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Technische Hilfeleistung

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Ein Feuer in einem Wohnhaus in Sohlingen hat am Freitagabend den Einsatz von rund 45 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. „Zimmerbrand im Knobbenweg“ lautete die Meldung um 17:16 Uhr.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine massive Rauchentwicklung bestätigen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass Unrat in einem Zimmer im 1. Obergeschoss brannte. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen ablöschen und das Brandgut aus dem Gebäude bringen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet und mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sohlingen, Uslar, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Nur eine Stunde zuvor forderte ein Stromausfall im Bereich Uslar und Bodenfelde den Einsatz der Feuerwehren.

So wurde die Feuerwehr Bodenfelde gegen 16:04 Uhr mit dem Stichwort „Einsatz Mittel TH- Stromausfall“ in das in Bodenfelde ansässige Holzkohlewerk alarmiert. Vor Ort galt es zur Gefahrenabwehr mehrere Verkohlungsanlagen zu kühlen.

So konnte durch diesen Einsatz ein größerer Schaden verhindert werden. Auch die Uslarer Einsatzkräfte wurden aufgrund des Stromausfalls alarmiert. Personen im Aufzug war da die Meldung, dies konnte beim Eintreffen aber nicht bestätigt werden.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren Fredelsloh, Moringen und Northeim am Samstagmittag um 12:13 Uhr alarmiert. Die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim meldete einen Pkw, der auf der Landestraße 547 zwischen Fredelsloh und Lauenberg gegen einen Strommast geprallt sein soll.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. Das Fahrzeug war mit einem am Fahrbahnrand stehenden Masten kollidiert, sodass dieser umstürzte. Hingegen der ersten Meldung handelte es sich jedoch nicht um einen Strommasten, sondern um eine Leitungstrasse eines Telekommunikationsanbieters. So ging von den Leitungen keine Gefahr für die Einsatzkräfte aus. Die Feuerwehr hat die Unfallstelle zusammen mit der Polizei abgesichert und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst die Rettungsarbeiten mittels hydraulischem Rettungsgerät übernommen. Einsatzleiter Claus Carstens lobte den vorbildlichen Einsatz mehrerer Ersthelfer, welche die Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte im Fahrzeug betreuten.

Die rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst konnten ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden. Die L547 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Text/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Am frühen Donnerstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall innerhalb der Ortschaft Wenzen. Auf der Burgstraße (B 64) stießen zwei PKW zusammen. Eine Person konnte eigenständig das Fahrzeug verlassen, eine weitere beteiligte Person konnte das Fahrzeug zunächst nicht mehr eigenständig verlassen.
Sie wurde durch das schnelle und vorbildliche Eingreifen von Ersthelfern über die Beifahrerseite aus dem Fahrzeug befreit. Hierdurch war der Einsatz des Geräts zur schweren technischen Hilfeleistung nicht mehr erforderlich und die angeforderten Kräfte aus Einbeck und Naensen konnten die Anfahrt abbrechen und wieder ihre Standorte anlaufen.
Im Einsatz waren Kräfte der Ortsfeuerwehren Wenzen (TSW-W + MTF), Voldagsen (TSF), Naensen (HLF + MTF), Einbeck (RW, BVD), stv. Stadtbrandmeister, Johanniter-Unfall-Hilfe (NEF) DRK (RTW) sowie die  Polizei Einbeck und weitere Ersthelfer.
Wir wünschen beiden verunfallten Personen an dieser Stelle gute Besserung.

Foto: Feuerwehr Wenzen

Am frühen Samstag morgen wurde die Ortsfeuerwehr Naensen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zur alten Straßenmeisterei an der Bundesstraße 3 alarmiert.

Vor Ort erkundete der Einsatzleiter die Lage und stellte fest, dass es auf dem Betriebsgelände zu einer Verpuffung in einer Lagerhalle kam.
Diese Verpuffung löste eine Kettenreaktion aus. Eine Person wurde in einer anliegenden Halle von einem Gabelstapler angefahren und darunter eingeklemmt, ebenso verriss ein PKW-Fahrer auf der Verbindungsstraße zwischen Naensen und Stroit das Lenkrad und wurde von einem entgegenkommenden Trecker frontal erfasst.
Der PKW kam auf der Seite liegend vor dem Trecker zum Stehen. Der Fahrer wurde schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin den Löschzug 10 (Naensen, Stroit, Brunsen und Holtershausen) sowie den Rüstwagen und den Einsatzleitwagen aus Einbeck.

Die Feuerwehr Naensen betreute zunächst den eingeklemmten Fahrer des PKW, der Treckers im Einsatzabschnitt 1 (Verkehrsunfall mit Trecker) sowie den Gabelstaplerfahrer und die eingeklemmte Person im Einsatzabschnitt 2 (Verkehrsunfall Gabelstapler). Im Einsatzabschnitt 3 (Verpuffung in Lagerhalle) begannen die Atemschutzgeräteträger mit der Suche nach einer vermissten Person, die auch kurze Zeit später gefunden und dem mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienst übergeben werden.

