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Am Donnerstag, den 06.06.2019 kam es gegen 19:50 Uhr zu einer Verpuffung in einer Maschinenhalle außerhalb der Ortschaft Hammenstedt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung die schon aus einiger Entfernung sichtbar war ließ der Fahrzeugführer der OF Hammenstedt bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle weitere Kräfte aus Langenholtensen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmieren.

Nach Erkundung durch den Fahrzeugführer Hammenstedt stellte sich heraus, dass sich beim eintreffen vermutlich noch Personen im Gebäude befanden. Insgesamt 4 Atemschutztrupps aus Hammenstedt und Langenholtensen begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude.

Während der Menschenrettung kam es zu weiteren Explosionen im Gebäude, hierbei handelte es sich lediglich um Reifen die durch die entstehende Hitze geplatzt sind.

Es stellte sich heraus das sich mindestens 5 Person im Gebäude aufhielten, welche nach kurzer zeit alle gerettet werden konnten.

Als eine große Herausforderung stellte die Wasserversorgung da. Die OF Langenholtensen bekam den Auftrag, eine ca. 300 m lange Leitung zur Einsatzstelle zu verlegen, um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten.

Gegen 21:00 Uhr war für alle eingesetzten Kräfte der Einsatz beendet.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario um eine Übung um den Ernstfall zu proben.

Einen sehr Einsatzintensiven Montag erlebten die Feuerwehren im Landkreis Northeim zu beginn dieser Woche.

Das Sturmtief „Axel“ zog über Deutschland hinweg und brachte auch dem Landkreis Northeim viel Regen und Arbeit.

Besonders betroffen waren im Landkreis Northeim die Gebiete Bad Gandersheim, Dassel, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg und Einbeck. Hier rückten die Feuerwehren fast Minütlich zu neuen Einsätzen wegen des Unwetters aus.

Im Bereich Bad Gandersheim, welches ziemlich genau vor einem Jahr schon 2x hart von einem Unwetter getroffen wurde, kam es wieder zum äußersten. So traf es wieder Ackenhausen und Altgandersheim hier lief das Wasser wieder von den Bergen durch die Ortschaften und setzte die Ortskerne unter Wasser. In Altgandersheim war auch wieder die Feuerwehr selbst und auch die Turner-Musik Akademie betroffen. Doch in diesem Jahr glücklicherweise nicht ganz so stark, lediglich „10cm“ stand das Wasser hier im Keller. Ebenfalls waren zahlreiche Straßen und auch Keller voll Wasser und Schlamm gelaufen, die durch die Feuerwehrkräfte bis weit in den Dienstag gesäubert und leer gepumpt werden mussten. Weiterhin wurden in Altgandersheim zwei PKW´s vom Wasser überrascht und mussten mit einem Totalschaden aufgegeben werden.

In der Stadt Bad Gandersheim wurden einzelne wichtige Punkte entlang der Gande mit Hilfe von Sandsäcken geschützt. Ebenfalls gab es einige kleinere Einsatzstellen im Bereich der Hildesheimerstr. wo Keller überflutet wurden. In Ackenhausen gab es das gleiche Bild wie in Altgandersheim. Wassermassen flossen durch die Straßen und den ganzen Ort und setzten Gebäude und Keller voll Wasser. Dank eines im Vorjahr angelegten Sandsack Depot konnte die Feuerwehr hier schnell den Anwohnern helfen und deren Gebäude vor größeren Schaden bewahren.

Im Bereich Dassel waren besonders die Orte Mackensen und Sievershausen betroffen. Hier glich sich das Bild mit dem im Bereich Bad Gandersheim. Auch hier forderten die Wassermassen die binnen weniger Minuten vom Himmel kamen ihren Tribut. Zahlreiche Keller und Gebäude liefen voll Wasser und Schlamm und forderten viel Geduld und Zeit von den Feuerwehrkräften.  Außerdem waren zahlreiche Straßen überschwemmt und mussten durch die Feuerwehr und Straßenmeisterei gesperrt und gesäubert werden.

Am Bauhof in Dassel, wurde durch den 4. Zug der Feuerwehrbereitschaft 1 eine Sandsackfüllmaschiene in den Einsatz gebracht. Hier wurden Zentral für das Gesamte Dasseler Stadtgebiet Sandsäcke gefüllt und im Anschluss verteilt. Auch hier zogen sich die Einsätze bis in den frühen Dienstagmorgen.

Weiterhin war das Gebiet Einbeck betroffen. Hier kam es in der Kernstadt zu kleineren Unwetterschäden. Der Bereich Otto-Hahn Str. wurde von Schlamm überflutet und auch die Verbindung von Einbeck nach Volksen und Garlebsen-Ippensen wurde vom Schlamm und Wasser für den Verkehr unpassierbar.

Da das Sturmtief Axel auch mit schweren Gewittern über den Landkreis zog, kam es in der Einbecker Innenstadt noch zu einem Gebäudebrand. Hier Schluss der Blitz am Marktplatz in ein Gebäude ein. Doch glücklicherweise kam es dort zu keinem Gebäudebrand! Die Feuerwehr untersuchte das gesamte Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und konnte ziemlich schnell Entwarnung geben.

Weitere Einsatzstellen im Bereich Einbeck gab es noch in: Naensen, Holtershausen, Greene, Brunsen und Vogelbeck. Auch hier waren die Feuerwehren teilweise im Dauereinsatz oder Standen in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Weitere kleine Einsatzstellen gab es noch im Bereich Nörten-Hardenberg, Uslar und Katlenburg-Lindau, sodass im gesamten Landkreis Northeim über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz waren.

 

Anmerkung der Pressegruppe: Da es am Montagabend zu einer Vielzahl an Einsätzen gekommen ist und diese im gesamten Landkreis anzutreffen waren, sehen Sie es uns bitte nach das Wir nicht zu jedem Einsatz einen Bericht verfassen oder jede im Einsatzbefindliche Ortswehr auflisten. 

 

Zu einer Gewässerverunreinigung kam es in Einbeck am Samstagmittag.

Die Polizei Einbeck wurde von einem aufmerksamen Bürger über eine Trübung des Krummen Wasser, im Bereich des Walkemühlenweg Ecke Sülbecksweg informiert.

Vor Ort stellten die Beamten eine Trübung des Wassers fest und alarmierten daraufhin die Feuerwehr Einbeck. Beim eintreffen der Feuerwehr konnte allerdings nur noch eine leichte Trübung festgestellt werden. Bei einem anschließenden PH Test konnten keine Veränderungen der Wasserqualität festgestellt werden.

Ebenfalls wurde die Stadtentwässerung Einbeck hinzugezogen, da die Verunreinigung aus deren Regenwasserkanal kam. Nach ersten Vermutungen und Ermittlungen könnte es sich um Malfarbe gehandelt haben, so die Polizei Einbeck.

Ein weiteres eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten Personen kam es am Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr auf der Bundesstraße3. Zwischen der Abfahrt zur B64 und der Einbecker Ortschaft Naensen, befuhr ein PKW aus Richtung Alfeld kommend die B3 in Richtung Einbeck. Aus bisher noch unbekannter Ursache kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und durchfuhr einige Meter Graben, bevor er an einem großen Verkehrsschild zum Stehen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Pfosten des Verkehrsschildes abgetrennt und das Schild wurde aus seiner Verankerung gerissen. Dabei stützte sich das Schild, welches noch von einem weiteren Pfosten gehalten wurde auf den PKW. Die Insassen wurden in dem Fahrzeug dadurch eingeklemmt und konnten es nicht aus eigener Kraft verlassen.

Durch Erst Helfer wurde bereits eine Person aus dem Fahrzeug geholt und durch einen Rettungswagen des DRK Alfeld versorgt. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Naensen, Einbeck, Holtershausen, Brunsen sowie der Rettungsdienst der Johanniter aus Einbeck eingetroffen waren. Sicherten die Feuerwehrkräfte zunächst das Verkehrsschild gegen umstürzen. Der Rettungsdienst versorgte derweil die im  PKW sitzen Personen. Nach einer Sichtung wurde entschieden zuerst den Beifahrer, da dieser schwerer Verletzt war, aus dem PKW zu retten. Dieser wurde mit Hilfe eines Spineboard aus dem Fahrzeug über den Kofferraum gerettet. Die Fahrerin des PKW wurde, nachdem das Verkehrsschild mit Hilfe einer Säge abgetrennt und Niedergelegt wurde über die Fahrertür aus dem PKW gerettet. Alle drei Personen kamen zur weiteren Versorgung in Umliegende Krankenhäuser.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B3 in diesem Bereich vollgesperrt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Einbeck: HLF, RW 2, GW-N, KdoW
  • Feuerwehr Naensen: HLF, LF 10
  • Feuerwehr Brunsen: TSF
  • Feuerwehr Holtershausen: TSF
  • Polizei Einbeck
  • JUH Rettungsdienst Einbeck: RTW 1, RTW 2, NEF
  • DRK RW Northeim: RTW
  • DRK RW Alfeld: RTW

 

Die Ortsfeuerwehr Uslar wurde am 22.03.19 um 02.02 Uhr mit der Drehleiter zur Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Fohlenplacken ( LK Holzminden ) alarmiert. Hier war die „Alte Mühle“ in Brand geraten. Auf Grund der möglichen Brandausbreitung und baulichen Lage forderte der Einsatzleiter – Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann – eine zweite Drehleiter an.

Northeim. Erneuter Einsatz am Freitagmittag für die Feuerwehr Northeim: Im Brunkelskamp stand eine Fritteuse in einer Küche in Flammen. Drei Hausbewohner mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt werden.

Um 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude stark verraucht. Die Feuerwehr hat die Fritteuse unter Atemschutz aus dem Gebäude getragen und die Flammen gelöscht. Die Küche wurde bei dem Feuer nach ersten Erkenntnissen schwer beschädigt.
Die Feuerwehr war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch Kreisbrandmeister Bernd Kühle und Stadtbrandmeister Günther Brünig, sowie der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen.