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Die Feuerwehren im Landkreis Northeim haben die Wahl: Am Donnerstag, 14. Februar, wird in der BBS in Einbeck, Hullerser Tor, der Kreisbrandmeister für den Landkreis Northeim gewählt. Beginn der Versammlung ist um 19.30 Uhr. Zwei Kandidaten stehen dabei zur Wahl.

Der Amtsinhaber, Kreisbrandmeister Bernd Kühle, kandidiert erneut um das Amt. Ebenfalls zur Wahl steht Marko de Klein, Bereitschaftsführer der Feuerwehrbereitschaft 1.

Die Wahl haben nun die Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis Northeim, konkret die Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister. Sie entscheiden, wer künftig an der Spitze der Kreisfeuerwehr steht.

Wir berichten von der Veranstaltung an dieser Stelle im Liveticker.  Achtung: Diese Seite aktualisiert sich nicht automatisch!

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++20.41 Uhr: Über 10.000 Zugriffe auf unseren Liveticker – besten Dank für das Interesse! Unser Liveticker endet an dieser Stelle. Wir wünschen eine gute Nacht!

++20.39 Uhr: Die Verkündung des Ergebnisses im Video.

++20.29 Uhr: Die Versammlung ist beendet. Marko de Klein heißt der künftige Kreisbrandmeister des Landkreises Northeim. Er löst damit Bernd Kühle, der seit 2001 an der Spitze der Kreisfeuerwehr stand, ab.

++20.25 Uhr:  Marko de Klein hat mit 86 Stimmen (Kühle: 65) die Mehrheit auf sich vereint. Er wird dem Kreistag als neuer Kreisbrandmeister vorgeschlagen.

++20.24 Uhr: Die Stimmen sind ausgezählt, die Anwesenden nehmen wieder Platz.

++20.13 Uhr: Alle Wahlberechtigten haben ihre Stimmen abgegeben. Die Auszählung beginnt. Der Gewinner braucht eine Mehrheit von 80 Stimmen.

++20.11 Uhr: Während die Wahl noch läuft, noch ein bisschen Hintergrundwissen: Der Kreisbrandmeister des Landkreises Northeim wird am heutigen Abend für sechs Jahre gewählt. Wie auch bei Ortsbrandmeistern muss er anschließend noch durch die Politik, in diesem Fall durch den Kreistag, ernannt werden.

+++20.09 Uhr: „Wahlberechtigt sind nach Mitteilung des Landkreises insgesamt 159 Personen. Abstimmen dürfen die elf Stadt- und Gemeindebrandmeister sowie die 148 Ortsbrandmeister. Ist jemand von ihnen verhindert, kann in der Versammlung der jeweilige Stellvertreter abstimmen. In jedem Fall ist die Stimmabgabe nur in der Versammlung möglich“, schreibt die HNA zum Wahlprozedere.

++20.04 Uhr: Die Wahlberechtigten werden nach Brandabschnitten aufgerufen. Gut 50 Prozent haben bereits ihre Stimme abgegeben.

++20 Uhr: Die Redebeiträge sind vorbei – die Wahlberechtigten werden jetzt namentlich zur Wahl aufgerufen. Sie gehen nacheinander in die bereitgestellten Wahlkabinen.

++19.58 Uhr: Ganz gleich, wie die Wahl ausgehe: Ab morgen sollte wieder gemeinsam, wie in einer Demokratie üblich, für die Feuerwehren im Kreis gearbeitet und diskutiert werden, so de Klein abschließend.

++19.56 Uhr: „Die Feuerwehr, egal in welcher Größe, die Kameradschaft mit Euch ist mir wichtig“, sagt de Klein. Er will eine Perspektive nicht nur für die kommenden sechs Jahre, sondern auch darüber hinaus schaffen. „Das Risiko, in sechs Jahren ohne einen geeigneten Kandidaten einzugehen, ist groß.“

++19.53 Uhr: „Viele Kameraden wünschen sich eine Veränderung. Sie sind überzeugt, dass ich fachlich, als auch persönlich dafür geeignet bin“, sagt de Klein zur Begründung zu einer Kandidatur.

++19.51 Uhr: „Wir sind grundsätzlich in einer sehr guten Position“, sagt de Klein. Haben man nur einen Kandidaten, werde gesagt, es gebe keine Alternative. Gebe es eine Alternative, klammere man und sei nicht offen für Veränderungen.

++19.49 Uhr: Herausforderer Marko de Klein spricht. Er hat in den letzten Monaten in vielen Feuerwehren über seine Ziele und Wünsche informiert. Er dankt für viele gewinnbringende Stunden.

++19.46 Uhr: Die Arbeit im Landesfeuerwehrverband habe Kühle nie in seiner Arbeit behindert, vielmehr habe man vieles auch für den eigenen Landkreis erreichen können.

++19.44 Uhr: Die Kreisfeuerwehr Northeim ist eine der am besten aufgestellten Kreisfeuerwehren in ganz Niedersachsen. Nicht nur materiell, sondern auch personell“, betont Kühle. Mit viel Kraft und Nerven und den gesamten Feuerwehren im Kreis Northeim sei es unter anderem gelungen, den Leitstellenstandort in Northeim zu halten.

++19.42 Uhr: „Ein besonderer Gewinn war und ist, viele Menschen kennenzulernen, die genauso ticken, wie man selbst“, sagt Kühle. Er dankt seiner Frau und seinen Söhnen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

++19.41 Uhr: Jeweils zehn Minuten können sich die beiden Kandidaten jetzt dem Plenum vorstellen. Es beginnt Amtsinhaber Bernd Kühle.

