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Wie verhalte ich mich richtig, wenn die Sirenen heulen? Und warum ist der Warntag am Freitag, 11. Februar, nicht nur für Erwachsene wichtig? Das sind nur zwei der Fragen, die den fünften Klassen der Oberschule in Bad Gandersheim am Mittwochmorgen beantwortet wurden.

Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr der Kreisverwaltung, war im Unterricht zu Gast, um über Sirenensignale, das richtige Handeln im Notfall und den Tag des Notrufs, der ebenfalls am Freitag ist, zu informieren. „Junge Menschen sind wissbegierig, sie sind neugierig und für uns als Landkreis wichtige Multiplikatoren für einen erfolgreichen Warntag“, betont Mennecke. Erfreulich zu sehen war, dass die Mädchen und Jungen in großer Zahl bereits durch Zeitung und Internet, ebenso über ihre Eltern und durch die Schule über den Warntag informiert waren.

Der Landkreis hat den Schulen digitale Informationspakete zur Verfügung gestellt, um das Thema in den Unterricht aufnehmen zu können. Für die Schülerinnen und Schüler an der Oberschule gab es ergänzend als Lernunterlage einen Comic von Maxim Seehagen mit allen wichtigen Informationen für den kommenden Warntag.

Comic: Maxim Seehagen/Foto: Oberschule Bad Gandersheim

Längerfristige Straßensperrungen, Gefahren durch lokale Überflutungen oder gravierende Ereignisse wie schwere Unwetter oder Unglücke mit Katastrophenalarm als Folge: Der Landkreis Northeim hat eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Bürgerinnen und Bürger zu warnen. Für die persönliche Sicherheit ist es unabdingbar, die Warnmöglichkeiten und ihre Bedeutungen zu kennen. Wir stellen sie im Folgenden vor.

Lokale Ereignisse

Es gibt nahezu wöchentlich Einschränkungen im Alltag, die in Verbindung mit Feuerwehreinsätzen stehen und für Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Längere Straßensperrungen nach Verkehrsunfällen gehören ebenso dazu wie Brände, bei denen in Folge einer starken Rauchentwicklung die Fenster und Türen geschlossen und Klimaanlagen abgeschaltet werden sollen.

In all diesen Fällen informiert die Kreisfeuerwehr als Teil des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises über das Ereignis, die zu erwartenden Einschränkungen und kommuniziert, falls erforderlich, auch die entsprechenden Handlungsempfehlungen. Dabei heulen aber nicht etwa die Sirenen, sondern es werden Warnmeldungen über die App BIWAPP verschickt sowie im Bedarfsfall lokale Lautsprecherdurchsagen veranlasst.

Weitere Möglichkeiten, in denen BIWAPP warnen und informieren kann, sind beispielsweise Ausfälle von Infrastruktur wie der Wasserversorgung oder schwere Unwetter, die über den Landkreis ziehen.

Diese Beispiele zeigen, weshalb es so wichtig ist, dass möglichst viele Menschen in der Region die App BIWAPP installiert haben. BIWAPP gibt es für Smartphones mit Android oder iOS als Betriebssystem kostenfrei zum Herunterladen. Um nur die jeweils relevanten Push-Benachrichtigungen zu erhalten, kann der sogenannte „Wächter“, der als digitaler Schutzengel fungiert, auf einen individuellen Radius um den eigenen Standort eingestellt werden. Die vom Landkreis und der Kreisfeuerwehr verschickten Informationen werden je nach Dringlichkeit auf einen genau zugeschnittenen Benutzerkreis standortabhängig verschickt. Und: auch im Alltag kann BIWAPP helfen und informiert über baustellenbedingte Sperrungen, Schulausfälle und mehr. Weitere Informationen und den die Möglichkeit zum Herunterladen der App gibt es unter biwapp.de.

Überregionale Ereignisse

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information.

Die Sirenen werden durch die Städte und Gemeinde beschafft und unterhalten. Sie legen auch die Standorte in den Ortschaften fest, an denen sie aufgestellt werden sollen. Der Landkreis Northeim tritt hingegen als Dienstleister auf. Die Programmierung der Sirenen und die Alarmierung werden durch den Landkreis übernommen. Er stellt die dafür erforderliche Technik, Software und auch das Personal.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:

Warnung der Bevölkerung
Wenn die Sirene eine Minute lang in einem Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, um Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es, ebenso wie über BIWAPP und die Social-Media-Kanäle der Kreisfeuerwehr Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten. Diesen Warnton gibt es am Warntag am 11. Februar, um 11.02 Uhr zu hören.

Entwarnung
Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf. Die Gefahr ist vorüber, Schutzmaßnahmen können aufgehoben werden. Dieser Warnton ist am Warntag um 11.20 Uhr zu hören.

Alarmierung der Feuerwehr
Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen, zwölf Sekunden dauernden Sirenensignal. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Wie verhalte ich mich im Falle einer Bevölkerungswarnung?

Sollten Sie über die Sirenen den einminütigen auf- und abschwellenden Warnton hören, so ist in Friedenszeiten eine besondere Gefährdungssituation für die Bevölkerung eingetreten. Informieren Sie sich umgehend über die aktuelle Lage, indem Sie

•das Radio einschalten und auf Rundfunkdurchsagen achten
•die App BIWAPP öffnen und aktuelle Nachrichten, die Ihnen Kreisfeuerwehr und Kreisverwaltung bereitstellen, prüfen
•die Social-Media-Kanäle von Landkreis Northeim und Kreisfeuerwehr Northeim prüfen
•auf lokale Lautsprecher-Durchsagen durch Feuerwehr und Kreisfeuerwehr achten

Sie können im Katastrophenfall mithelfen, indem Sie die offiziellen Mitteilungen zur Lage und Verhaltenshinweisen teilen. Bitte nehmen Sie Abstand von Gerüchten oder Spekulationen, die sich ebenfalls schnell im Internet verbreiten. Bitte halten Sie zudem die Notrufleitungen für Notrufe frei und sehen sie von telefonischen Rückfragen ab. Alle relevanten Informationen stellen wir in diesen Fällen rund um die Uhr über alle Kanäle sowie über die regionalen Medien zur Verfügung.

Zum Foto: Ist für die Programmierung der Sirenen verantwortlich: Sascha Böker, technischer Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises Northeim, beim Kontrollieren einer Sirene. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Passend zum Tag des Notrufs am 11. Februar, angelehnt an die Notrufnummer 112, initiiert der Landkreis Northeim den nächsten kreisweiten Warntag. Dann werden um 11.02 Uhr sämtliche Sirenen heulen und Warn-Apps auslösen. 20 Minuten später wird dann „Entwarnung“, auch über die Sirenen gesendet.

Vor zwei Jahren hatte der Landkreis die Alarmierung der Sirenen zum bundesweiten Warntag bereits erfolgreich getestet. Bei der zentralen Auslösung der Warn-Apps auf Bundesebene hatte es aber Probleme gegeben. „Wir haben seit dem letzten Warntag 2020 sehr erfolgreich mit unserer Warnapp BIWAPP gearbeitet und dieses Service-Angebot immer weiter ausgebaut. Mit dem Warntag am 11. Februar wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass wir auf vielen Ebenen Prozesse optimiert haben und als Landkreis Katastrophen gewachsen sind“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Ganz konkret sind seit dem bundesweiten Warntag am 10. September diverse Veränderungen eingetreten. Die Kreisverwaltung ist aufgrund der Bürger-Rückmeldungen an die Städte und Gemeinden herangetreten, hat auf Sirenen-Förderprogramme des Bundes hingewiesen und hat die Einbindung der Sirenen aus kommunaler Zuständigkeit in das Funknetz des Landkreises unterstützt. Zudem wird BIWAPP zunehmend durch die Kreisfeuerwehr, eine Einheit des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, mit Warnmeldungen zu größeren Bränden und einsatzbedingten Sperrungen sowie Unwettermeldungen verbunden mit Handlungsempfehlungen bestückt.

„Situationen wie die verheerende Flutkatastrophe im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nehmen wir ernst, analysieren unsere Ausrüstung im Katastrophenschutz und passen sie fortlaufend an“, betont Klinkert-Kittel. Gleich mehrere, sogenannte mobile Sirenen hat die Kreisverwaltung angeschafft, die in diesen Tagen ausgeliefert werden. Zudem ist die Kreisfeuerwehr mit Satellitenanlagen ausgestattet worden, die auch bei einem Ausfall des Telekommunikationsnetzes das Telefonieren und die digitale Kommunikation via Satellit ermöglicht. „Genauso wie sich die Technik weiterentwickelt, überprüfen wir unsere Ausrüstung und Konzepte regelmäßig, stehen im engen Austausch mit anderen Landkreisen und entwickeln uns so ständig weiter“, so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs 22 Brand- und Katastrophenschutz.

Zum Tag des Notrufs: #112Live aus der Einsatzleitstelle

Beim landkreisweiten Warntag am 11. Februar sollen die Abläufe der Bevölkerungswarnung im Katastrophenfall getestet werden. Zudem bietet die Kreisfeuerwehr an diesem Tag, der zugleich europaweiter Tag des Notrufs ist, einen Einblick in die Arbeit der Retter im Landkreis Northeim. „Bundesweit beteiligen sich Feuerwehren und Leitstellen am sogenannten Twitter-Gewitter und machen so aufmerksam auf die viele Arbeit und das hohe Engagement, das in den Feuerwehren, im Rettungsdienst und anderen Organisationen an den Tag gelegt wird“, sagt Kai Reichelt, Leiter der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Northeim. Über die Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und DLRG wird deshalb in Echtzeit, gemäß der Richtlinien zum Datenschutz, berichtet. „Erstmals beteiligen wir uns an der Aktion und wollen so wertschätzend auf dieses Engagement aufmerksam machen.“

Redaktioneller Hinweis: Wir informieren bis zum Warntag in einer dreiteiligen Serie über den Warntag, die Sirenensignale und die richtige Vorbereitung für Jedermann auf Katastrophenlagen

Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es am Donnerstag, 10. September, einen bundesweiten Probealarm: den Warntag 2020. „Wenn dann pünktlich um 11 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps auslösen, ist ein großer Schritt in Richtung eines noch besseren Bevölkerungsschutzes getan“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Jährlich findet nach der Premiere in 2020 künftig an jedem zweiten Donnerstag im September ein Test aller vorhandenen Warnmöglichkeiten statt. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim bedeutet dies, dass am 10. September um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute mit einem auf- und abschwellenden Ton zu hören sind. Dieses Sirenensignal soll die Bevölkerung im Ernstfall auffordern, Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 20 Minuten später gibt ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“.

„Dieses Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung, das zu Kriegszeiten noch als Fliegeralarm genutzt wurde, existiert bereits seit Jahrzehnten. Es ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aber zugleich unbekannt. Deshalb wollen wir mit dem Warntag die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Mögliche Warnfälle können unter anderem extreme Unwetterlagen wie bei Orkantief Friederike, große Hochwasser, Erdbeben, Schadstoffaustritte, Großbrände, Bombenentschärfungen oder auch der flächendeckende Ausfall der Telekommunikation sein“, so de Klein.

Freuen sich auf den Aktionstag am 10. September: Holger Klein, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisbrandmeister Marko de Klein (von links nach rechts)

Parallel zu den Sirenensignalen gibt es am 10. September ab 11 Uhr Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim. „Ergänzend dazu kommt eine Warnmeldung über unsere App Biwapp, mit der wir nicht nur über aktuelle Gefahren, sondern unter anderem auch über Straßensperrungen, Blitzer und Schulausfälle informieren“, sagt Landrätin Klinkert-Kittel. Wer die App noch nicht auf seinem Smartphone installiert hat, kann sie jetzt noch rechtzeitig vor dem Warntag kostenfrei in den App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte herunterladen.

„Im Ernstfall braucht die Bevölkerung schnelle und zuverlässige Informationen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass bei Sirenenalarm für die Feuerwehr oder einer Vielzahl von fahrenden Einsatzfahrzeugen durch Spekulationen auch falsche Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das kann im Ernstfall nicht nur für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen, sondern auch Menschen gefährden. Hier wollen wir weiterhin mit schnellen und fundierten Meldungen entgegenwirken“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

BIWAPP: Schnelle Nachrichten aufs Smartphone

BIWAPP ist eine kostenlose Smartphone-App zur Warnung und Information der Bevölkerung. Der Landkreis Northeim nutzt die Warn-App bereits seit 2016 als Hauptwarnmittel um über Gefahrensituationen und Katastrophen zu warnen. Darüber hinaus wird auch über Schulausfälle, Fahrplanänderungen der Schülerbeförderung, Geschwindigkeitskontrollen, Straßensperrungen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert. Neben der Kreisverwaltung können sämtliche Städte und Gemeinden des Landkreises Northeim eigenständig Meldungen in BIWAPP erfassen. Der Bund und die Länder nutzen das Modulare Warnsystem (MoWaS) um Warnungen und Informationen im Katastrophenfall via Satellit an die Warn-App BIWAPP zu übermitteln.

Voreinstellen können die Nutzerinnen und Nutzer, zu welchen Themenbereichen Informationen gewünscht werden, wie groß der Melderadius sein soll und ob Push-Nachrichten empfangen werden sollen. Nur bei Katastrophenalarm erhält jeder eine sofortige Nachricht.

„Neben den lokalen Informationen wird man über die Warn-App BIWAPP im gesamten Bundesgebiet gewarnt, wenn man die entsprechende Wächter-Funktion aktiviert hat. Ich benötige daher auf Reisen keine weitere Warn-App, weil sämtliche über das Warnsystem Mowas verbreiteten Warnmeldungen automatisch auch in BIWAPP angezeigt werden. Weiter verfügt BIWAPP über eine Notruf-Funktion aus der ich neben der Adresse auch die Koordinaten meines Standortes ersehen kann. Ich würde mir daher wünschen, dass die Warn-App BIWAPP auf möglichst vielen Smartphones installiert wird“, so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Northeim.

So warnen die Sirenen

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information im Katastrophenfall.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:
Warnung der Bevölkerung: Wenn die Sirene eine Minute lang im Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es dann, ebenso wie über die Warnapp BIWAPP, die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim, der Feuerwehr und deren Internetseiten Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten.

Kreisbrandmeister Marko de Klein zeigt die Sirene auf dem Dach der Bad Gandersheimer Grundschule.

Entwarnung: Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf.
Alarmierung der Feuerwehr: Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen zwölfsekündigem Dauerton. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Die erste bundesweite Probe der Signale „Warnung der Bevölkerung“ und „Entwarnung“ erfolgen am Warntag, Donnerstag den 10. September um 11 Uhr, auch bei uns im Landkreis Northeim.
Weitere Informationen finden Sie auch online unter www.landkreis-northeim.de/warntag