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Schnelle Rettung beim Verkehrsunfall: Workshop der Feuerwehr Bad Gandersheim

Fahrzeuge werden sicherer, die Technische Rettung damit herausfordernder: Die Feuerwehr Bad Gandersheim hat sich einen Tag lang mit dem richtigen Vorgehen bei Verkehrsunfällen beschäftigt. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihr Wissen bei der von Zugführer Tizian Nobel organisierten Veranstaltung aufgefrischt.

Das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall ist immer Teamarbeit – so haben es die Ausbilder um Patrick Laake und die Zugführer Dennis Ahrenhold und Tizian Nobel auf den Punkt gebracht. „Jeder Verkehrsunfall ist anders – es gibt nicht nur den einen, richtigen Weg“, betonte Laake, der bei der Stationsausbildung unter anderem über den richtigen Umgang mit Schere und Spreizer informierte. Die Stadt Bad Gandersheim hat unter anderem mit dem noch neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug über die Corona-Zeit in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger investiert. Den Umgang mit der Technik übe man seitdem intensiv. „Wir als Feuerwehr stehen vor der Herausforderung, dass Fahrzeuge immer sicherer für die Insassen werden. Bei einem Unfall müssen wir wissen, an welchen Stellen auch mit Blick auf Airbags oder Hochvolt-Leitungen von Elektro-Fahrzeugen sicher geschnitten werden kann“, betont Zugführer Tizian Nobel. Die regelmäßige Ausbildung und das Üben von Routinen, die auch mitten in der Nacht abgerufen werden können, sei daher von großer Bedeutung.

Genau dieses Wissen konnte in einem Praxisteil angewendet werden. Verschiedene Übungsszenarien, auch mit umgestürzten und auf dem Dach liegenden Fahrzeugen wurden durchgespielt. „Da bei Verkehrsunfällen der Faktor Zeit eine wichtige Rolle für die Patienten spielt, werden wir auch in Zukunft gezielt zu diesem Thema, auch mit Blick auf alternative Antriebsformen ausbilden“, so Nobel abschließend.

Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

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