Nach Eintreffen der Ortsfeuerwehren des Löschzugs 10 begannen diese mit dem Aufbau der Wasserversorgung aus einem nahe gelegenen Unterflurhydranten und nahmen eine Riegelstellung vor um die angrenzenden Gebäude zu schützen.

Die eingeklemmten Personen konnte nach Eintreffen des Rüstwagens und des Notarztes patientengerecht unter Einsatz von Rettungsschere und -spreitzer gerettet werden.

Während der gesamten Übung war die Verbindungsstraße zwischen Naensen und Stroit für den Verkehr voll gesperrt.
Auf der Bundesstraße 3 kam es durch Gaffer vereinzelt zu stockendem Verkehr.

Im Anschluss fand auf dem Gelände der Firma Ryll eine kurze Übungsnachbesprechung statt, bei der die Übungsbeobachter Lars Lachstädter, Kai Reichelt und Karsten Armbrecht bei Thomas Ryll für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes bedankten und vereinzelte Verbesserungsvorschläge aufzeigten.

 

Am 20.Juni 2019 wurde gegen 18 Uhr wurde zuerst die Ortswehren aus Uslar und Wiensen zu Unwettereinsätzen alarmiert.Gegen 17:45 hatte ein sehr starkes Gewitter mit Platzregen und teils großem Hagel eingesetzt. Anfangs auch mit Sturmböen begleitet.
Danach gingen in der Einsatzleitstelle in Northeim minütlich Notrufe von Einwohnern ein. Ein Großteil der Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet Uslar wurden nach alarmiert um in ihrem eigenen Ortsgebiet oder im Nachbarort Unwetterschäden zu beseitigen. Meistens handelte es sich hierbei um überspühlte Straßen, umgestürzte Bäume,voll gelaufene Keller etc.
Erneut am stärksten betroffen war die Alleestraße in Uslar. Hier musste zeitweise der PKW Verkehr eingestellt werden. Auch in Schoningen waren Teile der Landstraße überflutet. Die B241 wurde im Bereich an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße ( am Netto ) von einer dicken Schlammschicht überzogen. Die Straße wurde mit Hilfe C-Strahlrohren gereinigt, so dass der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte.
In Delliehausen musste die Einsatzkräfte am Seniorenheim Forellenhof die untersten Wohnungen sichern. Hier drohten die die Wassermassen die Wohnungen zu fluten.
So mussten im Stadtgebiet Uslar über 20 Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Gegen 20 Uhr konnten die meisten Kräfte wieder einrücken.

Lutterhausen / Bundesstraße 241(hl)  Am 11.05.2019 gegen 23:06 Uhr wurden die Feuerwehren Lutterhausen und Hardegsen über Digitale Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Ebenso ein Notarzt aus Northeim und ein Rettungswagen aus Nörten-Hardenberg.

Ein 49-jähriger  Sprinter-Fahrer aus dem Raum Hardegsen befuhr mit seinem Mercedes Sprinter die Bundesstraße 241 von Moringen kommend, in Richtung Lutterbeck. Im Ausgang einer Linkskurve kam er, laut Polizei, von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und kam anschließend im Böschungsbereich in einen Graben zum Stehen. Da das Fahrzeug mit der Fahrerseite im Graben lag und der Fahrer nicht alleine aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister von Hardegsen, der als erster an der Einsatzstelle eingetroffen war, verschaffte sich einen ersten Überblick. Die nachfolgenden Einsatzkräfte aus Lutterhausenkümmerten sich mit den Ersthelfern bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes um den nicht eingeklemmten Fahrer. Die nachfolgenden Einsatzkräfte aus Hardegsen sperrten die Bundesstraße ab und leuchteten die Unfallstelle aus. Nachdem der Notarzt den Fahrer im Fahrzeug erstversorgt hatte, wurde er von den Feuerwehrkräften aus Lutterhausen und dem Rettungsdienst über die Beifahrerseite aus seinem Fahrzeug gerettet und zur weiteren Behandlung in den Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes gebracht.

Der schwer verletzte Fahrer (es bestand keine Lebensgefahr) wurde mit Notarztbegleitung in die UNI-Klinik nach Göttingen gebracht. Die Feuerwehrkräfte kontrollierten anschließend ob Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Am Fahrzeug entstand laut Polizei ein Schaden von etwa 8.000 €. Bis zur Bergung des Fahrzeugs  wurde die  Unfallstelle weiterhin von der Feuerwehr ausgeleuchtet und die Bundesstraße voll gesperrt.  Im Einsatz waren 20 Feuerwehrleute aus Lutterhausen, 14 Feuerwehrleute aus Hardegsen, zwei Polizeibeamte, ein Notarzt und zwei Rettungsassistenten.

Kurzbericht und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim