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Am Mittwoch, den 28.August 2019 wurde um 20:45 Uhr die Ortsfeuerwehr Uslar mit dem Alarmhinweis „Brennen Rundballen nähe Allershausen, Polizei vor Ort“ alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fand die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs (LF20) einen brennenden Strohballen vor. Dieser wurde von den Kameraden auseinander gezogen, verteilt und danach mit einem C-Rohr abgelöscht.
Die Besatzung des zweiten Löschfahrzeugs (LF16) untersuchten weitere Strohballen die sich in der Nähe auf einem Anhänger befanden. Augenscheinlich wurde versucht, diese im Brand zu stecken.
Ein Eingreifen der Einsatzkräfte war hier aber nicht mehr erforderlich.
Von der Polizei wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet.

Eingesetzte Fahrzeuge Uslar:

Löschgruppenfahrzeug (LF20), Hilfeleistungslöschfahrzeug (LF16), Komandowagen Stadtbrandmeister (KdoW).

Am Sonntag, den 04.August 2019 kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Brand von etwa 250 Strohballen nahe der Bodenfelder Ortschaft Wahmbeck. Das Feld auf dem die Ballen lagen, befand sich etwa 1,5 KM außerhalb in Richtung Bad Karlshafen nahe des Radwegs. Als ein Streifenwagen der Polizei als Erstes an der Einsatzstelle eintraf, brannten die Ballen
bereits in voller Ausdehnung.

Um 23.44 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schoningen und Uslar mit dem Einsatzstichwort „Freiflächenbrand bis 50m²“ über Sirene/Meldeempfänger alarmiert. Eine Anwohnerin aus Schoningen hatte eine schwarze Rauchwolke in Verlängerung der Bachstraße in Schoningen gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Bei Ankunft oberhalb der Bachstraße konnte keine Rauchentwicklung oder Feuerschein entdeckt werden. Kurze Zeit später kam über die ILS Northeim eine weitere Angabe, es soll am Hexentanzplatz eine Forstmaschine brennen. Umgehend machten sich die vor Ort befindlichen Kräfte auf den Weg. Da der Hexentanzplatz in ca. 6 km vom Ortsrand, mitten im Waldgebiet liegt, wurde für die Ortsfeuerwehr Uslar die Alarmstufe erhöht um ein weiteres Löschfahrzeug zu besetzen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Forstmaschine in Vollbrand, der Waldboden und ein Baum hatten ebenfalls bereits Feuer gefangen. Ein Atemschutztrupp begann umgehend mit der Brandbekämpfung im Umfeld um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu haben, ließ der Einsatzleiter die Tanklöschfahrzeuge Volpriehausen und Schönhagen nachalarmieren. Die Tanklöschfahrzeuge brachten im Pendelverkehr über eine Einbahnstrecke das Löschwasser von einem Hydranten in Schoningen zur Einsatzstelle.

Die Ausleuchtung der Einsatzstelle erfolgte durch Scheinwerfer und einem Lichtmast. Das Feuer war nach ca. 25 Minuten unter Kontrolle, doch die aufwendigen Nachlöscharbeiten an der Maschine zogen sich bis ca. 2.30 Uhr hin. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte vor Ort. Immer wieder mussten Rückzündungen und Schwelbrände abgelöscht werden, mit der Wärmebildkamera überprüften die Einsatzkräfte alle Winkel und Ecken, sowie die Umgebung.

Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte aus vier Wehren.

Bild: Feuerwehr Schoningen.
Bericht: J. Jacob.

Zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem leer stehenden Gebäude in der Inselstraße (Kammerborn) wurden um 23.09 Uhr die Ortsfeuerwehren Kammerborn, Schönhagen und die Drehleiter Uslar alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte an dem leer stehenden Gebäude Teile von Außenfassaden und Fenster im Erdgeschoss. Anwohner hatten bereits mehrere Feuerlöscher eingesetzt.

Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit einem C-Rohr von außen. Zusätzlich wurde ein Atemschutztrupp mit C-Rohr und Wärmebildkamera in das Gebäude geschickt um dort eine Ausbreitung zu verhindern.
Das Feuer war nach 10 Minuten unter Kontrolle. Mit der Wärmebildkamera konnten noch kleinere Wärmenester aufgespürt werden, die nach und nach abgelöscht wurden.

Die Einsatzstelle ist durch die Feuerwehr entsprechend ausgeleuchtet worden um auch die Schadenaufnahme der Polizei zu unterstützen.

Gegen 01.00 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
Kammerborn: TSF – 14 Einsatzkräfte
Schönhagen: StLF 10, LF 16TS, TLF 8/18 – 19 Einsatzkräfte
Uslar: DLK 23/12 – 3 Einsatzkräfte
Führung: Kdow , priv. PKW – 2 Einsatzkräfte

Bericht: J. Jacob

Am Donnerstag, den 23.05.2019 wurden die gegen 14 Uhr die Ortswehren aus Delliehausen und Volpriehausen zu einem Zimmerbrand nach Delliehausen alarmiert.

Da es zwischenzeitlich noch mehrere Anrufe über die Telefonnummer 112 in der Leitstelle in Northeim gab, dass bereits Flammen auf dem Dach des Gebäudes schlugen, wurde der Löschzug I ( Uslar und Dinkelhausen ) sowie der Löschzug IV ( Volpriehausen, Delliehausen, Schlarpe und Gierswalde ) nach alarmiert.

Als die ersten Kräfte den Einsatzort erreichten, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach des Gebäudes welches direkt an der Durchgangsstraße in Delliehausen lag. Zu diesem Zeitpunkt hatte die neun-Köpfige Familie die in dem Haus lebt das Gebäude bereits verlassen.

Sofort wurden mittels von mehreren C-Rohren mit der Brandbekämpfung begonnen. Die aus Uslar angerückte Drehleiter bekämpfte den Brand mittels eines Wenderohrs von oben aus. Da die Flammen drohten auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus überzugreifen, konzentrierten sich die Löscharbeiten um dieses zu verhindern. Was auch gelang. Zwischenzeitlich machten sich auch Trupps unter schwerem Atemschutz bereit, um das Feuer gezielt von innen zu bekämpfen.

Gegen 16 Uhr war das Feuer soweit gelöscht und es konnten die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Die verbleibenen Kräfte führten noch aufwendige Nachlöscharbeiten durch. Bis etwa 21 Uhr stelle die Ortswehr Delliehausen noch eine Brandwache.  Auch die SEG Solling war zum Eigenschutz und Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort.

Die Ortsdurchfahrt wurde von der Polizei für mehrere Stunde voll gesperrt.

Im Einsatz waren etwa 80 Einsatzkräfte.

Bild + Text: S. Dreier.

Am 07.04.2019 wurden gegen 07:40 Uhr die Ortswehren aus Dinkelhausen und Uslar zu einem Brand einer Holzrückemaschine in ein Waldstück etwa 2 KM hinter Dinkelhausen alarmiert. Die anrückenden Kräfte wurde in der Nähe des Sportplatzes in Dinkelhausen durch einen Einweiser in den Waldweg eingewiesen. Die Fahrzeuge musste etwa 2 KM in den Wald hinein fahren, um den bereits in Vollbrand stehen Holzrücker zu löschen.

Um genügend Löschwasser vor Ort zu haben, fuhr die Ortswehr Uslar mit zwei Wasserführenden Fahrzeugen von unten an, sowie das nach alarmierte Tanklöschfahrzeug aus Volpriehausen  von oben her. Zusätzlich hatte die Ortswehr Dinkelhausen Wasser mit einem Wasserfass dabei.  Nach etwa einer Stunde war der Holzrücker mit Hilfe von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren abgelöscht. Auslaufende Betriebsmittel wurden durch die Kräfte abgestreut, und aufgenommen. Laut dem Fahrer fing das Fahrzeug plötzlich während der Fahrt Feuer. Verletzt wurde zum Glück niemand. An der Maschine entstand voraussichtlich Totalschaden in Höhe von etwa 100.000.- Euro.

Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte sowie Beamte der Polizei Uslar.