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Ein Gebäudebrand hat am frühen Freitagmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Edesheim ausgelöst. Gegen 4.47 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Straße Zum Wehklag gerufen. 

80 Kräfte der Feuerwehren mussten einen Brand im Scheunenbereich eines alten Wohnhauses bekämpfen. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wenige Minuten nach der Alarmierung waren Flammen im Dachbereich zu sehen. In der Scheune wurde unter anderem Stroh gelagert. 

Durch die massive Brandbekämpfung, unter anderem über zwei Drehleitern, konnte das Feuer unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Sven Fricke schnell gelöscht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Edesheim, Hohnstedt, Langenholtensen und Northeim sowie die Polizei Northeim und der Rettungsdienst. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, die Polizei ermittelt. 

Besonders positiv ist bei diesem Einsatz aufgefallen, dass Anwohner die Kräfte vor Ort mit Kaffee versorgt haben. 

Text: Konstantin Menecke, Kreisfeuerwehr Northeim

Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

 

Edesheim / Stadt Northeim (hl) Heimrauchmelder-Auslösung und starke Rauchentwicklung in der Hinterdorfstraße in Edesheim.  Kurze Zeit später Sirenenalarm. Das dieser Alarm zu einer Einsatzübung gehört, wird erst klar, als die Feuerwehrleute aus Edesheim, vier Minuten nach dem Alarm am Einsatzort eingetroffen waren.

Ortsbrandmeister Sven Fricke und sein Stellvertreter Christoph Hundertmark, hatten sich den ehemaligen Kindergarten und Jugendraum als Übungsobjekt ausgesucht.

Nach dem Eintreffen der Ortsfeuerwehr Edesheim, baute diese eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zum Mittlerem-Löschfahrzeug auf.  Ein Trupp betrat unter Atemschutz den Jugendraum zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung. Weiterhin mussten die Feuerwehrleute ausEdesheim eine Person mittels Steckleiter vom Flachdach des Gebäudes retten.

Die Ortsfeuerwehr Hohnstedt, die nach weiteren vier Minuten an der Einsatzstelle eintraf, übernahm einen weiteren Einsatzabschnitt im alten Kindergarten. Dort retteten die zwei Atemschutztrupps weitere Personen aus den verrauchten Räumen und übernahmen die Brandbekämpfung.

Die ebenfalls alarmierte Ortsfeuerwehr Langenholtensenverlegte eine 300 Meter lange B- Schlauchleitung  von einer 250 er Haupttransportleitung in Richtung Übungsobjekt, um den Wasserwerfer auf dem Tanklöschfahrzeug von Langenholtensen mit Wasser zu versorgen. Weitere Kameradinnen und Kameraden unterstützten die eingesetzten Kameraden bei der Personenrettung und der Brandbekämpfung.

Von den acht Trupps mit Atemschutz wurden fünf Personen aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Weiterhin wurden ein C-Rohr im Jugendraum, ein C-Rohr im Kindergarten und ein Wenderohr vom Tanklöschfahrzeug zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Nach der Übung bedankte sich Sven Fricke bei den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für die Übung,die keine gravierenden Fehler gezeigt hat. Weiterhin bedankte er sich bei den Johannitern und der Firma Rückbau-Weserbergland für die Bereitstellung des Übungsobjektes und den Kameraden der Ortsfeuerwehr Hammenstedt für die Bereitstellung der Verletzten Personen.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim