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Konstantin Mennecke

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Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

Großeinsatz für die Rettungskräfte im Kreis Northeim: Um 9.14 wurde der Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein Brand zwischen Ippensen und Greene im Stadtgebiet Einbeck gemeldet. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: auf rund 200 Metern brennen Rundballen in voller Ausdehnung. Aufgrund der Lage inmitten zweier Ortschaften wird mit Tanklöschfahrzeugen sowie mit dem THW Wasser über weite Wegstrecke transportiert.

Während dieses Einsatzes wurde um 10.14 Uhr ein weiterer Brand gemeldet. Zwischen Stöckheim und Wetze brennt ebenfalls eine zweistellige Zahl an Strohballen auf 50 Metern. Auch hier ist die Feuerwehr im Einsatz.

An allen Einsatzstellen ebenfalls mit vor Ort ist der Rettungsdienst von DRK und Johanniter. Insgesamt waren über 200 Kräfte eingesetzt.

Während die Rettungskräfte weiterhin zwischen Greene und Ippensen im Einsatz waren, wurde von diesem Brandort aus in der Ferne ein weiteres Feuer entdeckt: Am Ortsrand von Erzhausen standen Pressballen in Flammen.

Rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, unter anderem die Johanniter mit schwerem Gerät, waren mit der Polizei vor Ort im Einsatz. Es wurde ein Übergreifen der Flammen auf ein kleineres Waldstück verhindert. Auch hier wurde Wasser über lange Wegstrecke gefördert.

Über 800 Mitglieder sind in unseren Jugendfeuerwehren aktiv, über 600 in den Kinderfeuerwehren. Die Kreisjugendfeuerwehr Northeim wollte im vierten Teil der “Digitalen Lagerolympiade” wissen: Was ist für Euch Kinder-/Jugendfeuerwehr? Hier sind die Antworten. Und einmal mehr vielen Dank für die Einsendungen! Wir sichten jetzt das gesamte eingesendete Matertial und werden im September die Sieger prämieren. Seid gespannt!

Levershausen (hl) Am 01.09.2020 gegen 17:36 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Sudheim über Digitale Funkmeldeempfänger zu einer Tierrettung alarmiert. Auf dem Gelände der Golfanlage in Levershausen befand sich ein verletzter Schwan, der eingefangen werden musste. Wegen einer großen Tier-Gitterbox wurde die Ortsfeuerwehr Northeim mit ihrem Gerätewagen-Logistik mit alarmiert.

Der Sudheimer Ortsbrandmeister, der eine Tüte mit Brotkrumen mitgenommen hatte, näherte sich langsam dem Schwan, um ihn in die Gitterbox zu treiben. Weitere Feuerwehrleute, die eine Decke mitgebracht hatten, kreisten den Schwan ein, der ohne zu zögern in die Gitterbox ging.

Ein kleiner Junge, der mit seiner Mutter die Rettung verfolgt hatte, war froh das der verletzte Schwan von der Feuerwehr Sudheim eingefangen worden war und zur NABU nach Göttingen gebracht wurde. Dort wird sein verletztes Bein versorgt. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

173 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren bis tief in die Nacht in Stroit im Stadtgebiet Einbeck im Einsatz. Um 20.56 Uhr wurde am Freitagabend in der Kirchenstraße eine brennende Scheune gemeldet.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wenige Minuten später war der Feuerschein weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Scheune bereits im Vollbrand. Ein sich in der Scheune befindlicher Mähdrescher wurde schwer beschädigt ins Freie gezogen und Stroh aus der Scheune zum Ablöschen auf eine Wiese am Ortsrand gebracht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Stroit, Naensen, Greene, Einbeck, An der Hube, Wenzen, Bartshausen, Voldagsen, Brunsen, die Kreisfeuerwehr unter anderem mit Tanklöschfahrzeug und Lichtmast, der Einsatzleitwagen der Feuerwehren der Stadt Einbeck, das Technisch Hilfswerk aus Northeim und Einbeck, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei.

Einbeck (kli) In Zusammenhang mit der Brandserie im Bereich Einbeck bittet die Sonderkommission der Polizei Northeim die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Zeugenhinweise. Diese sind mit Blick auf die aktuelle Ermittlungsarbeit von elementarer Bedeutung. Jeder offensichtlich oder vermeintlich noch so unbedeutende Hinweis kann sachdienlich sein.

Im Einzelfall kann in Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft Göttingen eine Vertraulichkeit zugesichert werden.

Hinweise nimmt die Polizei Einbeck zu jederzeit per Telefon (05561/94978-0) entgegen.

Quelle: Polizeiinspektion Northeim

Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es am Donnerstag, 10. September, einen bundesweiten Probealarm: den Warntag 2020. „Wenn dann pünktlich um 11 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps auslösen, ist ein großer Schritt in Richtung eines noch besseren Bevölkerungsschutzes getan“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Jährlich findet nach der Premiere in 2020 künftig an jedem zweiten Donnerstag im September ein Test aller vorhandenen Warnmöglichkeiten statt. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim bedeutet dies, dass am 10. September um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute mit einem auf- und abschwellenden Ton zu hören sind. Dieses Sirenensignal soll die Bevölkerung im Ernstfall auffordern, Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 20 Minuten später gibt ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“.

„Dieses Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung, das zu Kriegszeiten noch als Fliegeralarm genutzt wurde, existiert bereits seit Jahrzehnten. Es ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aber zugleich unbekannt. Deshalb wollen wir mit dem Warntag die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Mögliche Warnfälle können unter anderem extreme Unwetterlagen wie bei Orkantief Friederike, große Hochwasser, Erdbeben, Schadstoffaustritte, Großbrände, Bombenentschärfungen oder auch der flächendeckende Ausfall der Telekommunikation sein“, so de Klein.

Freuen sich auf den Aktionstag am 10. September: Holger Klein, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisbrandmeister Marko de Klein (von links nach rechts)

Parallel zu den Sirenensignalen gibt es am 10. September ab 11 Uhr Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim. „Ergänzend dazu kommt eine Warnmeldung über unsere App Biwapp, mit der wir nicht nur über aktuelle Gefahren, sondern unter anderem auch über Straßensperrungen, Blitzer und Schulausfälle informieren“, sagt Landrätin Klinkert-Kittel. Wer die App noch nicht auf seinem Smartphone installiert hat, kann sie jetzt noch rechtzeitig vor dem Warntag kostenfrei in den App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte herunterladen.

„Im Ernstfall braucht die Bevölkerung schnelle und zuverlässige Informationen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass bei Sirenenalarm für die Feuerwehr oder einer Vielzahl von fahrenden Einsatzfahrzeugen durch Spekulationen auch falsche Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das kann im Ernstfall nicht nur für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen, sondern auch Menschen gefährden. Hier wollen wir weiterhin mit schnellen und fundierten Meldungen entgegenwirken“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

BIWAPP: Schnelle Nachrichten aufs Smartphone

BIWAPP ist eine kostenlose Smartphone-App zur Warnung und Information der Bevölkerung. Der Landkreis Northeim nutzt die Warn-App bereits seit 2016 als Hauptwarnmittel um über Gefahrensituationen und Katastrophen zu warnen. Darüber hinaus wird auch über Schulausfälle, Fahrplanänderungen der Schülerbeförderung, Geschwindigkeitskontrollen, Straßensperrungen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert. Neben der Kreisverwaltung können sämtliche Städte und Gemeinden des Landkreises Northeim eigenständig Meldungen in BIWAPP erfassen. Der Bund und die Länder nutzen das Modulare Warnsystem (MoWaS) um Warnungen und Informationen im Katastrophenfall via Satellit an die Warn-App BIWAPP zu übermitteln.

Voreinstellen können die Nutzerinnen und Nutzer, zu welchen Themenbereichen Informationen gewünscht werden, wie groß der Melderadius sein soll und ob Push-Nachrichten empfangen werden sollen. Nur bei Katastrophenalarm erhält jeder eine sofortige Nachricht.

„Neben den lokalen Informationen wird man über die Warn-App BIWAPP im gesamten Bundesgebiet gewarnt, wenn man die entsprechende Wächter-Funktion aktiviert hat. Ich benötige daher auf Reisen keine weitere Warn-App, weil sämtliche über das Warnsystem Mowas verbreiteten Warnmeldungen automatisch auch in BIWAPP angezeigt werden. Weiter verfügt BIWAPP über eine Notruf-Funktion aus der ich neben der Adresse auch die Koordinaten meines Standortes ersehen kann. Ich würde mir daher wünschen, dass die Warn-App BIWAPP auf möglichst vielen Smartphones installiert wird“, so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Northeim.

So warnen die Sirenen

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information im Katastrophenfall.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:
Warnung der Bevölkerung: Wenn die Sirene eine Minute lang im Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es dann, ebenso wie über die Warnapp BIWAPP, die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim, der Feuerwehr und deren Internetseiten Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten.

Kreisbrandmeister Marko de Klein zeigt die Sirene auf dem Dach der Bad Gandersheimer Grundschule.

Entwarnung: Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf.
Alarmierung der Feuerwehr: Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen zwölfsekündigem Dauerton. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Die erste bundesweite Probe der Signale „Warnung der Bevölkerung“ und „Entwarnung“ erfolgen am Warntag, Donnerstag den 10. September um 11 Uhr, auch bei uns im Landkreis Northeim.
Weitere Informationen finden Sie auch online unter www.landkreis-northeim.de/warntag