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm anschließend eine Ölspurbeseitigungsfirma. Da die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Bundesstraße war während des Einsatzes gesperrt.

Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Text/Foto: Horst Lange/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Die Freiwilligen Feuerwehren Northeim, Hollenstedt, Stöckheim und Höckelheim, sowie Notarzt und Rettungsdienst, wurden am Montag, 20. Dezember gegen 8 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

Im Kreuzungsbereich der Landesstraße 572 / Kreisstraße 406 Hollenstedt-Northeim waren ein zwei Autos zusammengefahren. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt. Eine 91-jährige Beifahrerin musste von der Feuerwehr mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden. Hierzu wurde die Beifahrertür mit einem Spreizer aufgehebelt. Anschließend konnte die Frau mit Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die verletzten Personen wurden mit Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Göttingen und Northeim gebracht. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterien ab und beseitigte Fahrzeugteile von der Fahrbahn. Im Einsatz waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Für den Einsatz war der Kreuzungsbereich gesperrt.

Da an den Fahrzeugen ein Gesamtschaden von 14.000 Euro entstand und diese nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Northeim (hl) Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Freitag , 10. Dezember, um 15:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in Northeim alarmiert.

Im Kreuzungsbereich Hermann-Friese-Straße und Theodor-Körner-Straße waren laut Polizei zwei Fahrzeuge der Marke Opel und Citroen, beide aus dem Altkreis Osterode, aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Der Opel-Fahrer, der alleine im Fahrzeug saß, wurde nicht verletzt. Die beiden Personen aus dem Citroen wurden verletzt. Eine Frau, welche auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, musste von den Kräften der Ortsfeuerwehr Northeim mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Hierzu wurde die Beifahrertür mit einem Spreizer und einer Rettungsschere herausgetrennt.

Weiterhin wurden die Fahrzeugbatterien von beiden Unfallautos abgeklemmt und ausgeflossene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut. Die zwei verletzten Personen wurden mit dem Rettungswagen in die Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Klinik gebracht. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Im Einsatz waren etwa 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Der Kreuzungsbereich wurde während des Einsatzes von der Polizei und der Feuerwehr abgesperrt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Am 23.11.2021 befuhr laut Polizei gegen 21:05 Uhr ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto die Kreisstraße 453 (alte B 3) von Angerstein in Richtung Bovenden. Aus noch ungeklärter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Straßenbaum. Sein Fahrzeug schleuderte zurück auf die Straße und kam auf der Fahrbahnmitte zum Stehen. Da der Fahrer in seinem Fahrzeug verletzt und eingeklemmt war, wurde die Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte, der Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim, der Notarzt vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim und ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg alarmiert. Da aus der Meldung nicht genau hervorging, auf welcher Höhe der Unfall war, wurde über die Berufsfeuerwehr Göttingen die Feuerwehr Bovenden mit alarmiert. Die Feuerwehrkräfte aus Nörten-Hardenberg Mitte, befreiten den eingeklemmten Fahrer mittels Hydraulischen Rettungsgeräten. Nach der Befreiung des Fahrers wurde er im Rettungswagen vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungswagen in die Uni-Klinik Göttingen gebracht.

Die Feuerwehrkräfte streuten Bindemittel auf die ausgeflossenen Betriebsstoffe, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und beseitigten Fahrzeugteile und Glassplitter von der Fahrbahn.

Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Das Fahrzeug wies laut Polizei Totalschaden auf und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kreisstraße für etwa 1,5 Stunden voll gesperrt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Die Fachgruppe SRHT – Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen gibt es seit Gründung des 4. Zuges „Spezielle Rettung“ der Feuerwehrbereitschaft 4 zum 01. Juli 2020 im Landkreis Northeim. Geführt wird die Einheit durch Kai Reuter und seinen Stellvertreter Gerrit Traupe. Aber was genau sind die Aufgaben dieser speziellen Einheit?

Am späten Nachmittag des 30. August wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck gleichzeitig mit der Polizei zu einer Ölspur in die Gartenstraße alarmiert.

Hier sollte im Bereich einer Baustelle Öl ausgelaufen sein und drohen in die Kanalisation zu laufen.

Daraufhin machte sich der Brandmeister vom Dienst Florian Nüsse, der auch die Einsatzleitung übernahm, sowie der Gerätewagen-Nachschub und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit zehn Kameraden  auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte erstreckte sich die Ölspur punktuell über die gesamte Straße auf einer Länge von knapp 100 Meter.
Die Gullis wurden gegen das einlaufende Öl abgesichert und der Bereich darum mit Ölbindemittel abgestreut.

Zur weiteren Begutachtung wurde der Bauhof Einbeck hinzugezogen.
Ein Verursacher konnte vor Ort nicht ermittelt werden.

 

Zu einem Pkw-Brand wurde die Feuerwehr Volpriehausen am Dienstagmittag um 13:19 Uhr alarmiert. Die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim meldete einen Pkw, der auf der Bundesstraße 241 Ortseingang Volpriehausen von Hardegsen kommend brennen sollte.

Vor Ort zeigte sich den Einsatzkräfte jedoch ein ganz anderes Bild: Ein Autofahrer war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, in einen Straßengraben gefahren und gegen ein Baum geschleudert worden. Die Person konnte das Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der ersten Kräfte selbstständig verlassen.

Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und die Polizei bei der Verkehrssicherung unterstützt.

Die Bundesstraße 241 war für die Dauer des Einsatz von einer Stunde halbseitig gesperrt.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Sohlingen hat am Freitagabend den Einsatz von rund 45 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. „Zimmerbrand im Knobbenweg“ lautete die Meldung um 17:16 Uhr.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine massive Rauchentwicklung bestätigen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass Unrat in einem Zimmer im 1. Obergeschoss brannte. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen ablöschen und das Brandgut aus dem Gebäude bringen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet und mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sohlingen, Uslar, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Nur eine Stunde zuvor forderte ein Stromausfall im Bereich Uslar und Bodenfelde den Einsatz der Feuerwehren.

So wurde die Feuerwehr Bodenfelde gegen 16:04 Uhr mit dem Stichwort „Einsatz Mittel TH- Stromausfall“ in das in Bodenfelde ansässige Holzkohlewerk alarmiert. Vor Ort galt es zur Gefahrenabwehr mehrere Verkohlungsanlagen zu kühlen.

So konnte durch diesen Einsatz ein größerer Schaden verhindert werden. Auch die Uslarer Einsatzkräfte wurden aufgrund des Stromausfalls alarmiert. Personen im Aufzug war da die Meldung, dies konnte beim Eintreffen aber nicht bestätigt werden.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim