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Einen sehr Einsatzintensiven Montag erlebten die Feuerwehren im Landkreis Northeim zu beginn dieser Woche.

Das Sturmtief „Axel“ zog über Deutschland hinweg und brachte auch dem Landkreis Northeim viel Regen und Arbeit.

Besonders betroffen waren im Landkreis Northeim die Gebiete Bad Gandersheim, Dassel, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg und Einbeck. Hier rückten die Feuerwehren fast Minütlich zu neuen Einsätzen wegen des Unwetters aus.

Im Bereich Bad Gandersheim, welches ziemlich genau vor einem Jahr schon 2x hart von einem Unwetter getroffen wurde, kam es wieder zum äußersten. So traf es wieder Ackenhausen und Altgandersheim hier lief das Wasser wieder von den Bergen durch die Ortschaften und setzte die Ortskerne unter Wasser. In Altgandersheim war auch wieder die Feuerwehr selbst und auch die Turner-Musik Akademie betroffen. Doch in diesem Jahr glücklicherweise nicht ganz so stark, lediglich „10cm“ stand das Wasser hier im Keller. Ebenfalls waren zahlreiche Straßen und auch Keller voll Wasser und Schlamm gelaufen, die durch die Feuerwehrkräfte bis weit in den Dienstag gesäubert und leer gepumpt werden mussten. Weiterhin wurden in Altgandersheim zwei PKW´s vom Wasser überrascht und mussten mit einem Totalschaden aufgegeben werden.

In der Stadt Bad Gandersheim wurden einzelne wichtige Punkte entlang der Gande mit Hilfe von Sandsäcken geschützt. Ebenfalls gab es einige kleinere Einsatzstellen im Bereich der Hildesheimerstr. wo Keller überflutet wurden. In Ackenhausen gab es das gleiche Bild wie in Altgandersheim. Wassermassen flossen durch die Straßen und den ganzen Ort und setzten Gebäude und Keller voll Wasser. Dank eines im Vorjahr angelegten Sandsack Depot konnte die Feuerwehr hier schnell den Anwohnern helfen und deren Gebäude vor größeren Schaden bewahren.

Im Bereich Dassel waren besonders die Orte Mackensen und Sievershausen betroffen. Hier glich sich das Bild mit dem im Bereich Bad Gandersheim. Auch hier forderten die Wassermassen die binnen weniger Minuten vom Himmel kamen ihren Tribut. Zahlreiche Keller und Gebäude liefen voll Wasser und Schlamm und forderten viel Geduld und Zeit von den Feuerwehrkräften.  Außerdem waren zahlreiche Straßen überschwemmt und mussten durch die Feuerwehr und Straßenmeisterei gesperrt und gesäubert werden.

Am Bauhof in Dassel, wurde durch den 4. Zug der Feuerwehrbereitschaft 1 eine Sandsackfüllmaschiene in den Einsatz gebracht. Hier wurden Zentral für das Gesamte Dasseler Stadtgebiet Sandsäcke gefüllt und im Anschluss verteilt. Auch hier zogen sich die Einsätze bis in den frühen Dienstagmorgen.

Weiterhin war das Gebiet Einbeck betroffen. Hier kam es in der Kernstadt zu kleineren Unwetterschäden. Der Bereich Otto-Hahn Str. wurde von Schlamm überflutet und auch die Verbindung von Einbeck nach Volksen und Garlebsen-Ippensen wurde vom Schlamm und Wasser für den Verkehr unpassierbar.

Da das Sturmtief Axel auch mit schweren Gewittern über den Landkreis zog, kam es in der Einbecker Innenstadt noch zu einem Gebäudebrand. Hier Schluss der Blitz am Marktplatz in ein Gebäude ein. Doch glücklicherweise kam es dort zu keinem Gebäudebrand! Die Feuerwehr untersuchte das gesamte Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und konnte ziemlich schnell Entwarnung geben.

Weitere Einsatzstellen im Bereich Einbeck gab es noch in: Naensen, Holtershausen, Greene, Brunsen und Vogelbeck. Auch hier waren die Feuerwehren teilweise im Dauereinsatz oder Standen in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Weitere kleine Einsatzstellen gab es noch im Bereich Nörten-Hardenberg, Uslar und Katlenburg-Lindau, sodass im gesamten Landkreis Northeim über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz waren.

 

Anmerkung der Pressegruppe: Da es am Montagabend zu einer Vielzahl an Einsätzen gekommen ist und diese im gesamten Landkreis anzutreffen waren, sehen Sie es uns bitte nach das Wir nicht zu jedem Einsatz einen Bericht verfassen oder jede im Einsatzbefindliche Ortswehr auflisten. 

 

Großaufgebot an Einsatzkräften am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr in Uslar: Die Feuerwehr hat zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz im Wahrzeichen der Stadt, dem Alten Rathaus, den Ernstfall geprobt.

17 Verletztendarsteller, gestellt unter anderem von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Uslar, und der Feuerwehr, haben die Einsatzkräfte am Abend gefordert.

Die Ausgangslage der Übung: Während einer Sitzung in dem historischen Gebäude hat die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Situation wird unübersichtlich, mehrere Personen werden im Trubel verletzt und Flammen schlagen aus dem Rathaus-Turm. Rund 60 Einsatzkräfte haben die Lage umfangreich erkundet, unter Atemschutz Menschen gerettet, die Patienten versorgt und die Wasserversorgung getestet.

Die besondere Herausforderung bei der Übung war unter anderem das Gebäude selbst. Vom Dachboden bis ins Trauzimmer im Gewölbekeller waren die Personen verteilt und mussten gefunden und sicher ins Freie gebracht werden.

Die Beobachter Jan Renneberg, der die Übung ausgearbeitet hat, und Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob waren hinterher mit dem Verlauf zufrieden. Für alle Retter gab es im Anschluss dann eine Stärkung bei der Feuerwehr.

Am 07.04.2019 wurden gegen 07:40 Uhr die Ortswehren aus Dinkelhausen und Uslar zu einem Brand einer Holzrückemaschine in ein Waldstück etwa 2 KM hinter Dinkelhausen alarmiert. Die anrückenden Kräfte wurde in der Nähe des Sportplatzes in Dinkelhausen durch einen Einweiser in den Waldweg eingewiesen. Die Fahrzeuge musste etwa 2 KM in den Wald hinein fahren, um den bereits in Vollbrand stehen Holzrücker zu löschen.

Um genügend Löschwasser vor Ort zu haben, fuhr die Ortswehr Uslar mit zwei Wasserführenden Fahrzeugen von unten an, sowie das nach alarmierte Tanklöschfahrzeug aus Volpriehausen  von oben her. Zusätzlich hatte die Ortswehr Dinkelhausen Wasser mit einem Wasserfass dabei.  Nach etwa einer Stunde war der Holzrücker mit Hilfe von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren abgelöscht. Auslaufende Betriebsmittel wurden durch die Kräfte abgestreut, und aufgenommen. Laut dem Fahrer fing das Fahrzeug plötzlich während der Fahrt Feuer. Verletzt wurde zum Glück niemand. An der Maschine entstand voraussichtlich Totalschaden in Höhe von etwa 100.000.- Euro.

Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte sowie Beamte der Polizei Uslar.

Am Mittwoch, den 01.05.2019 gegen 17:25 Uhr wurden die Ortswehren der Gemeinde Bodenfelde, Wahlsburg ( Hessen ) und Uslar sowie die Werkfeuerwehr des Holzkohlewerks Pro-Fagus in Bodenfelde, zu einem Brand eines Silos alarmiert.  Da das Silo ausgeräumt werden musste, und eine Brandbekämpfung nur im Innenangriff möglich war, wurde eine Vielzahl an Atemschutzgeräteträgern benötigt. Hierzu wurde der Löschzug 3 des Stadtgebiets Uslar ( Wiensen, Sohlingen, Kammerborn und Schönhagen ) nachalarmiert. Der Löschzug 3 hat die Hauptaufgabe, für Personal und Logistik im Bereich Atemschutz zu sorgen. Ebenfalls wurde die SEG Solling zum Eigenschutz und Verpflegung der Einsatzkräfte alarmiert.

Noch während der die ersten Löschversuche und das Leerräumen des Silos liefen, kam es in diesem Bereich aufgrund von großer Hitze zu einer Durchzündung. Obwohl diese schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde ein Förderband komplett durch das Feuer zerstört, Zwei weitere wurden stark beschädigt. Von außen wurde der Brand mit Hilfe der Drehleiter der Ortswehr Uslar überwacht. Mit Hilfe der Wärmebildkamera der Werkfeuerwehr konnten der Brand noch genauer lokalisiert und somit besser bekämpft werden. Ein Mitarbeiter des Werks wurde mit verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die meisten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 21 Uhr wieder verlassen. Die Ortswehr Bodenfelde und die Werkfeuerwehr mussten allerdings noch bis nach 1 Uhr Nachts Nachlöscharbeiten durchführen, ehe sie die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben konnten. An dem Einsatz waren 120 Einsatzkräfte beteiligt.

Einige Eckdaten über das Pro-Fagus Werk:

Bekannt wurde das Werk bereits, als es noch zu „Degussa“ gehörte. Heute ist proFagus unangefochtener Marktführer in der Fertigung hochwertiger sowie umweltfreundlich produzierter Grill-Holzkohle. Das Werk in Bodenfelde gilt als eine der modernsten Fertigungsstätten seiner Art in ganz Europa.

Mit dem Namen trägt proFagus seinem Rohstoff Rechnung, der heimischen Buche, lateinisch: Fagus.

Daten & Fakten

  • ca. 150 Mitarbeiter
  • 180.000 qm Produktionsfläche
  • Verkohlung von bis zu 100.000 t Holz pro Jahr im umweltfreundlichen Retortenverfahren

Am Montag, den 01.04.2019 wurde die Ortswehr Uslar um 0:41 Uhr über Meldeempfänger mit dem Hinweis „Alarm mittel, Wohnungsbrand Bella Clava“ alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern und vom Balkon der Wohnung. Sofort wurden die Personen die sich noch in diesem und im Nebengebäude aufhielten, in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wurde für Uslar Vollalarm ausgelöscht, und der Löschzug 5 (Bollensen, Dinkelhausen, Eschershausen und Vahle) nachalarmiert.

Außerdem wurden mehrere Rettungseinheiten aus dem gesamten Landkreis alarmiert, und die 26 evakuierten Personen aus dem Gebäude zu versorgen. Die Bewohner kamen zwischenzeitlich in der nahe gelegenen Sporthalle der Grundschule Uslar unter.

Während dessen liefen die Löscharbeiten in der Bella Clava unter hochdruck. Im Innenangriff gingen Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Von außen wurde der Brand mittels eines Wenderohrs von der Drehleiter aus bekämpft.

Gegen 2:00 Uhr war der Brand soweit abgelöscht, und es wurden zeit intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt. Im Flachdach des Gebäudes sowie an Teilen der Außenfassade wurden Glutnester gefunden. Um das Feuer komplett abzulöschen mussten Teile des Flachdachs und an der äußeren Dachkante entfernt werden. Immer wieder wurde der Bereich gezielt mit der Wärmebildkamera untersucht. So konnten Glutnester schneller lokalisiert werden.

Leider kam für einen 67-jährigen Mann jede Hilfe zu spät. Drei weitere Personen wurden durch Rauchgase verletzt.

Gegen 05:00 Uhr konnten die 97 Einsatzkräfte der fünf Wehren dann die Einsatzstelle verlassen. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Im verlaufe des Montag Nachmittags musste die Ortswehr noch einmal anfahren, da es erneut zu einer kleinen Rauchentwicklung an der Einsatzstelle gegeben hatte.

Bild+Bericht: S. Dreier.

 

Abschnittsversammlung des Brandschutzabschnitt West
in Uslar am 22.03.2019
( Feuerwehrhaus )

Am 22.03.2019 eröffnete der Abschnittsbrandmeister (ABM) Axel Meyer die diesjährige Abschnitts-
versammlung des Brandschutzabschnitts West im Feuerwehrhaus Uslar. Der BA West umfasst die Städte Hardegsen und Uslar sowie die Gemeinde Bodenfelde.
Anwesend waren die Ortsbrandmeister und/oder Stellvertreter aller Ortswehren des BA.
Als Gäste gegrüßte Meyer an diesem Abend: Den Ortsbürgermeister Uslar Gerd Kimpel, den Abschnittsbrandmeister a.D. Karl-Heinz Karsten, vom Landkreis Northeim Michael Peters und von der Presse der Kreisfeuerwehr Sven Dreier.
Nach der Ehrung verstorbener Kameraden folgte der Bericht des Abschnittsbrandmeisters:
Axel Meyer gab einen Überblick über das zurückliegende Jahr 2018.
Folgende Einsätze musste die 31 Ortswehren im BA West im Jahr 2018 abarbeiten:

6 Großbrände
10 Mittelbrände
30 Kleinbrände
21 Entstehungsbrände
100 Nachbarliche Löschhilfen
215 Hilfeleistungen
44 Blinde Alarme
Zusammen : 426 Einsätze im Jahr 2018.

Der Kamerad Meyer gab einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr:

Am 17.01.2018 wurden um 0:49 Uhr die Ortswehren Wahmbeck und Bodenfelde zu einem Brand eines Wohn- und Wirtschaftsgebäudes alarmiert.
Beim Eintreffen der Wehren stand bereits der komplette Dachstuhl in Vollbrand.
Die Ortswehren aus Uslar und Schönhagen wurden zur Unterstützung nachalarmiert.
Am 18.01. traf das Orkantief „Frederike“ im Uslarer Land ein.
Bereits die erste Böe knickte einen Strommast zwischen Vahle und Eschershausen um.
Insgesamt mussten allein im Stadtgebiet Uslar 30 Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Am 01.02. wurde der Ortswehr Volpriehausen ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug ( HLF10 )
übergeben. Dieses ersetzte ein 32 Jahre altes Löschfahrzeug.
Am 16.2.2018 wurde der Einsatzstelle in Northeim über den Notruf 112 ein Gebäudebrand in der Harz-Weser-Straße in Gierswalde gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Weitere Kräfte aus dem Stadtgebiet sowie eine weitere Drehleiter aus Northeim wurden nachalarmiert.
Insgesamt waren hier 90 Kräfte im Einsatz.
Am 5.Mai fuhren wieder einige Kameraden aus dem Landkreis zum Stairrun nach Berlin.
Im Hotel Park Inn mussten wieder 770 Stufen unter Atemschutz bewältigt werden.
In der Wertung Mix belegten Anja Riehn und Sören Warzok aus Hardegsen den
1.Platz von über 600 Teams.
Am 18.4. war an der Landesgrenze zu Hessen in der Nähe von Bodenfelde eine Regionalbahn entgleist.
In dem kaum besetzten Zug wurde dadurch eine Person am Knie verletzt.
Bei den Kreisleistungswettbewerben am 27.05. gewann die Ortswehr Nienover vor der Wehr Dinkelhausen II und der Wehr aus Ellierode.
Die Wettbewerbe der Wehren im BA West finden am 01.06.2019 in Fürstenhagen statt.

