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Die Feuerwehrbereitschaft 4 bekommt nach sieben Jahren einen neuen Bereitschaftsführer. Michael Potrafke hat die Führung an Martin Döscher übergeben. Zum Abschied gab es jetzt einen Festakt mit zahlreichen Wegbegleitern am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim.

Michael Potrafkes Weg führte ihn bereits im Oktober 1998 in die Feuerwehrbereitschaft 4, besser bekannt als Umweltfeuerwehr, ein. 23 Jahre hat er bis heute in der Einheit absolviert, darunter die vergangenen sieben Jahre an der Spitze. „Kameradschaft und stets ein offenes Ohr für alle Kameradinnen und Kameraden haben die Arbeit von Michael Potrafke, der über die Kreisgrenzen hinaus geschätzt wird, ausgezeichnet“, sagte Kreisbrandmeister Marko de Klein in seiner Laudatio. Viel Verantwortung lastete auf den Schultern Potrafkes, unter anderem unterstütze er die ABC-Einheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und konnte eine ganze Reihe an Fahrzeugbeschaffungen, unter anderem Mehrzweckboote, Einsatzleitfahrzeuge und Gerätewagen, erfolgreich mit Kreisfeuerwehr und Verwaltung umsetzen.

Jetzt endete Potrafkes Führungsarbeit auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober. „Ich bin mir sicher, dass nach den letzten 23 ehrenamtlichen Jahren nun vorerst ein ruhigeres Feuerwehrleben in der Feuerwehr Wrescherode auf Dich wartet – vielleicht mit neuen großen Schritten“, so Kreisbrandmeister Marko de Klein. Auf Wunsch des Kommandos der Umweltfeuerwehr wird Martin Döscher als neuer Bereitschaftsführer zur Verfügung stehen. Döscher ist seit mehr als 25 Jahren in der Umweltfeuerwehr tätig, in den letzten Jahren als Zugführer des zweiten Zuges.

 

Links: scheidender Bereitschaftsführer Michael Potrake und rechts Bereitschaftsführer Martin Döscher

Ehrungen und Beförderungen

Mehrere Ehrungen konnten Kreisbrandmeister Marko de Klein und RegierungsbrandmeisterHenning Thörel vornehmen. Sie zeichneten Bereitschaftsführer Potrafke für sein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber am Bande des Landes Niedersachsen aus. Gary Scheele wurde mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Silber für seine langjährigen Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr geehrt. Eine weitere Ehrungen überreichten sie Bernd Kopka in Form des Ehrenzeichens des Kreisfeuerwehrverbandes in Bronze. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft in der FB4 wurden Martin Döscher und, Jörg Spoelstra geehrt.

Von Links: Henning Thörel, Jörg Richert, Karl-Heinz Hagerodt, Kevin Batezko, Jörg Spoelstra, Sina Rusteberg, Michael Potrafke, Tobias Voss, Bernd Kopka, Martin Döscher, Garry Scheele und Marko de Klein

Beförderungen gab es für Sina Rusteberg zur Oberlöschmeisterin, für Kevin Bartezko zum Oberlöschmeister und für Tobias Voss zum Hauptlöschmeister.

Von Links: Michael Potrafke, Lennart Lohrenz, Martin Döscher, Sina Rusteberg, Tobias Voss, Kevin Bartezko und Marko de Klein

Seine Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten den scheidenden Bereitschaftsführer Michael Potrafke im Innenhof des Roswitha-Gymnasiums darunter waren Ehrengäste wie der erste Kreisrat, Jörg Richert, Der Vorsitzende des Brand und -Katastrophenausschusses, Karl-Heinz Hagerodt, Regierungsbrandmeister, Henning Thörel, vom THW-Ortsverband Northeim, Oliver Dell und Dirk Rose vom THW Einbeck sowie seine Frau Sonja und Tochter Gina-Marie

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Große Ehre für Jochen Beulshausen
Feuerwehrkamerad Jochen Beulshausen mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet

Am ersten Freitag im Juli blickte die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck in der Kantine des Otto-Hahn-Parks auf das ereignisreiche Jahr 2020 zurück. Die Jahreshauptversammlung, die normalerweise im März stattfindet, wurde nun unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln satzungsgemäß nachgeholt. Wie bereits im vergangenen Oktober war »nur« die Einsatzabteilung, und nicht wie sonst üblich die Seniorenabteilung, Jugendfeuerwehr, fördernde Mitglieder und Gäste, vor Ort. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Ortsbrandmeister Frank Schwarz bei Michael Stadler und Josephine Egner für die Zurverfügungstellung des Veranstaltungsortes.

Auf der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Naensen begrüßte Ortsbrandmeister Karsten Armbrecht neben den aktiven auch zahlreiche fördernde Mitglieder sowie den Ortsbürgermeister Gerhard Mika und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Kai Reichelt.

Gegen das vom Schriftführer Nikolas Dickhuth vorgetragene Protokoll der letzten Versammlung gab es keine Einwendungen.

In seinem Jahresbericht gab Karsten Armbrecht einen Überblick über die im Jahr 2019 geleisteten Einsätze und Dienste. Insgesamt mussten die Kameraden zu 13 Einsätzen ausrücken. Diese gliedern sich in 10 Hilfeleistungen und 3 Brandeinsätze. Besondere Erwähnung fanden die sich von Jahr zu Jahr häufenden Umwettereinsätze sowie ein Großbrand in Greene.

Armbrecht betonte, dass sowohl im Ehrenamt als auch im Berufsleben gelte: „Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht!“
Und dies haben die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Naensen im letzten Jahr eindrucksvoll gezeigt. Insgesamt wurden circa 4.500 Dienststunden bei Einsätzen, Ausbildungs- und Übungsdiensten sowie weit über 1.000 Stunden für den Umbau des Feuerwehrhauses geleistet.
So wurden Flure, Küchen und Sanitäranlagen mit viel persönlichem Einsatz fertiggestellt. Für diese Leistung dankte Armbrecht allen Beteiligten noch einmal ausdrücklich.

Grundlage der guten Einsatzbereitschaft bilden regelmäßige theoretische und praktische Übungsdienste. Diese fanden verstärkt mit den benachbarten Feuerwehren Brunsen, Holtershausen und Stroit statt.
Zusammen mit Naensen bilden diese Ortswehren den Löschzug 10 der Stadt Einbeck. Darüber hinaus nahmen viele Kameraden regelmäßig an den Ausbildungseinheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 sowie des Gefahrgutzugs der Stadt Einbeck teil. Weiterhin wurden Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich besucht.

Für die praktische Ausbildung sowie den Einsatzdienst kann die Feuerwehr seit letztem Frühjahr auf neue Löschfahrzeuge zurückgreifen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden ihr ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10)  übergeben.
Diese  ersetzen die über 30 Jahre alten Fahrzeuge, das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und das Löschgruppenfahrzeug (LF 8).

Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr stellte Jugendfeuerwehrwart Christopher Dickhuth vor.
Zu den Highlights zählten eine Wochenendfreizeit im Harz sowie das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr.
Dies feierten die Jugendlichen in Verbindung mit dem Stadtpokal. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die  Gründungsmitglieder Jörg Brinckmann, Thomas Brinckmann, Sebastian  Dorn, Arne Hundertmark, Thomas Rost, Andreas Sauthof und Nils Strohmeyer für ihren 25-jährigen Dienst geehrt.
Jugendwart Dickhuth wurde für sein vorbildliches Engagement mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Bronze ausgezeichnet.

René Buchhagen berichtete von den Aktivitäten der Wettbewerbsgruppe. Bei den Abschnittswettbewerben sowie den  Wettbewerben „Auf dem Berge“erzielte man den ersten Platz. Auf Kreisebene reichte es nur zu einer Platzierung im Mittelfeld.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft werden in diesem Jahr Nicole Grotjahn und René Buchhagen geehrt.
Eine Ehrung für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft erhielt Helmut Rother.
Sven Kolle wurde zum Feuerwehrmann befördert und erhielt gleichzeitig einen Gutschein für die häufigste
Dienstteilnahme (270 Stunden).
Stefan Schrader wurde zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Bei der sich anschließenden Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde René Buchhagen einstimmig wiedergewählt.

