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Horst Lange

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Am 29.01.2019 wurden wir zu einem gemeldeten PKW Brand gegen 00:31 Uhr auf die Bundesautobahn 7 Fahrtrichtung Norden gerufen. Für uns erschwerte das nicht Bilden der Rettungsgasse die Anfahrt zur Einsatzstelle. Etwa 1 Kilometer hinter der Auffahrt Nörten-Hardenberg brannte ein Klein Lkw.

Der Feuerwehr war nicht bekannt, welche Ladung dieses Fahrzeug geladen hatte. Bei unserer Ankunft stand das Fahrzeug im Vollbrand. Vom HLF Nörten Mitte wurde zunächst ein Rohr mit Schaumpistole vorgenommen. Da die Brandausbreitung so enorm war, mussten wir zusätzlich ein B-Schaumrohr einsetzen. Um genügend Löschwasser für das HLF Nörten-Hardenberg vorrätig zu haben wurden nacheinander die Fahrzeuge TLF Bishausen, HLF Hardegsen, TLF Nörten-Hardenberg Mitte, sowie das TLF Höckelheim zur Einspeisung bereitgestellt.

Foto: Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte

Im Verlauf des Einsatzes wurde auch das HLF aus Northeim als Wasserreserve angefordert. Insgesamt 3 Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz. Die Löscharbeiten waren dahingehend schwierig, dass das Fahrzeug voll mit Paketen und anderen Material beladen war. Wir mussten die Ladefläche des Fahrzeuges nach und nach Räumen, damit wir alle Glutnester ablöschen konnten. Durch die Firma Metras wurde die Fahrbahn gereinigt, so dass auch Fahrzeuge die Einsatzstelle passieren konnten. Nach und nach wurden durch den Einsatzleiter die einzelnen Fahrzeuge wieder aus dem Einsatz entlassen. Gegen 02:30 Uhr waren wir wieder im Standort und begannen mit den Bestückungsmaßnahmen der Fahrzeuge bis circa 03:00 Uhr.

Text und Fotos: Feuerwehr Nörten-Hardenberg

Am Dienstagabend, 5. Februar, gegen 19:20 Uhr hatte in der Feldmark neben einer Selagemiete in Parensen ein landwirtschaftlicher Anhänger mit alten Reifen gebrannt. Eingesetzt waren 20 Feuerwehrleute der Wehren Parensen und Nörten –Hardenberg Mitte. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr und einem Schaumrohr von den eingesetzten Feuerwehrleuten unter schwerem Atemschutz gelöscht.

Die Feuerwehr Parensen war am Dienstagabend im Einsatz.

Text und Fotos: Feuerwehr Parensen

Vor einigen Tagen fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte, sowie die Jahreshaupt-versammlung des Fördervereins Angerstein im Dorfgemeinschaftshaus Angerstein statt. Zu beiden Versammlungen wurden satzungsgemäß die Teilnehmer und Gäste eingeladen. 

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr begrüßte Sven Henne um 19:00 Uhr die fördernden Mitglieder aus Angerstein und die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte recht herzlich. Als Gäste begrüßte er die Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg, Sabine Opolka, die stellvertretende Bürgermeisterin von Angerstein Gudrun Borchers, den Abschnittsbrandmeister und stellvertretenden Kreisbrandmeister Manfred Voß, den stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Ost Dirk Spiller, von der Polizeistation Nörten-Hardenberg Jürgen Horst, sowie von der Kreispresse des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim Horst Lange.

Nach der Ehrung der verstorbenen Kameraden verlas Katja Grube das Protokoll von 2018. Da von der Versammlung keine Einwände bestanden wurde das Protokoll einstimmig genehmigt. 

Bericht des Ortsbrandmeisters:

„Mehr Einsätze, weniger Mitglieder und fehlende Geräte, Suche nach einem geeigneten Grundstück“. Mit diesen Worten begann Sven Henne seinen Bericht. Er appelliert an Rat und Verwaltung vom Flecken Nörten-Hardenberg: „tut etwas dagegen“. 
Das Jahr 2018, so Henne, war wieder einmal und eigentlich nicht wenig überraschend, arbeitsintensiv. Neben dem wöchentlichen Dienstbetrieb und Einsätzen, galt es die Junggesellen des Schüttenhoffs tatkräftig zu unterstützen. Weiterhin wurden ein Wochenendzeltlager der Gemeinde-feuerwehr, ein Osterfeuer und ein Weihnachtsmarkt organisiert. Ein Feuerwehrmitglied, so Henne weiter, sollte/muss im Jahr 40 Dienststunden für Übungs- und Ausbildungsdienst absolvieren. Einige Kameraden/-innen schaffen das fast innerhalb eines Monats. Da kann man schnell an die Belastungs-grenze ankommen. Dennoch sind die Kameradinnen und Kameraden motiviert, wenngleich sich die Mitglieder mehr Wertschätzung von Rat und Verwaltung wünschen. Allein wenn Henne sich den Werdegang zur Ersatzbeschaffung des Gerätewagens vorstellt, der jetzt wohl im Herbst zur Aus-lieferung kommen soll, das hat eine Ewigkeit gedauert. Seit der Fusion der Ortswehren Angerstein mit Nörten-Hardenberg vor drei Jahren, wurden Mängel an den jetzigen Feuerwehrhäusern aufgedeckt. Bei einer Begehung durch die Feuerwehr-Unfall-Kasse wurden weitere Mängel festgestellt. Es wurde entschieden ein gemeinsames neues Feuerwehrhaus zu bauen. Aktuell, laut Henne, wird immer noch nach einem geeigneten Grundstück gesucht. 

Aber auch danke sagte Henne: den Feuerwehrleuten der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte und dem Ortskommando, denn ohne sie würde nichts laufen. Und das dickste Dankeschön geht an die Partnerinnen und Partner: „Ihr zeigt Verständnis für unsere Arbeit und haltet uns den Rücken frei“. Als Dankeschön wird am 01.05.2019 von der Feuerwehr ein Familientag veranstaltet. Ein Dank gilt auch der Firma Rohde und Sohn, die Verständnis für die Feuerwehr hat und einige Anschaffungen für die Feuerwehr finanziert hat. Ein weiterer Dank geht an den Förderverein, der jedes Jahr die Arbeit der Feuerwehr finanziell unterstützt. Zu den jährlichen Verfügungsmitteln, die an die Kinder- und Jugendfeuerwehr und Aktiven Wehr gehen, wurden zusätzlich 6.500 € für einen Lichtmast bereitgestellt, der an das neue Fahrzeug angebracht werden soll. 

Zur Wehr gehören laut Henne:

42 Aktive Mitglieder
8 Mitglieder der Jugendabteilung
11 Mitglieder der Kinderfeuerwehr

Einsätze:

25 Brände
69 Hilfeleistungen
24 Fehleinsätze
17 Sonstige Einsätze 

Bericht der Jugendfeuerwehr durch Torben Hamel:

Zum 31.12.2018 bestand die Jugendfeuerwehr aus 8 Jugendlichen, davon waren 3 Mädchen. Diese waren 14 Tage in vergangenem Jahr auf Fahrten und Lagern. Sie machten: 95 Stunden allgemeinen Ausbildungsdienst und 327 Stunden Allgemeine Jugendarbeit. Im Schnitt wurden zwischen 60 und 90 Stunden pro Jugendlichen erreicht. Die Betreuer der Jugendlichen haben zum normalen Dienst und dem Einsatzgeschehen 1068 Stunden geleistet, das sind bei 5 Betreuern/innen 213,6 Stunden. 

Aktivitäten:

01.03.2018 Jahreshauptversammlung, Teilnahme an dem Umwelttag in Wolbrechtshausen mit der Teilnahme an der Jugendflamme der Stufe 3. Am 10.03.2018 fand der Kreisjugendfeuerwehrtag statt. Dort wurden Ereignisse bezüglich der Jugendfeuerwehren im Landkreis Northeim und Termine für Wettbewerbe und Zeltlager besprochen. An diesem Tag wurde auch die Jugendflamme der Stufe 3 abgenommen die von den Jugendlichen bestanden wurden. Zu Ostern wurde das Osterfeuer mit den Aktiven aufgebaut und bei Dunkelheit angesteckt. Am 09.06.2018 nahmen die Jugendlichen an den Jugendfeuerwehr-Wettbewerben in Lindau teil. In den Sommerferien ging es zu dem Abschnitts-zeltlager nach Groß Sander, wo auch Fahrten und Besichtigungen auf dem Programm standen. In der zweiten Hälfte des Jahres wurden noch ein Gemeindezeltlager, Wettbewerbe der Jugendfeuer-wehren, die Jugendflammen 1 und 2 abgenommen, sowie ein Laternenumzug in Wolbrechtshausen besucht. Zur Weihnachtsfeier wurde Pizza im Feuerwehrhaus gebacken und der Weihnachtsmarkt in Nörten-Hardenberg besucht. Zum Schluss bedankte sich Hamel für die gute Zusammenarbeit mit dem Kommando und den Aktiven der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte. Ganz besonders dankte er dem Förderverein für die Zurverfügungstellung der finanziellen Mittel. 

Beförderungen:

Tobias Schrik wurde Feuerwehrmann-Anwärter
Kim Lia Tennstedt wurde Oberfeuerwehrfrau

Den Dienstleistungspokal mit 168 Stunden bekam Marcel Paul

Das Kommando besteht aus:

Ortsbrandmeister Sven Henne, Stellvertreter Marko Schmidt, Zugführern Markus Napp und Torben Hamel, den Gruppenführern Timo Wohlfarth, Thorsten Nau und Jürgen Schmidt, dem Gerätewart Ingo Tennstedt, dem Atemschutzgerätewart Jens Bertram, dem Sicherheitsbeauftragten Reik Schüddekopf und der Schriftführerin Katja Grube. 

Ansprache der Gäste:

Die Bürgermeisterin Sabine Opolka und die Ortsbürgermeisterin Gudrun Borchers von Angerstein bedankten sich für die Einladung. Sie informierten die Mitglieder über den Stand des Neubaus des Feuerwehrhauses und der Anschaffungen von Geräten und Fahrzeuge für die Feuerwehr. Sie versprachen, dass in der nächsten Zeit weitere Grundstücke zum Bau eines Gerätehauses in Augenschein genommen werden. Beide bedankten sich bei den Feuerwehrleuten für ihre stetige Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen. 

Abschnittsbrandmeister Manfred Voß:

Voß überbrachte die Grüße vom Kreiskommando und sprach über die vielen Einsätze, ganz besonders über die Technischen Hilfeleistungen nach Unwettereinsätzen. Im vergangenen Jahr standen die Hochwassereinsätze im Mittelpunkt. Um diese Einsätze abarbeiten zu können, gehört das richtige Werkzeug dazu. Für solche Einsätze, wie im vergangenen Jahr im Stadtgebiet Bad Gandersheim, wo alle Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim, das Technische Hilfswerk und sogar die Berufsfeuerwehr Göttingen mit ihren Pumpen mehrere Tage pausenlos im Einsatz waren, hat der Landkreis jetzt auch mehrere Schmutzwasserpumpen beschafft. Sie sind an den Feuerwehr-technischen Zentralen im Landkreis Northeim stationiert und können bei Bedarf dort angefordert und angeholt werden. Voß bedankte sich auch bei den Feuerwehrleuten für die Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr. Ein besonderer Dank ging an deren Familien und deren Arbeitgebern. 

Bericht Förderverein:

Vorsitzender Jürgen Schmidt gab der Versammlung bekannt, das es im vergangenem Jahr recht wenig für den Verein und dem Vorstand zu tun gab, sodass der Bericht recht kurz ausfällt. Bei nicht so gutem Wetter, aber bei sehr gutem Besuch, fand das Osterfeuer statt. Das Highlight war der Fackelumzug vom Jugendkulturzentrum zum Osterfeuerplatz und das Stockbrotbraten. Am 1. Mai wurde mit einigen Kameraden der Maibaum aufgestellt. Weiterhin wurden mehrere Sitzungen und Treffen zum Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses und Vorplanungen für Veranstaltungen durchge-führt. Bei solchen Treffen, so Schmidt, sieht man immer die gleichen Gesichter. Der Förderverein zählt laut Schmidt zurzeit 393 Mitglieder. Zum Schluss seiner Rede gab Schmidt noch einige Termine für 2019 bekannt. 

Das Protokoll, das von Reik Schüddewolf verlesen wurde, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Die Kassiererin Reinhilde Neumann übergab nach ihrem Kassenbericht einen Umschlag mit einem Obolus an Torben Hamel, für die Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte. Neuer Kassenprüfer des Fördervereins wurde Thomas Passek. 

Das Kommando des Fördervereins setzt sich zusammen aus:

Vorsitzenden Jürgen Schmidt, Stellvertreter Michael Pickel, Schriftführer Reik Schüddekopf, Kassenwartin Reinhilde Neumann und den Beisitzern Axel Walbrecht und Jan Zellermann. 

Der Vorsitzende des Fördervereins Angerstein Jürgen Schmidt ehrte folgende Kameraden:

Eine Urkunde und das Abzeichen für 60-jährige Mitgliedschaft als förderndes/passives Mitglied in der Feuerwehr bekamen:
Kurt Thiele und Karl Herbold

Für 50-jährige Mitgliedschaft:
Wolfgang Bergen, Heino Marten und Hans Rieck

Für 40-jährige Mitgliedschaft:
Irmgard Warnecke, Gerhard Becker und Erich Jahnke

Für 25-jährige Mitgliedschaft:
Werner Vollmer

Die Versammlung wurde gegen 21:00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen beendet.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Zu einem Schornsteinbrand musste die Ortsfeuerwehr Kohnsen und die Ortsfeuerwehr Einbeck mit Drehleiter am Montag den 28.01.2019 ausrücken.

Die Bewohner hatten gemeldet, dass aus einem Schornstein an der Vardeilser-Landstraße Funken herausschlagen. Die Situation konnte glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht werden. Wie Stadtbrandmeister Lars Lachstädter berichtet, war die Ortsfeuerwehr Kohnsen gegen 12:39 Uhr alarmiert worden und rückte mit insgesamt zehn Einsatzkräften aus. Auch wurde die Einbecker Feuerwehr gerufen die mit der Drehleiter anrückte. Glücklicherweise konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Brandursache blieb vorerst unklar erklärte Ortsbrandmeister Andreas von Ohlen. Verletzt wurde niemand. Der Bezirksschornsteinfegermeister wurde ebenfalls mit hinzugezogen. Vor Ort war auch die Polizei Einbeck.

Text und Foto: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost