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Am Donnerstag, den 27.06.2019, verbrachten die Feuerwehren aus Kalefeld und Oldenrode einen gemeinsamen Dienstabend mit dem 2.- und 3. Zug der Feuerwehrbereitschaft 4, besser bekannt als Umweltfeuerwehr.

Um 18:30 Uhr war Treffen beim Gaslager der Transgas Flüssiggas Transport und Logistik GmbH & Co. KG in Kalefeld.

Zusammen mit dem dortigen Personal wurden drei Gruppen gebildet. Zwei Gruppen führten einen Rundgang über das Gelände durch, wobei diesen auch die einzelnen Gebäude und Anlagen erklärt wurden. Die dritte Gruppe beschäftigte sich währenddessen mit dem Kühlen eines Leckgeschlagenen Gastanks bzw. eines undichten Rohres. Dabei ist es wichtig, dass das brennende Gas nicht gelöscht wird, sondern dass nur die umliegenden Fahrzeuge, Gerätschaften, Rohrleitungen etc. gekühlt werden.

Insgesamt befinden sich auf dem Gelände 450.000 Liter Flüssiggas in zwei Tanks.

Während des Dienstabends versorgte die DRK Bereitschaft Altes Amt die Feuerwehrleute mit kühlen Getränken und zum Abschluss mit warmen Essen.

Am 11.-12.05.19 absolvierten die Feuerwehrtaucher der FB 4 des Landkreises Northeim unter der Leitung von Zugführer Stefan Junge ein Ausbildungswochenende in Nordhausen/ Harz – Thüringen.

Gewählt wurde Nordhausen, da dort ein reger privater Tauch- und Badebetrieb herrscht und die Feuerwehrtaucher nicht nur im Landkreis Northeim zum Einsatz kommen, sondern auch indie angrenzenden Landkreise gerufen werden. Die dortige Tauchinfrastruktur, sowie sehr gute Wasserqualität und Sichtweiten waren ein weiterer ausschlaggebender Punkt für die Auswahl des zweitätigen Ausbildungswochenendes.

An dieser Ausbildung nahm die Tauchgruppe der Feuerwehr Hameln teil, um hier ebenfalls die Landkreis– Bundeslandübergreifende Einsatzsituation zu trainieren und das Zusammenspiel der beiden Tauchgruppen zu intensivieren.

Ausbildungsinhalte waren:

Objektkunde Seenplatte Nordhausen incl. Anfahrtswege
Suche von Personen/Gegenständen im Halbkreis und Kreisverfahren mit Boje
Suche von Personen im Polizeiauftrag inkl. Spurensicherung unter Wasser
Arbeiten Unterwasser, befestigen & lösen von Schrauben, Austausch von Schiebern
Arbeiten mit Hebesack, um Gegenstände Unterwasser zu bergen und zu transportieren
Arbeiten Unterwasser mit Sprechfunk und zweitem Tauchteam
Verhalten in Notsituationen, Einsatz Notarzt bei Tauchunfällen (Eigensicherung der Tauchgruppe, sowie fremde verunfallte Personen)
Theoretische/Praktische Weiterbildung Ausrüstung Firma Interspiro/Dräger Tauchgeräte-Notarztkoffer
Intensive Unterwasser-Objektkunde Sundhäuser See, eventuelle Strömungen/Tiefen/Hindernisse zur Prävention und Eigensicherung bei Einsätzen an den möglichen Einsatzstellen ( beliebte Plätze privater Taucher & Schwimmer )
Erstellen/Überarbeiten einer Einsatzseekarte mit Tiefenangaben
Nachttauchgänge – Orientierung bei völliger Dunkelheit
Prüfung eines Tauchers ( Northeim ) zur Stufe 2 ( Arbeiten unter Wasser )

Für beide Tauchgruppen war dieses Ausbildungswochenendetrotz des anhaltenden Dauerregens eine gelungene Veranstaltung, in der Theoretische Ausbildung und Realität bestens geübt werden konnte.

Hier zeigte sich die gute  Zusammenarbeit der beiden unterschiedlichen Tauchgruppen, welche in der Vergangenheit schon zahlreiche Einsätze in verschiedenen Landkreisengemeinsam bestritten haben. Eine Intensivierung der Landkreisübergreifenden Zusammenarbeit/Ausbildung wurdevereinbart. Im Jahr 2020 soll eine gemeinsame Prüfung der  jeweiligen Tauchanwärter stattfinden.

An dieser Ausbildung nahm der erste Zug der Umweltfeuerwehr, Feuerwehrbereitschaft 4 des Landkreises Northeim samt Tauchgruppe LK Hameln teil. Die Tauchgruppe Hameln fuhr nach Ausbildungsende direkt zu einem Einsatz, hier forderte die Polizei Hameln die Tauchgruppe zu einer Objekt Bergung an der Weser an.

Nachwuchs gesucht! 

Wir suchen Nachwuchs der in die laufende Ausbildung bis zum Feuerwehrlehrtaucher integriert wird. Treffen ist immer Montags 18.00 Uhr an der Tauchwache FTZ Northeim (gegenüber McDonalds). Mehr Infos unter www.umweltfeuerwehr.de oder beim Zugführer Stefan Junge unter feuerwehrtaucher@umweltfeuerwehr.de

Der Einsatz von Passanten sowie einer Einheit der Kreisfeuerwehr Northeim hat am späten Freitagabend einem älteren Mann in Opperhausen (Stadt Einbeck) möglicherweise das Leben gerettet. Wie die Polizei Einbeck auf HNA-Anfrage bestätigt, hatte gegen 22.50 Uhr ein älterer Mann aus der Region mitten auf der Ahlshäuser Straße in der Ortschaft gelegen.

Laut Polizei war der Mann offenbar wegen Alkoholeinflusses auf der Straße gestürzt. Er verletzte sich am Kopf und blieb blutend liegen. Da er auf der Straße in der Dunkelheit schlecht sichtbar war, schwebte er in großer Gefahr.

Die Einheit der zur Kreisfeuerwehr gehörenden Feuerwehrbereitschaft 4 kam mit dem sogenannten Messleitfahrzeug des dritten Zuges zufällig an der Unfallstelle vorbei und entdeckte den stark blutenden Mann, wie Zugführer Lennart Lohrenz der HNA bestätigte. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und übernahmen mit weiteren Ersthelfern die Versorgung des Mannes. Der Verletzte kam zur Behandlung mit dem Rettungswagen in das Northeimer Krankenhaus.

Quelle: HNA.de

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehrbereitschaft 4 der Kreisfeuerwehr Northeim: Bei 68 Einsätzen war die Spezialeinheit gefordert, wie Bereitschaftsführer Michael Potrafke berichtete.

39-mal wurde alleine das Notarzt-Einsatzfahrzeug alarmiert. Grund dafür war laut Umweltfeuerwehr unter anderem die Infektionswelle mit dem Noro-Virus sowie Influenza-Erkrankungen. Gerade in dieser Zeit habe die Arztgruppe mit dem Notarzt-Einsatzfahrzeug in der Region Leben retten können. Unter anderem sechsmal waren die Taucher mit den Booten im Einsatz. Einer der Höhepunkte dabei war auch ein Eistauchgang zu Ausbildungszwecken im vergangenen Winter. Zu den weiteren Einsätzen gehörten unter anderem ein zerbrochenes Quecksilber-Thermometer am Roswitha-Gymnasium sowie auch die Suche nach Gegenständen für die Kriminalpolizei im Kiessee Rosdorf bei Göttingen.

Darüber hinaus gab es für die 99 Mitglieder 264 Dienstveranstaltungen mit 11490 Dienststunden. „Das ist eine Steigerung um 64 Dienstveranstaltung und rund 2500 Stunden zum Vorjahr“, berichtete Potrafke mit dem verbundenen Dank an die Mitglieder der Feuerwehrbereitschaft.

In der Umweltfeuerwehr hat es personelle Veränderungen gegeben. Der bisherige Zugführer des dritten Zuges, Gary Scheele, tauscht seinen Posten mit seinem bisherigen Stellvertreter Lennart Lohrenz. Des Weiteren hat Markus Dumont seinen Posten als Sicherheitsbeauftragter der FB 4 zur Verfügung gestellt. Er hatte dieses Amt fast acht Jahre inne. Nachfolger ist Thomas Damme aus dem zweiten Zug.

Die Züge waren im vergangenen Jahr unter anderem übergreifend beim Hochwasser in und um Altgandersheim im Einsatz. Weiterer Schwerpunkt der Einheiten waren außerdem Personensuchen, unter anderem an der Leine bei Greene und in Moringen. Eine groß angelegte Übung der Gefahrstoffeinheiten in Südniedersachsen in Osterode habe gezeigt, dass „das System Umweltfeuerwehr, wie es der Landkreis Northeim vorhält, im Gegensatz zu anderen Landkreisen sehr viele Vorteile hat“, so Potrafke. So habe sich die zentrale Stationierung der Fahrzeuge und der Ausbildung bewährt.

Am Abend gab es auch Ehrungen sowie Auszeichnungen. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde an Martin Döscher verliehen. Fabian Martin hat die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands in Bronze verliehen bekommen. Klaus Beikirch ist ab sofort Ehrenmitglied der Feuerwehrbereitschaft 4. Bernd Ellieroth wurde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Umweltfeuerwehr ausgezeichnet. Mareike Kügler hat die Ernennung zur Feuerwehrtaucherin der Stufe 1 erhalten.

Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses lobte am Abend den Einsatz der Einheit. „Wir können auf Euch nicht verzichten“, sagte er mit Blick auf die vielfältigen Aufgaben, die von der Feuerwehrbereitschaft 4 bewältigt werden.

Zu unserem Foto: Die Gratulanten und Geehrten sowie Ernannten: Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Mareike Kügler, Klaus Beikirch, Bernd Ellieroth, Fabian Martin, Martin Döscher, Leiter des Fachbereichs 22 des Landkreises Northeim Holger Schulz sowie Bereitschaftsführer Michael Potrafke.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr