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Lutterbeck / Stadt Moringen (hl) Der Moringer Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller begrüßten im Lutterbecker Feuerwehrhaus 54 Feuerwehrleute zur diesjährigen Ehrungsveranstaltung der Feuerwehren der Stadt Moringen.

Der Stadtbrandmeister freute sich, dass so viele Kameradinnen und Kameraden seiner Einladung gefolgt waren. Besonders begrüßte Pfüller die Bürgermeisterin der Stadt Moringen Heike Müller-Otte und von der Verwaltung der Stadt Moringen, Detlef Borchers. Von Seiten der Feuerwehr begrüßte er den Kreisbrandmeister Bernd Kühle, den stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Ost Dirk Spiller, den Moringer Ehrenstadtbrandmeister  Rainer Hartmann, einige Ehrenortsbrandmeister der Feuerwehren von Moringen und Horst Lange, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Northeim. Ganz besonders begrüßte Pfüller die Kameradinnen und Kameraden, die an dem Abend geehrt oder befördert werden sollten.

Nach dem gemeinsamen Essen gab Hans-Jürgen Pfüller einen Rückblick auf das vergangene Jahr:

Die Mitgliederzahlen in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Moringen betragen 316 aktive Feuerwehrleute. Das sind 20 Mitglieder mehr wie in Jahr 2016. Einen großen Zuwachs hat die Ortsfeuerwehr Moringen mit 16 aktiven Mitgliedern zu verzeichnen. Pfüller appellierte an die Ortsfeuerwehren sie sollten auch Mitglieder werben. Die Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren der Stadt Moringen sind mit 32 Jugendlichen geleichbleibend geblieben. Bei den Kinderfeuerwehren waren es 2016 noch 28, im vergangenen Jahr waren es nur noch 14 Mitglieder. Auch hier, so Pfüller, muss daran gearbeitet werden, um weitere Mitglieder zu gewinnen.

Bei den Einsätzen sieht es wie folgt aus:

Die Brände haben sich von 2016 zu 2018 nahezu verdoppelt. 2018 waren es 32 Brandeinsätze, davon waren es viele Flächenbrände, die zu löschen waren. Auch die Zahlen der Hilfeleistungseinsätze habensich um 15 erhöht. Bei den Nachbarlichen Löschhilfen stieg die Zahl um mehr als das 3 fache, auf 25 Einsätze. Im vergangenen Jahr wurden die Feuerwehren der Stadt Moringen 122 Mal alarmiert. Das ist laut Pfüller eine stolze Zahl, die die aktiven Kameradinnen und  Kameraden abarbeiten mussten. Für ihre stetige Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger bedankte sich Pfüller recht herzlich. Auch den Familien der Feuerwehrleute sagte er Danke, denn wenn Einsätze sind müssen sie auf Sie verzichten. Danke sagte Pfüller auch an den Rat und der Verwaltung der Stadt Moringen, die immer ein offenes Ohr haben wenn es um die Belange der Feuerwehren geht. Ganz besonders freute sich Pfüller über eine schnelle Ersatzbeschaffung von der Stadt Moringen und den Förderverein Fredelsloh, für den mit Motorschaden liegengebliebene Mannschafttransportwagen im vergangenen Jahr. Da sich die gesetzlichen Vorlagen bei der Löschwasserversorgung geändert haben, wurden für alle Ortsfeuerwehren der Stadt Rückflußverhinderer gekauft.  Obwohl diese im Haushalt nicht vorgesehen waren. Bei Durchflussmessungen im gesamten Stadtgebiet Moringen durch die Stadtwerke Leine Solling, wurde festgestellt, das in mehreren Gebieten die Wasserversorgung für Löschwasserzwecke eine „Katastrophe“ ist. In den Ortschaften Lutterbeck, Nienhagen, Blankenhagen, Großenrode und Behrensenreichen die Wassermengen für Löschzwecke bei einem Großbrand nicht aus. Aber die Stadtwerke haben mit der Verwaltung der Stadt und der Feuerwehr ein Gespräch geführt und schnell reagiert. In Lutterbeck wird der alte Hochbehälter wieder vollständig gefüllt und in Blankenhagen wird der Hochbehälter wieder in Betrieb genommen. Und zwischen Großenrode und Behrensen wird noch in diesem Jahr eine neue, größere Transportleitung verlegt. Für Nienhagen wird laut Pfüller ebenfalls kurzfristig eine Lösung gefunden.

Für 2019 werden für die Atemschutzgeräteträger neue hochwertige Einsatzanzüge angeschafft. Die Ausschreibungen für die Tragkraftspritzenfahrzeuge-Wasser für Großenrode und Lutterbecksind fertig und die Fahrzeuge sollen 2020 ersetzt werden. Laut Feuerwehr-Unfall-Kasse weisen die Feuerwehrhäuser noch einige Mängel auf.

Zum Schluss bedankte sich Pfüller bei allen Sponsoren und Gönnernder Feuerwehren der Stadt Moringen, die es ermöglichen, die benötigte Ausrüstung für die Feuerwehren zu erweitern. Immerhin konnten bis jetzt schon einige Gegenstände durch die Fördervereine beschafft werden, wie zum Beispiel eine Wärmebildkamera für die Feuerwehren der Stadt Moringen, die bei der Feuerwehr Fredelslohhinterlegt ist und bei Einsätzen dort angefordert werden kann. Ohne diese großzügigen Spenden wäre dieses nicht möglich gewesen.

Mit dem Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“ beendete Pfüller seinen Rückblick.

Grußwort der Gäste:

Die Bürgermeisterin von Moringen, Heike Müller-Otte, begann ihr Grußwort mit den Worten: „Es ist eine schöne Tradition, die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Moringen für ihre besonderen Leistungen und ihre langjährige aktiven Dienstzeit und Zugehörigkeit zur Feuerwehr im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung zu ehren“. Weiterhin sagte sie: „Sie alle haben sich durch Ihre 60, 40 beziehungsweise 25- jährige ehrenamtliche Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst in hohem Maße für die Gemeinschaft verdient gemacht und sind auch nach ihrem aktiven Dienst der Feuerwehr treu geblieben“. Die Bürgermeisterin sagte weiter: „Sie, die Feuerwehrangehörigen, beraten und informieren Bürgerinnen und Bürger in Sachen Brand- und Umweltschutz, sie lehren schon im Kindergarten, was es bedeutet, Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu sein“.

Dafür bedankte sich die Bürgermeisterin bei den Mitgliedern und Führungskräften der Ortsfeuerwehren. Ihren Dank richtete sich auch an die Familien der Feuerwehrleute, denn sie müssen, wenn Funkmeldeempfänger oder Sirene geht, so manches Mal auf Sie verzichten. Weiterhin versprach die Bürgermeisterin zusammen mit der Stadt Moringen sich für die Belange in der Feuerwehr weiterhin einzusetzen,  sei es in Fahrzeuge, Geräte oder in die Persönliche Schutzausrüstung.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle bedankte sich für die Einladung auch im Namen des Stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spiller für die Einladung. Kühle sagte, dass es wohl einer seiner letzten Veranstaltung als Kreisbrandmeister bei den Feuerwehren der Stadt Moringen sei. Aber als Feuerwehrmann wird er weiterhin bei Einsätzen mit den Einsatzfahrzeugen des Landkreises oder der Schwerpunktfeuerwehr Northeim zu den Ortschaften kommen. Auch er ist der Meinung, wie schon von der Bürgermeisterin angesprochen wurde, dass die Ehrungsveranstaltungen in solch einen Rahmen bei den Feuerwehren gut angekommen sind. Und das war auch gut so. Kurz sprach Kühle über den Werdegang der Persönlichen Schutzausrüstung und was die Feuerwehr  früher und heute alles machen muss.  Weiterhin bedankte er sich auch bei den Ausbildern und Ausbilderinnen, die ihr Wissen den Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen im Landkreis weitergeben. Besonders bei den Kindern- und Jugendfeuerwehren und bei der Ausbildung ist es wichtig. Auch heute bei dieser Ehrungsveranstaltung sind Kameraden dabei, die für ihr Amt geehrt oder befördert werden. Es ist gut solche Kameraden und Kameradinnen in den Reihen der Feuerwehr zu haben.

Danke sagen:

Am Schluss der Grußworte übergaben Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller demscheidenden Kreisbrandmeister zum Dank, das auch er immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehren der Stadt Moringenhatte, ein Geschenk von den Kameradinnen und Kameraden.

Verabschiedung:

Der Kamerad Stefan Bode, Fredelsloh, war von 2002 bis 2016 stellvertretender Ortsbrandmeister und von 2016 bis 2019 Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Fredelsloh. Aus diesem Amt ist er ausgeschieden und bekam von Hans-Jürgen Pfüller und seinem Stellvertreter Marcus Pfüller für seine Arbeit  ein Geschenk überreicht.

Ehrungen:

Die Ehrungen und Beförderungen, wurden vom Kreisbrandmeister Bernd Kühle, dem stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spiller, Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller, seinem StellvertreterMarcus Pfüller und der Bürgermeisterin Heike Müller-Otte vorgenommen.

Das Abzeichen für 25-jähre Mitgliedschaft als förderndes/passives Mitglied bekam, John Meyer (Oldenrode)

Das Abzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekam:

Gisela Fischer (Thüdinghausen),  Jan Oltmanns  (Fredelsloh)

Für 50 Jahre:

Gerhard Henze (Blankenhagen), Willi Hesse und Eckhard Ude (beide Behrensen),

Für 60 Jahre:

Adolf Eggers (Blankenhagen)

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige Verdienste in der Feuerwehr bekam:

Stephan Grimm (Großenrode), Thomas Fricke, Udo Imke (beide Nienhagen), Bernd Grube (Behrensen), Stefan Lange, Maik Zimmermann (beide Moringen)

Für 40 Jahre:

Wilfried Heese (Oldenrode), Uwe Laubinger (Blankenhagen), Axel Sawastianow (Fredelsloh), Matthias Pietsch (Thüdinghausen), Sven Koschmieder, Stefan Bode (beide Fredelsloh)

Für 50 Jahre:

Hans-Jürgen Pfüller (Fredelsloh)

Beförderungen:

Zum 1. Hauptfeuerwehrmann wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Lars Paulmann (Lutterbeck)

Zum Löschmeister wurde der gewählte Ortsbrandmeister Niklas Ohm (Fredelsloh)

Zum Oberlöschmeister wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Vogeley (Nienhagen)

Zum Oberlöschmeister wurde der Ortsbrandmeister Marco Albrecht (Blankenhagen)

Zum 1. Hauptlöschmeister wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Nörtemann (Blankenhagen)

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Ortsbrandmeister Frank Fihlon hatte zu den Jahreshauptversammlungen der 136. Ordentlichen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Moringen, der Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehr Moringen und des Feuerwehrvereins Moringen am Freitag, dem 04.01.2019,7 um 19:00 Uhr, in die Stadthalle nach Moringen eingeladen.

Wie in den vergangenen Jahren begann die Jahreshauptversammlung mit dem gemeinsamen Abendessen. Um 19:45 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Frank Fihlon offiziell die Jahreshauptversammlung und konnte als Gäste begrüßen, den stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spillner, Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller, Ehrenstadtbrandmeister Rainer Hartmann, Kreisstabführer Heiko Hoffmeister, Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, den ersten stellvertretenden Bürgermeister Thomas Brauns und die Damen und Herren von Rat und Feuerschutzausschuss. Weiter konnte er von der Polizei Oberkommissar Dieter Ahlborn und vom DRK Frank Beckmann, sowie den langjährigen Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Moringen Rudolf Böttcher und den Ehrenbürger der Stadt Moringen Otto Gräber begrüßen. Nach der Begrüßung bat Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Versammlung sich zur Ehrung der Verstorbenen von ihren Plätzen zu erheben.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon bat die Versammlung um die Genehmigung des Protokolls der 135. Ordentlichen Jahreshauptversammlung vom 05.01.2018, welches ebenfalls rechtzeitig vor der diesjährigen Jahreshauptversammlung allen Mitgliedern zur Einsicht vorgelegen hatte. Dem Antrag wurde von der Versammlung einstimmig stattgegeben.

