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Um 23.44 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schoningen und Uslar mit dem Einsatzstichwort „Freiflächenbrand bis 50m²“ über Sirene/Meldeempfänger alarmiert. Eine Anwohnerin aus Schoningen hatte eine schwarze Rauchwolke in Verlängerung der Bachstraße in Schoningen gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Bei Ankunft oberhalb der Bachstraße konnte keine Rauchentwicklung oder Feuerschein entdeckt werden. Kurze Zeit später kam über die ILS Northeim eine weitere Angabe, es soll am Hexentanzplatz eine Forstmaschine brennen. Umgehend machten sich die vor Ort befindlichen Kräfte auf den Weg. Da der Hexentanzplatz in ca. 6 km vom Ortsrand, mitten im Waldgebiet liegt, wurde für die Ortsfeuerwehr Uslar die Alarmstufe erhöht um ein weiteres Löschfahrzeug zu besetzen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Forstmaschine in Vollbrand, der Waldboden und ein Baum hatten ebenfalls bereits Feuer gefangen. Ein Atemschutztrupp begann umgehend mit der Brandbekämpfung im Umfeld um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu haben, ließ der Einsatzleiter die Tanklöschfahrzeuge Volpriehausen und Schönhagen nachalarmieren. Die Tanklöschfahrzeuge brachten im Pendelverkehr über eine Einbahnstrecke das Löschwasser von einem Hydranten in Schoningen zur Einsatzstelle.

Die Ausleuchtung der Einsatzstelle erfolgte durch Scheinwerfer und einem Lichtmast. Das Feuer war nach ca. 25 Minuten unter Kontrolle, doch die aufwendigen Nachlöscharbeiten an der Maschine zogen sich bis ca. 2.30 Uhr hin. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte vor Ort. Immer wieder mussten Rückzündungen und Schwelbrände abgelöscht werden, mit der Wärmebildkamera überprüften die Einsatzkräfte alle Winkel und Ecken, sowie die Umgebung.

Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte aus vier Wehren.

Bild: Feuerwehr Schoningen.
Bericht: J. Jacob.

Zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem leer stehenden Gebäude in der Inselstraße (Kammerborn) wurden um 23.09 Uhr die Ortsfeuerwehren Kammerborn, Schönhagen und die Drehleiter Uslar alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte an dem leer stehenden Gebäude Teile von Außenfassaden und Fenster im Erdgeschoss. Anwohner hatten bereits mehrere Feuerlöscher eingesetzt.

Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit einem C-Rohr von außen. Zusätzlich wurde ein Atemschutztrupp mit C-Rohr und Wärmebildkamera in das Gebäude geschickt um dort eine Ausbreitung zu verhindern.
Das Feuer war nach 10 Minuten unter Kontrolle. Mit der Wärmebildkamera konnten noch kleinere Wärmenester aufgespürt werden, die nach und nach abgelöscht wurden.

Die Einsatzstelle ist durch die Feuerwehr entsprechend ausgeleuchtet worden um auch die Schadenaufnahme der Polizei zu unterstützen.

Gegen 01.00 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
Kammerborn: TSF – 14 Einsatzkräfte
Schönhagen: StLF 10, LF 16TS, TLF 8/18 – 19 Einsatzkräfte
Uslar: DLK 23/12 – 3 Einsatzkräfte
Führung: Kdow , priv. PKW – 2 Einsatzkräfte

Bericht: J. Jacob

Am Donnerstag, den 23.05.2019 wurden die gegen 14 Uhr die Ortswehren aus Delliehausen und Volpriehausen zu einem Zimmerbrand nach Delliehausen alarmiert.

Da es zwischenzeitlich noch mehrere Anrufe über die Telefonnummer 112 in der Leitstelle in Northeim gab, dass bereits Flammen auf dem Dach des Gebäudes schlugen, wurde der Löschzug I ( Uslar und Dinkelhausen ) sowie der Löschzug IV ( Volpriehausen, Delliehausen, Schlarpe und Gierswalde ) nach alarmiert.

Als die ersten Kräfte den Einsatzort erreichten, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach des Gebäudes welches direkt an der Durchgangsstraße in Delliehausen lag. Zu diesem Zeitpunkt hatte die neun-Köpfige Familie die in dem Haus lebt das Gebäude bereits verlassen.

Sofort wurden mittels von mehreren C-Rohren mit der Brandbekämpfung begonnen. Die aus Uslar angerückte Drehleiter bekämpfte den Brand mittels eines Wenderohrs von oben aus. Da die Flammen drohten auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus überzugreifen, konzentrierten sich die Löscharbeiten um dieses zu verhindern. Was auch gelang. Zwischenzeitlich machten sich auch Trupps unter schwerem Atemschutz bereit, um das Feuer gezielt von innen zu bekämpfen.

Gegen 16 Uhr war das Feuer soweit gelöscht und es konnten die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Die verbleibenen Kräfte führten noch aufwendige Nachlöscharbeiten durch. Bis etwa 21 Uhr stelle die Ortswehr Delliehausen noch eine Brandwache.  Auch die SEG Solling war zum Eigenschutz und Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort.

Die Ortsdurchfahrt wurde von der Polizei für mehrere Stunde voll gesperrt.

Im Einsatz waren etwa 80 Einsatzkräfte.

Bild + Text: S. Dreier.

Am 07.04.2019 wurden gegen 07:40 Uhr die Ortswehren aus Dinkelhausen und Uslar zu einem Brand einer Holzrückemaschine in ein Waldstück etwa 2 KM hinter Dinkelhausen alarmiert. Die anrückenden Kräfte wurde in der Nähe des Sportplatzes in Dinkelhausen durch einen Einweiser in den Waldweg eingewiesen. Die Fahrzeuge musste etwa 2 KM in den Wald hinein fahren, um den bereits in Vollbrand stehen Holzrücker zu löschen.

Um genügend Löschwasser vor Ort zu haben, fuhr die Ortswehr Uslar mit zwei Wasserführenden Fahrzeugen von unten an, sowie das nach alarmierte Tanklöschfahrzeug aus Volpriehausen  von oben her. Zusätzlich hatte die Ortswehr Dinkelhausen Wasser mit einem Wasserfass dabei.  Nach etwa einer Stunde war der Holzrücker mit Hilfe von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren abgelöscht. Auslaufende Betriebsmittel wurden durch die Kräfte abgestreut, und aufgenommen. Laut dem Fahrer fing das Fahrzeug plötzlich während der Fahrt Feuer. Verletzt wurde zum Glück niemand. An der Maschine entstand voraussichtlich Totalschaden in Höhe von etwa 100.000.- Euro.

Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte sowie Beamte der Polizei Uslar.

Northeim / Stadt Northeim (hl)  Am 01.05.2019 gegen 21:00 Uhr wurde die Schwerpunktfeuerwehr Northeim über Digitale Funkmeldeempfänger zu einem Zimmerbrand alarmiert.

In Northeim in der Richard-Wagner-Straße hatten Hausbewohner in der Nachbarschaft das Auslösen von Heimrauchmelder gehört und über den Notruf die Leitstelle Feuerwehr und Rettungsdienst und die Polizei verständigt.

Nachdem die Feuerwehr kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle angekommen war, stellte der Brandmeister vom Dienst fest, dass aus einem Fenster im Erdgeschoß eines Einfamilienhauses starker Rauch kommt. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus. Unter Atemschutz  begab sich ein Trupp in die Wohnung und fanden in einem Zimmer auf einem Tisch Elektroteile vor, die brannten. Mit einer Zinkwanne wurden diese nach draußen gebracht.  Das Haus wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet und die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Hausbewohner können zurzeit wegen der starken Rauchentwicklung nicht in ihre Wohnung, sie sind bei Verwandten unterkommen.

Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute, 4 Polizeibeamte, ein Mitarbeiter des Energieversorgers und ein Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuz mit zwei Rettungsassistenten zur Eigensicherung der Einsatzkräfte. Der genaue Sachschaden konnte noch nicht ermittelt werden. Personen wurden nicht verletzt.

Kurzbericht und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Am Mittwoch, den 01.05.2019 gegen 17:25 Uhr wurden die Ortswehren der Gemeinde Bodenfelde, Wahlsburg ( Hessen ) und Uslar sowie die Werkfeuerwehr des Holzkohlewerks Pro-Fagus in Bodenfelde, zu einem Brand eines Silos alarmiert.  Da das Silo ausgeräumt werden musste, und eine Brandbekämpfung nur im Innenangriff möglich war, wurde eine Vielzahl an Atemschutzgeräteträgern benötigt. Hierzu wurde der Löschzug 3 des Stadtgebiets Uslar ( Wiensen, Sohlingen, Kammerborn und Schönhagen ) nachalarmiert. Der Löschzug 3 hat die Hauptaufgabe, für Personal und Logistik im Bereich Atemschutz zu sorgen. Ebenfalls wurde die SEG Solling zum Eigenschutz und Verpflegung der Einsatzkräfte alarmiert.

Noch während der die ersten Löschversuche und das Leerräumen des Silos liefen, kam es in diesem Bereich aufgrund von großer Hitze zu einer Durchzündung. Obwohl diese schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde ein Förderband komplett durch das Feuer zerstört, Zwei weitere wurden stark beschädigt. Von außen wurde der Brand mit Hilfe der Drehleiter der Ortswehr Uslar überwacht. Mit Hilfe der Wärmebildkamera der Werkfeuerwehr konnten der Brand noch genauer lokalisiert und somit besser bekämpft werden. Ein Mitarbeiter des Werks wurde mit verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die meisten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 21 Uhr wieder verlassen. Die Ortswehr Bodenfelde und die Werkfeuerwehr mussten allerdings noch bis nach 1 Uhr Nachts Nachlöscharbeiten durchführen, ehe sie die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben konnten. An dem Einsatz waren 120 Einsatzkräfte beteiligt.

Einige Eckdaten über das Pro-Fagus Werk:

Bekannt wurde das Werk bereits, als es noch zu „Degussa“ gehörte. Heute ist proFagus unangefochtener Marktführer in der Fertigung hochwertiger sowie umweltfreundlich produzierter Grill-Holzkohle. Das Werk in Bodenfelde gilt als eine der modernsten Fertigungsstätten seiner Art in ganz Europa.

Mit dem Namen trägt proFagus seinem Rohstoff Rechnung, der heimischen Buche, lateinisch: Fagus.

Daten & Fakten

  • ca. 150 Mitarbeiter
  • 180.000 qm Produktionsfläche
  • Verkohlung von bis zu 100.000 t Holz pro Jahr im umweltfreundlichen Retortenverfahren

Am Montag, den 01.04.2019 wurde die Ortswehr Uslar um 0:41 Uhr über Meldeempfänger mit dem Hinweis „Alarm mittel, Wohnungsbrand Bella Clava“ alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern und vom Balkon der Wohnung. Sofort wurden die Personen die sich noch in diesem und im Nebengebäude aufhielten, in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wurde für Uslar Vollalarm ausgelöscht, und der Löschzug 5 (Bollensen, Dinkelhausen, Eschershausen und Vahle) nachalarmiert.

Außerdem wurden mehrere Rettungseinheiten aus dem gesamten Landkreis alarmiert, und die 26 evakuierten Personen aus dem Gebäude zu versorgen. Die Bewohner kamen zwischenzeitlich in der nahe gelegenen Sporthalle der Grundschule Uslar unter.

Während dessen liefen die Löscharbeiten in der Bella Clava unter hochdruck. Im Innenangriff gingen Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Von außen wurde der Brand mittels eines Wenderohrs von der Drehleiter aus bekämpft.

Gegen 2:00 Uhr war der Brand soweit abgelöscht, und es wurden zeit intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt. Im Flachdach des Gebäudes sowie an Teilen der Außenfassade wurden Glutnester gefunden. Um das Feuer komplett abzulöschen mussten Teile des Flachdachs und an der äußeren Dachkante entfernt werden. Immer wieder wurde der Bereich gezielt mit der Wärmebildkamera untersucht. So konnten Glutnester schneller lokalisiert werden.

Leider kam für einen 67-jährigen Mann jede Hilfe zu spät. Drei weitere Personen wurden durch Rauchgase verletzt.

Gegen 05:00 Uhr konnten die 97 Einsatzkräfte der fünf Wehren dann die Einsatzstelle verlassen. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Im verlaufe des Montag Nachmittags musste die Ortswehr noch einmal anfahren, da es erneut zu einer kleinen Rauchentwicklung an der Einsatzstelle gegeben hatte.

Bild+Bericht: S. Dreier.

 

Die Ortsfeuerwehr Uslar wurde am 22.03.19 um 02.02 Uhr mit der Drehleiter zur Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Fohlenplacken ( LK Holzminden ) alarmiert. Hier war die „Alte Mühle“ in Brand geraten. Auf Grund der möglichen Brandausbreitung und baulichen Lage forderte der Einsatzleiter – Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann – eine zweite Drehleiter an.