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Konstantin Mennecke

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Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

Eine Woche lang sind die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Northeim am Lippesee in Paderborn zu Gast. Vom 5. bis 12. Juli erleben rund 350 Teilnehmer eine mit Aktionen gespickte Zeltlagerwoche.

Wir berichten im Liveblog vom Event: http://zeltlagerblog.kfv-nom.de

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Startschuss für das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Northeim: Noch bis zum kommenden Freitagsind 350 Teilnehmer am Lippesee in Paderborn zu Gast.

Kreisjugendfeuerwehrwart und Lagerleiter Florian Peters sowie Stellvertreter Konstantin Mennecke konnten zur Eröffnung am Samstagmorgen eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen. Mit dabei war unter anderem Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die gleich eine große Portion Eis für die Teilnehmer spendierte sowie Bundestagsabgeordneter Roy Kühne, der passend zum Zeltlager bedruckte Trinkflaschen für alle mit im Gepäck hatte und der neue Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Ohne Euch gäbe es nicht die Feuerwehren von morgen. Ihr seid der Grund, warum unsere Bürger in einigen Jahren nachts ruhig schlafen können“, sagte Klinkert-Kittel verbunden mit viel Lob für das Engagement der Betreuer und Jugendlichen.

Die Zeltlagerwoche, die in diesem Jahr von Freitag bis Freitag, 5. bis 12. Juli dauert, beinhaltet unter anderem Kanu-Touren, Ausflüge ins Freibad und Heinz Nixdorf-Museum sowie auch genug Zeit im Freibad. Rund 90 Betreuer kümmern sich um die reibungslose Organisation.

Das Motto des diesjährigen Kreiszeltlagers lautet „Gemeinsam Mauern durchbrechen“. Dazu gibt es demnächst auch eine Ausstellung im Foyer des Kreishauses, die von allen teilnehmenden Jugendfeuerwehren gestaltet wird.

Interessierte können das Geschehen im Zeltlager auch direkt mitverfolgen. Im Liveblog unter http://zeltlagerblog.kfv-nom.de gibt es alles für Daheimgebliebene, Eltern und Interessierte.

Der Landkreis Northeim hat ab dem heutigen Dienstag einen neuen Kreisbrandmeister: Marko de Klein, der am 14. Februar zum Nachfolger vom Bernd Kühle gewählt worden war, ist ab sofort offiziell im Dienst. Der 42-jährige Greener, der bisher Bereitschaftsführer der Feuerwehrbereitschaft 1 war, steht damit an der Spitze von rund 5000 Einsatzkräften im Landkreis Northeim.

Auch Kreisbrandmeister Marko de Klein wird, wie gewohnt, Bürosprechzeiten anbieten. Diese finden immer montags in der Zeit von 16 bis 19 Uhr statt. Terminvereinbarungen ersparen hier etwaige Wartezeiten. Der Kreisbrandmeister ist ab sofort per E-Mail an kbm(at)kfv-nom.de zu erreichen.

Übrigens: Nach rund zwölf Jahren als Bereitschaftsführer endet für Marko de Klein diese Zeit. Marcus Seidel hat diese Funktion übernommen. Und: Der Kreistag hat Bernd Kühle in seiner Sitzung am Freitag einstimmig zum Ehrenkreisbrandmeister ernannt.

Wir wünschen allen einen guten Start und viel Erfolg!

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen aktualisierten Archivbeitrag aus dem Jahr 2018 – er ist jetzt wieder wortwörtlich „brandaktuell“.

Der Sommer hat die Region bei Temperaturen von über 30 Grad wieder fest im Griff. Die andauernde Trockenheit beobachtet die Feuerwehr dabei erneut mit Sorge.

Laut Kreisbrandmeister Bernd Kühle sehen die Feuerwehren immer wieder Menschen, die in der freien Natur grillen. Davon ausgenommen sei auch nicht der Bereich rund um den Kiessee in Northeim. Dies sei bei den weiter anhaltenden hohen Temperaturen „brandgefährlich“, mahnt Kühle. Grillen sei ausschließlich auf dafür ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Aufgrund der vollkommen trockenen Grünflächen könne sich ein Feuer in kurzer Zeit auf weiten Strecken ausbreiten. Ein Problem für die Feuerwehren sei, dass die Brandgefahr unterschätzt würde. „Spricht man die Leute beim Grillen am Kiessee an, so kommt das Argument ‘Es ist doch genug Wasser da“, berichtet Kühle. Diese Einstellung sei falsch und führe zu Einsätzen, die bei den aktuellen Temperaturen unter der schweren Einsatzkleidung eine enorme körperliche Belastung seien. Offenes Feuer sei bei der anhaltenden Hitze grundsätzlich verboten – und das nicht ohne Grund.

Auf der Länge von gut einem Kilometer brannte es im Juli 2018 bei Moringen. Foto: Feuerwehr Moringen

Kreisbrandmeister Bernd Kühle warnt außerdem davor, Zigarettenkippen in Balkonkästen auszudrücken, die jetzt in der Trockenperiode fast so schnell abbrennen können wie trockenes Heu. Raucher sollten die Blumenkästen regelmäßig ordentlich wässern und für den Ernstfall eine Gießkanne mit Wasser bereitstellen. Grundsätzlich sei jeder auf der sicheren Seite, wenn ein Aschenbecher benutzt wird.

Hinweise: Das ist aktuell gefährlich und verboten

Bei Spaziergängen in Wald und Feld darf nicht geraucht werden. „Das ist absolut verboten“, so Kühle. Dazu zähle auch das Hinauswerfen von Zigarettenkippen aus dem Auto. Entlang von Straßen kommt es immer wieder zu Feuerwehreinsätzen aufgrund von Flächenbränden.

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr dürfen Zufahrten zu Wäldern nicht mit Fahrzeugen blockiert werden. Feuerwehren müssen bei einer Brandmeldung schnellstmöglich reagieren.

Auch landwirtschaftliche Maschinen müssten regelmäßig gewartet und auf Beschädigungen kontrolliert werden, damit sie nicht auf einem Feld in Brand geraten und Maschine sowie Ernte zerstört würden. Damit es zu keinen Flächenbränden kommt, sollten auch keine Autos mit heißen Katalysatoren auf Grünflächen abgestellt werden.

Glasscherben hingegen lösen laut Kühle kein Feuer aus, wie eine umfangreiche Untersuchung der Technischen Universität in Braunschweig ergeben hat. In der Versuchsreihe konnte keine der getesteten Scherben ein Feuer auslösen. Dennoch sollte, alleine aus Umweltgründen und zum Schutz der Tiere, kein Glas liegen gelassen werden.

Fragen und  Antworten zum Thema

Besteht die Gefahr von Waldbränden hier in der Region?
Durchaus. Der Deutsche Wetterdienst hat vom späten Frühjahr bis Herbst den Waldbrand-Gefahrenindex im Internet als Service im Angebot. Dieser zeigt, dass insbesondere die Heide immer recht schnell sehr trocken ist. Dies trifft aber auch auf Südniedersachsen zu. Hier liegt die Gefahr bei Stufe 4 von 5. Der Gefahrenindex berechnet sich aus den Elementen Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagssumme.

Sind die Feuerwehren in der Region auf einen Waldbrand vorbereitet?
Das Vorgehen bei solchen Lagen gehört regelmäßig zur Ausbildung der Feuerwehren, unter anderem auch bei Kreiseinheiten wie der Feuerwehrbereitschaft 1. Vorbereitet sind ebenfalls die Städte und Gemeinden. 40 wasserführende Fahrzeuge mehr, vom Tragkraft-Spritzenfahrzeug mit Wassertank bis zum Großraum Tanklöschfahrzeug, gibt es verglichen zum Stand vor rund zehn Jahren mehr, berichtet Kreisbrandmeister Bernd Kühle.

Wie wird ein Waldbrand entdeckt?
Hier in der Region ist die Feuerwehr auf aufmerksame Mitarbeiter der Forst oder Bürger angewiesen, die ein Feuer entdecken und über den Notruf 112 melden. Weiter im Norden Niedersachsens, der für Waldbrände besonders gefährdet ist, patrouilliert der Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Er konnte seit der Einrichtung vor über 50 Jahren zahlreiche Feuer frühzeitig erkennen und melden. Sollte im Kreis Northeim der Verdacht auf einen Waldbrand bestehen, kann der Flugdienst hinzugezogen werden, der aus der Luft auch bei der Einweisung von Einsatzkräften hilft.

Was für eine Woche: Nicht nur der Sommer mit seinen Temperaturen jenseits der 30 Grad ist für die Kräfte unserer Feuerwehren eine echte Herausforderung: in dieser Woche kamen noch einige tierische für die Feuerwehr Northeim hinzu.

