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Fahrzeugübergabe

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Das Wachstum der KWS am Standort Einbeck hat die Investition in ein neues Fahrzeug für die Werkfeuerwehr nötig gemacht. Vorstandsmitglied Eva Kienle überreichte den Kameradinnen und Kameraden ein neues Feuerwehrfahrzeug, das technisch auf dem neuesten Stand ist und mit 2.400 Liter Wasser im Tank auch für größere Einsätze gerüstet ist.

„Ich freue mich sehr, Ihnen dieses wunderschöne Fahrzeug überreichen zu können und wünsche Ihnen möglichst wenige, auf jeden Fall aber sichere und unfallfreie Einsätze“, sagte Eva Kienle bei der Übergabe des Fahrzeugs am 3. September. Helmut Böttcher, Werkbrandmeister der KWS Werkfeuerwehr, sagte: „Unser Dank geht an den Vorstand der KWS, der dieses Projekt mit Weitsicht unterstützte. Mit dem neuen Fahrzeug sind wir langfristig in der Lage, die Mitarbeiter, den Betrieb und die Umwelt zu schützen.“

Der KWS Hauptstandort in Einbeck ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Beispiele sind die Erweiterung der Produktionskapazitäten, neue Lagerhallen und das Forschungsgebäude BioTechnikum 2. Dieser erfreuliche Ausbau sowie die Planungen für die Zukunft warfen die Frage auf, ob die Ausstattung der Werkfeuerwehr mit Fahrzeugen noch ausreichend ist. Auch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Polizeidirektion Göttingen, hat ein höheres Schutzziel für das Werk in Einbeck an der Grimsehlstraße und der Allensteiner Straße bescheinigt.

Tobias Brackmann leitete eine Projektgruppe der Werkfeuerwehr um Uwe Kunert, Matthias Weger, Chris Preuß und Helmut Böttcher. Sie stellten die nötigen Anträge und erörterten, welches Fachequipment für die Einsatzschutzziele auf dem Gelände benötigt wird. So überzeugten sie die entscheidenden Stellen von der Notwendigkeit des Fahrzeugs.

Entschieden hat sich die Projektgruppe für ein Fahrzeug mit Fahrgestell von MAN und einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Rosenbauer. Die offizielle Bezeichnung lautet HLF 20. Das bedeutet, das Fahrzeug hat eine fest eingebaute Pumpe, einen 2.400 Liter fassenden Wassertank und einen 125-Liter-Schaummitteltank. Dazu kommt die Ausrüstung für Brandbekämpfung und Hilfeleistung.

Zusammen mit dem 15 Jahre alten bisherigen Staffellöschfahrzeug verfügt die KWS Werkfeuerwehr jetzt zusammen über 3.200 Liter Wasser an Bord und eine gute Ausstattung, um für mögliche Gefahren auf dem Gelände vorbereitet zu sein. Die Investition sorgt im abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz, dem Umweltschutz, der Hilfeleistung in vielen Bereichen auf dem Betriebsgelände dafür, dass schnelle und kompetente Hilfe geleistet werden kann.

Text und Bilder: KWS

Eine Veranstaltung der Feuerwehr mit vereinzelten Gästen aus Verwaltung, Politik und Feuerwehrführung – worauf die Freiwillige Feuerwehr aus Kalefeld sieben Monate warten musste, wurde jetzt endlich wahr. Mit ihrem neuen Tanklöschfahrzeug, konkret einem TLF 3000, sind die Brandschützer für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt. Wir fassen zusammen, warum diese Fahrzeugübergabe in gleich mehreren Punkten besonders war.

Neues Fahrzeug nach über 30 Jahren

Gemeindebrandmeister Karsten Müller und Ortsbrandmeister Jan Bialaschewitz konnten von Bürgermeister Jens Meyer ein neues Fahrzeug entgegennehmen, welches das 32 Jahre alte Tanklöschfahrzeug 8 der Wehr ersetzt. Das neue TLF 3000 hat ein Fahrgestell von MAN, einen Aufbau mit Staffelkabine von Schlingmann, rund 290 PS, Überdrucklüfter, Druckluftschaumlöscher, Faltbehälter, Pump‘n‘Roll-Betrieb, Klimaanlage, Rückfahrkamera, Automatikgetriebe, Umfeldbeleuchtung, ergonomische Unterbringung der Gerätschaften, Hygienebord, Wechselkleidung für Atemschutzgeräteträger, 3000 Liter Wasser und 120 Liter Schaummittel an Bord. „Wir haben damit ein schlagkräftiges Erstangriffsfahrzeug und ein Multitalent für Brandeinsätze“ betonte Ortsbrandmeister Bialaschewitz.

Für die Übergangszeit, in der die Fahrzeugbeladung vom alten Fahrzeug beim Hersteller und das neue Fahrzeug noch nicht ausgeliefert war, hat die Kreisfeuerwehr als Einrichtung des Landkreises Northeim mit seinem Tanklöschfahrzeug (TLF 20/40SL) ausgeholfen. „Die Zusammenarbeit hat wie immer reibungslos geklappt, dafür herzlichen Dank“, lobte Gemeindebrandmeister Müller.

Finanziert durch Gemeinde und Land

Das neue Fahrzeug hat 270.000 Euro gekostet, wovon 110.000€ die Gemeinde Kalefeld und 160.000€ das Land Niedersachsen getragen haben. Bürgermeister Jens Meyer hatte sich in Hannover für die finanzielle Unterstützung stark gemacht, die „überhaupt erst dafür gesorgt hat, dass das Auto in seiner heutigen Form hier stehen kann“, sagte Gemeindebrandmeister Karsten Müller. Ein derart ausgestattetes Fahrzeug sei man laut Bürgermeister Meyer nicht nur den sich ehrenamtlich engagierten Feuerwehrkräften schuldig, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern der ganzen Gemeinde und darüber hinaus, denen das Fahrzeug im Notfall zu Gute kommt.

 

Vor Übergabe schon Großeinsätze absolviert

In den sieben Monaten, in denen das neue TLF 3000 bereits im Dienst ist, hat es sich schon mehrfach bewährt. Ob bei einem Scheunenbrand nahe der Echter Kirche, bei einem Waldbrand in Westerhof oder gleich bei mehreren Unfällen – immer hat sich die viele Planungsarbeit, die durch Horst Meyer, Sascha Haase, Armin Ohse, Günther Fischer und Jan Bialaschewitz als Kernteam erfolgte, bezahlt gemacht. So konnte auf dem Kalefelder Schulhof ein Fahrzeug, geschmückt durch eine Girlande der Gärtnerei Wolf aus Sebexen übergeben werden, das seine Feuertaufe wahrlich schon bestanden hat.

Gerätewart seit über 30 Jahren

In Feuerwehren gibt es eine ganze Reihe an Funktionären, die sich um die ihnen übertragenen Aufgaben kümmern. Für die Fahrzeuge und Gerätschaften übernehmen die Pflege und soweit möglich auch die Wartung sogenannte Gerätewarte. Mit Horst Meyer hat die Feuerwehr Kalefeld einen solchen ehrenamtlich Engagierten, der seit über 32 Jahren sein Amt höchst motiviert und engagiert ausübt.

Zum ersten Mal wieder Feuerwehrmusik

Bei der OpenAir-Veranstaltung gab es zum ersten Mal seit langem wieder musikalische Begleitung durch den Feuerwehrmusikzug Kalefeld. „Wir haben die Feuerwehrmusik vermisst und diese Veranstaltung ist ein wunderbarer Anlass, Euch Musiker in dieser Anzahl mal wieder spielen zu sehen und zu hören“, betonte Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Unsere Feuerwehrmusik ist tief verwurzelt und gehört eng zu unseren Feuerwehren mit dazu – wir haben Euch vermisst.“

Gleich mehrere Spenden

Die VGH-Versicherungsagentur Weiß hat den Feuerwehren aus Echte, Düderode und Willershausen Löschrucksäcke, D-Schläuche samt Strahlrohren und mehr im Wert von 3000 Euro gespendet. Der Agentur von Dennis Weiß ist ein enger Draht zum Ehrenamt und zu den Feuerwehren wichtig. „Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen“, betonte er. Vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kalefeld gab es für das neue Einsatzfahrzeug eine Wärmebildkamera im Wert von 1600€. 200€ steuerte das Mundus-Seniorenhaus der Ortschaft dazu.

Ein solcher Tag ist eine absolute Besonderheit: Die Stützpunktfeuerwehr Naensen hat jetzt zwei neue Einsatzfahrzeuge durch die Stadt Einbeck überreicht bekommen. Ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und ein neues Löschgruppenfahrzeug kann die Feuerwehr nun ihr Eigen nennen. Rund eine halbe Million Euro hat die Bierstadt dafür investiert.

Die Feuerwehr Willershausen ist mit einem neuen Tragkraft-Spritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Bürgermeister Jens Meyer hat das rund 95.000 Euro teure Fahrzeug am Freitagabend bei einer Feierstunde an Ortsbrandmeister Oliver Zufall übergeben.
Für Zufall und seine Einsatzkräfte war es ein besonderer Tag. „Ein neues Einsatzfahrzeug zu bekommen, das ist für große wie für kleine Feuerwehren ein besonderes Ereignis, insbesondere aber natürlich für eine Feuerwehr, die nur eines hat und demnach alle 30 Jahre eins bekommt“, sagte der Ortsbrandmeister. Der Erhalt des neuen Fahrzeuges bewertet er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ein neues Fahrzeug heißt auch Abschied nehmen. Das alte TSF-W auf LT-Fahrgestell war schon etwas besonderes.“ Das neue Fahrzeug, ein Iveco-Fahrgestell mit Aufbau von Brandschutztechnik Görlitz (BTG) hat 180 PS, bietet Platz für 750 Liter Wasser, hat einen Lichtmast, einen neuen Stromerzeuger, bietet die Möglichkeit, Atemschutzgeräte schon während der Fahrt anzulegen und vieles mehr.
„Es ist wie früher: Ein neues Feuerwehrfahrzeug wird übergeben und ganz Willershausen ist auf den Beinen“, lobte Jens Meyer in seinem Grußwort das große Interesse, das die Bevölkerung der Willershäuser Wehr entgegen bringt. 1989 wurde das Vorgängerfahrzeug zugelassen, nach „29 Jahren wurde es jetzt auch Zeit für Ersatz“. Der besondere Dank Meyers galt dem Ortskommando und den Gemeindebrandmeistern Karsten Müller und Stellvertreter Thomas Wille „für die fairen Vorgespräche für das Fahrzeug sowie Mitarbeiter Andreas Laue, der die Ausschreibung vorbereitet und durchgeführt hat.“ Meyer betonte: „Bei diesem Ergebnis ist klar: hier haben alle einen guten Job gemacht.“
Gemeindebrandmeister Karsten Müller wies darauf hin, dass Schiffe getauft werden und einen Namen erhalten, Feuerwehrfahrzeuge hingegen übergeben werden und eine Nummer bekommen. Dieses neue Fahrzeug mit dem Funkrufnamen 12-41-42 ermögliche es der Willershäuser Wehr jetzt seit Jahren erstmals, „dass sämtliches Gerät, das von den Einsatzkräften gebraucht wird, auch mitgenommen werden kann“. Zuvor habe man die Beladung je nach Art der Alarmierung anpassen müssen. „Ein paar Teile fehlen jetzt noch, die werden nachbeschafft“, versprach der Gemeindebrandmeister. Müllers großer Dank galt unter anderem auch Vize-Gemeindebrandmeister Thomas Wille, der sich „durch großes Engagement bei der Fahrzeugplanung und während der Bauphase“ ausgezeichnet habe und Müller bei Verhinderung jederzeit vertreten habe. Außerdem „haben wir um keinen Cent mit der Politik feilschen müssen“, so Müller.
Kreisbrandmeister Bernd Kühle und Abschnittsbrandmeister Carsten Winkler freuten sich für die Willershäuser Wehr über das neue Fahrzeug, das auch in der Feuerwehrbereitschaft 1 mit zum Einsatz kommen wird. „Wir haben hier eine schlagkräftige Feuerwehr, deshalb war es eine gute Entscheidung, dieses Fahrzeug anzuschaffen“, betonte Kühle.
Dem schloss sich auch Ortsbürgermeister Uwe Denecke an. „Wir sind hier im Feuerwehrwesen in Willershausen gut aufgestellt. Wenn man in andere Ortschaften guckt, sieht man, dass das keine Selbstverständlichkeit mehr ist“, sagte Denecke verbunden mit dem Dank für die stete Einsatzbereitschaft.