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Große Ehre für Jochen Beulshausen
Feuerwehrkamerad Jochen Beulshausen mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet

Am ersten Freitag im Juli blickte die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck in der Kantine des Otto-Hahn-Parks auf das ereignisreiche Jahr 2020 zurück. Die Jahreshauptversammlung, die normalerweise im März stattfindet, wurde nun unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln satzungsgemäß nachgeholt. Wie bereits im vergangenen Oktober war »nur« die Einsatzabteilung, und nicht wie sonst üblich die Seniorenabteilung, Jugendfeuerwehr, fördernde Mitglieder und Gäste, vor Ort. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Ortsbrandmeister Frank Schwarz bei Michael Stadler und Josephine Egner für die Zurverfügungstellung des Veranstaltungsortes.

Auf der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Naensen begrüßte Ortsbrandmeister Karsten Armbrecht neben den aktiven auch zahlreiche fördernde Mitglieder sowie den Ortsbürgermeister Gerhard Mika und den stellvertretenden Stadtbrandmeister Kai Reichelt.

Gegen das vom Schriftführer Nikolas Dickhuth vorgetragene Protokoll der letzten Versammlung gab es keine Einwendungen.

In seinem Jahresbericht gab Karsten Armbrecht einen Überblick über die im Jahr 2019 geleisteten Einsätze und Dienste. Insgesamt mussten die Kameraden zu 13 Einsätzen ausrücken. Diese gliedern sich in 10 Hilfeleistungen und 3 Brandeinsätze. Besondere Erwähnung fanden die sich von Jahr zu Jahr häufenden Umwettereinsätze sowie ein Großbrand in Greene.

Armbrecht betonte, dass sowohl im Ehrenamt als auch im Berufsleben gelte: „Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht!“
Und dies haben die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Naensen im letzten Jahr eindrucksvoll gezeigt. Insgesamt wurden circa 4.500 Dienststunden bei Einsätzen, Ausbildungs- und Übungsdiensten sowie weit über 1.000 Stunden für den Umbau des Feuerwehrhauses geleistet.
So wurden Flure, Küchen und Sanitäranlagen mit viel persönlichem Einsatz fertiggestellt. Für diese Leistung dankte Armbrecht allen Beteiligten noch einmal ausdrücklich.

Grundlage der guten Einsatzbereitschaft bilden regelmäßige theoretische und praktische Übungsdienste. Diese fanden verstärkt mit den benachbarten Feuerwehren Brunsen, Holtershausen und Stroit statt.
Zusammen mit Naensen bilden diese Ortswehren den Löschzug 10 der Stadt Einbeck. Darüber hinaus nahmen viele Kameraden regelmäßig an den Ausbildungseinheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 sowie des Gefahrgutzugs der Stadt Einbeck teil. Weiterhin wurden Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich besucht.

Für die praktische Ausbildung sowie den Einsatzdienst kann die Feuerwehr seit letztem Frühjahr auf neue Löschfahrzeuge zurückgreifen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden ihr ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10)  übergeben.
Diese  ersetzen die über 30 Jahre alten Fahrzeuge, das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und das Löschgruppenfahrzeug (LF 8).

Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr stellte Jugendfeuerwehrwart Christopher Dickhuth vor.
Zu den Highlights zählten eine Wochenendfreizeit im Harz sowie das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr.
Dies feierten die Jugendlichen in Verbindung mit dem Stadtpokal. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die  Gründungsmitglieder Jörg Brinckmann, Thomas Brinckmann, Sebastian  Dorn, Arne Hundertmark, Thomas Rost, Andreas Sauthof und Nils Strohmeyer für ihren 25-jährigen Dienst geehrt.
Jugendwart Dickhuth wurde für sein vorbildliches Engagement mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Bronze ausgezeichnet.

René Buchhagen berichtete von den Aktivitäten der Wettbewerbsgruppe. Bei den Abschnittswettbewerben sowie den  Wettbewerben „Auf dem Berge“erzielte man den ersten Platz. Auf Kreisebene reichte es nur zu einer Platzierung im Mittelfeld.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft werden in diesem Jahr Nicole Grotjahn und René Buchhagen geehrt.
Eine Ehrung für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft erhielt Helmut Rother.
Sven Kolle wurde zum Feuerwehrmann befördert und erhielt gleichzeitig einen Gutschein für die häufigste
Dienstteilnahme (270 Stunden).
Stefan Schrader wurde zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Bei der sich anschließenden Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde René Buchhagen einstimmig wiedergewählt.

In seinem Grußwort ging der stellv. Stadtbrandmeister Kai Reichelt auf die aktuelle Lage der Sterbekasse ein. Weiterhin gab er einen Überblick über die derzeitige Situation der Feuerwehren im Stadtgebiet.
Ortsbürgermeister Gerhard Mika dankte den Feuerwehrleuten für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.

Zum 31.12.2019 gehörten der Feuerwehr Naensen 201 Mitglieder (davon 44 Aktive und 11 Jugendfeuerwehr) an.

Karsten Müller bleibt stellvertretender Abschnittsleiter im Brandabschnitt Nord/Ost. Das haben die  Feuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld am Freitagabend einstimmig in ihrer Abschnittsversammlung in Altgandersheim beschlossen.

Die 25 Feuerwehren im Brandabschnitt Nord-Ost haben im vergangenen Jahr ihren Mitgliederbestand um acht Personen auf 796 Aktive ausbauen können, darunter 106 Frauen. In den zwei Musikzügen sind 29 Mitglieder aktiv. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Einsätze, wie Abschnittsleiter Carsten Winkler berichtete. Sie stieg von 355 auf 499.

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke konnte von weiter steigenden Mitgliedszahlen berichten. Im Brandabschnitt sind 146 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren und 65 in den Kinderfeuerwehren tätig. Insgesamt sind das 24 Mitglieder mehr gegenüber dem Vorjahr, was ein gutes Signal für die Schlagkräftigkeit der Feuerwehren der Region für die Zukunft sei. „Die Anzahl der Mädchen liegt dabei bei knapp 50 Prozent. Das zeigt, dass hier bei uns Feuerwehr erfreulicherweise längst keine Männerdomäne mehr ist“, sagte Mennecke. Die Kinderfeuerwehr Heberbörde beispielsweise hatte zum Jahreswechsel zwölf Mitglieder – darunter ausschließlich Mädchen. Über 6000 Stunden haben die Ehrenamtlichen für die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr aufgewendet – darin sind die Stunden für Zeltlager und Fahrten noch nicht enthalten.

Ehrungen und Beförderungen

Während der Jahreshauptversammlung gab es eine Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim befördert wurden Dennis Möller, Niklas Kielhorn, Niklas Bertram, Kevin Kambach, Swen Eckert, Jan-Henrik Bertram und Simon Brinkmann zu Löschmeistern. Tobias Uhde und Jan-Patrick Strauch wurden zu Oberlöschmeistern befördert. Torsten Overbeck wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Dennis Ahrenhold erhielt die Beförderung zum Brandmeister, Tizian Nobel zum Oberbrandmeister und Kai-Uwe Roßtock zum Ersten Hauptbrandmeister.

Die Beförderten aus der Stadt Bad Gandersheim

Aus der Gemeinde Kalefeld befördert wurden Frauke Junge, Dirk Bickmeyer und Florian Denecke jeweils zu Löschmeistern. Kai Beyert wurde zum Oberlöschmeister befördert, Jan Bialaschewitz zum Hauptlöschmeister. Frank Becker ist ab sofort Brandmeister und Thomas Wille Hauptbrandmeister.

Die Geehrten und Beförderten aus der Gemeinde Kalefeld.
Die Geehrten und Beförderten aus der Gemeinde Kalefeld.
Die Geehrten aus der Stadt Bad Gandersheim

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim erhielten für 40-jährige Verdienste Bernd Schwarz, Dierk Lange, Ingo Stenz, Andreas Hanke, Henning Probst, Klaus Nothdurft, Detlef Macke, Udo Alms, Hartmut Brinckmann und Dieter Goslar. Das Ehrenzeichen für 50-jährige Verdienste erhielt Karl-Hinz Teschner. Aus der Gemeinde Kalefeld erhielten Lars Heilmann und Wolfgang Pförtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40-jährige Verdienste. Dietmar Kruse erhielt es für mittlerweile 51-jährige Mitgliedschaft.

Die Geehrten Kreisausbilder

Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten folgende Kreisausbilder des Ausbildungsstandortes Bad Gandersheim: Daniel Brandt, Sven Probst, Thomas Durau, Marko de Klein, Karsten Müller und Sascha Scharf jeweils in Bronze. Klaus Brackmann erhielt die Ehrennadel in Silber für 23-jährige Tätigkeit.

Grußworte

In ihrem Grußwort betonte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, dass das Jahr 2018 geprägt war von einem Einsatz „in Altgandersheim und Umgebung, den die Bevölkerung nicht vergessen wird“. Dort sei eine „tolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ geleistet worden. Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses schloss sich diesem Lob an. „Die Bürger erwarten in Notlagen unsere Hilfe und sie bekommen sie auch“. Die Nominierung zum Feuerwehr-Oscar, dem Conrad-Dietrich-Magirus-Award zolle davon und der starke Nachwuchs sei ein gutes Signal für die Zukunft. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Voß merkte an, dass insbesondere die Autobahn für die anliegenden Feuerwehren mit ihren häufigen Sperrungen ein Dauerthema sei. Im Hinblick auf den trockenen Sommer 2018 bleibe zu hoffen, dass „die Einsatzzahlen aus dem Vorjahr nicht auch in 2019 wieder erreicht werden“, so Voß.