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Bad Gandersheim

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L 489 von Bad Gandersheim in Richtung Altgandersheim – Höhe Abzweigung Wolperode – Verkehrsunfall mit zwei PKW  -Personen eingeklemmt- So lautete die Einsatzmeldung für die Zugübung der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim am Dienstag den 11.06.2019 gegen 19 Uhr.

Als Folge des Unfalls, schleuderte ein PKW auf den Fahrradweg und blieb dort in Seitenlage liegen. Der zweite PKW wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Graben geschleudert. In beiden PKW wurde je eine Person durch die Kollision eingeklemmt und teils schwer verletzt.

Zugführer Dennis Ahrenhold rückte als Einsatzleiter und dem Rüstzug der Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim und mit 29 Kameradinnen und Kameraden zur Einsatzstelle aus.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters wurde in jedem PKW eine eingeklemmte Person, sowie an einem PKW eine Rauchentwicklung im Motorbereich festgestellt. Bis zum Eintreffen des Rüstzuges wurde die Brandbekämpfung mit einem Pulverlöscher durchgeführt.

Die Besatzungen des Rüstwagen RW 2 und des Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF 20/20  erreichten zusammen mit dem RTW und dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bad Gandersheim als erste Rettungskräfte die Einsatzstelle. Zunächst wurde durch den einen Trupp unter Atemschutz die weitere Brandbekämpfung am PKW und durch die Besatzung des RTW eine erste Sichtung der Patienten von außen durchgeführt.

Parallel dazu, wurde der Ablageplatz eingerichtet und alle notwendigen Gerätschaften für eine technische Rettung bereitgelegt

Nach Abschluss der Brandbekämpfung, wurde durch den Angriffstrupp mit der technischen Rettung begonnen. Es wurde als erstes ein Zugang für den „inneren Retter“ (Sanitäter) geschaffen.

Zeitgleich wurde durch das kurz später eingetroffene zweite HLF 20/20 auch der Ablageplatz für den zweiten PKW eingerichtet und ebenso der Zugang für den Rettungsdienst geschaffen.

Durch die Komplexität des Einsatzes wurde durch den Einsatzleiter entschieden, zwei Einsatzabschnitte zu bilden. Dies wurde durch den Einsatzleitwagen der FF Bad Gandersheim koordiniert. Durch diese Maßnahme wird die Zusammenarbeit des Einsatzleiters und allen anderen Führungskräften zentral koordiniert. Des Weiteren wurde durch die Besatzung des ELW eine Lagekarte erstellt.

Nach dem die „inneren Retter“ in den verunfallten PKWs die Stabilisierung der Patienten durchgeführt hatten, konnte mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät die Rettung begonnen werden.

35 Minuten nach Eintreffen am Unfallort,  konnten beide Patienten aus den Unfallfahrzeugen gerettet und an den Rettungsdienst zur Weiterversorgung übergeben werden.

Als Übungsbeobachter waren Stadtbrandmeister Kai- Uwe Roßtock, Ortsbrandmeister Wilfried Nobel und sein Stellvertreter Sven Probst vor Ort. Sie zeigten sich sehr zufrieden über den hohen Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim.

Am 19.06.2019 wurde die Feuerwehr Bad Gandersheim um 17:33 Uhrzu einem brennenden PKW alarmiert.

Im Brackebuschweg fing ein PKW aufgrund eines Technischen Defekts Feuer. Der Besitzer unternahm noch erste Löschversuche, welche aber scheiterten.

Da der PKW bereits bei Ankunft in Vollbrand stand, konnte von diesem nichts mehr gerettet werden.

Ein Trupp, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten, löschte unter Atemschutz den PKW.

Zur Brandbekämpfung wurden zwei Strahlrohre eingesetzt.

Anschließend wurde der PKW noch nach weiteren Hitzequellen abgesucht, damit dieser nicht wieder in Brand gerät. Verletzt wurde niemand.

Die Straße war für den Zeitraum des Einsatzes gesperrt.

Die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim hat am Dienstag den 04.06.2019 gegen 19 Uhr im Rahmen Ihrer Ausbildungsdienste eine Zugübung unter Leitung von Zugführer Tizian Nobel abgebarbeitet.

Mit dem Stichwort gemeldete Explosion sind die Kräfte zum Roswitha Gymnasium in die Breslauer Str. ausgerückt. Nach Eintreffen des Einsatzleiters und kurzer Erkundung stand fest,dass es zu einer Explosion in einem Klassenraum im 1. Obergeschoss kam und zwei Schüler noch vermisst werden.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) begann mit der Menschensuche und schickte dafür einen Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. Parallel wurde die Drehleiter (DLAK 23/12) zur Anleiterbereitschaft für die komplette erste Etage in Stellung gebracht. Sie dient dafür zur eventuellen schnelleren Rettung für Verletzte oder als Sicherungsweg für den vorgehenden Atemschutztrupp.

Nach Eintreffen des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) bekam dieses den Auftrag die Wasserversorgung des anderen HLF 20 sicherzustellen, weitere Atemschutzgeräteträger zu stellen und eine Steckleiter als Rettungsweg aufzustellen.

Währenddessen koordinierte der Einsatzleitwagen den Einsatz in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter und allen Führungskräften. Die Zentrale Atemschutzüberwachung wurde dann von der RTW Besatzung übernommen und geleitet.

Nachdem eine vermisste Person über das Treppenhaus und die zweite Person über die Drehleiter gerettet wurde, verunfallte ein Atemschutzgeräteträger der aufgrund der Temperaturen kollabierte.

Nachdem „Mayday“ wurde sofort der Sicherungstrupp in das Gebäude geschickt, der den verunfallten Kameraden dann untersuchte und gerettet hat.

Die eingesetzten Gruppenführer sowie auch die Mannschaft zeigten einen hohen Ausbildungsstand und haben die vorgefundene Lage zur vollsten Zufriedenheit des Zugführers abgearbeitet.

Ein besonderer Dank gilt dem Roswitha Gymnasium die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben. So konnte die Feuerwehr Bad Gandersheim unter realistischen Bedingungen üben und das Einsatzszenario abarbeiten.

In der Helios-Klinik in Bad Gandersheim sowie in Teilen der Stadt wurde am Dienstagnachmittag Gasgeruch festgestellt. Da auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst diesen Geruch deutlich wahrnehmen konnten, lief ein Großeinsatz an.

150 Kräfte des Rettungsdienstes aus den Kreisen Northeim, Göttingen und Goslar machten sich auf den Weg, um für eine mögliche Evakuierung der Klinik vorbereitet zu sein. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt.

Die Umweltfeuerwehr (FB4) konnte in der Klinik und in der Stadt kein Gas messen. Woher der Geruch kam, ist unklar. Laut Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock waren zu keinem Zeitpunkt Personen in Gefahr. Ursächlich für den Großeinsatz in Bad Gandersheim „war der neue Geruchsstoff, der dem Gas zugesetzt war. Dieser hatte sich durch die Dichtungen der Gasleitungen „Luft nach draußen“ verschafft und führte zu der auffälligen Geruchsbelästigung. Gas selbst war zu keinem Zeitpunkt ausgetreten“ – das teilt die Polizei Bad Gandersheim am Dienstagabend mit.

Insgesamt waren 200 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW im Einsatz.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Einen sehr Einsatzintensiven Montag erlebten die Feuerwehren im Landkreis Northeim zu beginn dieser Woche.

Das Sturmtief „Axel“ zog über Deutschland hinweg und brachte auch dem Landkreis Northeim viel Regen und Arbeit.

Besonders betroffen waren im Landkreis Northeim die Gebiete Bad Gandersheim, Dassel, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg und Einbeck. Hier rückten die Feuerwehren fast Minütlich zu neuen Einsätzen wegen des Unwetters aus.

Im Bereich Bad Gandersheim, welches ziemlich genau vor einem Jahr schon 2x hart von einem Unwetter getroffen wurde, kam es wieder zum äußersten. So traf es wieder Ackenhausen und Altgandersheim hier lief das Wasser wieder von den Bergen durch die Ortschaften und setzte die Ortskerne unter Wasser. In Altgandersheim war auch wieder die Feuerwehr selbst und auch die Turner-Musik Akademie betroffen. Doch in diesem Jahr glücklicherweise nicht ganz so stark, lediglich „10cm“ stand das Wasser hier im Keller. Ebenfalls waren zahlreiche Straßen und auch Keller voll Wasser und Schlamm gelaufen, die durch die Feuerwehrkräfte bis weit in den Dienstag gesäubert und leer gepumpt werden mussten. Weiterhin wurden in Altgandersheim zwei PKW´s vom Wasser überrascht und mussten mit einem Totalschaden aufgegeben werden.

In der Stadt Bad Gandersheim wurden einzelne wichtige Punkte entlang der Gande mit Hilfe von Sandsäcken geschützt. Ebenfalls gab es einige kleinere Einsatzstellen im Bereich der Hildesheimerstr. wo Keller überflutet wurden. In Ackenhausen gab es das gleiche Bild wie in Altgandersheim. Wassermassen flossen durch die Straßen und den ganzen Ort und setzten Gebäude und Keller voll Wasser. Dank eines im Vorjahr angelegten Sandsack Depot konnte die Feuerwehr hier schnell den Anwohnern helfen und deren Gebäude vor größeren Schaden bewahren.

Im Bereich Dassel waren besonders die Orte Mackensen und Sievershausen betroffen. Hier glich sich das Bild mit dem im Bereich Bad Gandersheim. Auch hier forderten die Wassermassen die binnen weniger Minuten vom Himmel kamen ihren Tribut. Zahlreiche Keller und Gebäude liefen voll Wasser und Schlamm und forderten viel Geduld und Zeit von den Feuerwehrkräften.  Außerdem waren zahlreiche Straßen überschwemmt und mussten durch die Feuerwehr und Straßenmeisterei gesperrt und gesäubert werden.

Am Bauhof in Dassel, wurde durch den 4. Zug der Feuerwehrbereitschaft 1 eine Sandsackfüllmaschiene in den Einsatz gebracht. Hier wurden Zentral für das Gesamte Dasseler Stadtgebiet Sandsäcke gefüllt und im Anschluss verteilt. Auch hier zogen sich die Einsätze bis in den frühen Dienstagmorgen.

Weiterhin war das Gebiet Einbeck betroffen. Hier kam es in der Kernstadt zu kleineren Unwetterschäden. Der Bereich Otto-Hahn Str. wurde von Schlamm überflutet und auch die Verbindung von Einbeck nach Volksen und Garlebsen-Ippensen wurde vom Schlamm und Wasser für den Verkehr unpassierbar.

Da das Sturmtief Axel auch mit schweren Gewittern über den Landkreis zog, kam es in der Einbecker Innenstadt noch zu einem Gebäudebrand. Hier Schluss der Blitz am Marktplatz in ein Gebäude ein. Doch glücklicherweise kam es dort zu keinem Gebäudebrand! Die Feuerwehr untersuchte das gesamte Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und konnte ziemlich schnell Entwarnung geben.

Weitere Einsatzstellen im Bereich Einbeck gab es noch in: Naensen, Holtershausen, Greene, Brunsen und Vogelbeck. Auch hier waren die Feuerwehren teilweise im Dauereinsatz oder Standen in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Weitere kleine Einsatzstellen gab es noch im Bereich Nörten-Hardenberg, Uslar und Katlenburg-Lindau, sodass im gesamten Landkreis Northeim über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz waren.

 

Anmerkung der Pressegruppe: Da es am Montagabend zu einer Vielzahl an Einsätzen gekommen ist und diese im gesamten Landkreis anzutreffen waren, sehen Sie es uns bitte nach das Wir nicht zu jedem Einsatz einen Bericht verfassen oder jede im Einsatzbefindliche Ortswehr auflisten. 

 

Am Samstag den 04.05.2019 führte die Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim unter Leitung von Zugführer Dennis Ahrenhold ihren 2. Workshop an einem Wochenende in diesem Jahr durch.

Als Thema stand dieses Mal „Einsatztaktik mit der Drehleiter“ auf dem Plan. In den ersten zwei Unterrichtseinheiten wurde über aktuelle Themen gesprochen und das nötige Wissen zu den Themen: Hindernisse, Abstützung, Untergrund und Sicherheit wieder aufgefrischt.

All dieses findet sich in der HAUS-Regel wieder, die jeder Drehleitermaschinist in Einsatz und Ausbildung sicher beherrschen muss. Die weiterenUnterrichtseinheiten standen ganz im Zeichen der praktischen Ausbildung.

So wurden alle technischen Geräte und Anbauteile mit den Teilnehmern an der Drehleiter montiert und in Betrieb genommen, um altes Wissen wieder aufzufrischen.

Dazu wurde auch ein Ausfall des Fahrzeugmotors und der Fahrzeugelektrik während des Leiterbetriebes simuliert, wo ein weiteres Arbeiten nur im Notbetrieb möglich ist.

Die Ausbilder Jens Schrader und Dennis Ahrenhold hatten sich im Vorfeld für die weitere praktische Ausbildung an verschiedenen Objekten in der Stadt Bad Gandersheim Szenarien überlegt, die es für die 9erfahrenen Drehleitermaschinisten und 4 zukünftige Drehleitermaschinisten zu bewältigen gab.

So galt es im Teamwork z.B. Engstellen zu durchfahren, den richtigen Aufstellort für die Drehleiter zu finden, die Schleifkorbtrage hängend unter dem Rettungskorb an ihr Ziel zu bringen und das Arbeiten mit dem Gelenk bei maximaler Rettungshöhe.

Die gestellten Aufgaben wurden unter den Augen der Ausbilder zur vollsten Zufriedenheit durch die Kameradin und Kameraden abgearbeitet.

Bedanken möchte sich die Feuerwehr Bad Gandersheim bei Mundus Senioren- Haus Eterna, dem Roswitha Gymnasium, der Stadt Bad Gandersheim und der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau für die zur Verfügungsstellung ihrer Objekte, an denen an diesem Tag geübt worden konnte.

In der Abschlussbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Aus- / Weiterbildungunbedingt nötig ist, um alle Funktionen dieses Fahrzeuges sicher, schnell und effizient im Einsatz sowie auch im Ausbildungsdienst nutzen zu können.

Ein Dank ging auch noch an die Ausbilder für die gute Vorbereitung und Organisation des Taktikworkshops mit der Drehleiter.

In der heutigen Zeit ist der Atemschutz in einer modernen Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Der Atemschutz lässt die Einsatzkräfte viel sicherer Arbeiten und man kann Rettungs- und Löschaufträge ausführen, die früher unmöglich waren. Der Atemschutz verlangt von den Einsatzkräften höchste physische und psychische Leistungen. Können Feuerwehrangehörige durch Sauerstoffmangel oder durch Einatmen gesundheitsschädigender Stoffe (Atemgifte) gefährdet werden, müssen je nach der möglichen Gefährdung geeignete Atemschutzgeräte getragen werden. 

Im Laufe der Jahre gab es viele verschieden Konzepte bezüglich des Atemschutzes, im letzten Jahr wurde dann ein Arbeitskreis gegründet der sich rund um den Atemschutz Einsatz beschäftigte. Es wurde ein Atemschutzkonzept entwickelt was alle vorhandenen Konzepte mit Erfahrungen der letzten Jahre kombinierte. Dieses Konzept wurde am 06. April 2019 bei dem ersten Workshop2019 der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim unter der Leitung des Zugführers Tizian Nobel vorgestellt.

Am Vormittag gab es einen Einblick in das neue Konzept mit Themenschwerpunkten Gefahr einer Rauchgasexplosion, das richtige Vorgehen im Innenangriff, Suchtechniken und der Einsatz des Sicherungstrupps. Nachdem kurzen theoretischen Unterricht ging es für die Kameraden und Kameradinnen noch vor dem Mittag in die praktische Stationsausbildung wo unter anderem das Hohlstrahlrohr beim Vorgehen im Brandraum und die Tür Öffnung geübt wurde.

Nach der Mittagspause wurde dann eine Stationsausbildung im Schulzentrum in Bad Gandersheim absolviert. In vernebelten Klassenräumen galt es in kompletter Einsatzkleidung Räume abzusuchen, verunfallte Einsatzkräfte aufzufinden und eine Rettung durchzuführen. An der dritten Station wurde dann eine Kurzübung durchgeführt bis zum weiteren Vorgehen der Atemschutztrupps mit dem Einsatz vom mobilen Rauchverschluss. In der Abschlussbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass solche Ausbildungen wiederholt werden sollten, da sie Sicherheit für den Einsatzfall geben.