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Northeimer bei Seminar dabei: Für die Herausforderungen der Vegetationsbrandbekämpfung gewappnet

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Moderne Spezialtechnik, intensive Fachgespräche und eindrucksvolle Einblicke in die Vegetationsbrandbekämpfung prägten ein landesweites Seminar in Schneverdingen. Dazu hatten das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) und die Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz eingeladen. Mit dabei war auch Jan-Eric Loy, stellvertretender Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 (FB1) aus dem Landkreis Northeim.
Unter dem Titel „Vegetationsbrände – Erfahrungsaustausch zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Brand-, Katastrophen- und Naturschutz“ tauschten sich Fachleute aus Feuerwehr, Katastrophenschutz und Naturschutz über Strategien zur Prävention und Einsatzbewältigung aus. Thematisiert wurden unter anderem das Brandverhalten in Wald- und Moorgebieten, Vorsorgemaßnahmen sowie Erfahrungen aus realen Einsatzlagen.

Praxisnah wurde das Thema durch eine Technik-Ausstellung ergänzt. Dort konnten die Teilnehmenden moderne Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung besichtigen – darunter auch eingesetzte Luftfahrzeuge von Bundeswehr und Polizei, die bei größeren Lagen zur Unterstützung dienen können. Die Ausstellung verdeutlichte, wie eng unterschiedliche Organisationen bei solchen Einsatzszenarien zusammenarbeiten.

Vegetationsbrände gelten längst nicht mehr als reines Feuerwehrthema. Gerade empfindliche Naturräume stellen Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen, bei denen Brandbekämpfung und Naturschutz gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Entsprechend stand auch der fachübergreifende Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen gezielt in die Regionen getragen werden – eine Aufgabe, der sich die Experten für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 schon seit Jahren widmen. Für den Landkreis Northeim unterstreicht die Teilnahme die Bedeutung kontinuierlicher Fortbildung – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden, die auch hier das Risiko von Vegetationsbränden erhöhen können.

Fotos: Jan-Eric Loy/FB1

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