In seinem Grußwort ging der stellv. Stadtbrandmeister Kai Reichelt auf die aktuelle Lage der Sterbekasse ein. Weiterhin gab er einen Überblick über die derzeitige Situation der Feuerwehren im Stadtgebiet.
Ortsbürgermeister Gerhard Mika dankte den Feuerwehrleuten für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.

Zum 31.12.2019 gehörten der Feuerwehr Naensen 201 Mitglieder (davon 44 Aktive und 11 Jugendfeuerwehr) an.

Lutterbeck / Stadt Moringen (hl) Der Moringer Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller begrüßten im Lutterbecker Feuerwehrhaus 54 Feuerwehrleute zur diesjährigen Ehrungsveranstaltung der Feuerwehren der Stadt Moringen.

Der Stadtbrandmeister freute sich, dass so viele Kameradinnen und Kameraden seiner Einladung gefolgt waren. Besonders begrüßte Pfüller die Bürgermeisterin der Stadt Moringen Heike Müller-Otte und von der Verwaltung der Stadt Moringen, Detlef Borchers. Von Seiten der Feuerwehr begrüßte er den Kreisbrandmeister Bernd Kühle, den stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Ost Dirk Spiller, den Moringer Ehrenstadtbrandmeister  Rainer Hartmann, einige Ehrenortsbrandmeister der Feuerwehren von Moringen und Horst Lange, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Northeim. Ganz besonders begrüßte Pfüller die Kameradinnen und Kameraden, die an dem Abend geehrt oder befördert werden sollten.

Nach dem gemeinsamen Essen gab Hans-Jürgen Pfüller einen Rückblick auf das vergangene Jahr:

Die Mitgliederzahlen in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Moringen betragen 316 aktive Feuerwehrleute. Das sind 20 Mitglieder mehr wie in Jahr 2016. Einen großen Zuwachs hat die Ortsfeuerwehr Moringen mit 16 aktiven Mitgliedern zu verzeichnen. Pfüller appellierte an die Ortsfeuerwehren sie sollten auch Mitglieder werben. Die Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren der Stadt Moringen sind mit 32 Jugendlichen geleichbleibend geblieben. Bei den Kinderfeuerwehren waren es 2016 noch 28, im vergangenen Jahr waren es nur noch 14 Mitglieder. Auch hier, so Pfüller, muss daran gearbeitet werden, um weitere Mitglieder zu gewinnen.

Bei den Einsätzen sieht es wie folgt aus:

Die Brände haben sich von 2016 zu 2018 nahezu verdoppelt. 2018 waren es 32 Brandeinsätze, davon waren es viele Flächenbrände, die zu löschen waren. Auch die Zahlen der Hilfeleistungseinsätze habensich um 15 erhöht. Bei den Nachbarlichen Löschhilfen stieg die Zahl um mehr als das 3 fache, auf 25 Einsätze. Im vergangenen Jahr wurden die Feuerwehren der Stadt Moringen 122 Mal alarmiert. Das ist laut Pfüller eine stolze Zahl, die die aktiven Kameradinnen und  Kameraden abarbeiten mussten. Für ihre stetige Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger bedankte sich Pfüller recht herzlich. Auch den Familien der Feuerwehrleute sagte er Danke, denn wenn Einsätze sind müssen sie auf Sie verzichten. Danke sagte Pfüller auch an den Rat und der Verwaltung der Stadt Moringen, die immer ein offenes Ohr haben wenn es um die Belange der Feuerwehren geht. Ganz besonders freute sich Pfüller über eine schnelle Ersatzbeschaffung von der Stadt Moringen und den Förderverein Fredelsloh, für den mit Motorschaden liegengebliebene Mannschafttransportwagen im vergangenen Jahr. Da sich die gesetzlichen Vorlagen bei der Löschwasserversorgung geändert haben, wurden für alle Ortsfeuerwehren der Stadt Rückflußverhinderer gekauft.  Obwohl diese im Haushalt nicht vorgesehen waren. Bei Durchflussmessungen im gesamten Stadtgebiet Moringen durch die Stadtwerke Leine Solling, wurde festgestellt, das in mehreren Gebieten die Wasserversorgung für Löschwasserzwecke eine „Katastrophe“ ist. In den Ortschaften Lutterbeck, Nienhagen, Blankenhagen, Großenrode und Behrensenreichen die Wassermengen für Löschzwecke bei einem Großbrand nicht aus. Aber die Stadtwerke haben mit der Verwaltung der Stadt und der Feuerwehr ein Gespräch geführt und schnell reagiert. In Lutterbeck wird der alte Hochbehälter wieder vollständig gefüllt und in Blankenhagen wird der Hochbehälter wieder in Betrieb genommen. Und zwischen Großenrode und Behrensen wird noch in diesem Jahr eine neue, größere Transportleitung verlegt. Für Nienhagen wird laut Pfüller ebenfalls kurzfristig eine Lösung gefunden.

