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#112Gründe

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Es ist ein Jubiläum, das zweifelsohne zu den Besonderen zählt: Rudi Lizak konnte jetzt mit dem Ehrenzeichen für 80-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet werden, eine äußerst selten verliehene Würdigung. Zahlreiche Wegbegleiter und heutige Führungskräfte haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, im Rahmen eines kleinen Festaktes persönlich zu gratulieren.

Kamerad Lizak ist am 1. April 1942 in die Feuerwehr Delliehausen eingetreten. Die Bedingungen damals waren alles andere als leicht: Nachdem alle Erwachsenen im Rahmen des Kriegdienstes im Einsatz an der Front waren, musste Rudi Lizak mit anderen 14-Jährigen den Brandschutz vor Ort sicherstellen.

Sein umfangreiches kameradschaftliches Engagement haben sich ausgezahlt. Seine Kameraden haben Lizak zum Ortsbrandmeister gewählt. Vom 1. Mai 1973 bis 30. April 1986 hatte er rund 13 Jahre dieses Amt inne. Zusätzlich war der Jubilar zwei Jahre davon Gemeindebrandmeister der damals eigenständigen Gemeinde Delliehausen.

Kamerad Rudi Lizak kann zu den Erfolgen seines Wirkens unter anderem den Bau des örtlichen Feuerwehrhauses zählen. Außerdem wurde unter Lizak das erste Einsatzfahrzeug für die Ortsfeuerwehr beschafft.

Die Gratulanten, darunter unter anderem Regierungsbrandmeister Henning Thörel, Kreisbrandmeister Marko de Klein, Vize-Abschnittsleiter West Jörg Jacob, Stadtbrandmeister Nils Untermöhle und Bürgermeister Torsten Bauer, dankten Rudi Lizak für seinen herausragenden Einsatz und die ungewöhnlich lange Treue zur Feuerwehr. Dem mittlerweile 94-Jährigen wünschen sie weiter viel Gesundheit.

Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

„Unter den Kameraden ist zu spüren, dass die Freude groß ist, aus unseren „Alten kleinen Feuerwehrhäusern“ jetzt zusammen in ein neues, gemeinsames großes Feuerwehrhaus umziehen zu dürfen.“

Mit diesen Worten begrüßte Ortsbrandmeister André Schiebler alle Gäste bei der feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehäuses der Feuerwehr Verliehausen/Ahlbershausen.

550.000 Euro Baukosten und mehr als 1500 Stunden Eigenleistung am Bau waren nötig, bis jetzt, fast drei Jahre nach dem ersten Spatenstich, das Gerätehaus am 03. September durch den Bürgermeister Torsten Bauer und Stadtbrandmeister Jörg Jacob übergeben werden konnte.

Ein Feuerwehrhaus nach modernsten Standards steht jetzt für die Kameradinnen und Kameraden bereit. Auf rund 350qm Fläche können so ein Schulungsraum für Unterrichte, Sitzungen, Besprechung und Veranstaltungen genutzt werden. Moderne Umkleiden inklusive Duschen stellen auch die Hygiene der Einsatzkräfte nach den Einsätzen sicher.

Lager- und Pflegeräume ermöglichen eine optimale Vor und -Nachbereitung bei Einsätzen und Übungen.
Dass dies alles funktioniert, wurde schon bewiesen, der erste Einsatz aus dem neuen Gerätehaus ließ nicht lange auf sich warten. So zeigten sich auch hier alle Vorteile der neuen Unterkunft: übersichtliche Parkmöglichkeiten, genügend Platz zum Umziehen, die Kurze Anfahrt zum Gerätehaus für beide Wehren und die vermehrte Anzahl der Einsatzkräfte gerade in der sogenannten Tagesverfügbarkeit.

„Ein besonderer Dank gilt auch den regionalen Firmen, welche mit Material und Manpower beim Bau unterstützten“, lobte Jörg Jacob.

Wir wünschen alles Gute mit dem neuen Feuerwehrhaus.

Fotos/Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Feuerwehrleute werden im Einsatzgeschehen immer wieder gefordert: unter Atemschutz arbeiten, mit schwerem Gerät bei Unfällen präzise arbeiten und auch inmitten der Nacht plötzlich Höchstleistung bringen müssen gehört dazu. Die körperliche Fitness zu beweisen und dabei gleichzeitig etwas für den guten Zweck tun ließen sich zwölf Feuerwehrfrauen und -Männer aus dem Brandabschnitt West nicht nehmen.

Am 4. September liefen sie beim 6. Höxteraner Feuerwehrlauf für muskelkranke Kinder. Hier steht nicht die Sportlichkeit im Vordergrund, sondern beim ‚HXFireRun‘ geht es darum, auf die Muskelkrankheit Duchenne aufmerksam zu machen und erkrankte Kinder zu unterstützen.

Das Startgeld von 11,20 Euro geht 1:1 direkt an die Duchennestiftung. Die Laufstrecke von rund sieben Kilometern verläuft durch Höxter und den angrenzenden Weserweg.

Aber normal laufen? Nein! Als Feuerwehr erkenntlich sein und sich selber herausfordern-, so liefen die Feuerwehrsportler in voller Montur und teils sogar mit angeschlossenem Pressluftatmer.

Abschnittsleiter Meyer betonte: „Es ist ein besonderes Event und wir fühlen uns gut, dieses unterstützen zu können. Und eines ist klar: Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei.“

Text: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim Fotos: Kreisfeuerwehr

„Feuerwehr ist viel Arbeit“, „Das muss man in seiner Freizeit machen“ – stimmt beides! Aber beides trifft auch aufs Zähneputzen und die Steuererklärung zu. Was aber häufig viel zu kurz kommt: Es gibt eine schier unendlich lange Liste an Gründen, die für eine Mitgliedschaft in der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie für die Einsatzabteilungen sprechen.

Diese Gründe möchten wir in den öffentlichen Fokus rücken und so zeigen, dass wir Feuerwehrfrauen und -Männer für unser Hobby sprichwörtlich brennen und das wahrscheinlich beste Hobby auf der Welt haben. In unserer Freizeit retten wir nicht nur Menschenleben, Sachwerte und Tiere – wir sind auch ein zuverlässiger Partner für unsere Mitbürger. Und das an 365 Tagen im Jahr.

Viel Text ist zwar schön und gut, aber wir wollen uns in unserer Kampagne #112Gründe auf das wesentliche konzentrieren. Nämlich klare Botschaften. Nachfolgend gibt es eine Übersicht über die bereits veröffentlichten Motive. Entworfen hat die Kampagne unser Leiter der Öffentlichkeit in der Kreisfeuerwehr, Konstantin Mennecke.

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Unser Video „Alles neu macht 2019“ zum digitalen Frühjahrsputz bei der Kreisfeuerwehr Northeim haben wir hier für Sie: