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Eine große Dieselspur hat am Mittwochvormittag die Feuerwehr Kreiensen, sowie das Technische Hilfswerk (THW) aus Einbeck gefordert.

In der Kastanienallee hatte ein Fahrzeug massiv Diesel verloren, sodass die gesamte Fahrband verunreinigt und rutschig war. Anrufer verständigten daraufhin die Einsatzleitstelle in Northeim, die die Feuerwehr Kreiensen und den Kommunalen Bauhof der Stadt Einbeck verständigte.

Da der Diesel durch die regnerische Wetterlage bereits in Kanaleinläufe gelaufen ist, wurde ebenfalls das THW aus Einbeck alarmiert. Den die Kanäle münden in die Gande und dort konnte schon ein leichter Ölfilm festgestellt werden.

Das THW Einbeck, übernimmt im Stadtgebiet Einbeck, die Ölschadensbekämpfung auf Gewässern und legte in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde direkt vor den Einläufen eine Ölsperre. Sowie direkt auf der Gande eine weitere Ölsperre, um eine Ausbreitung in die Leine zu unterbinden.

Ebenfalls war eine Reinigungsfirma mit einer Speziellen Kehrmaschine vor Ort, die die Reinigung der Fahrbahn innerhalb der Ortschaft durchgeführt hat.

 

Update, 14. Juni: Die Reiterstaffel der Polizeidirektion Hannover hat sich für den Aktionstag ebenfalls angekündigt. Zwei Reiter kommen zum Tag der Retterinnen und Verkehrssicherheitstag und werden in Aktion zeigen, dass die Pferde weder vor Randale, Feuer, Demonstranten, Fahnen oder Ähnlichem zurückweichen. Wie stressresistent Tiere und Reiter sind, wie sie ausgebildet werden und vieles mehr gibt es in zwei Vorführungen ab 11.45 Uhr und 14.30 Uhr zu sehen. Fragen können außerdem jederzeit an die besondere Einheit der Polizei gestellt werden.

Die Veranstaltung begleiten wir im Liveblog auf www.kfv-nom.de sowie in Kooperation mit der Polizeiinspektion Northeim auf Twitter unter dem Hashtag #TdRNOM.

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Northeim – Mitmachen, begeistert sein und vielleicht Teil einer großen Gemeinschaft werden: Das alles und vieles mehr ist am Sonntag, 16. Juni, beim Tag der Retterinnen und beim Verkehrssicherheitstag in Northeim möglich. Die gemeinsame Aktion sämtlicher Rettungsorganisationen findet von 10 bis 16 Uhr auf dem Northeimer Mühlenanger statt.

Ein Nachbar bemerkte im Siekweg, im Einbecker Ortsteil Edemissen, bei seiner Gartenarbeit Rauch aus dem Keller einer Nachbarwohnung.

Nachdem dieser versucht hat mit Klingeln die Anwohner aufmerksam zu machen und aus der Wohnung zu retten, öffnete ihm niemand die Tür. Daraufhin verständigte er über den Notruf 112, die Einsatzleitstelle in Northeim.

Diese alarmierte via Sirene und Digitale Funkmelder den Löschzug 7, bestehend aus den Wehren: Edemissen, Odagsen, Buensen, Iber, Strodthagen und Dörrigsen. Sowie den ELW der Stadt Einbeck und die Drehleiter aus Einbeck.

Die ersteintreffende Feuerwehr Edemissen erkundete umgehend das Gebäude, wobei sich auch eine Bewohnerin im 1 OG bemerkbar machte, die wegen der starken verrauchung das Gebäude nicht selbst verlassen konnte. Sie machte auch darauf aufmerksam das zwei weitere Personen noch im Gebäude sind.

Parallel zur Erkundung rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus und es wurde eine Wasserversorgung aus einem Hydranten aufgebaut. Kurze Zeit später trafen auch die anderen alarmierten Wehren ein und unterstützten die Kräfte aus Edemissen. Es wurden weitere Atemschutztrupps ausgerüstet und diese gingen zur Brandbekämpfung und Personensuche in das Gebäude vor. Nach kurzer Suche konnten die zwei vermissten Personen im Keller und Erdgeschoss gefunden werden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch die Person im 1. OG wurde mit Hilfe einer Fluchthaube gerettet und ins freie gebracht.

Bei weiteren Suchaktionen im Keller des Gebäudes, kam es zu einem sogenannten Mayday. Ein Atemschutzträger ist bei der Erkundung gestürzt und regungslos liegen geblieben. Umgehend machte sich ein Sicherungstrupp auf den Weg ins Gebäude, um den verunfallten Atemschutzträger zu retten. Diese Lage wurde schnell und professionell von dem Sicherungstrupp gelöst.

Weiterhin wurde von der Rebbe eine Wasserversorgung aufgebaut, dazu wurde diese aufgestaut und eine Staustufe getestet.

Die Drehleiter aus Einbeck unterstützte die Brandbekämpfung von Oben mit dem Wenderohr und die Führungskräfte um den Einsatzleitwagen aus Einbeck unterstützten den Edemisser Ortsbrandmeister bei der Einsatzführung. Dabei wurde unter anderem eine Lagekarte erstellt und eine Kräfteübersicht geführt.