Für 2019 werden für die Atemschutzgeräteträger neue hochwertige Einsatzanzüge angeschafft. Die Ausschreibungen für die Tragkraftspritzenfahrzeuge-Wasser für Großenrode und Lutterbecksind fertig und die Fahrzeuge sollen 2020 ersetzt werden. Laut Feuerwehr-Unfall-Kasse weisen die Feuerwehrhäuser noch einige Mängel auf.

Zum Schluss bedankte sich Pfüller bei allen Sponsoren und Gönnernder Feuerwehren der Stadt Moringen, die es ermöglichen, die benötigte Ausrüstung für die Feuerwehren zu erweitern. Immerhin konnten bis jetzt schon einige Gegenstände durch die Fördervereine beschafft werden, wie zum Beispiel eine Wärmebildkamera für die Feuerwehren der Stadt Moringen, die bei der Feuerwehr Fredelslohhinterlegt ist und bei Einsätzen dort angefordert werden kann. Ohne diese großzügigen Spenden wäre dieses nicht möglich gewesen.

Mit dem Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“ beendete Pfüller seinen Rückblick.

Grußwort der Gäste:

Die Bürgermeisterin von Moringen, Heike Müller-Otte, begann ihr Grußwort mit den Worten: „Es ist eine schöne Tradition, die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Moringen für ihre besonderen Leistungen und ihre langjährige aktiven Dienstzeit und Zugehörigkeit zur Feuerwehr im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung zu ehren“. Weiterhin sagte sie: „Sie alle haben sich durch Ihre 60, 40 beziehungsweise 25- jährige ehrenamtliche Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst in hohem Maße für die Gemeinschaft verdient gemacht und sind auch nach ihrem aktiven Dienst der Feuerwehr treu geblieben“. Die Bürgermeisterin sagte weiter: „Sie, die Feuerwehrangehörigen, beraten und informieren Bürgerinnen und Bürger in Sachen Brand- und Umweltschutz, sie lehren schon im Kindergarten, was es bedeutet, Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu sein“.

Dafür bedankte sich die Bürgermeisterin bei den Mitgliedern und Führungskräften der Ortsfeuerwehren. Ihren Dank richtete sich auch an die Familien der Feuerwehrleute, denn sie müssen, wenn Funkmeldeempfänger oder Sirene geht, so manches Mal auf Sie verzichten. Weiterhin versprach die Bürgermeisterin zusammen mit der Stadt Moringen sich für die Belange in der Feuerwehr weiterhin einzusetzen,  sei es in Fahrzeuge, Geräte oder in die Persönliche Schutzausrüstung.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle bedankte sich für die Einladung auch im Namen des Stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spiller für die Einladung. Kühle sagte, dass es wohl einer seiner letzten Veranstaltung als Kreisbrandmeister bei den Feuerwehren der Stadt Moringen sei. Aber als Feuerwehrmann wird er weiterhin bei Einsätzen mit den Einsatzfahrzeugen des Landkreises oder der Schwerpunktfeuerwehr Northeim zu den Ortschaften kommen. Auch er ist der Meinung, wie schon von der Bürgermeisterin angesprochen wurde, dass die Ehrungsveranstaltungen in solch einen Rahmen bei den Feuerwehren gut angekommen sind. Und das war auch gut so. Kurz sprach Kühle über den Werdegang der Persönlichen Schutzausrüstung und was die Feuerwehr  früher und heute alles machen muss.  Weiterhin bedankte er sich auch bei den Ausbildern und Ausbilderinnen, die ihr Wissen den Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen im Landkreis weitergeben. Besonders bei den Kindern- und Jugendfeuerwehren und bei der Ausbildung ist es wichtig. Auch heute bei dieser Ehrungsveranstaltung sind Kameraden dabei, die für ihr Amt geehrt oder befördert werden. Es ist gut solche Kameraden und Kameradinnen in den Reihen der Feuerwehr zu haben.

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Danke sagen:

Am Schluss der Grußworte übergaben Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller demscheidenden Kreisbrandmeister zum Dank, das auch er immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehren der Stadt Moringenhatte, ein Geschenk von den Kameradinnen und Kameraden.

Verabschiedung:

Der Kamerad Stefan Bode, Fredelsloh, war von 2002 bis 2016 stellvertretender Ortsbrandmeister und von 2016 bis 2019 Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Fredelsloh. Aus diesem Amt ist er ausgeschieden und bekam von Hans-Jürgen Pfüller und seinem Stellvertreter Marcus Pfüller für seine Arbeit  ein Geschenk überreicht.

Ehrungen:

Die Ehrungen und Beförderungen, wurden vom Kreisbrandmeister Bernd Kühle, dem stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spiller, Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller, seinem StellvertreterMarcus Pfüller und der Bürgermeisterin Heike Müller-Otte vorgenommen.

Das Abzeichen für 25-jähre Mitgliedschaft als förderndes/passives Mitglied bekam, John Meyer (Oldenrode)

Das Abzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekam:

Gisela Fischer (Thüdinghausen),  Jan Oltmanns  (Fredelsloh)

Für 50 Jahre:

Gerhard Henze (Blankenhagen), Willi Hesse und Eckhard Ude (beide Behrensen),

Für 60 Jahre:

Adolf Eggers (Blankenhagen)

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige Verdienste in der Feuerwehr bekam:

Stephan Grimm (Großenrode), Thomas Fricke, Udo Imke (beide Nienhagen), Bernd Grube (Behrensen), Stefan Lange, Maik Zimmermann (beide Moringen)

Für 40 Jahre:

Wilfried Heese (Oldenrode), Uwe Laubinger (Blankenhagen), Axel Sawastianow (Fredelsloh), Matthias Pietsch (Thüdinghausen), Sven Koschmieder, Stefan Bode (beide Fredelsloh)

Für 50 Jahre:

Hans-Jürgen Pfüller (Fredelsloh)

Beförderungen:

Zum 1. Hauptfeuerwehrmann wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Lars Paulmann (Lutterbeck)

Zum Löschmeister wurde der gewählte Ortsbrandmeister Niklas Ohm (Fredelsloh)

Zum Oberlöschmeister wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Vogeley (Nienhagen)

Zum Oberlöschmeister wurde der Ortsbrandmeister Marco Albrecht (Blankenhagen)

Zum 1. Hauptlöschmeister wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Nörtemann (Blankenhagen)

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Karsten Müller bleibt stellvertretender Abschnittsleiter im Brandabschnitt Nord/Ost. Das haben die  Feuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld am Freitagabend einstimmig in ihrer Abschnittsversammlung in Altgandersheim beschlossen.

Die 25 Feuerwehren im Brandabschnitt Nord-Ost haben im vergangenen Jahr ihren Mitgliederbestand um acht Personen auf 796 Aktive ausbauen können, darunter 106 Frauen. In den zwei Musikzügen sind 29 Mitglieder aktiv. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Einsätze, wie Abschnittsleiter Carsten Winkler berichtete. Sie stieg von 355 auf 499.

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke konnte von weiter steigenden Mitgliedszahlen berichten. Im Brandabschnitt sind 146 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren und 65 in den Kinderfeuerwehren tätig. Insgesamt sind das 24 Mitglieder mehr gegenüber dem Vorjahr, was ein gutes Signal für die Schlagkräftigkeit der Feuerwehren der Region für die Zukunft sei. „Die Anzahl der Mädchen liegt dabei bei knapp 50 Prozent. Das zeigt, dass hier bei uns Feuerwehr erfreulicherweise längst keine Männerdomäne mehr ist“, sagte Mennecke. Die Kinderfeuerwehr Heberbörde beispielsweise hatte zum Jahreswechsel zwölf Mitglieder – darunter ausschließlich Mädchen. Über 6000 Stunden haben die Ehrenamtlichen für die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr aufgewendet – darin sind die Stunden für Zeltlager und Fahrten noch nicht enthalten.

Ehrungen und Beförderungen

Während der Jahreshauptversammlung gab es eine Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim befördert wurden Dennis Möller, Niklas Kielhorn, Niklas Bertram, Kevin Kambach, Swen Eckert, Jan-Henrik Bertram und Simon Brinkmann zu Löschmeistern. Tobias Uhde und Jan-Patrick Strauch wurden zu Oberlöschmeistern befördert. Torsten Overbeck wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Dennis Ahrenhold erhielt die Beförderung zum Brandmeister, Tizian Nobel zum Oberbrandmeister und Kai-Uwe Roßtock zum Ersten Hauptbrandmeister.

Die Beförderten aus der Stadt Bad Gandersheim

Aus der Gemeinde Kalefeld befördert wurden Frauke Junge, Dirk Bickmeyer und Florian Denecke jeweils zu Löschmeistern. Kai Beyert wurde zum Oberlöschmeister befördert, Jan Bialaschewitz zum Hauptlöschmeister. Frank Becker ist ab sofort Brandmeister und Thomas Wille Hauptbrandmeister.

Die Geehrten und Beförderten aus der Gemeinde Kalefeld.
Die Geehrten und Beförderten aus der Gemeinde Kalefeld.

Die Geehrten aus der Stadt Bad Gandersheim

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim erhielten für 40-jährige Verdienste Bernd Schwarz, Dierk Lange, Ingo Stenz, Andreas Hanke, Henning Probst, Klaus Nothdurft, Detlef Macke, Udo Alms, Hartmut Brinckmann und Dieter Goslar. Das Ehrenzeichen für 50-jährige Verdienste erhielt Karl-Hinz Teschner. Aus der Gemeinde Kalefeld erhielten Lars Heilmann und Wolfgang Pförtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40-jährige Verdienste. Dietmar Kruse erhielt es für mittlerweile 51-jährige Mitgliedschaft.

Die Geehrten Kreisausbilder

Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten folgende Kreisausbilder des Ausbildungsstandortes Bad Gandersheim: Daniel Brandt, Sven Probst, Thomas Durau, Marko de Klein, Karsten Müller und Sascha Scharf jeweils in Bronze. Klaus Brackmann erhielt die Ehrennadel in Silber für 23-jährige Tätigkeit.

Grußworte

In ihrem Grußwort betonte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, dass das Jahr 2018 geprägt war von einem Einsatz „in Altgandersheim und Umgebung, den die Bevölkerung nicht vergessen wird“. Dort sei eine „tolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ geleistet worden. Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses schloss sich diesem Lob an. „Die Bürger erwarten in Notlagen unsere Hilfe und sie bekommen sie auch“. Die Nominierung zum Feuerwehr-Oscar, dem Conrad-Dietrich-Magirus-Award zolle davon und der starke Nachwuchs sei ein gutes Signal für die Zukunft. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Voß merkte an, dass insbesondere die Autobahn für die anliegenden Feuerwehren mit ihren häufigen Sperrungen ein Dauerthema sei. Im Hinblick auf den trockenen Sommer 2018 bleibe zu hoffen, dass „die Einsatzzahlen aus dem Vorjahr nicht auch in 2019 wieder erreicht werden“, so Voß.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehrbereitschaft 4 der Kreisfeuerwehr Northeim: Bei 68 Einsätzen war die Spezialeinheit gefordert, wie Bereitschaftsführer Michael Potrafke berichtete.

39-mal wurde alleine das Notarzt-Einsatzfahrzeug alarmiert. Grund dafür war laut Umweltfeuerwehr unter anderem die Infektionswelle mit dem Noro-Virus sowie Influenza-Erkrankungen. Gerade in dieser Zeit habe die Arztgruppe mit dem Notarzt-Einsatzfahrzeug in der Region Leben retten können. Unter anderem sechsmal waren die Taucher mit den Booten im Einsatz. Einer der Höhepunkte dabei war auch ein Eistauchgang zu Ausbildungszwecken im vergangenen Winter. Zu den weiteren Einsätzen gehörten unter anderem ein zerbrochenes Quecksilber-Thermometer am Roswitha-Gymnasium sowie auch die Suche nach Gegenständen für die Kriminalpolizei im Kiessee Rosdorf bei Göttingen.

Darüber hinaus gab es für die 99 Mitglieder 264 Dienstveranstaltungen mit 11490 Dienststunden. „Das ist eine Steigerung um 64 Dienstveranstaltung und rund 2500 Stunden zum Vorjahr“, berichtete Potrafke mit dem verbundenen Dank an die Mitglieder der Feuerwehrbereitschaft.

In der Umweltfeuerwehr hat es personelle Veränderungen gegeben. Der bisherige Zugführer des dritten Zuges, Gary Scheele, tauscht seinen Posten mit seinem bisherigen Stellvertreter Lennart Lohrenz. Des Weiteren hat Markus Dumont seinen Posten als Sicherheitsbeauftragter der FB 4 zur Verfügung gestellt. Er hatte dieses Amt fast acht Jahre inne. Nachfolger ist Thomas Damme aus dem zweiten Zug.

Die Züge waren im vergangenen Jahr unter anderem übergreifend beim Hochwasser in und um Altgandersheim im Einsatz. Weiterer Schwerpunkt der Einheiten waren außerdem Personensuchen, unter anderem an der Leine bei Greene und in Moringen. Eine groß angelegte Übung der Gefahrstoffeinheiten in Südniedersachsen in Osterode habe gezeigt, dass „das System Umweltfeuerwehr, wie es der Landkreis Northeim vorhält, im Gegensatz zu anderen Landkreisen sehr viele Vorteile hat“, so Potrafke. So habe sich die zentrale Stationierung der Fahrzeuge und der Ausbildung bewährt.

Am Abend gab es auch Ehrungen sowie Auszeichnungen. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde an Martin Döscher verliehen. Fabian Martin hat die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands in Bronze verliehen bekommen. Klaus Beikirch ist ab sofort Ehrenmitglied der Feuerwehrbereitschaft 4. Bernd Ellieroth wurde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Umweltfeuerwehr ausgezeichnet. Mareike Kügler hat die Ernennung zur Feuerwehrtaucherin der Stufe 1 erhalten.

Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses lobte am Abend den Einsatz der Einheit. „Wir können auf Euch nicht verzichten“, sagte er mit Blick auf die vielfältigen Aufgaben, die von der Feuerwehrbereitschaft 4 bewältigt werden.

Zu unserem Foto: Die Gratulanten und Geehrten sowie Ernannten: Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Mareike Kügler, Klaus Beikirch, Bernd Ellieroth, Fabian Martin, Martin Döscher, Leiter des Fachbereichs 22 des Landkreises Northeim Holger Schulz sowie Bereitschaftsführer Michael Potrafke.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr