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Salzderhelden

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Die Feuerwehren aus der Stadt Einbeck wurden am Dienstagabend gegen 21.17 Uhr erneut zu einem Feuer im Bereich der ehemaligen Saline in Salzderhelden alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle stellte sich heraus, dass zwei Gartenlauben in zwei unterschiedlichen Parzellen, etwa 50 Meter voneinander entfernt, in voller Ausdehnung brannten. Der Feuerschein und die Rauchentwicklung waren erneut so massiv, dass eine ganze Reihe von Notrufen in der Einsatzleitstelle In Northeim eingingen.

120 Kräfte der Feuerwehren aus Salzderhelden, Einbeck, Vogelbeck, Sülbeck, Immensen, Drüber und Langenholtensen, das Technische Hilfswerk aus Einbeck, der Einsatzleitwagen der Stadt Einbeck, das DRK der Bierstadt und die Polizei waren in den Einsatz eingebunden. Die Flammen wurden gelöscht und unter anderem eine Gasflasche in einem Wasserbad herunter gekühlt.

Die Feuerwehr Langenholtensen aus dem Stadtgebiet Northeim war aufgrund eines Ausbildungsdienstes zur Vegetationsbrandbekämpfung im nahen Edesheim und konnte so gleich mehrere tausend Liter Wasser mit ihren Fahrzeugen an die Einsatzstelle bringen.

Gegen 23.30 Uhr war dieser Einsatz beendet. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Während des Einsatzes kreiste der Polizeihubschrauber Phoenix über der Region.

Nur knapp 23 Stunden nach dem Feuer in der historischen Saline in Salzderhelden musste die Feuerwehr erneut zu einem Brand ausrücken. Gegen 22.50 Uhr meldeten mehrere Anrufer am Samstagabend über Notruf einen hellen, weit sichtbaren Flammenschein im Bereich der abgebrannten Saline. Erneut gab es eine starke Rauchentwicklung.

Gut 100 Meter Luftlinie von der Brandruine entfernt stand diesmal eine Gartenlaube in Flammen. Die Feuerwehren aus Salzderhelden, Vogelbeck und Einbeck hatten das Feuer schnell gelöscht. Die betroffene Gartenlaube selbst war nicht mehr zu retten, allerdings konnte eine benachbarte Laube gesichert werden. Rund 40 Kräfte von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

Über 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren in der Nacht zu Samstag in Salzderhelden im Stadtgebiet Einbeck im Einsatz. Dort meldeten gegen 23.39 Uhr gleich mehrere Anrufer über Notruf ein Feuer in der historischen Saline.

Diese Meldung bestätigte sich bereits auf Anfahrt der ersten Einsatzkräfte. Das Gebäude mit seinem markanten Bohrturm stand im Vollbrand, kilometerweit waren Feuerschein und Rauchsäule zu sehen.

Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und des starken Funkenflugs mussten die benachbarten Gebäude vor den Flammen geschützt werden. Dies gelang durch das schnelle und umsichtige Handeln der Einsatzkräfte. Die Anwohner der Nachbarhäuser wurden evakuiert und vorübergehend im Sportheim untergebracht. Die Saline selbst wurde Opfer der Flammen. Sie brannte vollständig nieder.

Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung vor Ort wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sowie eine Wasserförderung über lange Wegstrecke eingerichtet. Eine anfänglich vermutete Belastung des Salinen-Bohrturmes mit Asbest bestätigte sich nicht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Salzderhelden, Einbeck, Immensen, Sülbeck, Vogelbeck, Negenborn, Naensen, Kreiensen, Greene und Volksen, die Feuerwehrtechnische Zentrale Northeim, das Technische Hilfswerk sowie das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Einbeck. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

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Nur knapp 23 Stunden später: Wieder Feuer in Salzderhelden

Vogelbeck / Stadt Einbeck (hl) Am 23.07.2019 gegen 14:25 Uhr ereignete auf der Bundesstraße 3 zwischen Einbeck und Northeim ein schwerer Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person. Ein 21-jähriger Fahrzeugführer aus dem Raum Rinteln befuhr die Bundesstraße 3 von Edesheim kommend in Richtung Salzderhelden.

In Höhe der Ortschaft Vogelbeck kam er mit seinem  VW Golf aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Durch den Aufprall schleuderte das Fahrzeug zurück auf die rechte Fahrbahnseite und kam mit dem Heckteil des Fahrzeuges kurz vor einem Straßenbaum  zum Stehen.  Ersthelfer verständigten über den Notruf Feuerwehr und die Polizei.

Da der Fahrer nicht alleine aus seinem Fahrzeug befreit werden konnte, alarmierten die Disponenten der Leitstelle in Northeim die Feuerwehren Einbeck, Salzderhelden und Vogelbeck. Vom Rettungsdienst wurde ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe Einbeck und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit Notarzt vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim alarmiert.  Nachdem die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eingetroffen waren und Rücksprache mit dem Notarzt genommen hatten, wurde mit diesem die Befreiung der Person  besprochen. Da der Fahrer nicht eingeklemmt war, aber alle Türen verkeilt waren, wurde er im Fahrzeug vom Notarzt versorgt, anschließend mit Hilfe des Rettungsdienstes und der Feuerwehr auf einem Spineboard (Rettungsbrett)   aus dem Fahrzeug befreit. Danach wurde er mit dem Rettungswagen in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik nach Northeim gebracht.

Die ausgeflossenen Betriebsstoffe wurden  von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut. Der Aufprall gegen den Straßenbaum war so heftig, das der Motorblock vom Fahrzeug über den Fahrradweg in ein Getreidefeld geflogen war. Die umhergeflogenen Fahrzeugteile und Glassplitter wurden von der Feuerwehr von der Fahrbahn entfernt.

Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Polizei und der Straßenmeisterei. Die Bundesstraße war während des ganzen Einsatzes und der Bergung des Fahrzeuges von Feuerwehr und Polizei voll gesperrt worden. Der Verkehr wurde durch die Ortschaft Vogelbeck geleitet.  An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim