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Am Donnerstag, den 06.06.2019 kam es gegen 19:50 Uhr zu einer Verpuffung in einer Maschinenhalle außerhalb der Ortschaft Hammenstedt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung die schon aus einiger Entfernung sichtbar war ließ der Fahrzeugführer der OF Hammenstedt bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle weitere Kräfte aus Langenholtensen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmieren.

Nach Erkundung durch den Fahrzeugführer Hammenstedt stellte sich heraus, dass sich beim eintreffen vermutlich noch Personen im Gebäude befanden. Insgesamt 4 Atemschutztrupps aus Hammenstedt und Langenholtensen begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude.

Während der Menschenrettung kam es zu weiteren Explosionen im Gebäude, hierbei handelte es sich lediglich um Reifen die durch die entstehende Hitze geplatzt sind.

Es stellte sich heraus das sich mindestens 5 Person im Gebäude aufhielten, welche nach kurzer zeit alle gerettet werden konnten.

Als eine große Herausforderung stellte die Wasserversorgung da. Die OF Langenholtensen bekam den Auftrag, eine ca. 300 m lange Leitung zur Einsatzstelle zu verlegen, um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten.

Gegen 21:00 Uhr war für alle eingesetzten Kräfte der Einsatz beendet.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario um eine Übung um den Ernstfall zu proben.

Ein Gebäudebrand hat am frühen Freitagmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Edesheim ausgelöst. Gegen 4.47 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Straße Zum Wehklag gerufen. 

80 Kräfte der Feuerwehren mussten einen Brand im Scheunenbereich eines alten Wohnhauses bekämpfen. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wenige Minuten nach der Alarmierung waren Flammen im Dachbereich zu sehen. In der Scheune wurde unter anderem Stroh gelagert. 

Durch die massive Brandbekämpfung, unter anderem über zwei Drehleitern, konnte das Feuer unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Sven Fricke schnell gelöscht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Edesheim, Hohnstedt, Langenholtensen und Northeim sowie die Polizei Northeim und der Rettungsdienst. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, die Polizei ermittelt. 

Besonders positiv ist bei diesem Einsatz aufgefallen, dass Anwohner die Kräfte vor Ort mit Kaffee versorgt haben. 

Text: Konstantin Menecke, Kreisfeuerwehr Northeim

Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

 

Einbeck. In Einbeck in der Schlachthofstraße hat es in einer Kleingartenanlage am Sonnabend gegen 22.15 Uhr gebrannt. Die Rauchentwicklung war weithin zu sehen. Eine große Rauchentwicklung mit Feuerschein hat am Sonnabend einige Bewohner in der Schlachthofstraße irritiert. Grund war ein Feuer in einer Kleingartenanlage. Nach Angaben der Feuerwehr unter Einsatzleitung von Frank Schwarz, die mit zwei Fahrzeugen und rund 15 Feuerwehrkameraden im Einsatz war, brannte gegen

22.15 Uhr eine Abfalltonne und drohte dadurch einen Flächenbrand auszulösen. Die Feuerwehr Einbeck hatte das Feuer schnell unter Kontrolle – und verhinderte somit eine Ausweitung eines Flächenbrandes. Vor Ort war auch die Polizei Einbeck mit zwei Beamten.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

 

Einen sehr Einsatzintensiven Montag erlebten die Feuerwehren im Landkreis Northeim zu beginn dieser Woche.

Das Sturmtief „Axel“ zog über Deutschland hinweg und brachte auch dem Landkreis Northeim viel Regen und Arbeit.

Besonders betroffen waren im Landkreis Northeim die Gebiete Bad Gandersheim, Dassel, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg und Einbeck. Hier rückten die Feuerwehren fast Minütlich zu neuen Einsätzen wegen des Unwetters aus.

Im Bereich Bad Gandersheim, welches ziemlich genau vor einem Jahr schon 2x hart von einem Unwetter getroffen wurde, kam es wieder zum äußersten. So traf es wieder Ackenhausen und Altgandersheim hier lief das Wasser wieder von den Bergen durch die Ortschaften und setzte die Ortskerne unter Wasser. In Altgandersheim war auch wieder die Feuerwehr selbst und auch die Turner-Musik Akademie betroffen. Doch in diesem Jahr glücklicherweise nicht ganz so stark, lediglich „10cm“ stand das Wasser hier im Keller. Ebenfalls waren zahlreiche Straßen und auch Keller voll Wasser und Schlamm gelaufen, die durch die Feuerwehrkräfte bis weit in den Dienstag gesäubert und leer gepumpt werden mussten. Weiterhin wurden in Altgandersheim zwei PKW´s vom Wasser überrascht und mussten mit einem Totalschaden aufgegeben werden.

In der Stadt Bad Gandersheim wurden einzelne wichtige Punkte entlang der Gande mit Hilfe von Sandsäcken geschützt. Ebenfalls gab es einige kleinere Einsatzstellen im Bereich der Hildesheimerstr. wo Keller überflutet wurden. In Ackenhausen gab es das gleiche Bild wie in Altgandersheim. Wassermassen flossen durch die Straßen und den ganzen Ort und setzten Gebäude und Keller voll Wasser. Dank eines im Vorjahr angelegten Sandsack Depot konnte die Feuerwehr hier schnell den Anwohnern helfen und deren Gebäude vor größeren Schaden bewahren.

Im Bereich Dassel waren besonders die Orte Mackensen und Sievershausen betroffen. Hier glich sich das Bild mit dem im Bereich Bad Gandersheim. Auch hier forderten die Wassermassen die binnen weniger Minuten vom Himmel kamen ihren Tribut. Zahlreiche Keller und Gebäude liefen voll Wasser und Schlamm und forderten viel Geduld und Zeit von den Feuerwehrkräften.  Außerdem waren zahlreiche Straßen überschwemmt und mussten durch die Feuerwehr und Straßenmeisterei gesperrt und gesäubert werden.

Am Bauhof in Dassel, wurde durch den 4. Zug der Feuerwehrbereitschaft 1 eine Sandsackfüllmaschiene in den Einsatz gebracht. Hier wurden Zentral für das Gesamte Dasseler Stadtgebiet Sandsäcke gefüllt und im Anschluss verteilt. Auch hier zogen sich die Einsätze bis in den frühen Dienstagmorgen.

Weiterhin war das Gebiet Einbeck betroffen. Hier kam es in der Kernstadt zu kleineren Unwetterschäden. Der Bereich Otto-Hahn Str. wurde von Schlamm überflutet und auch die Verbindung von Einbeck nach Volksen und Garlebsen-Ippensen wurde vom Schlamm und Wasser für den Verkehr unpassierbar.

Da das Sturmtief Axel auch mit schweren Gewittern über den Landkreis zog, kam es in der Einbecker Innenstadt noch zu einem Gebäudebrand. Hier Schluss der Blitz am Marktplatz in ein Gebäude ein. Doch glücklicherweise kam es dort zu keinem Gebäudebrand! Die Feuerwehr untersuchte das gesamte Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und konnte ziemlich schnell Entwarnung geben.

Weitere Einsatzstellen im Bereich Einbeck gab es noch in: Naensen, Holtershausen, Greene, Brunsen und Vogelbeck. Auch hier waren die Feuerwehren teilweise im Dauereinsatz oder Standen in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Weitere kleine Einsatzstellen gab es noch im Bereich Nörten-Hardenberg, Uslar und Katlenburg-Lindau, sodass im gesamten Landkreis Northeim über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz waren.

 

Anmerkung der Pressegruppe: Da es am Montagabend zu einer Vielzahl an Einsätzen gekommen ist und diese im gesamten Landkreis anzutreffen waren, sehen Sie es uns bitte nach das Wir nicht zu jedem Einsatz einen Bericht verfassen oder jede im Einsatzbefindliche Ortswehr auflisten. 

 

Am Montag, den 01.04.2019 wurde die Ortswehr Uslar um 0:41 Uhr über Meldeempfänger mit dem Hinweis „Alarm mittel, Wohnungsbrand Bella Clava“ alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern und vom Balkon der Wohnung. Sofort wurden die Personen die sich noch in diesem und im Nebengebäude aufhielten, in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wurde für Uslar Vollalarm ausgelöscht, und der Löschzug 5 (Bollensen, Dinkelhausen, Eschershausen und Vahle) nachalarmiert.

Außerdem wurden mehrere Rettungseinheiten aus dem gesamten Landkreis alarmiert, und die 26 evakuierten Personen aus dem Gebäude zu versorgen. Die Bewohner kamen zwischenzeitlich in der nahe gelegenen Sporthalle der Grundschule Uslar unter.

Während dessen liefen die Löscharbeiten in der Bella Clava unter hochdruck. Im Innenangriff gingen Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Von außen wurde der Brand mittels eines Wenderohrs von der Drehleiter aus bekämpft.

Gegen 2:00 Uhr war der Brand soweit abgelöscht, und es wurden zeit intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt. Im Flachdach des Gebäudes sowie an Teilen der Außenfassade wurden Glutnester gefunden. Um das Feuer komplett abzulöschen mussten Teile des Flachdachs und an der äußeren Dachkante entfernt werden. Immer wieder wurde der Bereich gezielt mit der Wärmebildkamera untersucht. So konnten Glutnester schneller lokalisiert werden.

Leider kam für einen 67-jährigen Mann jede Hilfe zu spät. Drei weitere Personen wurden durch Rauchgase verletzt.

Gegen 05:00 Uhr konnten die 97 Einsatzkräfte der fünf Wehren dann die Einsatzstelle verlassen. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Im verlaufe des Montag Nachmittags musste die Ortswehr noch einmal anfahren, da es erneut zu einer kleinen Rauchentwicklung an der Einsatzstelle gegeben hatte.

Bild+Bericht: S. Dreier.