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Behrensen (hl) Zu einem Brand in einem Treppenhaus kam es in den Morgenstunden des Mittwochs, 19. Januar, in der Behrenser Straße in Behrensen. Gegen 05:38 Uhr wurden die Feuerwehren Behrensen, Moringen, der Löschzug 4, das sind Blankenhagen, Thüdinghausen, Behrensen, Großenrode und die Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim von den Disponenten der Leitstelle in Northeim alarmiert. Weiterhin wurde der Notarzt von Northeim und ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg mit alarmiert. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurde vom DRK Northeim ebenfalls noch ein weiterer Rettungswagen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache war im Treppenhaus eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Decke, welche mit Holzpaneelen verkleidet war, ausgebreitet hatte. Da die ersten Feuerwehrkräfte beim Eintreffen bereits einen Feuerschein im Treppenhaus sahen, ließ der Einsatzleiter eine Fensterscheibe neben der Haustür einschlagen, um dort eine weibliche Person zu retten. Diese wurde anschließend vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Göttingen gebracht.

Das Feuer wurde von den Feuerwehrkräften unter Atemschutz und mit einem C- Rohr gelöscht und die Räume nach weiteren Personen abgesucht. Da sich die Flammen auf die hölzerne Decke ausgebreitet hatten, wurden die Holzpaneele von den Feuerwehrleuten abgerissen und nach draußen gebracht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle nach Brandnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Der Sachschaden wurde von der Polizei auf 10.000 Euro geschätzt. Das Haus ist im Moment nicht bewohnbar. Die Einsatzkräfte aus Northeim brauchten nicht eingesetzt werden.

Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Unter ihnen waren auch der Stadtbrandmeister von Moringen Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller mit an der Einsatzstelle. Die Besatzung des Rettungswagens, der zum Eigenschutz der Einsatzkräfte mit alarmiert wurde, musste einen Feuerwehrmann vor Ort versorgen. Während des Einsatzes war die Behrenser Straße für den Verkehr gesperrt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Am Montag, 10. Januar, wurden die Feuerwehren Langenholtensen, Denkershausen und Hammenstedt von der Leitstelle in Northeim um 13:21 Uhr zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 248 Langenholtensen in Richtung Wiebrechtshausen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Kurz hinter der Ortschaft Langenholtensen waren ein VW Polo und ein VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Bei dem Zusammenprall schleuderte der VW Golf in den Straßengraben und fing an zu brennen. Der VW Polo drehte sich auf der Straße und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehren löschten das Feuer, das im Motorraum brannte und streuten ausfließenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab.

Weiterhin halfen sie dem Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Zur Versorgung wurde ein Notarzteinsatzwagen mit Notarzt und ein Krankenwagen vom DRK Bad Gandersheim und je einen Rettungswagen vom DRK-Northeim, ASB-Nörten-Hardenberg und JUH-Einbeck alarmiert. Die verletzten Personen wurden mit den Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher, beseitigten die herumliegenden Fahrzeugteile von der Straße und klemmten die Fahrzeugbatterien von den verunfallten Fahrzeugen ab. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm anschließend eine Ölspurbeseitigungsfirma. Da die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Bundesstraße war während des Einsatzes gesperrt.

Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Text/Foto: Horst Lange/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Die Freiwilligen Feuerwehren Northeim, Hollenstedt, Stöckheim und Höckelheim, sowie Notarzt und Rettungsdienst, wurden am Montag, 20. Dezember gegen 8 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

Im Kreuzungsbereich der Landesstraße 572 / Kreisstraße 406 Hollenstedt-Northeim waren ein zwei Autos zusammengefahren. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt. Eine 91-jährige Beifahrerin musste von der Feuerwehr mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden. Hierzu wurde die Beifahrertür mit einem Spreizer aufgehebelt. Anschließend konnte die Frau mit Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die verletzten Personen wurden mit Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Göttingen und Northeim gebracht. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterien ab und beseitigte Fahrzeugteile von der Fahrbahn. Im Einsatz waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Für den Einsatz war der Kreuzungsbereich gesperrt.

Da an den Fahrzeugen ein Gesamtschaden von 14.000 Euro entstand und diese nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Die Fachgruppe SRHT – Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen gibt es seit Gründung des 4. Zuges „Spezielle Rettung“ der Feuerwehrbereitschaft 4 zum 01. Juli 2020 im Landkreis Northeim. Geführt wird die Einheit durch Kai Reuter und seinen Stellvertreter Gerrit Traupe. Aber was genau sind die Aufgaben dieser speziellen Einheit?