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Einbeck. Plötzlich gehen die Funkalarmempfänger los. Irritiert schauen sich die Feuerwehrkameraden auf der Feuerwehrwache in Einbeck an, das ist ein Fehlalarm oder ? Doch als die ersten Einsatzfahrzeuge mit Drehleiter an der Friedhofsgärtnerei Einbeck in der Kapellenstraße eintreffen – sehen sie die Rauchschwaden auf dem Grundstück aus der Maschinenhalle hochsteigen und das Feuer droht sich auszubreiten. Jetzt ist jedem Feuerwehrmann bewusst wie ernst die Lage ist.

„Dass nach 30 Minuten das Haus geräumt war, hätte ich nicht gedacht“, lobte Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob alle Beteiligten, als am Dienstag das Betreute Wohnen des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums an der Stiftstraße als Übung evakuiert war und sich 30 Bewohner und Mitarbeitende auf dem Sammelplatz eingefunden haben.

Angenommen wurde ein Entstehungsbrand, zu dem die Feuerwehr mit 15 Einsatzkräften anrückte, die Bewohner der „betroffenen“ und der Nachbarwohnung „rettete“ sowie alle anderen evakuierte. Mit dabei war auch die Schnelle Einsatzgruppe des DRK und der Leitung von Markus Haberland. Für die Frauen und Männer war es ein Kraftakt, die beiden mutigen Männer Paul Kreyhsing und Peter Herbold im Rollstuhl und in der Rettungstrage aus dem Treppenhaus über 4 Stockwerke zu retten.

Einrichtungsleiterin Stefanie Müller-Exner: „Ich habe großen Respekt und noch mehr Anerkennung für die Einsatzkräfte, die ihre Freizeit einsetzen um Menschen zu retten!“

Der Stadtbrandmeister lobte das gute Zusammenwirken aller. Die Erfahrung werde in die weitere Zusammenarbeit einfließen. Einrichtungsleiterin Stefanie Müller-Exner dankte allen Beteiligten. Spektakulär war zum Abschluss die „Rettung“ der Bewohnerin Rosel Dietmann aus dem vierten Stock mit der Drehleiter.

Bild&Text: Albert-Schweitzer-Familienwerk

Am 20.06.2019 wurde die Ortswehr Uslar mit dem Alarmhinweis „PKW Unfall, eingeklemmte Person, Meinteweg“ alarmiert.
Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie schnell fest, dass es sich hierbei um eine Übung handelte.
Die Ausgangslage war folgende: beim Wenden ihres PKW hinter einem Baumarkt übersah ein sich schnell näherndes Auto die Frau. Durch den seitlichen Aufprall des BMW mit dem Kleinwagen schob sich dieser unter den PKW der Frau. Die Insassen wurden dabei „verletzt“ und konnten sich nicht selbstständig befreien. Die Besatzungen des Rüstwagens und des Hilfeleitungslöschfahrzeugs begannen sofort die Lage genaustens zu erkunden, und die PKWs gegen weiteres kippen zu sichern.
In Abstimmung mit dem Rettungsdienst wurde damit begonnen die „Verletzten“ aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Dabei musste schweres Gerät wie zum Beispiel eine hydraulische Rettungsschere und Spreitzer eingesetzt werden. Da der BMW eine leichte Rauchentwicklung zeigte, wurde durch die Besatzung des LFs ein C-Strahlrohr vorbereitet.
Nach etwa 30 Minuten waren alle „Verletzten“ befreit.

L 489 von Bad Gandersheim in Richtung Altgandersheim – Höhe Abzweigung Wolperode – Verkehrsunfall mit zwei PKW  -Personen eingeklemmt- So lautete die Einsatzmeldung für die Zugübung der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim am Dienstag den 11.06.2019 gegen 19 Uhr.

Als Folge des Unfalls, schleuderte ein PKW auf den Fahrradweg und blieb dort in Seitenlage liegen. Der zweite PKW wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Graben geschleudert. In beiden PKW wurde je eine Person durch die Kollision eingeklemmt und teils schwer verletzt.

Zugführer Dennis Ahrenhold rückte als Einsatzleiter und dem Rüstzug der Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim und mit 29 Kameradinnen und Kameraden zur Einsatzstelle aus.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters wurde in jedem PKW eine eingeklemmte Person, sowie an einem PKW eine Rauchentwicklung im Motorbereich festgestellt. Bis zum Eintreffen des Rüstzuges wurde die Brandbekämpfung mit einem Pulverlöscher durchgeführt.

Die Besatzungen des Rüstwagen RW 2 und des Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF 20/20  erreichten zusammen mit dem RTW und dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bad Gandersheim als erste Rettungskräfte die Einsatzstelle. Zunächst wurde durch den einen Trupp unter Atemschutz die weitere Brandbekämpfung am PKW und durch die Besatzung des RTW eine erste Sichtung der Patienten von außen durchgeführt.

Parallel dazu, wurde der Ablageplatz eingerichtet und alle notwendigen Gerätschaften für eine technische Rettung bereitgelegt

Nach Abschluss der Brandbekämpfung, wurde durch den Angriffstrupp mit der technischen Rettung begonnen. Es wurde als erstes ein Zugang für den „inneren Retter“ (Sanitäter) geschaffen.

Zeitgleich wurde durch das kurz später eingetroffene zweite HLF 20/20 auch der Ablageplatz für den zweiten PKW eingerichtet und ebenso der Zugang für den Rettungsdienst geschaffen.

Durch die Komplexität des Einsatzes wurde durch den Einsatzleiter entschieden, zwei Einsatzabschnitte zu bilden. Dies wurde durch den Einsatzleitwagen der FF Bad Gandersheim koordiniert. Durch diese Maßnahme wird die Zusammenarbeit des Einsatzleiters und allen anderen Führungskräften zentral koordiniert. Des Weiteren wurde durch die Besatzung des ELW eine Lagekarte erstellt.

Nach dem die „inneren Retter“ in den verunfallten PKWs die Stabilisierung der Patienten durchgeführt hatten, konnte mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät die Rettung begonnen werden.

35 Minuten nach Eintreffen am Unfallort,  konnten beide Patienten aus den Unfallfahrzeugen gerettet und an den Rettungsdienst zur Weiterversorgung übergeben werden.

Als Übungsbeobachter waren Stadtbrandmeister Kai- Uwe Roßtock, Ortsbrandmeister Wilfried Nobel und sein Stellvertreter Sven Probst vor Ort. Sie zeigten sich sehr zufrieden über den hohen Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim.

Am Donnerstag, den 06.06.2019 kam es gegen 19:50 Uhr zu einer Verpuffung in einer Maschinenhalle außerhalb der Ortschaft Hammenstedt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung die schon aus einiger Entfernung sichtbar war ließ der Fahrzeugführer der OF Hammenstedt bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle weitere Kräfte aus Langenholtensen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmieren.

Nach Erkundung durch den Fahrzeugführer Hammenstedt stellte sich heraus, dass sich beim eintreffen vermutlich noch Personen im Gebäude befanden. Insgesamt 4 Atemschutztrupps aus Hammenstedt und Langenholtensen begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude.

Während der Menschenrettung kam es zu weiteren Explosionen im Gebäude, hierbei handelte es sich lediglich um Reifen die durch die entstehende Hitze geplatzt sind.

Es stellte sich heraus das sich mindestens 5 Person im Gebäude aufhielten, welche nach kurzer zeit alle gerettet werden konnten.

Als eine große Herausforderung stellte die Wasserversorgung da. Die OF Langenholtensen bekam den Auftrag, eine ca. 300 m lange Leitung zur Einsatzstelle zu verlegen, um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten.

Gegen 21:00 Uhr war für alle eingesetzten Kräfte der Einsatz beendet.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario um eine Übung um den Ernstfall zu proben.

Die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim hat am Dienstag den 04.06.2019 gegen 19 Uhr im Rahmen Ihrer Ausbildungsdienste eine Zugübung unter Leitung von Zugführer Tizian Nobel abgebarbeitet.

Mit dem Stichwort gemeldete Explosion sind die Kräfte zum Roswitha Gymnasium in die Breslauer Str. ausgerückt. Nach Eintreffen des Einsatzleiters und kurzer Erkundung stand fest,dass es zu einer Explosion in einem Klassenraum im 1. Obergeschoss kam und zwei Schüler noch vermisst werden.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) begann mit der Menschensuche und schickte dafür einen Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. Parallel wurde die Drehleiter (DLAK 23/12) zur Anleiterbereitschaft für die komplette erste Etage in Stellung gebracht. Sie dient dafür zur eventuellen schnelleren Rettung für Verletzte oder als Sicherungsweg für den vorgehenden Atemschutztrupp.

Nach Eintreffen des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) bekam dieses den Auftrag die Wasserversorgung des anderen HLF 20 sicherzustellen, weitere Atemschutzgeräteträger zu stellen und eine Steckleiter als Rettungsweg aufzustellen.

Währenddessen koordinierte der Einsatzleitwagen den Einsatz in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter und allen Führungskräften. Die Zentrale Atemschutzüberwachung wurde dann von der RTW Besatzung übernommen und geleitet.

Nachdem eine vermisste Person über das Treppenhaus und die zweite Person über die Drehleiter gerettet wurde, verunfallte ein Atemschutzgeräteträger der aufgrund der Temperaturen kollabierte.

Nachdem „Mayday“ wurde sofort der Sicherungstrupp in das Gebäude geschickt, der den verunfallten Kameraden dann untersuchte und gerettet hat.

Die eingesetzten Gruppenführer sowie auch die Mannschaft zeigten einen hohen Ausbildungsstand und haben die vorgefundene Lage zur vollsten Zufriedenheit des Zugführers abgearbeitet.

Ein besonderer Dank gilt dem Roswitha Gymnasium die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben. So konnte die Feuerwehr Bad Gandersheim unter realistischen Bedingungen üben und das Einsatzszenario abarbeiten.

Ein Feuer auf einer ehemaligen Hofanlage mit vermissten Personen und einer Scheune im Vollbrand – das war die Ausgangslage für eine Übung  unter einsatzmäßigen Bedingungen in Voldagsen.

Das Feuer war am Montag kurz nach 19 Uhr auf dem Hof ausgebrochen. Die Flammen drohten auf das sich unmittelbar anschließende Wohnhaus überzugreifen. Außerdem wurden Personen im Obergeschoss der Scheune eingeschlossen.

Alarmiert wurden die Feuerwehren Voldagsen, Bartshausen, Brunsen, Einbeck, Kuventhal/Andershausen, Stroit und Wenzen. Herausforderungen der Übung waren neben der dichten Bebauung und der Menschenrettung unter Atemschutz auch die Wasserversorgung sowie das Arbeiten mit der Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck in dem beengten Bereich.

Tobias Krawietz hatte die Übung ausgearbeitet und gemeinsam den Verlauf mit Stadtbrandmeister Lars Lachstädter, Stellvertreter Kai Reichelt und Abschnittsbrandmeister Henning Thörel den Verlauf beobachtet. Die Einsatzleitung hatte die Voldagser Ortsbrandmeisterin Carmen Steinmann.

 

Viel zu tun, reichlich Schweiß und wenig schlaf gab es am Wochenende für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk (THW) aus Einbeck. Denn es wurde im Stadtgebiet die diesjährige Einsatzübung abgehalten und diese verlangte so einiges von den THW Helferinnen und Helfern.

Die diesjährige 2 Tage Übung der Ehrenamtlichen Katastrophenschützer aus Einbeck war etwas anders, als in den letzten Jahren zuvor. Begonnen wurde am Freitagabend, damit dass noch ergänzende Ausstattung auf die Einsatzfahrzeuge geladen wurde und noch auf ein weiteres Einsatzfahrzeug gewartet werden musste.

Denn bedingt durch die Ausmusterung unseres Gerätekraftwagen I und da es noch kein Ersatzfahrzeug für unsere 1. Bergungsgruppe gibt, stand dieser Gruppe kein Einsatzmittel zur Verfügung. Hier half uns der Ortsverband Holzminden mit ihrem GKW I nebst Kraftfahrer aus.

Gegen 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte dann über Funk zu einem Einsatz zum Forstrettungspunkt: „Northeim-094“ gerufen. Dort wurde eine Person vermisst, die zuvor allein im Wald zur Aufforstung unterwegs war.

Zunächst kümmerte sich der Zugtrupp um die Ermittlung des genauen Einsatzortes, dazu rief man in der Einsatzleitstelle des Landkreis Northeim an und so konnte sehr schnell der Einsatzort ermittelt werden. Dieser lag in der Einbecker Ortschaft Stroit, am dortigen Dorfgemeinschaftshaus.

An der Einsatzstelle angekommen, wurden die THW Kräfte von einem Angehörigen in Empfang genommen. Dieser teilte ihnen weitere Informationen mit: Wie die Person aussieht, Was Sie im Wald getan hat und übergab den Einsatzkräften auch eine weitere Koordinate wo der genaue Einsatzort war. Da das Waldgebiet wo die Koordinate lag aber sehr groß und weitläufig war und der Angehörige auch über Ortskunde verfügte, lotste dieser nach kurzer Rücksprache die Einsatzkräfte durch den Wald in das Gebiet wo die Person vermisst wurde.

Nun galt es eine Fläche von ca. 150m x 300m abzusuchen. Da die Dunkelheit mittlerweile hereingebrochen war, wurde zunächst das Gebiet mit Hilfe der Netzersatzanlage und dessen Lichtmast, sowie weiteren Scheinwerfern ausgeleuchtet. Danach wurde eine Suchkette gebildet und der Wald systematisch abgesucht.

Nach kurzer Suche konnte die Person auch unter einem Baumstumpf gefunden werden. Mit Hilfe des Greifzuges wurde die Person befreit und mit dem Schleifkorb aus dem Wald gebracht.

Erschwerend bei diesem Einsatz war, dass auftauchen von zwei Sportlerinnen die die Einsatzkräfte teilweise in ihrer Arbeit ablenkten und störten. Hier mussten die THW Kräfte Ruhe bewahren und sich ebenfalls um diese „Gaffer“ an der Einsatzstelle kümmern, damit diese die Rettungsarbeiten nicht behindern.

Mit dieser Nächtlichen Einsatzlage endete der Freitagabend, bevor es am Samstagmorgen mit einer Stationsausbildung weiterging.

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in Einbeck, gab es an drei Stationen verschiedene Ausbildungsschwerpunkte. An einer Station wurde das Arbeiten mit der Betonkettensäge und dem Kernbohrgerät geübt. Hier konnte an alten Garagen auch mal Praxisnah das Gerät in den Einsatz gebracht werden.

An den anderen beiden Stationen drehte sich dann alles um Wandabstützungen. Einmal mit Hilfe des Einsatzgerüstsystemes und einmal mit Hilfe von Holzkunstruktionen. Hier wurde den Helfern gezeigt wie unter anderem Strebstützen erstellt werden und diese in der Wand befestigt werden. Da unser Ortsverband über kein ASH System verfügt wurde sich hier zur Ausbildung mit einfachen Kanthölzern bedient um die Funktion und Arbeitsweise zu zeigen.

An der anderen Station wurde mit Hilfe des Einsatzgerüstsystem (EGS) eine 4x2m Wandabstützung erstellt. Hier wurde auch auf die Isolierung von Gebäuden hingewiesen. Denn diese müsste im Vorfeld entfernt werden um eine richtige Abstützung des Gebäudes oder der Wand zu ermöglichen.

Nachdem Mittagessen folgte dann eine weitere Einsatzübung. Als Ausgangslage wurde ein Gebäudebrand im Deinerlindenweg in Einbeck angenommen. Es wurden mehrere Personen vermisst und ein angrenzendes  Nebengebäude war Teileingestürzt.

Nachdem diese Mitteilung über Funk abgesetzt wurde, machte sich der Technische Zug, sowie ein Löschzug der Feuerwehr Einbeck auf den Weg zur Einsatzstelle. Am Einsatzobjekt angekommen wurden die Kräfte schon durch laute Hilferufe einer Frau aus dem 1. Obergeschoss in Empfang genommen.

Der Zugführer des THW und der Einheitsführer der Feuerwehr Erkundeten zunächst zügig die Einsatzstelle und legten dann die Raumordnung sowie die Einsatzschwerpunkte fest. Die Feuerwehr übernahm als erstes die Menschenrettung der Frau aus dem 1. OG mit Hilfe der Drehleiter und kümmerte sich um die Brandbekämpfung im Erd- und Kellergeschoss.

Das THW richtete mit dem Zugtrupp derweil eine Zugbefehlsstelle ein um den Einsatz zu Führen. Weiterhin wurde die 2. Bergungsgruppe damit beauftragt, mit Hilfe der Betonkettensäge einen Zugang zum Nebengebäude zu schaffen. Da dort weitere Personen vermisst wurden.

Die 1. Bergungsgruppe unterstütze die Feuerwehrkräfte bei der Suche nach Personen im Gebäude mit weiteren Atemschutzkräften. Hier aber nur in den Verrauchten Bereichen im 1. Obergeschoss. Da hier die Treppe eingestürzt war, war dieses ein großes Hindernis. Denn die THW Kräfte mussten so mit Hilfe der Drehleiter ins 1. Obergeschoss vorrückten.

Im 1. Obergeschoss konnten die THW Kräfte auch zwei Personen lokalisieren und dann mit Hilfe der Drehleiter ins Freie bringen. Ungewöhnlich war hier die Arbeit des THW gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr, da dieses doch keine Alltägliche Arbeit des Technischen Hilfswerkes ist.

Unterdessen verschaffte sich die 2. Bergungsgruppe Zutritt zum Nebengebäude und konnte auch dort recht schnell die vermisste Person finden. Diese wurde dann ebenfalls ins freie gebracht und an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.

Als alle Personen gerettet waren und auch die Feuerwehr die Brandbekämpfung abgeschlossen hatte, endete ein Informatives und anstrengendes Ausbildungswochenende für die Ehrenamtlichen THW Kräfte aus Einbeck.

Großaufgebot an Einsatzkräften am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr in Uslar: Die Feuerwehr hat zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz im Wahrzeichen der Stadt, dem Alten Rathaus, den Ernstfall geprobt.

17 Verletztendarsteller, gestellt unter anderem von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Uslar, und der Feuerwehr, haben die Einsatzkräfte am Abend gefordert.

Die Ausgangslage der Übung: Während einer Sitzung in dem historischen Gebäude hat die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Situation wird unübersichtlich, mehrere Personen werden im Trubel verletzt und Flammen schlagen aus dem Rathaus-Turm. Rund 60 Einsatzkräfte haben die Lage umfangreich erkundet, unter Atemschutz Menschen gerettet, die Patienten versorgt und die Wasserversorgung getestet.

Die besondere Herausforderung bei der Übung war unter anderem das Gebäude selbst. Vom Dachboden bis ins Trauzimmer im Gewölbekeller waren die Personen verteilt und mussten gefunden und sicher ins Freie gebracht werden.

Die Beobachter Jan Renneberg, der die Übung ausgearbeitet hat, und Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob waren hinterher mit dem Verlauf zufrieden. Für alle Retter gab es im Anschluss dann eine Stärkung bei der Feuerwehr.