In seinem Jahresbericht gab Ortsbrandmeister Frank Fihlon einen kurzen Überblick über den Mitgliederstand und die Einsatzlage der Wehr zum 31.12.2018. Der Ortsfeuerwehr Moringen gehörten 76 aktive Mitglieder und 32 Mitglieder der Altersabteilung an, davon 9 Ehrenmitglieder. Mit den 6 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr sind es 114 Mitglieder. Im Jahr 2018 wurden 6641 Übungs- und Dienststunden in der Wehr durchgeführt. Dazu kommen noch 2 Kommandositzungen und 4 Vorstandssitzungen, sowie viele Stunden für die Gerätewarte. Im Jahr 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Moringen zu 54 Einsätzen gerufen (3 Großbrände, 5 Mittelbrände, 12 Klein- und Entstehungsbrände, davon 3 nachbarschaftliche Löschhilfen, 4 Brandeinsätze ohne Eingreifen der Feuerwehr, 5 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen und 3 blinde Alarme und 22 Hilfeleistungen). Besondere Herausforderungen bildeten dabei die große Anzahl der Vegetationsbrände, aber auch zwei sehr zeit- und personalintensive Hilfeleistungen innerhalb von 4 Tagen. Beide Male kamen über 200 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienst für Personensuchen zum Einsatz, die sich jeweils auf etwa 10 Stunden ausdehnten, bis die vermissten Personen wohlbehalten aufgefunden werden konnten. Auch der Großbrand in der Seniorenwohnanlage in Hardegsen, im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe und der Moorbrand in Meppen zählten zu den großen Einsätzen.

Damit sich auch die fördernden Mitglieder, sowie die Angehörigen der Altersabteilung ein Bild von den vielfältigen Einsätzen machen konnten, zeigte der stellvertretende Ortsbrandmeister wieder in einem Bildbericht einen Ausschnitt der Einsatz- und Übungsdienste.

Die regelmäßigen Ausbildungen und Übungsdienste wurden 2018 durch Schwerpunktausbildungen zu speziellen Themen, die jeweils an einem Samstag im Quartal stattfanden, ergänzt. Die Ausbildungssamstage werden auch in 2019 wieder durchgeführt, neben den obligatorischen Alarmübungen, deren Termine aber nicht bekanntgegeben werden. Daneben läuft auch in 2019 die Überprüfung der Feuerwehreinsatzpläne weiter, ebenso wie die Planungen zur Einrichtung einer First-Responder-Gruppe, um die Hilfsfristen bei medizinischen Notfällen im Stadtgebiet Moringen deutlich zu verkürzen. Auch die Etablierung einer Arbeitsgruppe an der Grundschule, über die gegebenenfalls Mitglieder für die Kinder und Jugendfeuerwehr gewonnen werden können, läuft weiter.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon dankte in diesem Zusammenhang nochmals allen Kameraden der Ortsfeuerwehr für die geleistete Arbeit, sowie deren Angehörigen für die Unterstützung und ihr Verständnis. Er regte an, dass die Stadt Moringen für aktive Feuerwehrmitglieder weitere Anreize schaffen sollte, die deutlich über den freien Eintritt im Freibad hinausgehen.

Für die erkrankte Jugendwartin Sarah Handtke trug der stellvertretende Jugendwart Roland Schneider den Bericht der Jugendfeuerwehr, der aktuell 6 Jungen und Mädchen angehören, vor. Im Laufe des Jahres 2018 veränderte sich der Mitgliederbestand von anfangs 10 Jungen und Mädchen durch Austritte aus persönlichen Gründen, zwei Übertritte in die aktive Wehr und andere Jugendfeuerwehren und zwei Neuaufnahmen. Die Gesamtzahl der geleisteten Dienst- und Übungsstunden lag bei 2.784 Stunden, davon allein 1.628 Stunden der Jugendlichen.

Breiten Raum nahmen auch die Grußworte der Gäste ein. Bürgermeisterin Heike Müller-Otte dankte für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit und wünschte allen Anwesenden, auch im Namen des Rates und der Verwaltung alles Gute für das Jahr 2019. Besonders dankte Sie für die ehrenamtliche Zusammenarbeit. Bei den Ersatzbeschaffungen wurde in 2018 kurzfristig der MTW in Fredelsloh nach einem Motorschaden ersetzt. Die Ersatzbeschaffungen der TSF-W für die Ortsfeuerwehren Lutterbeck und Großenrode sind für 2020 geplant.

Der stellvertretende Abschnittsbrandmeister Dirk Spillner überbrachte die Grußworte von Kreisbrandmeister Bernd Kühle und Abschnittsbrandmeister Manfred Voß, die auf einem anderen Feuerwehrtermin sind. In der Kreisfeuerwehr wird der Einsatz von Wechselladerfahrzeugen mit fünf Wechselkomponenten geplant, die den Einsatz bei Großschadenslagen effektiver machen sollen, geplant. Im Gemeindegebiet von Nörten-Hardenberg ist bereits ein Wechsellader mit zur Zeit einer Komponente im Einsatz. Das diesjährige Kreiszeltlager ist am Lippesee geplant.

Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller berichtete, dass im Stadtgebiet, wie bereits im Bericht des Ortsbrandmeisters erkennbar, die Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen waren mussten im Stadtgebiet insgesamt 129 Einsätze durch die Ortsfeuerwehren, davon allein 19 im Juli, abgearbeitet werden. Einen weiten Raum nahm auch der Test von Einsatzkleidung für die Atemschutzgeräteträger ein, dessen Ergebnisse aber für die zukünftige Ersatzbeschaffung wichtig sind, da einige Teststücke die erste Wäsche nach einem Einsatz nicht überstanden haben und andere Eigenschaften, wie Tragekomfort, Feuchtigkeits-, Hitzeschutz und Haltbarkeit sich nur im Langzeittest ermitteln lassen.

Oberkommissar Dieter Ahlborn überbrachte, auch im Namen seines erkrankten Kollegen Wilfried Schröder, die besten Grüßen und dankte für die stets gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Nach den Grußworten der Gäste stellte Ortsbrandmeister Frank Fihlon die vier neuen aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr vor, davon ein Zuzug aus einer anderen Feuerwehr, ein Rückkehrer und eine Übernahme aus der Jugendfeuerwehr.

• Alexander Hentschel
• Sven Gloth
• Yannick Marx
• Dominik Seidel

Vereidigt wurden nach erfolgreicher Truppmann I Ausbildung

• Sophie Kienas
• Steffen Hildebrandt
• Julian Nagel
• Fabian Nagel
• Philip Rohde

Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann

• Marco May
• Christian Deppen

zum Hauptfeuerwehrmann

• Fabian Fihlon

zum Ersten Hauptfeuerwehrmann

• Julian Hardege

zum Löschmeister

• Karsten Meinshausen
• Roland Schneider

Für langjährige Mitgliedschaft wurden im Jahr 2018 geehrt

• Helmut Rekewitsch (40 Jahre aktive Dienstzeit)
• Adolf Schulze (60 Jahre aktive Dienstzeit)

Im Punkt Bekanntgaben und Verabschiedungen wurden die neuen Gruppenführer und ihre Stellvertreter, die damit auch gleichzeitig dem erweiterten Vorstand und Kommando angehören, vorgestellt

1. Mot SW KatS Gruppenführerin Lisa Marie Lange, Stellvertreter Fabian Fihlon
2. Mot LF 10 Gruppenführer Matthias Kretschmer, Stellvertreter Roland Schneider
3. Mot HLF 20 Gruppenführer Rene Hansmann 
Stellvertreter Karsten Meinshausen

Ausgeschieden aus dem Kommando sind aus persönlichen beziehungsweise beruflichen Gründen

• Markus Günther
• Björn Plumhoff

Ihnen wurden sowohl vom Kommando, als auch von den Kameraden der jeweiligen Gruppen Präsente überreicht.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon beendete um 21:40 Uhr die 136. ordentliche Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr mit einem besonderen Dank an die Damen, die die Bewirtung während der Jahreshauptversammlung durchgeführt haben.

Um 21:45 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Mitgliederversammlung der Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehr Moringen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 05.01.2018 wurde einstimmig genehmigt. In Ihrem Bericht über das Geschäftsjahr stellte die Kassenführerin Julia Hillemann dar, dass die Entscheidungen der Sterbekasse in den vergangenen Jahren die Eigenständigkeit zu behalten und nicht der Sterbekasse der Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim beizutreten richtig gewesen sei. Auch in ihrem letzten Bericht als Kassenführerin wurde ihr von den Kassenprüfern eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt und damit dem Antrag auf Entlastung einstimmig stattgegeben. Da keine weiteren Anfragen Anlagen, konnte Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Mitgliederversammlung um 21:55 Uhr beenden.

Nach einer kurzen Pause eröffnete der Vorsitzende Frank Fihlon die Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Moringen e.V. Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 05.01.2018 wurde einstimmig genehmigt. In seinem Bericht zeigte der Vorsitzende Besonderheiten im abgelaufenen Geschäftsjahr auf. Er gab dabei einen kurzen Einblick in die getätigten Anschaffungen, sowie die geplanten Anschaffungen. Die Kassenführerin Julia Hillemann konnte von einem ausgeglichenen Geschäftsjahr berichten. Auch für die Kassenführung des Feuerwehrvereins wurde Julia Hillemann eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt, sodass dem Antrag auf Entlastung einstimmig stattgegeben wurde. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Karl Hillebrecht wurde Maik Heidkamp als Kassenprüfer einstimmig gewählt.

Da Julia Hillemann aus privaten Gründen nicht mehr als Kassenführerin zur Verfügung stand, und der Schriftführer Björn Plumhoff aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, wurden Vorstandswahlen erforderlich. Als Nachfolger für die Kassenführerin wurde einstimmig Julian Hardege gewählt. Er führt damit ab sofort die Kassen des Feuerwehrvereins und der Sterbekasse. Für den Schriftführer wurde Maik Zimmermann als Nachfolger einstimmig, bei Selbstenthaltung, gewählt. Er übernimmt ab sofort die Aufgaben des Schriftführers für den Feuerwehrverein, die Sterbekasse und die Freiwillige Feuerwehr Moringen.

Für ihre langjährige hervorragende Arbeit als Kassenführerin dankte der Vorsitzende Julia Hillemann noch einmal besonders. Auch wenn sie schon mal mahnend den Zeigefinger erhob, wenn im Feuerwehrverein unrealistische Ideen aufkamen, so hat sie andererseits den Vorstand auch oft bestärkt bestimmte notwendige Anschaffungen zu tätigen, wo man sich nicht sicher war, wie etwa bei den Funksprechgarnituren für die Atemschutzgeräteträger.

Aus Dank für ihre hervorragende Arbeit erhielt sie vom Vorstand einen Präsentkorb.

Mit einem Hinweis auf die Planungen für 2019 und Ausblick auf die nächsten Termine, wie Osterfeuer, Oktoberfest (12.10.2019) und Weihnachtsmarkt schloss der Vorsitzende Frank Fihlon die Mitgliederversammlung um 22:22 Uhr, da keine weiteren Anträge und Wortmeldungen vorlagen.

Am Samstag, 5. Januar, wurde die Feuerwehr Moringen um 10:30 Uhr zu ihrer ersten Ölspur in den Buchenweg alarmiert. Der Ortsbrandmeister wurde telefonisch über die Ölspur von einem Anwohner informiert und fuhr mit seinem Privat-PKW zu dem Anrufer. Er stellte in der ersten Erkundung fest, dass die Ölspur etwa 70 m sein wird. 

Die Feuerwehr Moringen wurde daraufhin von der Einsatzleitstelle über die digitalen Meldeempfänger alarmiert. Der Schlauchwagen (SW) wurde mit Ölbindemittel beladen und die Feuerwehr Moringen fuhr geschlossen die Einsatzstelle mit Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), welcher im Moment als Einsatzleitwagen dient, Löschgruppenfahrzeug (LF) 10 und dem SW an. Es wurde begonnen an der Kreuzung Buchenweg Birkenweg das Ölbindemittel auszubringen. Der Einsatzleiter erkundete den weiteren Straßenverlauf und stellte fest, dass die Ölspur bis zu der Kreuzung Buchenweg Kastanienweg weiterführte. Die Besatzung des LF 10 steuert mit dem vorhandenen Bindemittel die Ölspur ab und der SW holt weiteres Ölbindemittel aus dem Lager der Stadt Moringen. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Verursacher festgestellt, dieser hatte den Vorfall in seiner Zentrale gemeldet. 

Währenddessen stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Öl auf der gesamten Straßenbereite war und somit musste noch mehr Ölbindemittel zu der Einsatzstelle gebracht werden. Der Bauhof der Stadt Moringen wurde auch zu der Einsatzstelle beordert und der Mitarbeiter der Stadt Moringen beauftragte eine Spezialfirma mit der Reinigung der Straße. Hydrauliköl lässt sich schlecht mit den Ölbindemittel von der Straße entfernen.
Der Einsatz war für die Feuerwehr Moringen um 15 Uhr nach der Reinigung der eingesetzten Geräte abgeschlossen.

Eingesetzte Kräfte: 

Feuerwehr Moringen
LF10 1 / 8
MTF 1 / 5
SW 1 / 2
Polizei 1 Streifendienst

Stadt Moringen
1 Bauhofmitarbeiter 

Ölbeseitigungsfirma
1 Mitarbeiter