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Jahreshauptversammlung

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Ortsbrandmeister Frank Fihlon hatte zu den Jahreshauptversammlungen der 136. Ordentlichen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Moringen, der Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehr Moringen und des Feuerwehrvereins Moringen am Freitag, dem 04.01.2019,7 um 19:00 Uhr, in die Stadthalle nach Moringen eingeladen.

Wie in den vergangenen Jahren begann die Jahreshauptversammlung mit dem gemeinsamen Abendessen. Um 19:45 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Frank Fihlon offiziell die Jahreshauptversammlung und konnte als Gäste begrüßen, den stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Dirk Spillner, Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller, Ehrenstadtbrandmeister Rainer Hartmann, Kreisstabführer Heiko Hoffmeister, Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, den ersten stellvertretenden Bürgermeister Thomas Brauns und die Damen und Herren von Rat und Feuerschutzausschuss. Weiter konnte er von der Polizei Oberkommissar Dieter Ahlborn und vom DRK Frank Beckmann, sowie den langjährigen Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Moringen Rudolf Böttcher und den Ehrenbürger der Stadt Moringen Otto Gräber begrüßen. Nach der Begrüßung bat Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Versammlung sich zur Ehrung der Verstorbenen von ihren Plätzen zu erheben.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon bat die Versammlung um die Genehmigung des Protokolls der 135. Ordentlichen Jahreshauptversammlung vom 05.01.2018, welches ebenfalls rechtzeitig vor der diesjährigen Jahreshauptversammlung allen Mitgliedern zur Einsicht vorgelegen hatte. Dem Antrag wurde von der Versammlung einstimmig stattgegeben.

In seinem Jahresbericht gab Ortsbrandmeister Frank Fihlon einen kurzen Überblick über den Mitgliederstand und die Einsatzlage der Wehr zum 31.12.2018. Der Ortsfeuerwehr Moringen gehörten 76 aktive Mitglieder und 32 Mitglieder der Altersabteilung an, davon 9 Ehrenmitglieder. Mit den 6 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr sind es 114 Mitglieder. Im Jahr 2018 wurden 6641 Übungs- und Dienststunden in der Wehr durchgeführt. Dazu kommen noch 2 Kommandositzungen und 4 Vorstandssitzungen, sowie viele Stunden für die Gerätewarte. Im Jahr 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Moringen zu 54 Einsätzen gerufen (3 Großbrände, 5 Mittelbrände, 12 Klein- und Entstehungsbrände, davon 3 nachbarschaftliche Löschhilfen, 4 Brandeinsätze ohne Eingreifen der Feuerwehr, 5 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen und 3 blinde Alarme und 22 Hilfeleistungen). Besondere Herausforderungen bildeten dabei die große Anzahl der Vegetationsbrände, aber auch zwei sehr zeit- und personalintensive Hilfeleistungen innerhalb von 4 Tagen. Beide Male kamen über 200 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienst für Personensuchen zum Einsatz, die sich jeweils auf etwa 10 Stunden ausdehnten, bis die vermissten Personen wohlbehalten aufgefunden werden konnten. Auch der Großbrand in der Seniorenwohnanlage in Hardegsen, im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe und der Moorbrand in Meppen zählten zu den großen Einsätzen.

Damit sich auch die fördernden Mitglieder, sowie die Angehörigen der Altersabteilung ein Bild von den vielfältigen Einsätzen machen konnten, zeigte der stellvertretende Ortsbrandmeister wieder in einem Bildbericht einen Ausschnitt der Einsatz- und Übungsdienste.

Die regelmäßigen Ausbildungen und Übungsdienste wurden 2018 durch Schwerpunktausbildungen zu speziellen Themen, die jeweils an einem Samstag im Quartal stattfanden, ergänzt. Die Ausbildungssamstage werden auch in 2019 wieder durchgeführt, neben den obligatorischen Alarmübungen, deren Termine aber nicht bekanntgegeben werden. Daneben läuft auch in 2019 die Überprüfung der Feuerwehreinsatzpläne weiter, ebenso wie die Planungen zur Einrichtung einer First-Responder-Gruppe, um die Hilfsfristen bei medizinischen Notfällen im Stadtgebiet Moringen deutlich zu verkürzen. Auch die Etablierung einer Arbeitsgruppe an der Grundschule, über die gegebenenfalls Mitglieder für die Kinder und Jugendfeuerwehr gewonnen werden können, läuft weiter.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon dankte in diesem Zusammenhang nochmals allen Kameraden der Ortsfeuerwehr für die geleistete Arbeit, sowie deren Angehörigen für die Unterstützung und ihr Verständnis. Er regte an, dass die Stadt Moringen für aktive Feuerwehrmitglieder weitere Anreize schaffen sollte, die deutlich über den freien Eintritt im Freibad hinausgehen.

Für die erkrankte Jugendwartin Sarah Handtke trug der stellvertretende Jugendwart Roland Schneider den Bericht der Jugendfeuerwehr, der aktuell 6 Jungen und Mädchen angehören, vor. Im Laufe des Jahres 2018 veränderte sich der Mitgliederbestand von anfangs 10 Jungen und Mädchen durch Austritte aus persönlichen Gründen, zwei Übertritte in die aktive Wehr und andere Jugendfeuerwehren und zwei Neuaufnahmen. Die Gesamtzahl der geleisteten Dienst- und Übungsstunden lag bei 2.784 Stunden, davon allein 1.628 Stunden der Jugendlichen.

Breiten Raum nahmen auch die Grußworte der Gäste ein. Bürgermeisterin Heike Müller-Otte dankte für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit und wünschte allen Anwesenden, auch im Namen des Rates und der Verwaltung alles Gute für das Jahr 2019. Besonders dankte Sie für die ehrenamtliche Zusammenarbeit. Bei den Ersatzbeschaffungen wurde in 2018 kurzfristig der MTW in Fredelsloh nach einem Motorschaden ersetzt. Die Ersatzbeschaffungen der TSF-W für die Ortsfeuerwehren Lutterbeck und Großenrode sind für 2020 geplant.

Der stellvertretende Abschnittsbrandmeister Dirk Spillner überbrachte die Grußworte von Kreisbrandmeister Bernd Kühle und Abschnittsbrandmeister Manfred Voß, die auf einem anderen Feuerwehrtermin sind. In der Kreisfeuerwehr wird der Einsatz von Wechselladerfahrzeugen mit fünf Wechselkomponenten geplant, die den Einsatz bei Großschadenslagen effektiver machen sollen, geplant. Im Gemeindegebiet von Nörten-Hardenberg ist bereits ein Wechsellader mit zur Zeit einer Komponente im Einsatz. Das diesjährige Kreiszeltlager ist am Lippesee geplant.

Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pfüller berichtete, dass im Stadtgebiet, wie bereits im Bericht des Ortsbrandmeisters erkennbar, die Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen waren mussten im Stadtgebiet insgesamt 129 Einsätze durch die Ortsfeuerwehren, davon allein 19 im Juli, abgearbeitet werden. Einen weiten Raum nahm auch der Test von Einsatzkleidung für die Atemschutzgeräteträger ein, dessen Ergebnisse aber für die zukünftige Ersatzbeschaffung wichtig sind, da einige Teststücke die erste Wäsche nach einem Einsatz nicht überstanden haben und andere Eigenschaften, wie Tragekomfort, Feuchtigkeits-, Hitzeschutz und Haltbarkeit sich nur im Langzeittest ermitteln lassen.

Oberkommissar Dieter Ahlborn überbrachte, auch im Namen seines erkrankten Kollegen Wilfried Schröder, die besten Grüßen und dankte für die stets gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Nach den Grußworten der Gäste stellte Ortsbrandmeister Frank Fihlon die vier neuen aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr vor, davon ein Zuzug aus einer anderen Feuerwehr, ein Rückkehrer und eine Übernahme aus der Jugendfeuerwehr.

• Alexander Hentschel
• Sven Gloth
• Yannick Marx
• Dominik Seidel

Vereidigt wurden nach erfolgreicher Truppmann I Ausbildung

• Sophie Kienas
• Steffen Hildebrandt
• Julian Nagel
• Fabian Nagel
• Philip Rohde

Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann

• Marco May
• Christian Deppen

zum Hauptfeuerwehrmann

• Fabian Fihlon

zum Ersten Hauptfeuerwehrmann

• Julian Hardege

zum Löschmeister

• Karsten Meinshausen
• Roland Schneider

Für langjährige Mitgliedschaft wurden im Jahr 2018 geehrt

• Helmut Rekewitsch (40 Jahre aktive Dienstzeit)
• Adolf Schulze (60 Jahre aktive Dienstzeit)

Im Punkt Bekanntgaben und Verabschiedungen wurden die neuen Gruppenführer und ihre Stellvertreter, die damit auch gleichzeitig dem erweiterten Vorstand und Kommando angehören, vorgestellt

1. Mot SW KatS Gruppenführerin Lisa Marie Lange, Stellvertreter Fabian Fihlon
2. Mot LF 10 Gruppenführer Matthias Kretschmer, Stellvertreter Roland Schneider
3. Mot HLF 20 Gruppenführer Rene Hansmann 
Stellvertreter Karsten Meinshausen

Ausgeschieden aus dem Kommando sind aus persönlichen beziehungsweise beruflichen Gründen

• Markus Günther
• Björn Plumhoff

Ihnen wurden sowohl vom Kommando, als auch von den Kameraden der jeweiligen Gruppen Präsente überreicht.

Ortsbrandmeister Frank Fihlon beendete um 21:40 Uhr die 136. ordentliche Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr mit einem besonderen Dank an die Damen, die die Bewirtung während der Jahreshauptversammlung durchgeführt haben.

Um 21:45 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Mitgliederversammlung der Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehr Moringen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 05.01.2018 wurde einstimmig genehmigt. In Ihrem Bericht über das Geschäftsjahr stellte die Kassenführerin Julia Hillemann dar, dass die Entscheidungen der Sterbekasse in den vergangenen Jahren die Eigenständigkeit zu behalten und nicht der Sterbekasse der Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim beizutreten richtig gewesen sei. Auch in ihrem letzten Bericht als Kassenführerin wurde ihr von den Kassenprüfern eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt und damit dem Antrag auf Entlastung einstimmig stattgegeben. Da keine weiteren Anfragen Anlagen, konnte Ortsbrandmeister Frank Fihlon die Mitgliederversammlung um 21:55 Uhr beenden.

Nach einer kurzen Pause eröffnete der Vorsitzende Frank Fihlon die Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Moringen e.V. Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 05.01.2018 wurde einstimmig genehmigt. In seinem Bericht zeigte der Vorsitzende Besonderheiten im abgelaufenen Geschäftsjahr auf. Er gab dabei einen kurzen Einblick in die getätigten Anschaffungen, sowie die geplanten Anschaffungen. Die Kassenführerin Julia Hillemann konnte von einem ausgeglichenen Geschäftsjahr berichten. Auch für die Kassenführung des Feuerwehrvereins wurde Julia Hillemann eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt, sodass dem Antrag auf Entlastung einstimmig stattgegeben wurde. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Karl Hillebrecht wurde Maik Heidkamp als Kassenprüfer einstimmig gewählt.

Da Julia Hillemann aus privaten Gründen nicht mehr als Kassenführerin zur Verfügung stand, und der Schriftführer Björn Plumhoff aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, wurden Vorstandswahlen erforderlich. Als Nachfolger für die Kassenführerin wurde einstimmig Julian Hardege gewählt. Er führt damit ab sofort die Kassen des Feuerwehrvereins und der Sterbekasse. Für den Schriftführer wurde Maik Zimmermann als Nachfolger einstimmig, bei Selbstenthaltung, gewählt. Er übernimmt ab sofort die Aufgaben des Schriftführers für den Feuerwehrverein, die Sterbekasse und die Freiwillige Feuerwehr Moringen.

Für ihre langjährige hervorragende Arbeit als Kassenführerin dankte der Vorsitzende Julia Hillemann noch einmal besonders. Auch wenn sie schon mal mahnend den Zeigefinger erhob, wenn im Feuerwehrverein unrealistische Ideen aufkamen, so hat sie andererseits den Vorstand auch oft bestärkt bestimmte notwendige Anschaffungen zu tätigen, wo man sich nicht sicher war, wie etwa bei den Funksprechgarnituren für die Atemschutzgeräteträger.

Aus Dank für ihre hervorragende Arbeit erhielt sie vom Vorstand einen Präsentkorb.

Mit einem Hinweis auf die Planungen für 2019 und Ausblick auf die nächsten Termine, wie Osterfeuer, Oktoberfest (12.10.2019) und Weihnachtsmarkt schloss der Vorsitzende Frank Fihlon die Mitgliederversammlung um 22:22 Uhr, da keine weiteren Anträge und Wortmeldungen vorlagen.

Beförderungen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Helmscherode, die erstmals vom neuen Ortsbrandmeister Tobias Arndt um 19:35 Uhr eröffnet wurde.

Zunächst begrüßte Arndt die anwesenden Gäste der Versammlung, die Ortsvorsteherin der Gemeinde Helmscherode Hiltrud Miehe, den Ratsherren Hendrik Geske, den stellvertretenden Stadtbrandmeister der Stadt Bad Gandersheim Wilfried Nobel, den Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt, Janatolie Schumann, Leiterin der Kinderfeuerwehr Heberbörde, den Vorsitzenden des Bürgervereins Helmscherode Norman Drücker und die 24 anwesenden Kameradinnen und Kameraden der Helmscheröder Wehr. 

Die Bürgermeisterin Franziska Schwarz und der Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock hatten ihr verspätetes Erscheinen aufgrund Terminkollisionen angekündigt und waren somit bei der Begrüßung noch nicht anwesend.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Verlesung des Protokolls der Vorjahressitzung berichtete Tobias Arndt über die Aktivitäten der Ortswehr im vergangenen Jahr. 

Neben der Brandwache für das Osterfeuer, der als „Brandeinsatz“ gewertet wird, wurden vier Absperrdiensten für die Domfestspiele durchgeführt. Weiterhin gab es im Jahr 2018 vier reale Hilfeleistungseinsätze wovon drei auf die Hochwassereinsätze nach Starkregen in der Heberbörde zurückgingen und einer auf einen länger andauernden Stromausfall im Stadtgebiet. 

Im weiteren Verlauf seiner Worte zum Tagesordnungspunkt ging Arndt auf weitere Aktivitäten und statische Daten seiner Wehr im Jahr 2018 ein. So verfügt die Ortsfeuerwehr Helmscherode derzeit über insgesamt 23 aktive Mitglieder, 15 Mitglieder in der Altersabteilung, sowie 11 fördernde Mitglieder. Weitere Daten gab Arndt in Form von Listen und Ausdrucken an die Mitglieder weiter.

Bevor zum Tagesordnungspunkt Wahlen übergegangen wurde, verlas der Kassenwart Thomas Schulz den Kassenbericht 2018. Ergänzend ermahnte Schulz die Mitglieder der Wehr Änderungen der Bankverbindung frühzeitig mitzuteilen, da es im Vorjahr aufgrund veralteter Bankdaten zu kostenpflichtigen Rücklastschriften kam. 

Im Kommando wurde im Vorfeld diskutiert und entschieden, die Mitgliedsbeiträge zukünftig auf 15 € pro Jahr je Mitglied zu erhöhen, dieses Vorhaben wurde einstimmig von allen anwesenden akzeptiert und soll ab sofort umgesetzt werden. Schulz kündigte an, die neuen Beiträge ab Mitte Februar 2019 einzuziehen und wies die Kameraden ohne SEPA Lastschriftmandat auf die pünktliche manuelle Überweisung hin! 

Die Kassenprüfer Ulrich Bohnsack und Janatolie Schumann haben die Kasse geprüft und baten die Versammlung, um Entlastung des Vorstands. Dieser Bitte wurde von der Versammlung mit einer Enthaltung stattgegeben. Im Anschluss wurde Christian Kiehne für die nächsten zwei Jahre als neue Kassenprüfer gewählt. Zusammen mit Janatolie Schumann, ist er nun als „Kassenprüferduo“ der Feuerwehr Helmscherode eingesetzt.

In diesem Jahr standen zwei Wahlen auf der Agenda, zum einen musste der Sicherheitsbeauftragte neu gewählt werden, zum anderen war die neu geschaffene Stelle des stellvertretenden Atemschutzgerätewartes im Kommando zu besetzen. 

Für diese Position wurde Fabian Bobrowski vorgeschlagen und mit einer Enthaltung gewählt. Der bisherige Sicherheitsbeauftragte Thomas Bobrowski der das Amt seit 19 Jahren bekleidet stand zur Wiederwahl und wurde mit einer Enthaltung erneut gewählt. Bobrowski kündigte aber an, hiermit seine letzte Amtsperiode anzutreten.

Ein besonderer Tagesordnungspunkt einer jeden Jahreshauptversammlung sind Ehrungen und Beförderungen. In diesem Jahr wurden Katharina Probst, Norman Drücker und Mike Viehmeier zu Feuerwehrfrauen, bzw. -männern befördert.
Janatolie Schumann und Fabian Bobrowski wurden jeweils zur/zum Hauptfeuerwehrfrau/-mann befördert. 

Nach der Beförderung übernahm der stellvertretende Stadtbrandmeister Wilfried Nobel die „Regie“ und wies in einer kurzen Ansprache auf die Besonderheit der nun folgenden Auszeichnungen hin. Für 25 Jahre im Dienste des Niedersächsischen Feuerlöschwesens wurde Swen Eckert und Ulrich Bohnsack mit dem Ehrenzeichen des Bundeslandes Niedersachsen ausgezeichnet. Abschließend wurden sie mit einem kräftigen dreifachen „GUT WEHR“ der Versammlung gewürdigt!

Die Grußworte der Gäste bezogen sich größtenteils auf die Hochwassereinsätze im letzten Jahr. 

Wilfried Nobel berichtete in seinen Dankesworten unter anderem vom Funkverkehr zu Beginn des Starkregens am 29.05.2018. Hier vernahm er die Worte „…Hochwasser in Helmscherode, der Ort braucht Sandsäcke…“. Zuerst glaubte er an eine Verwechselung, die sich dann aber doch als reale Anforderung herausstellte. Allerdings war es aufgrund der Extemwetterlage seinerzeit nicht möglich, Helmscherode „trocken“ oder überhaupt zu erreichen. Alle Zufahrtswege waren überflutet. In seiner sehr langen aktiven Zeit als Feuerwehrmann, konnte sich Nobel nicht an ein Szenario dieser Art erinnern. Wilfried Nobel bedankte sich für die „eigenständige Hilfe“ der Feuerwehr Helmscherode beim Hochwasser im eigenen Ort und hofft nach zwei „nassen Jahren“ in 2019 auf ein trockenes Jahr. Weiterhin wünschte er allen Mitgliedern immer eine gesunde Rückkunft von allen Einsätzen und bedankte sich für die geleistete Arbeit.

Hiltrud Miehe bedankte sich ebenfalls bei den Mitgliedern der Feuerwehr und der sonstigen Dorfbevölkerung für die schnelle und aufopfernde Hilfe aller. Im Auftrag des Hochwasserschutz Ausschusses der Stadt Bad Gandersheim wies Hiltrud Miehe darauf hin, Vorschläge zum Hochwasserschutz einbringen zu können. 

„Für die Ortschaft Helmscherode gibt es da wenig Potential, da man sich gegen diese Art Starkregen nicht umfassend schützen kann…“ erläuterte Tobias Arndt, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass es im Ort einen Lagerplatz gibt an dem gefüllte Sandsäcke fachgerecht und einsatzbereit lagern und im Bedarfsfall dort schnell abzuholen sind. 

Der Ratsherr Hendrik Geske, der sich immer wieder freut wenn er in seine alte Heimat Helmscherode, z.B. zur Braunkohlwanderung, zum Dorffest oder eben zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr eingeladen wird, bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit der Feuerwehr allgemein und speziell bei den Hochwassereinsätzen und überbrachte die Grüße von „Rat und Verwaltung“. Auch er knüpfte nochmals an die Worte seiner Vorredner an und wies auf Möglichkeiten hin, Ideen oder Verbesserungsvorschläge zum Hochwasserschutz einzubringen.

Auch die Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die zum Ende der Veranstaltung mit dem Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock erschien, überbrachte die Grüße von „Verwaltung und Rat“, bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit im allgemeinen und speziell beim Hochwassereinsatz. Kai-Uwe Roßtock verzichtete angesichts des vorangeschrittenen Abends auf eigenen Grußworte und vertraute darauf das seine Stellvertreter zum Thema Feuerwehr und Einsatzgeschehen alles in seinem Sinne angesprochen hat.

Zum Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab es neben der Terminvorschau 2019 und der Ankündigung im Jahr 2023 ein großes Feuerwehrfest abzuhalten drei kleine „Besonderheiten“. In letzter Zeit konnte man vermehrte Aktivitäten im Feuerwehrgebäude Helmscherode feststellen, die auf die Kinderfeuerwehr Heberbörde zurückzuführen waren. Hiervon zeugten auch die bunt bemalten Fensterscheiben im Schulungs-/Versammlungsraum. 

Auch zukünftig wird die Kinderfeuerwehr Heberbörde ihre Aktivitäten, die bisher in Wolperode durchgeführt wurden, nach Helmscherode verlagern. „Die Infrastruktur im Feuerwehrgerätehaus Helmscherode ist hierfür deutlich besser geeignet als die in Wolperode“ führe Janatolie Schumann als Leiterin der Kinderfeuerwehr aus. „Auch die räumliche Nähe zu Feuerwehrgerätschaften ist in Helmscherode besser“. 

Weiterhin gab es Belobigungen in Form von Gutscheinen in Höhe von jeweils 25€ für Mike Viehmeier, der im Rahmen seiner Feuerwehr Grundausbildung die weite Anfahrt nach Uslar auf sich genommen hat, um schneller ausgebildet werden zu können. Die Lehrgänge an der FTZ Bad Gandersheim waren ausgebucht und Viehmeier hätte sonst noch ein halbes Jahr warten müssen, darum entschied er sich freie Kapazitäten in Uslar zu nutzen.

Die zweite Belobigung erhielt Fabian Bobrowski für die beste Dienstbeteiligung im Jahr 2018. Dieser Preis ist neu ausgelobt worden und wird in Verbindung mit einer „Wandertrophäe“, einem handgearbeiteten Feuerwehrrelief aus Messing, in jedem Jahr neu vergeben. Diese Maßnahme soll ein weiterer Anreiz sein, die Dienstbeteiligung noch etwas mehr zu heben, denn wie in den Vorjahren auch, „sieht es hier teils sehr mau aus“, führte Tobias Arndt an dieser Stelle nochmals an.

Um 21:11 Uhr beendet Ortsbrandmeister Tobias Arndt die Sitzung und eröffnete den gemütlichen Teil des Abends, der mit tiefgreifenden Gesprächen zur Kameradschaftspflege und bei einer traditionellen Schlachteplatte seinen Ausklang fand.

Die Feuerwehr Dögerode hat eine neue stellvertretende Ortsbrandmeisterin: Valerie Wille wurde jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Wehr einstimmig gewählt.

Am Abend der Jahreshauptversammlung wurde mit Stephanie Ziegenbein außerdem eine neue Kassenwartin gewählt.

Elf Einsätze hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu absolvieren, wie Ortsbrandmeister Heiko Ude berichtete. Verschiedene Veranstaltungen wie das alljährliche Weinfest, eine Weinfahrt im April und auch den Gemeindeorientierungsmarsch haben die Brandschützer in 2018 ausgerichtet.

Gemeindebrandmeister Karsten Müller und Ortsbrandmeister Heiko Ude konnten am Abend vediente Mitglieder ehren und befördern. Valerie Wille wurde zur Hauptfeuerwehrfrau, Martin Herwig zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Chris-Philipp Frömke, Jana Frömke und Nina Backmann wurden zu Feuerwehr-Anwärtern ernannt. Eine Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft gab es für Ehrenortsbrandmeister Günter Hoffmann, für 50 Jahre für Peter Mutschall und für 40 Jahre für Heinz Milbredt. Die Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft ging an Klaus-Dieter Brünig, Wiltrud Brünig, Ingo Eickemeier, Edeltraud Fanelsa, Ursula Isermann-Adam, Karin Milbredt, Irmgard Müller, Marion Schiebel, Resel Schröder, Karin Wille und Stephanie Ziegebein.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehrbereitschaft 4 der Kreisfeuerwehr Northeim: Bei 68 Einsätzen war die Spezialeinheit gefordert, wie Bereitschaftsführer Michael Potrafke berichtete.

39-mal wurde alleine das Notarzt-Einsatzfahrzeug alarmiert. Grund dafür war laut Umweltfeuerwehr unter anderem die Infektionswelle mit dem Noro-Virus sowie Influenza-Erkrankungen. Gerade in dieser Zeit habe die Arztgruppe mit dem Notarzt-Einsatzfahrzeug in der Region Leben retten können. Unter anderem sechsmal waren die Taucher mit den Booten im Einsatz. Einer der Höhepunkte dabei war auch ein Eistauchgang zu Ausbildungszwecken im vergangenen Winter. Zu den weiteren Einsätzen gehörten unter anderem ein zerbrochenes Quecksilber-Thermometer am Roswitha-Gymnasium sowie auch die Suche nach Gegenständen für die Kriminalpolizei im Kiessee Rosdorf bei Göttingen.

Darüber hinaus gab es für die 99 Mitglieder 264 Dienstveranstaltungen mit 11490 Dienststunden. „Das ist eine Steigerung um 64 Dienstveranstaltung und rund 2500 Stunden zum Vorjahr“, berichtete Potrafke mit dem verbundenen Dank an die Mitglieder der Feuerwehrbereitschaft.

In der Umweltfeuerwehr hat es personelle Veränderungen gegeben. Der bisherige Zugführer des dritten Zuges, Gary Scheele, tauscht seinen Posten mit seinem bisherigen Stellvertreter Lennart Lohrenz. Des Weiteren hat Markus Dumont seinen Posten als Sicherheitsbeauftragter der FB 4 zur Verfügung gestellt. Er hatte dieses Amt fast acht Jahre inne. Nachfolger ist Thomas Damme aus dem zweiten Zug.

Die Züge waren im vergangenen Jahr unter anderem übergreifend beim Hochwasser in und um Altgandersheim im Einsatz. Weiterer Schwerpunkt der Einheiten waren außerdem Personensuchen, unter anderem an der Leine bei Greene und in Moringen. Eine groß angelegte Übung der Gefahrstoffeinheiten in Südniedersachsen in Osterode habe gezeigt, dass „das System Umweltfeuerwehr, wie es der Landkreis Northeim vorhält, im Gegensatz zu anderen Landkreisen sehr viele Vorteile hat“, so Potrafke. So habe sich die zentrale Stationierung der Fahrzeuge und der Ausbildung bewährt.

Am Abend gab es auch Ehrungen sowie Auszeichnungen. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde an Martin Döscher verliehen. Fabian Martin hat die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands in Bronze verliehen bekommen. Klaus Beikirch ist ab sofort Ehrenmitglied der Feuerwehrbereitschaft 4. Bernd Ellieroth wurde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Umweltfeuerwehr ausgezeichnet. Mareike Kügler hat die Ernennung zur Feuerwehrtaucherin der Stufe 1 erhalten.

Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses lobte am Abend den Einsatz der Einheit. „Wir können auf Euch nicht verzichten“, sagte er mit Blick auf die vielfältigen Aufgaben, die von der Feuerwehrbereitschaft 4 bewältigt werden.

Zu unserem Foto: Die Gratulanten und Geehrten sowie Ernannten: Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Mareike Kügler, Klaus Beikirch, Bernd Ellieroth, Fabian Martin, Martin Döscher, Leiter des Fachbereichs 22 des Landkreises Northeim Holger Schulz sowie Bereitschaftsführer Michael Potrafke.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr

2018 war ein Jahr mit deutlich mehr Einsätzen, einer starken Jugendabteilung und vielen Aktivitäten für Feuerwehr und Förderverein. Diese Bilanz konnte Echtes Ortsbrandmeister Ralf Bodenhagen bei der jüngsten Jahreshauptversammlung ziehen. 303 Mitglieder zählen Feuerwehr, Förderverein und Jugendfeuerwehr aktuell.

Der Förderverein der Feuerwehr Echte kann in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Zehn Jahre, in denen viele Spenden und Mitgliedsbeiträge gesammelt werden konnten, um viel Ausrüstung für Feuerwehr und Jugendfeuerwehr anzuschaffen und ebenso Aktivitäten für Mitglieder und die Dorfgemeinschaft zu ermöglichen. Größte Anschaffungen des vergangenen Jahres waren unter anderem eine Schaumpistole und ein Türöffnungs-Set. Der Förderverein ist laut Bodenhagen auch weiterhin auf der Suche nach Unterstützern, ob in Form einer Mitgliedschaft oder durch Einzelspenden.

Die Einsatzabteilung der Feuerwehr hat 2018 52 Einsätze in 457 Stunden abgearbeitet. Insgesamt kommt die Feuerwehr samt Jugendfeuerwehr auf über 2000 Stunden geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Das ist laut Ortsbrandmeister Ralf Bodenhagen auch der Grund, weshalb die Brandschützer in diesem Jahr ihre Aktivitäten für den Ort herunterfahren. Intensive Ausbildung werde in 2019 im Bereich der Technischen Hilfeleistung mittels Schere und Spreitzer sowie im Umgang mit dem Türöffnungswerkzeug notwendig. Außerdem werde die Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr Kalefeld weiter intensiviert.

Große Erfolge waren für die Feuerwehr unter anderem die neuen Leistungswettbewerbe, bei denen die Wehr im Kreisentscheid den 13. Platz von rund 50 Gruppen belegen konnte.

Die Jugendfeuerwehr zählt aktuell 20 Mitglieder und hat weitere Anfragen. Damit ist die Jugendabteilung die stärkste in der Gemeinde. Im vergangenen Jahr haben sich die Nachwuchs-Brandschützer unter anderem für mehrere Umweltpreise beworben, das Entenrennen der Diakonie in Bad Gandersheim unterstützt, eine Woche im Zeltlager am Steinhuder Meer verbracht und ihre Sorgen in einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer formuliert. „Eine Antwort auf unseren Brief steht aktuell noch aus. Allerdings habe ich die Sorge, dass dem Minister die Zeit zum Antworten davonläuft“, sagte Jugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Wille konnte von einem hohen Stellenwert berichten, den die Feuerwehren der Gemeinde in der Politik genießen. „2018 gab es ein neues TSF-W für die Feuerwehr Willershausen, ein TLF 3000 wird 2020 für die Feuerwehr Kalefeld ausgeliefert. Trotz gestiegener Kosten gab es keinerlei Probleme mit der Politik“, sagte Wille. Freuen kann sich auch die Feuerwehr Düderode. Die ersten Gespräche für die Neubeschaffung eines Fahrzeugs für die Ortsfeuerwehr sind angelaufen.

Die Zahl der Einsätze ist 2018 in der Gemeinde um 71 auf 182 gestiegen. Darunter waren auch 35 sogenannte blinde Alarme. Ebenfalls gestiegen sind die Mitgliedszahlen: 329 Aktive (+13), 82 Jugendfeuerwehrmitglieder (+11), 25 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr und 1096 Fördernde (+34) gibt es. Dazu kommen 28 Musiker und 213 Mitglieder in der Altersabteilung (-12). „Wir haben seit Jahren erstmals wieder mehr Aktive und hoffen, den Abwärtstrend damit vorerst gestoppt zu haben.“

Das seit Mai dominante Thema Datenschutz-Grundverordnung habe auch die Feuerwehren erreicht. „Gab es früher eine Seite für einen Aufnahmeantrag für die Feuerwehr sind es mittlerweile fünf“, berichtete Thomas Wille.

Gemeindebürgermeister Jens Meyer sprach von einer „engagierten Ortsfeuerwehr, die sich ständig weiterentwickelt und überall mit anpackt“. Im Feuerwehrhaus sollen in 2019 zusammen mit der Feuerwehr der Flur und die Toiletten saniert werden.

Ortsbürgermeister Bernd-Andreas Herrmann lobte den Einsatz und zeigte Verständnis für die zusätzliche Zeit, die für die Ausbildung aufgewendet werden muss. „Die Technik wird immer komplexer und fordert eine entsprechende umfangreiche Ausbildung.“

Abschnittsbrandmeister Carsten Winkler lobte die hohe Zahl an fördernden Mitgliedern, die nicht nur im Förderverein Mitglied sind, sondern am Abend auch zur Versammlung gekommen waren. „Das zeugt von einer guten, funktionierenden Feuerwehr und einer guten Arbeit vor Ort.“

Wahlen und Ehrungen

Als Schrift- und Kassenführer wurden Stefan Stöckemann und Stefan Ertmer in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzerin des Fördervereins bleibt Katharina Reich, Kassenprüfer ist Axel Wodtke. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden am Abend Marcel Ortschwager und Jan-Philipp Apel befördert. Manfred Silligmüller erhielt das Ehrenzeichen für 50-jährige, Dennis Ahlborn für 25-jährige Mitgliedschaft.