++19.40 Uhr: Die Wahlvorschläge sind wie erwartet: Sowohl Amtsinhaber Bernd Kühle als auch Marko de Klein werden als Kandidaten von der Versammlung vorgeschlagen.

++19.38 Uhr: „Das ist eine echte Wahl“, sagt Richert zu den zwei angetretenen Kandidaten.

++19.35 Uhr: Hening Thörel, Abschnittsleiter des Brandabschnittes Nord, eröffnet die Sitzung als gastgebender Brandabschnitt. Als Wahlleiter wird der Erste Kreisrat Jörg Richert bestimmt.

++19.30 Uhr: Freie Plätze gibt es im Forum der BBS keine mehr – für 200 Personen waren Stühle bereitgestellt, über 200 Mitglieder der Feuerwehren sind nach Einbeck gekommen. In wenigen Minuten geht es los.

++19.25 Uhr: Noch fünf Minuten bis zum offiziellen Beginn der Sitzung. Wer stimmberechtigt ist und wer nicht, wird im Foyer erfasst.

+++19.04 Uhr: Die ersten 50 Führungskräfte der Feuerwehren sind bereits in der BBS eingetroffen, der Saal füllt sich allmählich.

Donnerstag, 14. Februar 2019, 18.20 Uhr: In Kürze beginnt unser Liveticker zur Kreisbrandmeisterwahl in der BBS Einbeck. Neben den Wahlberechtigten haben sich für den heutigen Abend auch viele Mitglieder der Ortsfeuerwehren angekündigt. Den Liveticker für den heutigen Abend betreut Konstantin Mennecke, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei der Kreisfeuerwehr Northeim.

Samstag, 19. Januar 2019, 15.43 Uhr: Der Liveticker startet an dieser Stelle am Wahlabend um 19 Uhr.

Eine Masse an verschiedenen Einsätzen haben die Einsatzkräfte im Landkreis Northeim im vergangenen Jahr gefordert. Dazu gehörten Wetterextreme wie Sturm, Starkregen und Dürre ebenso wie knifflige Herausforderungen, wie Kreisbrandmeister Bernd Kühle betont. Wir fassen einige der größten Einsätze des vergangenen Jahres zusammen.

Gleich im ersten Monat forderte Orkan Friederike die Einsatzkräfte aller Organisationen. Alleine die Feuerwehren mussten zu 350 Einsätzen ausrücken, mehrfach waren nicht nur zwischen umgestürzten Bäumen eingeschlossene Menschen, sondern auch die ehrenamtlichen Retter in großer Gefahr.

Sturmtief Friederike wütete im Landkreis Northeim, der Wald bei Ahlshausen im Stadtgebiet Einbeck war in weiten Teilen zerstört. Foto: Konstantin Mennecke

Eine rund 150 Meter hohe Gassäule hielt die Einsatzkräfte dann im April bei Nörten-Hardenberg in Atem. Eine Hochdruck-Gasleitung war dort bei Bauarbeiten am neuen Kreisel beschädigt worden. Zehn Stunden dauerten die Arbeiten, um das Leck zu schließen. „Wir mussten unter anderem ein Überflugverbot veranlassen. Auch das ist eine ganz neue Erfahrung“, sagt Kühle.

Dieser Bereich war Sperrzone: Eine Gasleitung war an einer Kreiselbaustelle an der A7 bei Nörten-Hardenberg beschädigt worden. Foto: Horst Lange

Die lang anhaltende Trockenheit hatte Ende Mai und Anfang Juni im Stadtgebiet Bad Gandersheim ein abruptes Ende. Gleich zweimal wurden Ortschaften, unter anderem Altgandersheim schwer überflutet. Keller liefen voll, Autos wurden zerstört, Mauern stürzten um. Mit einem Großeinsatz wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk den Fluten Herr. Auch Energieversorger und die Stadt waren im Dauereinsatz.

Wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen allen Rettungsorganisationen und insbesondere auch mit der Einsatzleitstelle vor Ort in Northeim ist, hat laut Kühle der Großbrand in der Seniorenwohnanlage Paschenburg in Hardegsen gezeigt. „Nur durch eine hervorragende Zusammenarbeit alles Rettungsorganisationen, Polizei und allen Beteiligten konnte die Lage so gut abgearbeitet werden“, betont Kühle. Die Einsatzleitstelle hatte in kürzester Zeit 70 Plätze für Bewohner in Krankenhäusern und Pflegeheimen organisiert.

Großeinsatz: Die Seniorenwohnanlage Paschenburg wurde in weiten Teilen evakuiert. Foto: Konstantin Mennecke

Gleich mehrfach gab es im vergangenen Jahr vermisste Personen, die durch die Feuerwehren, aber auch zusammen mit Rettungsdiensten und Polizei gesucht werden mussten. „Hier heißt es nicht kleckern, sondern klotzen, bevor die Person in eine lebensbedrohliche Situation kommt. Dafür werden ein hoher Personalansatz und eine gute Organisation benötigt“, erklärt Kühle.

Dass die Feuerwehren im Kreis Northeim immer wieder auch kreativ sein müssen, zeigt laut Kühle ein Einsatz aus Sudheim. Da ihr Einsatzfahrzeug im Mai in einen Lehrgang eingebunden war, sind die Kräfte kurzerhand mit einem Trecker und Anhänger zu einem Gasaustritt ausgerückt.

Die Feuerwehr Sudheim musste im Mai 2018 mit dem Trecker zum Einsatz ausrücken. Foto: Feuerwehr Sudheim