Der Größte Einsatz im Jahr 2018 war am 04.08. im Seniorenheim Paschenburg in Hardegsen.
Da über diesen Einsatz ja mehrfach berichtet worden war, bedankte sich Meyer noch einmal
ganz herzlich bei allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.
Im August gab es für die Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet Uslar ( Bollensen, Offensen, Schönhagen und Sohlingen ) neue, einheitliche Kleidung. Diese konnte durch Spenden sowie durch Mittel der Stadt Uslar beschafft werden.
Am 25.08. kam es auf der A7 bei Nörten-Hardenberg zu wegen eines schweren Verkehrsunfalls zu einer Vollsperrung. Drei Sattellastzüge waren hier aufeinander gefahren. Hier kam auch die Ortswehr Hardegsen zum Einsatz der nach vier Stunden beendet war.
Am 15.09. wurden die Stadtwerke Uslar als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung
wurden im vergangenen Jahr lediglich 22 Firmen in Niedersachsen ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung erhalten Firmen, die sich in besonderem Maße für die Feuerwehr einsetzen.
Am 12.11. brannte ein Gefügelschlachtbetrieb in Gladebeck. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Der Abschnittsbrandmeister gab nun noch einige Zahlen bekannt:
Im Jahr 2018 waren in den 31 Ortswehren im Abschnitt 1363 Kameradinnen und Kameraden. Das ist ein Plus von 63 gegenüber dem Vorjahr 2017. ( 126 Kameradinnen und 903 Kameraden )
Auch die Jugendwehren sind mit 28 Mädchen und 79 Jungen sehr gut aufgestellt.
Am Ende seines Berichts bedankte sich Meyer bei dem scheidenden Kreisbrandmeister Bernd Kühle für die
gute Zusammenarbeit in den vergangenen 18 Jahren.
Weiter bedankte er sich für die gute Unterstützung bei seinem Stellvertreter Jörg Jacob, beim Stadtbrandmeister Hardegsen Thomas Plessmann sowie beim Gemeindebrandmeister Jens Rölke aus Bodenfelde.
Damit schloss der Abschnittsbrandmeister seinen Bericht.
Nun gab der Kamerad Pauluweit einen Überblick über die Jugendfeuerwehren im Brandabschnitt West.
Zurzeit gibt es im BA West 6 Jugendwehren innerhalb der Stadt Uslar, 7 im Bereich Hardegsen und
und die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Bodenfelde. Insgesamt versehen 115 Mädchen und Jungen
in den Wehren ihren Dienst.
Anschließend gab der Kamerad Kuttig für die Kreisausbildung bekannt, dass es im Jahr 2018 im Abschnitt
West 5 Lehrgänge gab. Diese wurden von insgesamt 18 Ausbildern durchgeführt.
Als neuer stellv. Kreisausbildungsleiter wurde der Kamerad Carsten Schroller vorgestellt.
Er hatte das Amt vor kurzem von dem Kameraden Gerd Müller übernommen.
Für den Fachbereich Wettbewerbe teilte der Kamerad Engelke mit, dass es im Jahr 2019 einige, kleinere
Änderungen für die Leistungswettbewerben geben würde.
U.a. werde die Zeit für den Löschangriff verlängert, und für die Fahrprüfung kommen nur 6 Schlauchbrücken
zum Einsatz. Die Kreisleitungswettbewerbe finden dieses Jahr am 13.8. statt. Der Austragungsort steht aber
noch nicht fest.
Der stellv. Kreisbrandmeister Manfred Voß gab einige Informationen aus dem Landkreis bekannt.
Er teilte mit, dass der Landkreis die angeforderten Lehrgänge an der Feuerwehrschule in Celle zu
100% bekommen würde. Man müssen natürlich jetzt sehen, dass diese Lehrgänge auch komplett
genutzt werden, und sie nicht verfallen.
Im gesamten Landkreis steigen die Einsatzzahlen durch ausgelöste Heimrauchmelder stark an.
Ein Großteil dieser Einsätze sind Fehlalarme, so Voß weiter.
Erfreulich hingegen ist, dass die Mitgliederzahlen der Wehren im Landkreis fast überall gestiegen sind.
Er bedankte sich bei allen Kameraden für ihren Einsatz im Jahr 2018, besonders weil das vergangene
Jahr ein sehr trockenes, und einsatzreiches Jahr war.
Danach musste der stellv. Abschnittsbrandmeister neu gewählt werden. Als Vorschlag wurde der
Jörg Jacob genannt, der auch bereits in den letzten Jahren dieses Amt inne hatte.
Er wurde von den 31 Wahlberechtigen mit 28 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und
einer Enthaltung wiedergewählt.

Im Anschluss wurde nachfolge Kameraden befördert:

Zum Oberlöschmeister :
– Markus Mildner

Zum ersten Hauptlöschmeister :
– Olaf Severitt
– Holger Leibecke
– Fabian Konrad

Nun folgte die Vergabe für das Nds. Ehrenzeichen für 25 jährige Dienste im Feuerlöschwesen:

Stadt Hardegsen:
– Steffen Lüdecke
– Peter Hübner
– Wilhelm Busse
– Carsten Schroller

Stadt Uslar:
– Martin Dreier
– Marcel Badtke
– Michael Nowak
– Michael Wegener
– Thorsten Lange
– Frederic Holz-Ebeling
– Mirco Herwig
– Kai Wahmke
– Marcell Ilse
– Stefan Müller
– Christian Gerke

Für 40 jährige Dienste:

Stadt Hardegsen:
– Carsten Hellwig
– Uwe Bonkoski

Stadt Uslar:
– Henning Mascher
– Manfred Kolisch
– Peter Klee
– Achim Bürmann
– Frank Klinge
– Joachim Kopp

Für 50 jährige Dienste:

– Werner Müller, Ortswehr Uslar.

Neu in diesem Jahr sind die nachfolgenden Ehrungen für langjährige Ausbilder in der Kreisausbildung:

Für mehr als 10 Jahre:

Carsten Schroller, Martin Loewe, Jörg Schüttrumpf, Ralf Peters, Thomas Brosenne und Jens Rölke.

Für mehr als 20 Jahre:

Michael Ahrend und Thomas Plessmann.

Mit einem Schlusswort schloss der Stadtbrandmeister aus Uslar, Jörg Jacob, die Versammlung.

 

Die Ortsfeuerwehr Uslar wurde am 22.03.19 um 02.02 Uhr mit der Drehleiter zur Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Fohlenplacken ( LK Holzminden ) alarmiert. Hier war die „Alte Mühle“ in Brand geraten. Auf Grund der möglichen Brandausbreitung und baulichen Lage forderte der Einsatzleiter – Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann – eine zweite Drehleiter an.

Überall Männer und Frauen in blauen Uniformen, dieses Bild bot sich den Gästen beim Neujahrsempfang der Stadt in der Sollingschule. Die Feuerwehr war Gastgeber und gestaltete einen abwechslungsreichen Nachmittag, der mit Schnittchen am Büfett und vielen Gesprächen endete.

Überall Männer und Frauen in blauen Uniformen, dieses Bild bot sich den Gästen beim Neujahrsempfang der Stadt in der Sollingschule. Die Feuerwehr hatte die Rolle des Gastgebers übernommen und gestaltete einen abwechslungsreichen Nachmittag, der mit Schnittchen am Büfett und vielen Gesprächen endete.

Wenn vor der Schule Feuerwehrwagen und Drehleiter auffahren, ist für Schulleiter Jürgen Nolte höchste Alarmstufe angesagt. Nicht so in diesem Fall. Als Hausherr begrüßte Nolte sowohl die 250 Gäste des Neujahrsempfangs wie die 100 anwesenden Feuerwehrleute aus dem Uslarer Land, die auf dem Pausenhof einen Teil des Feuerwehr-Fuhrparks aufgefahren hatten.

Die Gäste, eine bunte Mischung mit Vertretern aus Bürgerschaft, Wirtschaft, Vereinen und Politik sowie der örtlichen Schulen, führte als Gastgeber des Nachmittags Stadtbrandmeister Jörg Jacob durch das Programm.

Er erinnerte an die jüngsten Einsätze in der Neujahrsnacht in Sohlingen und machte daran deutlich, wie wichtig eine in vollem Umfang einsatzbereite Feuerwehr, die schnell vor Ort sein kann, für die Region ist. Mitgebracht hatte er unter anderem Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Atemschutz-Einsatzgruppe, die in einem Einsatzszenario auf der Bühne zeigten, was ihre Arbeit im Ernstfall ausmacht. Ein Höhepunkt: Weil der Trupp unter der Atemmaske mit Mikrofonen verkabelt war, konnte das Publikum hören, wie schwer das Atmen damit ist.

Foto: Sven Dreier

Für die Stadt und den Stadtjugendring sprachen Bürgermeister Torsten Bauer und die Vorsitzende des Stadtjugendrings, Susanne Schulz. Der Bürgermeister begrüßte viele Persönlichkeiten, die vom Bundestagsabgeordneten Johannes Schraps über den ersten Kreisrat Jörg Richert und Kreisbrandmeister Bernd Kühle bis zu Matthias Riemer als Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft reichte.

Einen großen Teil seiner Rede verbrachte Bauer mit Dankesworten. Die galten auch den Sponsoren des Abends, den Getränkelieferanten Volke, Götting und der Brauerei, der Bäckerei Beckmann und der Fleischerei Tschentscher. 

Text: Mit freundlicher Genehmigung durch HNA.de