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Die Mitglieder der Technischen Einsatzleitungen des Landkreises Northeim haben sich am vergangenen Freitag, den 15. Februar 2019, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bad Gandersheim zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen. Der Leiter der Einsatzleitungen Marco Waßmann konnte den Vorsitzenden des Brand- und Katastrophenschutzausschusses Karl-Heinz Hagerodt, den Kreisbrandmeister Bernd Kühle, die Abschnittsleiter Carsten Winkler,  Harald Wallasch (Fachbereich 22) und die Kameradinnen und Kameraden der drei technischen Einsatzleitungen aus den Gruppen Einbeck, Bad Gandersheim und Northeim begrüßen.

Bevor der Rückblick auf das Jahr 2018 begann, bedankte sich Marco Waßmann bei den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzleitungen und bei Kreisbrandmeister Kühle für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung für die Einheit. Unter Kühles Führung wurden die Technischen Einsatzleitungen stets mit den notwendigen Mitteln für eine erfolgreiche Bearbeitung von komplexen Einsatzlagen ausgestattet. Hierunter fällt die Erneuerung des gesamten Fuhrparks.

Seinem Nachfolger, Marko de Klein, wünschte Waßmann eine glückliche Hand in seinem neuen Betätigungsfeld und entsprechende Unterstützung der TEL.

Einsätze und Dienste:

Im vergangenen Jahr fanden laut Dienstplan 71 Dienste statt. Hinzuzurechnen sind jedoch Einsätze, Übungen und diverse andere Dienste, welche sich erst nach Dienstplanerstellung ergeben hatten.

So wurden die Technischen Einsatzleitungen zu 24 Einsätzen alarmiert. Darunter befinden sich mehrere Personensuchen, Zimmerbrände, Gebäudebrände, Hochwasser- und Unwettereinsätze, der Moorbrand in Meppen und ein Massenanfall an Verletzten in Lauenberg sowie im Seniorenheim Paschenburg in Hardegsen.

Zusätzlich wurde an Einsatzübungen „Wohnhausbrand“ in Northeim, eine 2-Tagesübung der Feuerwehrbereitschaft 2, einem Zugunglück in Wenzen und an einer Gefahrstoffübung im Landkreis Osterode teilgenommen.

Zusätzlich fanden mehrere Vorstellungen bei Ortsfeuerwehren, Tage der offenen Tür, u.a beim PS Depot Einbeck und beim Eulenfest in Einbeck, Unterstützung bei den Wettbewerben in Dassel, Teilnahme an Veranstaltungen von Feuerwehrbereitschaften 1, 2 und 4 sowie weitere Sitzungen und Veranstaltungen statt.

Mitgliederstärke zum 31. Dezember (Vorjahr):

TEL Bad Gandersheim: 27 (23)

TEL Einbeck: 21 (19)

TEL Northeim: 20 (17)

Gesamtstärke: 68 (59)

Beförderungen:

Auch dieses Jahr wurden wieder Kameraden durch langjährige Mitgliedschaft und bestehen der erforderlichen Lehrgänge befördert.

Jens Kruse, Löschmeister

Dirk Scharfe, Oberlöschmeister

Lehrgänge:

Auch im Jahr 2018 wurden wieder Lehrgänge besucht. Folgende konnten einen Lehrgang besuchen:

Jannick Koffre                   (Gruppenführer 1+2)

Patrick Puffitsch               (Gruppenführer 1+2)

Olaf Nagel                          (Zugführer 1+2)

Marc-André Wille            (Zugführer 1+2)

Daniel Reese                     (Zugführer 1+2)

Dirk Scharfe                       (Zugführer 1+2)

Jan-Niklas Schnepel        (Einführung in die Stabsarbeit)

Grußworte:

Die Grüße und den Dank der Landrätin, der Kreisverwaltung und des Brand- und Katastrophenschutzausschusses überbrachte Karl-Heinz Hagerodt. Er dankte den Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle verabschiedete sich aus dem Amt des Kreisbrandmeisters und dankte allen Kameraden für die geleistete Arbeit und die Untersützung.

Schlusswort:

Den Abschluss der Jahreshauptversammlung fand Marco Waßmann mit einem Blick auf das Jahr 2019. Bei einer zünftigen Brotzeit, einigen Getränken und guten Gesprächen endete die Jahreshauptversammlung in Bad Gandersheim.

Mit dem Thema Feuer und Feuerwehr haben sich die vier dritten Klassen der Martin – Luther – Schule in Northeim beschäftigt und hier diverse Schulstunden absolviert. Nun mussten die Fachleute, sprich die Brandschutzerziehung des Landkreis Northeim tätig werden und den Kindern und den Lehrerinnen den Feinschliff für die gut vorbereitetet Einheit zu geben.

So wurden an zwei Tagen jeweils zwei Klassen von der Brandschutzerziehung besucht und geschult. Das Brandschutzerziehungsteam unter der Leitung des Kreisbrandschutzerziehers Sven Helmold und den Kameraden Maik Pfeiffer (Dassel), Uwe Döhne (Hillerse), Sven Friedrichs (Hillerse) und Hubert Wolter (Katlenburg – Lindau) brachte genug Material mit in die Schule um den 3. Klassen eine vorbildliche Brandschutzerziehung auf den Weg zu geben.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde das durchgenommene und gelernte abgefragt wobei es z.B. um das Feuer als Freund und Feind ging. Das Verhalten im Brandfall wurde den Kindern und Lehrkräften nahgebrach – mit der wichtigen Botschaft, dass man sich auf keinen Fall verstecken sollte. Der richtige Umgang mit Zünd. bzw. Streichhölzern wurde besprochen, genau wie die Aufgaben der Feuerwehr => Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Wie setze ich den Notruf ab, welche Telefonnummer muss ich wählen? Weitere Themen der Agenda waren die Ausrüstung einer Feuerwehrfrau bzw. eines Feuerwehrmannes, die Ängste nehmen, wenn ein Atemschutzgeräteträger in voller Montour in ein brennendes oder verqualmtes Gebäude geht und dass keiner vor Diesen , Angst haben muss, da die Feuerwehr nur helfen möchte… Das Thema Rauchmelder mit einer Demonstration am Rauchhaus waren der Abschluss der Brandschutzerziehungseinheit an der Martin – Luther – Schule in Northeim. Nach dem die Kinder noch brennende Fragen stellten und Ihren Wissensdurst löschten, bekam jedes KindEnde noch ein Malbuch, einen Kinderfinder und eine Urkunde aus den Händen der Brandschutzerzieher überreicht.

Text und Fotos: Kreisbrandschutzerzieher Sven Helmold

Die Schwerpunktfeuerwehr Northeim löste am Samstag den 15.12.2018 gegen 14:00 Uhr eine Wette ein. 

Tobias Schnabel, vom gleichnamigen Edeka-Markt in Northeim, hatte mit der Ortsfeuerwehr Northeim gewettet, dass diese keine 50 Feuerwehrleute zusammen bekommt, die mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf, vor dem Markt drei Weihnachtslieder singen und zwar: „O Tannenbaum“, “ Schneeflöckchen-Weißröckchen“ und „In der Weihnachtsbäckerei“. 

Unter der Leitung des Vorsitzenden des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Northeim, Dr. Roy Kühne, Ortsbrandmeister Jens Pinneke und dem Zugführer Daniel Kühle versammelten sich etwa 100 Mitglieder der Kinder- Jugend- Aktiven und der Altersabteilung, sowie einigen Familienangehörigen vor dem Markt. Mit Gitarren- und Akkordeonbegleitung durch Christian Hetterich und Helmut Lohrberg sangen sie die drei geforderten Weihnachtslieder. 

Tobias Schnabel, der die Wette somit verloren hatte, unterstützt nun die Ortsfeuerwehr Northeim mit einer einmaligen Spende in Höhe von 500 € und lud die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss, Glühwein und antialkoholischen Getränken ein. 

Schreckensmeldung am Montag in Northeim: Eine Person sollte im Wald nahe des Alten Forsthauses zwischen Holzstämmen eingeklemmt sein. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei machten sich kurz nach 18 Uhr auf die Suche.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle, der als erster am Unglücksort eintraf, konnte vor Ort nur bedingt Entwarnung geben. Eine Person war zwar nicht eingeklemmt, dafür allerdings zwei Hunde. Sie waren offenbar auf einem Holzstapel unterwegs und dabei unter den Stämmen förmlich begraben und teils eingeklemmt worden.

Hunde in Northeimer Tierklinik

Die Feuerwehr hat die Hunde beruhigt und in kürzester Zeit mithilfe von Hebekissen und hydraulischem Rettungsgerät befreit. Große Erleichterung gab es bei den Rettern und Hundebesitzern, als sie, zumindest rein äußerlich unversehrt, aus dem Holzberg gerettet waren. Die Hunde sind zur Untersuchung und Behandlung in die Northeimer Tierklinik gekommen.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

Northeim. Erneuter Einsatz am Freitagmittag für die Feuerwehr Northeim: Im Brunkelskamp stand eine Fritteuse in einer Küche in Flammen. Drei Hausbewohner mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt werden.

Um 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude stark verraucht. Die Feuerwehr hat die Fritteuse unter Atemschutz aus dem Gebäude getragen und die Flammen gelöscht. Die Küche wurde bei dem Feuer nach ersten Erkenntnissen schwer beschädigt.
Die Feuerwehr war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch Kreisbrandmeister Bernd Kühle und Stadtbrandmeister Günther Brünig, sowie der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen.