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Feuerwehr Einbeck

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Aufgrund der immer komplexer werdenden Einsätze und die damit verbundenen hohen Belastungen der Einsatzkräfte hat sich das Kommando der Ortsfeuerwehr Einbeck dazu entschlossen einen Automatischen-Externen-Defibrillator, kurz AED, anzuschaffen.

In erster Linie dient das Gerät zum Eigenschutz unserer Einsatzkräfte. Wir wollen verhindern das Kameradinnen und Kameraden nicht die ausreichende Hilfe bekommen die sie in dem Moment benötigen. Ein AED bietet nicht nur die möglicherweise überlebenswichtige Rettung bei einem plötzlichen Kammerflimmern, sondern leitet auch die Ersthelfer in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen zielgerichtet an. Ortsbrandmeister Schwarz: So bieten wir unseren Kameradinnen und Kameraden sowohl bei Übungen als auch im Einsatz eine höchstmögliche medizinische Erstversorgung. Natürlich wird der AED wenn nötig auch bei allen anderen medizinischen Notfällen mit denen die Ortsfeuerwehr Einbeck konfrontiert wird, eingesetzt.

Allerdings kommt das Gerät nicht bei so genannten „First-Responder“ Einsätzen zum Einsatz. Diese sind dem Rettungsdienst vorbehalten.

Verlastet ist der AED zusammen mit einem Notfallrucksack auf dem Kommandowagen des Brandmeisters vom Dienst und ist somit an jeder Einsatzstelle der Ortsfeuerwehr Einbeck verfügbar.

Die Anschaffung möglich gemacht haben die vielen Spenden. Ein besonderer Dank geht an die Firma Lutze aus Einbeck.

Text & Foto: Feuerwehr Einbeck

Ein Nachbar bemerkte im Siekweg, im Einbecker Ortsteil Edemissen, bei seiner Gartenarbeit Rauch aus dem Keller einer Nachbarwohnung.

Nachdem dieser versucht hat mit Klingeln die Anwohner aufmerksam zu machen und aus der Wohnung zu retten, öffnete ihm niemand die Tür. Daraufhin verständigte er über den Notruf 112, die Einsatzleitstelle in Northeim.

Diese alarmierte via Sirene und Digitale Funkmelder den Löschzug 7, bestehend aus den Wehren: Edemissen, Odagsen, Buensen, Iber, Strodthagen und Dörrigsen. Sowie den ELW der Stadt Einbeck und die Drehleiter aus Einbeck.

Die ersteintreffende Feuerwehr Edemissen erkundete umgehend das Gebäude, wobei sich auch eine Bewohnerin im 1 OG bemerkbar machte, die wegen der starken verrauchung das Gebäude nicht selbst verlassen konnte. Sie machte auch darauf aufmerksam das zwei weitere Personen noch im Gebäude sind.

Parallel zur Erkundung rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus und es wurde eine Wasserversorgung aus einem Hydranten aufgebaut. Kurze Zeit später trafen auch die anderen alarmierten Wehren ein und unterstützten die Kräfte aus Edemissen. Es wurden weitere Atemschutztrupps ausgerüstet und diese gingen zur Brandbekämpfung und Personensuche in das Gebäude vor. Nach kurzer Suche konnten die zwei vermissten Personen im Keller und Erdgeschoss gefunden werden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch die Person im 1. OG wurde mit Hilfe einer Fluchthaube gerettet und ins freie gebracht.

Bei weiteren Suchaktionen im Keller des Gebäudes, kam es zu einem sogenannten Mayday. Ein Atemschutzträger ist bei der Erkundung gestürzt und regungslos liegen geblieben. Umgehend machte sich ein Sicherungstrupp auf den Weg ins Gebäude, um den verunfallten Atemschutzträger zu retten. Diese Lage wurde schnell und professionell von dem Sicherungstrupp gelöst.

Weiterhin wurde von der Rebbe eine Wasserversorgung aufgebaut, dazu wurde diese aufgestaut und eine Staustufe getestet.

Die Drehleiter aus Einbeck unterstützte die Brandbekämpfung von Oben mit dem Wenderohr und die Führungskräfte um den Einsatzleitwagen aus Einbeck unterstützten den Edemisser Ortsbrandmeister bei der Einsatzführung. Dabei wurde unter anderem eine Lagekarte erstellt und eine Kräfteübersicht geführt.

 

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Zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten Personen kam es am Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr auf der Bundesstraße3. Zwischen der Abfahrt zur B64 und der Einbecker Ortschaft Naensen, befuhr ein PKW aus Richtung Alfeld kommend die B3 in Richtung Einbeck. Aus bisher noch unbekannter Ursache kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und durchfuhr einige Meter Graben, bevor er an einem großen Verkehrsschild zum Stehen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Pfosten des Verkehrsschildes abgetrennt und das Schild wurde aus seiner Verankerung gerissen. Dabei stützte sich das Schild, welches noch von einem weiteren Pfosten gehalten wurde auf den PKW. Die Insassen wurden in dem Fahrzeug dadurch eingeklemmt und konnten es nicht aus eigener Kraft verlassen.

Durch Erst Helfer wurde bereits eine Person aus dem Fahrzeug geholt und durch einen Rettungswagen des DRK Alfeld versorgt. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Naensen, Einbeck, Holtershausen, Brunsen sowie der Rettungsdienst der Johanniter aus Einbeck eingetroffen waren. Sicherten die Feuerwehrkräfte zunächst das Verkehrsschild gegen umstürzen. Der Rettungsdienst versorgte derweil die im  PKW sitzen Personen. Nach einer Sichtung wurde entschieden zuerst den Beifahrer, da dieser schwerer Verletzt war, aus dem PKW zu retten. Dieser wurde mit Hilfe eines Spineboard aus dem Fahrzeug über den Kofferraum gerettet. Die Fahrerin des PKW wurde, nachdem das Verkehrsschild mit Hilfe einer Säge abgetrennt und Niedergelegt wurde über die Fahrertür aus dem PKW gerettet. Alle drei Personen kamen zur weiteren Versorgung in Umliegende Krankenhäuser.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B3 in diesem Bereich vollgesperrt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Einbeck: HLF, RW 2, GW-N, KdoW
  • Feuerwehr Naensen: HLF, LF 10
  • Feuerwehr Brunsen: TSF
  • Feuerwehr Holtershausen: TSF
  • Polizei Einbeck
  • JUH Rettungsdienst Einbeck: RTW 1, RTW 2, NEF
  • DRK RW Northeim: RTW
  • DRK RW Alfeld: RTW