Vergangene Nacht hat sich ein Igel durch einen Zaun gezwängt, der dann doch deutlich enger war, als das Tier sich so gedacht hat. Es ging weder vor noch zurück, wie Daniel Kühle von der Feuerwehr Northeim berichtet. „Als unserer kleiner Patient immer schwächer wurde, und alle Möglichkeiten ausgeschlossen waren, schnitten wir das Tier aus dem Zaun.“

Doch damit war der Igel noch nicht ganz gerettet – er steckte noch immer fest. Der Weg führte mit Igel samt Stück Metallzaun in die Tierklinik nach Northeim.  Das Tier bekam Medikamente, sodass die Einsatzkräfte, für ein solch kleines Tier, ziemlich großem Gerät die finale Rettung starten konnten. Mithilfe eines Pedalschneiders, der sonst zum Entfernen der Pedale in Unfallautos ist, konnte der Igel befreit werden. „Mit Nasenbluten übergaben wir unseren kleinen Freund an die Mediziner“, schreibt dazu die Feuerwehr Northeim. Da konnten die Ärzte aber fix helfen. Ein tierisch gutes Ende also <3

Weitere Einsätze machten eine Eule und eine Schildkröte erforderlich. „Allen tierischen Patienten geht es gut“ schreibt die Feuerwehr Northeim. Und wir sagen: Herzlichen Dank für Euren Einsatz! 🙂

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Northeim

Erneut erfasst ein schweres  Gewitter weite Teile des Landkreises Northeim. Betroffen sind insbesondere das Stadtgebiet Einbeck und Uslar.

Straßen sind teils mit Schlamm und wasser geflutet und unpassierbar. Wasser droht außerdem in Gebäude zu laufen, weshalb auf dem Bauhof der Stadt Einbeck Sandsäcke gefüllt werden.

In Uslar ist außerdem die Landstraße und Alleestraße überflutet. Der Löschzug 1 kommt hier zum Einsatz.

In Hardegsen ist eine Oberleitung in der Ertinghäuser Straße gerissen. Die Feuerwehr sperrt den Bereich weiträumig ab.

In Ellierode im Stadtgebiet Bad Gandersheim hatte ein Blitz in ein Gebäude eingeschlagen  zu einer Brandentwicklung kam es aber nicht – es handelte sich nach ersten Informationen um einen „kalten Blitz“.

Kalter Blitzschlag in Ellierode. Foto: Mennecke
Kalter Blitzschlag in Ellierode. Foto: Mennecke

Am Abend sollen weitere kräftige Gewitter durch die Region ziehen, dabei kann es auch Sturm geben. Beobachten Sie die Wetterlage genau und meiden Sie unnötige Fahrten zu ihrer eigenen Sicherheit.

Unwetter in Vardeilsen. Foto: Dickhuth/Kreisfeuerwehr
Unwetter in Vardeilsen. Foto: Dickhuth/Kreisfeuerwehr

In Sülbeck war die Feuerwehr im Einsatz, weil ein Maisfeld über die Straße rutschte.

Die Feuerwehr Sebexen feiert am Samstag, 22. Juni, ihren 95. Geburtstag mit einem Fest. Beginn ist um 19 Uhr an der ehemaligen Grundschule. Beim Kommers wird Ortsbrandmeister Mark Müller auf fast ein Jahrhundert Feuerwehrgeschichte zurückblicken. Im Anschluss gibt es Musik von DJ Kai Fanelsa.

Die Jugendfeuerwehr Sebexen feiert parallel dazu ihren 40. Geburtstag mit einer Schnitzeljagd, zu der die Jugendfeuerwehren der Region eingeladen wurden. Siegerehrung ist um 16 Uhr auf dem Schulhof.

Vardeilsen. Ein schweres Gewitter mit Starkregen am vergangenen Sonnabend gegen 3.40 Uhr sorgten in der Einbecker Ortschaft Vardeilsen für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr. In der Ortschaft Vardeilsen hat sich nach dem heftigen Regen eine Wasser – und Schlammlawine über die Verbindungsstraße von Vardeilsen nach Rengershausen geschoben und blockierte die Straße. Vor allem musste die Feuerwehr Vardeilsen mit einem Großaufgebot mehrfach wegen vollgelaufener Keller ausrücken und mussten von den Einsatzkräften abgepumt werden. Auch einige Nebenstraßen wurden überflutet und hielt die Feuerwehr bis in den frühen Sonnabend in Atem.

Text und Fotos: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

„Die Signale, die ihr aus dem Kreis Northeim aussendet, werden im ganzen Land gehört.“ – Das sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Karl-Heinz Banse, vor gut einer Woche bei der Delegiertenversammlung der Feuerwehren des Landkreises Northeim in Drüber in Bezug auf den großen Wunsch nach zusätzlichen Katastrophenschutz-Fahrzeugen. Jetzt, eine Woche später, ist klar: Ein LF-KatS kommt in den Kreis Northeim.