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Einbeck. Ein aufmerksamer Bewohner in der Domeierstraße in Einbeck  bemerkte am Freitagabend gegen 18.30 Uhr einen Mauersegler, der sich offensichtlich unterhalb der Dachrinne eines gegenüberlegenden Hauses verfangen hatte. Die Schwerpunkt – Feuerwehr Einbeck rückte mit sieben Einsatzkräften an und versuchten mittels der Drehleiter an den Vogel heran zu kommen. Dieser hing in etwa acht Metern in der Dachrinne fest. Der Mauersegler wurde  gerettet und in einer Gitterbox im Verlauf dann der Tierrettung übergeben.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Bei bestem Wetter, aber auch starker Sonneneinstrahlung und Temperaturen um 30° Celsius fanden am letzten Sonntag im Juni die Abschnittswettbewerbe in Einbeck auf dem „Kauflandparkplatz“ statt.

Abschnittsleiter Henning Thörel, die beiden Stadtbrandmeister Harald Sehl und Lars Lachstädter konnten neben den Bürgermeistern Sabine Michalek und Gerhard Melching auch den Vorsitzenden des Brand- und Katastrophenschutzausschusses des Landkreises Northeim, Karl-Heinz Hagerodt begrüßen.

45 Gruppen traten im Brandabschnitt NORD bei den Wettbewerben an und versuchten sich für die Kreisleistungswettbewerbe zu qualifizieren.

Einbeck. Die Feuerwehr Einbeck musste am Sonntag zur Münsterstraße ausrücken. Anwohner verständigten gegen 16.20 Uhr die Feuerwehr, weil in einer Wohnung eines Wohnhauses der Rauchmelder angesprungen war. Als die Feuerwehr ankam, war schon Rauch zu bemerken. Ein Trupp erkundete nach betreten der Wohnung mit Atemschutz die Räume.

Rasch stellten die Einsatzkräfte das Problem fest: Auf dem Herd in der Küche stand angebranntes Essen. Die Feuerwehrkameraden klärten die Lage, lüfteten danach die Räume und der Einsatz war nach einer Stunde beendet. Vor Ort waren auch die Johanniter, Polizei Einbeck und Stadtbrandmeister Lars Lachstädter.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Zu einem brennenden Baum wurde die Feuerwehr Einbeck, letzten Freitag gegen 17:30 Uhr alarmiert.

Anwohner hatten mit einem Gasbrenner Unkraut auf einem Fußweg entfernen wollen, als plötzlich ein angrenzder Lebensbaum in Flammen Aufgang.

Unverzüglich wurde über den Notruf 112 die Feuerwehr gerufen, die binnen weniger Minuten vor Ort war. Währenddessen hatten schon die Anwohner einen ersten Löschangriff mit einem Gartenschlauch gestartet, sodass das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war.

Die Feuerwehr führte noch letzte Nachlöscharbeiten durch und Kontrollierte die Brandstelle mit der Wärmebildkamera.

Einbeck. Feueralarm am Dienstag den 11.06.2019 gegen 9.30 Uhr: Zwanzig Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck wurden zu einem Waschmaschinenbrand in die Liegnitzerstraße gerufen.

Nach ersten Untersuchungen vermuteten die Polizei und Feuerwehr einen technischen Defekt als Ursache. Sie kommen zum Ergebnis, dass ein technischer Defekt an einer Waschmaschine in der Wohnung das Feuer in dem Gerät verursachte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten die Waschmaschine ins Freie und verhinderten somit einen Wohnungsbrand.

Im Einsatz war auch der Rettungsdienst der Johanniter. Zum Glück gab es keine Verletzten. Es entstand geringer Sachschaden.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Einbeck. Um 12.20 Uhr wurde die Einbecker Feuerwehr am Montag mit dem Einsatzstichwort “Tank von LKW aufgerissen” zum Festplatz am Kohnser Weg in Einbeck alarmiert. Bei einem Bau – LKW war der seitliche Tank mit rund 300 Liter Diesel durch eine Eisenplatte aufgerissen und  Diesel trat aus. Durch die Einsatzkräfte wurde der auslaufende Treibstoff aufgefangen sowie bereits ausgetretener Diesel mit einem speziellen Bindemittel abgestreut. Im Anschluss wurde das noch im Treibstofftank befindliche Diesel abgepumpt. Die Umwelt wurde durch das schnelle Handeln der Feuerwehr nicht in Mitleidenschaft gezogen. Im Einsatz waren rund zehn Feuerwehrkameraden, der Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und Polizei Einbeck.

Text und Foto: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Einbeck. Auf etwa 30 Metern Länge hat sich am vergangenen Sonntag gegen 14 Uhr eine Ölspur im Kreuzungsbereich Beethovenstraße/Teichenweg gezogen. Die Feuerwehr Einbeck kümmerte sich mit rund acht Einsatzkräften darum dass das Öl nicht in die Kanalisation gelang. Die Feuerwehrkräfte streuten die Ölspur mit Bindemittel ab und säuberten anschließend den Straßenbelag. Die Ölspur entstand durch einen vermutlichen Motor Platzer an einem Motorrad.

Text und Foto: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Einbeck. In Einbeck in der Schlachthofstraße hat es in einer Kleingartenanlage am Sonnabend gegen 22.15 Uhr gebrannt. Die Rauchentwicklung war weithin zu sehen. Eine große Rauchentwicklung mit Feuerschein hat am Sonnabend einige Bewohner in der Schlachthofstraße irritiert. Grund war ein Feuer in einer Kleingartenanlage. Nach Angaben der Feuerwehr unter Einsatzleitung von Frank Schwarz, die mit zwei Fahrzeugen und rund 15 Feuerwehrkameraden im Einsatz war, brannte gegen

22.15 Uhr eine Abfalltonne und drohte dadurch einen Flächenbrand auszulösen. Die Feuerwehr Einbeck hatte das Feuer schnell unter Kontrolle – und verhinderte somit eine Ausweitung eines Flächenbrandes. Vor Ort war auch die Polizei Einbeck mit zwei Beamten.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

 

Einen sehr Einsatzintensiven Montag erlebten die Feuerwehren im Landkreis Northeim zu beginn dieser Woche.

Das Sturmtief „Axel“ zog über Deutschland hinweg und brachte auch dem Landkreis Northeim viel Regen und Arbeit.

Besonders betroffen waren im Landkreis Northeim die Gebiete Bad Gandersheim, Dassel, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg und Einbeck. Hier rückten die Feuerwehren fast Minütlich zu neuen Einsätzen wegen des Unwetters aus.

Im Bereich Bad Gandersheim, welches ziemlich genau vor einem Jahr schon 2x hart von einem Unwetter getroffen wurde, kam es wieder zum äußersten. So traf es wieder Ackenhausen und Altgandersheim hier lief das Wasser wieder von den Bergen durch die Ortschaften und setzte die Ortskerne unter Wasser. In Altgandersheim war auch wieder die Feuerwehr selbst und auch die Turner-Musik Akademie betroffen. Doch in diesem Jahr glücklicherweise nicht ganz so stark, lediglich „10cm“ stand das Wasser hier im Keller. Ebenfalls waren zahlreiche Straßen und auch Keller voll Wasser und Schlamm gelaufen, die durch die Feuerwehrkräfte bis weit in den Dienstag gesäubert und leer gepumpt werden mussten. Weiterhin wurden in Altgandersheim zwei PKW´s vom Wasser überrascht und mussten mit einem Totalschaden aufgegeben werden.

In der Stadt Bad Gandersheim wurden einzelne wichtige Punkte entlang der Gande mit Hilfe von Sandsäcken geschützt. Ebenfalls gab es einige kleinere Einsatzstellen im Bereich der Hildesheimerstr. wo Keller überflutet wurden. In Ackenhausen gab es das gleiche Bild wie in Altgandersheim. Wassermassen flossen durch die Straßen und den ganzen Ort und setzten Gebäude und Keller voll Wasser. Dank eines im Vorjahr angelegten Sandsack Depot konnte die Feuerwehr hier schnell den Anwohnern helfen und deren Gebäude vor größeren Schaden bewahren.

Im Bereich Dassel waren besonders die Orte Mackensen und Sievershausen betroffen. Hier glich sich das Bild mit dem im Bereich Bad Gandersheim. Auch hier forderten die Wassermassen die binnen weniger Minuten vom Himmel kamen ihren Tribut. Zahlreiche Keller und Gebäude liefen voll Wasser und Schlamm und forderten viel Geduld und Zeit von den Feuerwehrkräften.  Außerdem waren zahlreiche Straßen überschwemmt und mussten durch die Feuerwehr und Straßenmeisterei gesperrt und gesäubert werden.

Am Bauhof in Dassel, wurde durch den 4. Zug der Feuerwehrbereitschaft 1 eine Sandsackfüllmaschiene in den Einsatz gebracht. Hier wurden Zentral für das Gesamte Dasseler Stadtgebiet Sandsäcke gefüllt und im Anschluss verteilt. Auch hier zogen sich die Einsätze bis in den frühen Dienstagmorgen.

Weiterhin war das Gebiet Einbeck betroffen. Hier kam es in der Kernstadt zu kleineren Unwetterschäden. Der Bereich Otto-Hahn Str. wurde von Schlamm überflutet und auch die Verbindung von Einbeck nach Volksen und Garlebsen-Ippensen wurde vom Schlamm und Wasser für den Verkehr unpassierbar.

Da das Sturmtief Axel auch mit schweren Gewittern über den Landkreis zog, kam es in der Einbecker Innenstadt noch zu einem Gebäudebrand. Hier Schluss der Blitz am Marktplatz in ein Gebäude ein. Doch glücklicherweise kam es dort zu keinem Gebäudebrand! Die Feuerwehr untersuchte das gesamte Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und konnte ziemlich schnell Entwarnung geben.

Weitere Einsatzstellen im Bereich Einbeck gab es noch in: Naensen, Holtershausen, Greene, Brunsen und Vogelbeck. Auch hier waren die Feuerwehren teilweise im Dauereinsatz oder Standen in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Weitere kleine Einsatzstellen gab es noch im Bereich Nörten-Hardenberg, Uslar und Katlenburg-Lindau, sodass im gesamten Landkreis Northeim über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz waren.

 

Anmerkung der Pressegruppe: Da es am Montagabend zu einer Vielzahl an Einsätzen gekommen ist und diese im gesamten Landkreis anzutreffen waren, sehen Sie es uns bitte nach das Wir nicht zu jedem Einsatz einen Bericht verfassen oder jede im Einsatzbefindliche Ortswehr auflisten. 

 

Viel zu tun, reichlich Schweiß und wenig schlaf gab es am Wochenende für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk (THW) aus Einbeck. Denn es wurde im Stadtgebiet die diesjährige Einsatzübung abgehalten und diese verlangte so einiges von den THW Helferinnen und Helfern.

Die diesjährige 2 Tage Übung der Ehrenamtlichen Katastrophenschützer aus Einbeck war etwas anders, als in den letzten Jahren zuvor. Begonnen wurde am Freitagabend, damit dass noch ergänzende Ausstattung auf die Einsatzfahrzeuge geladen wurde und noch auf ein weiteres Einsatzfahrzeug gewartet werden musste.

Denn bedingt durch die Ausmusterung unseres Gerätekraftwagen I und da es noch kein Ersatzfahrzeug für unsere 1. Bergungsgruppe gibt, stand dieser Gruppe kein Einsatzmittel zur Verfügung. Hier half uns der Ortsverband Holzminden mit ihrem GKW I nebst Kraftfahrer aus.

Gegen 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte dann über Funk zu einem Einsatz zum Forstrettungspunkt: „Northeim-094“ gerufen. Dort wurde eine Person vermisst, die zuvor allein im Wald zur Aufforstung unterwegs war.

Zunächst kümmerte sich der Zugtrupp um die Ermittlung des genauen Einsatzortes, dazu rief man in der Einsatzleitstelle des Landkreis Northeim an und so konnte sehr schnell der Einsatzort ermittelt werden. Dieser lag in der Einbecker Ortschaft Stroit, am dortigen Dorfgemeinschaftshaus.

An der Einsatzstelle angekommen, wurden die THW Kräfte von einem Angehörigen in Empfang genommen. Dieser teilte ihnen weitere Informationen mit: Wie die Person aussieht, Was Sie im Wald getan hat und übergab den Einsatzkräften auch eine weitere Koordinate wo der genaue Einsatzort war. Da das Waldgebiet wo die Koordinate lag aber sehr groß und weitläufig war und der Angehörige auch über Ortskunde verfügte, lotste dieser nach kurzer Rücksprache die Einsatzkräfte durch den Wald in das Gebiet wo die Person vermisst wurde.

Nun galt es eine Fläche von ca. 150m x 300m abzusuchen. Da die Dunkelheit mittlerweile hereingebrochen war, wurde zunächst das Gebiet mit Hilfe der Netzersatzanlage und dessen Lichtmast, sowie weiteren Scheinwerfern ausgeleuchtet. Danach wurde eine Suchkette gebildet und der Wald systematisch abgesucht.

Nach kurzer Suche konnte die Person auch unter einem Baumstumpf gefunden werden. Mit Hilfe des Greifzuges wurde die Person befreit und mit dem Schleifkorb aus dem Wald gebracht.

Erschwerend bei diesem Einsatz war, dass auftauchen von zwei Sportlerinnen die die Einsatzkräfte teilweise in ihrer Arbeit ablenkten und störten. Hier mussten die THW Kräfte Ruhe bewahren und sich ebenfalls um diese „Gaffer“ an der Einsatzstelle kümmern, damit diese die Rettungsarbeiten nicht behindern.

Mit dieser Nächtlichen Einsatzlage endete der Freitagabend, bevor es am Samstagmorgen mit einer Stationsausbildung weiterging.

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in Einbeck, gab es an drei Stationen verschiedene Ausbildungsschwerpunkte. An einer Station wurde das Arbeiten mit der Betonkettensäge und dem Kernbohrgerät geübt. Hier konnte an alten Garagen auch mal Praxisnah das Gerät in den Einsatz gebracht werden.

An den anderen beiden Stationen drehte sich dann alles um Wandabstützungen. Einmal mit Hilfe des Einsatzgerüstsystemes und einmal mit Hilfe von Holzkunstruktionen. Hier wurde den Helfern gezeigt wie unter anderem Strebstützen erstellt werden und diese in der Wand befestigt werden. Da unser Ortsverband über kein ASH System verfügt wurde sich hier zur Ausbildung mit einfachen Kanthölzern bedient um die Funktion und Arbeitsweise zu zeigen.

An der anderen Station wurde mit Hilfe des Einsatzgerüstsystem (EGS) eine 4x2m Wandabstützung erstellt. Hier wurde auch auf die Isolierung von Gebäuden hingewiesen. Denn diese müsste im Vorfeld entfernt werden um eine richtige Abstützung des Gebäudes oder der Wand zu ermöglichen.

Nachdem Mittagessen folgte dann eine weitere Einsatzübung. Als Ausgangslage wurde ein Gebäudebrand im Deinerlindenweg in Einbeck angenommen. Es wurden mehrere Personen vermisst und ein angrenzendes  Nebengebäude war Teileingestürzt.

Nachdem diese Mitteilung über Funk abgesetzt wurde, machte sich der Technische Zug, sowie ein Löschzug der Feuerwehr Einbeck auf den Weg zur Einsatzstelle. Am Einsatzobjekt angekommen wurden die Kräfte schon durch laute Hilferufe einer Frau aus dem 1. Obergeschoss in Empfang genommen.

Der Zugführer des THW und der Einheitsführer der Feuerwehr Erkundeten zunächst zügig die Einsatzstelle und legten dann die Raumordnung sowie die Einsatzschwerpunkte fest. Die Feuerwehr übernahm als erstes die Menschenrettung der Frau aus dem 1. OG mit Hilfe der Drehleiter und kümmerte sich um die Brandbekämpfung im Erd- und Kellergeschoss.

Das THW richtete mit dem Zugtrupp derweil eine Zugbefehlsstelle ein um den Einsatz zu Führen. Weiterhin wurde die 2. Bergungsgruppe damit beauftragt, mit Hilfe der Betonkettensäge einen Zugang zum Nebengebäude zu schaffen. Da dort weitere Personen vermisst wurden.

Die 1. Bergungsgruppe unterstütze die Feuerwehrkräfte bei der Suche nach Personen im Gebäude mit weiteren Atemschutzkräften. Hier aber nur in den Verrauchten Bereichen im 1. Obergeschoss. Da hier die Treppe eingestürzt war, war dieses ein großes Hindernis. Denn die THW Kräfte mussten so mit Hilfe der Drehleiter ins 1. Obergeschoss vorrückten.

Im 1. Obergeschoss konnten die THW Kräfte auch zwei Personen lokalisieren und dann mit Hilfe der Drehleiter ins Freie bringen. Ungewöhnlich war hier die Arbeit des THW gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr, da dieses doch keine Alltägliche Arbeit des Technischen Hilfswerkes ist.

Unterdessen verschaffte sich die 2. Bergungsgruppe Zutritt zum Nebengebäude und konnte auch dort recht schnell die vermisste Person finden. Diese wurde dann ebenfalls ins freie gebracht und an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.

Als alle Personen gerettet waren und auch die Feuerwehr die Brandbekämpfung abgeschlossen hatte, endete ein Informatives und anstrengendes Ausbildungswochenende für die Ehrenamtlichen THW Kräfte aus Einbeck.