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Brandeinsatz

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Einbeck. Feueralarm am Dienstag den 11.06.2019 gegen 9.30 Uhr: Zwanzig Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck wurden zu einem Waschmaschinenbrand in die Liegnitzerstraße gerufen.

Nach ersten Untersuchungen vermuteten die Polizei und Feuerwehr einen technischen Defekt als Ursache. Sie kommen zum Ergebnis, dass ein technischer Defekt an einer Waschmaschine in der Wohnung das Feuer in dem Gerät verursachte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten die Waschmaschine ins Freie und verhinderten somit einen Wohnungsbrand.

Im Einsatz war auch der Rettungsdienst der Johanniter. Zum Glück gab es keine Verletzten. Es entstand geringer Sachschaden.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Hillerse / Stadt Northeim (hl)   Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am 08.06.2019 zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in Hillerse. Die Bewohner, eine 55-Jährige Frau und ein 49-Jähriger Mann, wurden durch einen ausgelösten Heimrauchmelder wach. Sie konnten aufgrund der Rauchentwicklung das Haus jedoch nicht mehr durch das Treppenhaus verlassen. Sie wurden von Ersthelfern durch Anlegen einer Leiter am Badezimmerfenster des Obergeschosses gerettet. Ein Ersthelfer und die beiden Bewohner erlitten eine Rauchgasintoxikation und mussten mit einem Rettungswagen der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim zugeführt werden.

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 80.000 Euro. Das Gebäude ist gegenwärtig nicht bewohnbar.

Die Feuerwehren Hillerse, Höckelheim, Berwartshausen und Northeim, sowie die Rettungswagen vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim und dem Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg wurden gegen 04:09 Uhr über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Der Notarzt der JohanniterUnfallhilfe in Einbeck, der sich gerade auf der Rückfahrt von Göttingen in Höhe Sudheim befand, wurde sofort von den Disponenten der Leitstelle in Northeim nach Hillerse alarmiert. Nachdem die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit dem stellvertretenden Stadtbrandmeister vor Ort waren und sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, aber dicker schwarzer Qualm aus dem Fenster im Obergeschoß kam, brachen zwei Atemschutz-Trupps die Haustür auf und begaben sich mit einem C-Rohr in das Haus, wo sie in der Küche den Brandherd fanden.  Ein weiterer Atemschutz-Trupp begab sich mit einem C-Rohr von der Rückseite in das Haus. Als das Feuer gelöscht war, wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren, derRettungsdienste, der Polizei und der Energieversorger. Weiterhin wurden zwei Hunde, die sich in dem Haus befanden, ins Freie gebracht. Den  Eigenschutz der Einsatzkräfte und die Ausgabe von Warm- und Kaltgetränken hatte die Bereitschaft des Deutschen-Roten-Kreuz Northeim übernommen.  

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem leer stehenden Gebäude in der Inselstraße (Kammerborn) wurden um 23.09 Uhr die Ortsfeuerwehren Kammerborn, Schönhagen und die Drehleiter Uslar alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte an dem leer stehenden Gebäude Teile von Außenfassaden und Fenster im Erdgeschoss. Anwohner hatten bereits mehrere Feuerlöscher eingesetzt.

Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit einem C-Rohr von außen. Zusätzlich wurde ein Atemschutztrupp mit C-Rohr und Wärmebildkamera in das Gebäude geschickt um dort eine Ausbreitung zu verhindern.
Das Feuer war nach 10 Minuten unter Kontrolle. Mit der Wärmebildkamera konnten noch kleinere Wärmenester aufgespürt werden, die nach und nach abgelöscht wurden.

Die Einsatzstelle ist durch die Feuerwehr entsprechend ausgeleuchtet worden um auch die Schadenaufnahme der Polizei zu unterstützen.

Gegen 01.00 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
Kammerborn: TSF – 14 Einsatzkräfte
Schönhagen: StLF 10, LF 16TS, TLF 8/18 – 19 Einsatzkräfte
Uslar: DLK 23/12 – 3 Einsatzkräfte
Führung: Kdow , priv. PKW – 2 Einsatzkräfte

Bericht: J. Jacob

Ein Gebäudebrand hat am frühen Freitagmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Edesheim ausgelöst. Gegen 4.47 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Straße Zum Wehklag gerufen. 

80 Kräfte der Feuerwehren mussten einen Brand im Scheunenbereich eines alten Wohnhauses bekämpfen. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wenige Minuten nach der Alarmierung waren Flammen im Dachbereich zu sehen. In der Scheune wurde unter anderem Stroh gelagert. 

Durch die massive Brandbekämpfung, unter anderem über zwei Drehleitern, konnte das Feuer unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Sven Fricke schnell gelöscht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Edesheim, Hohnstedt, Langenholtensen und Northeim sowie die Polizei Northeim und der Rettungsdienst. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, die Polizei ermittelt. 

Besonders positiv ist bei diesem Einsatz aufgefallen, dass Anwohner die Kräfte vor Ort mit Kaffee versorgt haben. 

Text: Konstantin Menecke, Kreisfeuerwehr Northeim

Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

 

Wie für viele Feuerwehren stellt auch für die Stützpunktfeuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage eine Vielzahl an Einsätzen dar. In der Regel sind dies Fehlalarme. Immer wieder zeigt sich allerdings, dass auch ein Realfall dahinter stecken kann – dadurch werden Brände sehr früh erkannt.

Wo sich Handlungsabläufe immer wiederholen, entsteht Routine – auch die Feuerwehr kann sich davon nicht freisprechen. In vielen Einsätzen ist das sicherlich von Nützlichkeit, denn Routine schafft Sicherheit, beispielsweise beim Anlegen der Atemschutzgeräte. Allerdings sollte dieser Standard keine Auswirkungen darauf haben. wie der Einsatzleiter die Lage beurteilt, denn dies ist bei jedem Objekt und jeder Situation anders. „Alles kann, nichts muss“ heißt es in der Notfallmedizin – auch für Feuerwehreinsätze ein denkbarer Spruch. Die BMA die sonst, wie die ganzen Male davor in der Nacht um 4 Uhr einfach zurück gestellt werden muss, enthüllt plötzlich einen Zimmerbrand – einer von vielen Gründen, jeden Einsatz ernst zu nehmen und sich im Kopf auf alle Situationen vorzubereiten.

Um nicht in die negative Art der Routine zu fallen, führt die Feuerwehr Nörten Mitte regelmäßig Übungen durch, um genau diese Denkweise wieder anzuregen, um auf alles vorbereitet zu sein. Diesmal wurde eine BMA-Auslösung in einer Halle einer Firma simuliert. Beim Eintreffen erfuhren die Kräfte allerdings, dass es es diesmal wohl kein Fehlalarm ist…

Wir waren für euch dabei und haben einige Fotos mitgebracht. Ebenfalls eingefügt haben wir unter den Fotos den Einsatzbericht der Feuerwehr Nörten Mitte.

Am 06.05.2019 wurden wir gegen 17:56 Uhr zu einer Ausgelösten Brandmeldeanlage in die Jochen-Busch-Straße gerufen. An der Einsatzstelle angekommen, wurde die Brandmeldeanlage inspiziert und sich die Lagekarten genommen. Im hinteren Bereich (Lagerbereich) waren mehrere Melder aufgelaufen. Der Fahrzeugführer des HLF Nörten lies die anrückenden Fahrzeuge im hinteren Bereich des Hofes Aufstellung nehmen. Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden in das Gebäude zur Erkundung geschickt. Aufgrund der Einsatztiefe und Größe des Objektes wurden die Feuerwehren Parensen (Atemschutz Reserve) und Sudershausen (Atemschutzdokumentation) nachalarmiert. Beide Feuerwehren konnten kurze Zeit später zum Einsatz kommen. Ebenfalls wurde für die Ortsfeuerwehr Nörten Mitte Vollalarm ausgelöst. Neben einer verletzten Person musste 1 Trupp unter Atemschutz gerettet werden. Im Nachgang bedankte sich die Geschäftsführung der ansässigen Firma mit einem kleinen Imbiss bei allen für die geleistete Arbeit und deren Einsatz. Einsatzende war gegen 20:30 Uhr. Ein besonderer Dank gilt auch der Kreispressegruppe des Landkreises Northeim, welche uns dabei unterstützt hat.

Am 06.05.2019 gegen 14:34 Uhr wurde die Schwerpunktfeuerwehr Northeim zu einem Zimmerbrand in Northeim in die Erich-Kästner-Schule in Northeim, Sudheimer Straße, alarmiert. Nachdem die ersten Einsatzkräfte und der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) an der Einsatzstelle eingetroffen waren stellte sich heraus, dass es in einer der Küchen der Erich-Kästner-Schule brennt.

In dem Gebäude herrschte eine starke Rauchentwicklung. Daraufhin ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe für die Ortsfeuerwehr Northeim erhöhen und zur Verstärkung die Werkfeuerwehr ContiTech aus Northeim mit alarmierten. Mehrere Atemschutztrupps begaben sich in das Gebäude um die einzelnen Räume nach Personen zu durchsuchen. Zwei Trupps begaben sich mit einem C-Rohr und einigen Kleinlöschgeräten (CO2 Löscher) in die Küche und löschten die angebrannten Küchengeräte. Diese wurden von den Atemschutztrupps anschließend nach draußen gebracht. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter der Werkfeuerwehr belüftet.

In der Zwischenzeit wurde die Schule durch die Feuerwehr und die Polizei evakuiert, sowie MANV 12 für den Rettungsdienst ausgelöst, da  noch nicht genau feststand, um wie viele Verletzte es sich handelt. Im Einsatz waren etwa 95 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzten und Polizei. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Die Personen wurden von Notärzten und dem Rettungsdienst untersucht und betreut.

Kurzbericht und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Sievershausen. Alarm am 08.05.2019 gegen 7.50 Uhr für die Orts-Feuerwehren  Sievershausen und Dassel.  Es wurde ein Küchenbrand im Sollingtor in Sievershausen gemeldet. Laut ersten Angaben vom Stadtbrandmeister Harald Sehl wurde ein Küchenbrand in einem Wohnhaus gemeldet in dem sich noch eine Person befinden sollte – die auch selbst den Notruf abgesetzt hat wobei der Notruf plötzlich abgebrochen war.

Daher rückten auch der Rettungsdienst des DRK aus Northeim und ein Notarzt aus Uslar und auch die Polizei mit zwei Beamten zur angegebenen Einsatzstelle aus. In der Zwischenzeit landete auch der mit alarmiertem Rettungshubschrauber mit Notarzt die sich um die in der Wohnung befeindete Frau kümmerten, da sie vermutlich eine Rauchvergiftung davon getragen hat.

Als die Feuerwehr die Wohnung unter schweren Atemschutz betrat bemerkten sie Rauch in der Wohnung. Die Ursache fanden sie schnell in der Küche. In einer Küchenzeile war ein Plastikmülleimer aus unerklärlichen Gründen in Brand geraten und hat zu schmoren begonnen. Er  wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht. Die Frau wurde vom Rettungsdienst und   Notarzt untersucht und vorsorglich mit ins Krankenhaus Northeim genommen. 

Anschließend wurde das Haus mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Zum Glück entstand nur geringer Sachschaden. Letztlich waren alle Einsatzkräfte erleichtert, dass die Sache so glimpflich ausgegangen 

war. 

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

Northeim / Stadt Northeim (hl)  Am Ostersonntag gegen gegen 14:50 Uhr wurde der Polizei, sowie der Leitstelle in Northeim eine unklare  Rauchentwicklung in Northeim in der Auestraße, ehemaliger Lockschuppen, gemeldet.

Die Schwerpunktfeuerwehr Northeim, die mit etwa 25 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen ausgerückt war, konnte die genaue Einsatzstelle nicht feststellen. Der Brandmeister von Dienst (Einsatzleiter der Feuerwehr) und die Polizeibeamten begaben sich anschließend auf das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik, jetzt Firma Kies Oppermann. Dort wurden sie fündig. In einer großen Lagerhalle wurde die Rauchentwicklung  wahrgenommen. Doch der Zugang zu der Halle, war mit schweren Eisenteilen und einer Gittertür verschlossen.

Mit einem hydraulischen Spreizer vom Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug wurde die Gittertür von einem Feuerwehrmann aufgedrückt. Die Erkundung in der Halle durch den Brandmeister vom Dienst ergab, dass ein kleiner Papierhaufen gebrannt hatte. Mit einem Kleinlöschgerät (Kübelspritze) wurde das noch glimmende Papier mit Wasser abgelöscht. Ein Verantwortlicher der Firma Kies Oppermann war ebenfalls anwesend. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet. Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt.

Kurzbericht mit Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Northeim / Stadt Northeim (hl) Die Schwerpunktfeuerwehr Northeim, wurde am 16.04.2019 gegen 09:27 Uhr über Digitale Funkmeldeempfänger zu einem Lastkraftwagenbrand alarmiert. Auf der Bundesstraße 3, zwischen dem Kreisel Sudheim und der Ampelkreuzung Sudheim kam ein Lastkraftwagen MAN einer Göttinger Firma wegen eines Technischen Defekts am Motor zum Stehen. Nachdem der Fahrer das Führerhaus hochgepumpt hatte, bemerkte er, das Flammen vom Motor her kamen. Sofort verständigte er über den Notruf die Polizei und die Leitstelle in Northeim. Anschließend nahm er eine Seltersflasche und löschte die Flammen.

Foto: Horst Lange/Kreisfeuerwehr

Die alarmierten Feuerwehrleute aus Northeim, die mit dem Brandmeister vom Dienst und einem Kommandowagen, sowie neun Feuerwehrleute und einem Löschgruppenfahrzeug kurze Zeit später eingetroffen waren, löschten die noch glimmenden Teile am Motor mit einem C- Rohr und Wasser ab. Anschließend wurde der Motor mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern kontrolliert.  Der Verkehr wurde während des Einsatzes von der Polizei einseitig an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Polizei sicherte das Fahrzeug noch solange ab, bis die Bundesstraße wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar war. Während des Einsatzes hatte sich in beiden Fahrtrichtungen ein kleiner Stau gebildet, der sich aber schnell wieder aufgelöst hatte. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Personen wurden nicht verletzt.

Kurzbericht und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Markoldendorf. Ein aufmerksamer Passant in Markoldendorf in der August-Kettler – Straße hat am Mittwoch vermutlich größeren Schaden verhindert. Gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr- und rettungsleitstelle in Northeim über Notruf 112 alarmiert. Der Grund: Ein Bewohner in der unteren Parterrewohnung hatte Essen in einem Topf zubereitet und die Wohnung vermutlich verlassen, ohne den Herd abzustellen. Schnell war die Feuerwehr Markoldendorf unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Harald Sehl mit rund 15 Kameraden vor Ort – die den Topf vom E-Herd nahmen und ins Freie brachten. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle nach weiteren Glutnestern und belüftete die Wohnung. Zum Glück blieb es nur bei geringem Sachschaden. Vor Ort waren auch die Johanniter und Polizei Einbeck.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost