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Horst Lange

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Northeim / Stadt Northeim (hl) Karin Peschel, Lehrerin an  der „Schule am Wieter“  in der Sudheimer Straße in Northeim, hatte einen großen Vogel mit großem Gesicht und großen orangenen Augen, kräftigen gefiederten Beinen und beeindruckenden Krallen am Montag direkt am Haupteingang der Schule gesehen.   Laut Frau Peschel bewegte er sich kaum und machte nur das von einer Eule bekannte Kopfdrehen. Von Zeit zu Zeit guckte sie zu ihm rüber, um zu sehen ob er verletzt ist und noch da ist.

Nach etwa einer halben Stunde, so Frau Peschel, flog der Vogel weg.  Aber nur um die Ecke, auf den Schulhof der Sekundarstufe und setzte sich dort unter ein Vordach. Die Grundstückseigentümer (Maria und Adolf Happe),  hatten das auch gesehen und stellten mehrere  mit Wasser gefüllte Schalen auf dem Grundstück ab. Die Lehrerinnen und Lehrer thematisierten dieses auch mit den Schülerinnen und Schülern und stellten ebenfalls mehrere Behältnisse auf dem Schulgelände auf. „Dieses, wurde wie man am anderen Tag sehen konnte, von den Tieren angenommen“.  Laut NABU dursten die Wildtiere bei dieser Trockenheit sehr. Nach einiger Zeit später flog der Vogel wieder über den Zaun der Schule und verschwand am nahegelegenen Feldrand.

Am Dienstagmittag  wurde laut Frau Peschel dann wieder ein Uhu gesehen der sich auf dem Fußballplatz im zweiten Schulhof der Primarstufe niedergelassen hatte. Er war gegen das Ballnetz geflogen und hatte sich dabei kurz im Netz verfangen und war dann offenbar nicht mehr flugfähig. Sofort wurde bei der Wildvogelpflegestation in Göttingen und bei der Leitstelle der Feuerwehr in Northeim angerufen.

Am 02.07.2019 gegen 11:15 Uhr wurde die Leitstelle in Northeim über den Notruf verständigt: einen Uhu, der höchstwahrscheinlich verletzt ist, einzufangen.  Die Disponenten in der Leitstelle lösten die Alarmschleife der Schwerpunktfeuerwehr Northeim  mit dem Alarmstichwort „Tierrettung, verletzten Uhu einfangen, Transportbox mitnehmen“ aus. Laut Frau Peschel, waren die freundlichen Feuerwehrleute schnell zur Stelle und hatten eine Box und ein Fangnetz mitgebracht. Die vier Feuerwehrleute und der Abschnittsbrandmeister-Ost, Manfred Voß, der in der Nähe wohnt, kamen mit einem Kommandowagen und einem Gerätewagen-Logistik zur Einsatzstelle. Die Lehrerin Karin Peschel, ihr Kollege Stefan Kuhndt und er Schul-Hausmeister, hatten kurz vorher beobachtet, das sich der Uhu unter eine große Tanne zurückgezogen hatte. Sie zeigten den Feuerwehrleuten die Stelle, an der der Vogel verschwunden war.

Mit dicken Handschuhen und dem Einsatzanzug ausgerüstet, wegen dem spitzen Schnabel und den scharfen und langen Krallen,  begaben sich die Feuerwehrleute mit Fangnetz und Transportbox zu der Tanne. Unter den dicht herunterhängenden Zweigen entdeckten sie den Uhu und fingen ihn ein. Der geschwächte Uhu wurde in die mitgebrachte Transportbox gesetzt und die Kinder, die in sicherer Entfernung standen, konnten denn Uhu noch einmal in der Box anschauen. Mit dem Gerätewagen-Logistik wurde der Uhu dann in die Wildvogelpflegestation nach Göttingen gebracht.

Laut Frau Peschel handelte es sich wohl nicht um den Uhu, den sie am Montag gesehen hatten. Der sah majestätisch aus und war etwa 60 cm groß. Der jetzt eingefangene  ist deutlich kleiner und hat noch einen Flaum auf dem Kopf, was für Jungvögel typisch ist.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Am 10.07.2019 gegen 16:40 Uhr ereignete sich auf der Mühlentorkreuzung in Northeim ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und drei verletzten Personen. Im Kreuzungsbereich sind ein Opel Meriva aus dem Raum Einbeck und eine Opel Vectra aus dem Raum Osterode aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Die Disponenten in der Leitstelle alarmierten den Notarzt und zwei Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuz aus Northeim und einen Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bund aus Nörten-Hardenberg. Da es sich um eine „Unklare Lage“ handelte (ob Personen eingeklemmt sind),  wurde die Schwerpunktfeuerwehr Northeim mit alarmiert.

Beim Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst an der Einsatzstelle, stellte dieser nach Rücksprache mit der Polizei fest, das keine Person eingeklemmt ist. Daraufhin wurde die Unfallstelle mit Feuerwehr und der Polizei abgesichert, der Brandschutz mit Klein-Löschgeräten sichergestellt und die Fahrzeugbatterie von dem Opel Vectra abgeklemmt. Da der Opel Meriva mit der Fahrerseite liegend auf der Straße zum Stehen kam  und nicht sichergestellt werden konnte ob Betriebsflüssigkeiten aus dem Fahrzeug auslaufen, wurde mit Rücksprache der Polizei das Fahrzeug von der Feuerwehr auf die Räder gestellt.

Zwei Personen, eine davon schwerverletzt, wurden nachdem sie vom Notarzt vor Ort versorgt wurden, mit den Rettungswagen in die Uni-Klinik nach Göttingen gebracht. Die dritte Person, wurde mit dem Rettungswagen in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik nach Northeim gebracht. Die Feuerwehr beseitigte anschließend die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Glassplittern. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz der etwa 20 Feuerwehrleuten beendet. Weiterhin waren noch sieben Personen des Rettungsdienstes und vier Polizeibeamte im Einsatz.

Der Sachschaden konnte von der Polizei vor Ort noch nicht genau ermittelt werden. Die Kreuzung war teilweise für etwa eine Stunde gesperrt.

 

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Volpriehausen / Stadt Uslar (hl) Am 04.07.2019 ereignete sich auf der Bundesstraße 241 zwischen den Abfahrten Volpriehausen und Lichtenborn ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Zwischen den beiden Abfahrten sind ein VW-Transporter und ein VW Tiguan mit je einem Fahrer besetzt aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Gegen 06:47 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Uslar, Volpriehausen, Hardegsen und der Notarzt und zwei Rettungswagen vom Deutschen-Roten-Kreuz Uslar, von der Leitstelle in Northeim über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte laut Stadtbrandmeister Jörg Jacob, waren die beiden Personen bereits von Ersthelfern aus den völlig zertrümmerten Fahrzeugen befreit worden. Die Unfallstelle wurde bis zum Eintreffen der Polizei von der Feuerwehr weiträumig abgesperrt und der Brandschutz wurde mittels Kleinlöschgeräte und einem C-Rohr sichergestellt. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden ab gestreut und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt, wozu teilweise mit hydraulischem Rettungsgerät die stark verformten Fahrzeugteile beseitigt werden mussten. Da der Tank von dem Transporter defekt war und Benzin auslief, wurde dieser im weiteren Verlauf von der Feuerwehr abgebaut um das weitere Auslaufen zu verhindern.

Durch die Feuerwehren aus Uslar und Haudegen wurden nach Rücksprache mit der Polizei zwei Straßensperrungen eingerichtet und der Verkehr über die Alte Bundesstraße 241 zum Goseplack umgeleitet bis das Absperrmaterial durch die Straßenmeisterei aufgebaut war.

Erst nach der Freigabe durch die Polizei, konnten die Reinigungsarbeiten fortgesetzt werden. Durch den Aufprall der Fahrzeuge waren alle Fahrspuren der Bundesstraße auf einer Länge von etwa 130 Metern durch Fahrzeugteile blockiert. Die beiden Fahrzeuge sind nach dem Aufprall etwa 130 Meter auseinander zum Stehen gekommen. Nachdem die Fahrzeuge durch einen Abschleppunternehmen abgeschleppt worden waren, konnte die Feuerwehr gegen 10:00 Uhr die Unfallstelle verlassen. Die Reinigung der Straße wurde durch eine Ölbeseitigungsfirma durchgeführt.

Im Einsatz waren etwa 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der Polizei und der Straßenmeisterei.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Anwohner bemerkten am 04.07.2019, das aus einem offenen Fenster Qualm aus einem Haus in Northeim in der Einbecker-Landstraße kommt. Über den Notruf wurde die Leitstelle in Northeim verständigt. Diese alarmierten gegen 06:57 Uhr über Digitale Funkmeldeempfänger die Feuerwehrkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Northeim und den Notarzt und den Rettungswagen.

Nachdem kurze Zeit später der Brandmeister vom Dienst an der Einsatzstelle eingetroffen war, sah er , das aus einem Fenster im Dachgeschoß Qualm kommt. Er informierte über Funk die Leitstelle und die Kameraden des Löschzuges die auf Anfahrt waren. Danach  ging er in das Haus klopfte und klingelte an die Wohnungstür der Dachwohnung. Es dauerte nicht lange, da öffnete eine Person die Wohnungstür und sagte, dass er den Entstehungsbrand schon gelöscht habe. Die Person wurde vom Notarzt und dem Rettungsdienst vor Ort untersucht. In der Zwischenzeit hatten Feuerwehrleute Nachlöscharbeiten in dem Zimmer vorgenommen und das Brandgut in Zinkwannen ins Freie gebracht. Anschließend wurde das Treppenhaus und die Wohnung mit Hochleistungslüfter der Feuerwehr belüftet.

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr erledigt. Im Einsatz waren etwa 25 Feuerwehrleute, Notarzt und Rettungsdienst sowie die Polizei. Der Sachschaden konnte noch nicht ermittelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

 

Am 27.06.2019 wurde gegen 10:47 Uhr der Leitstelle in Northeim über  Notruf eine defekte Gasleitung in Echte, „Am Kaspul“ in Höhe „Am Thieh“ gemeldet. Ein Bagger hatte bei Erdarbeiten auf dem Fußweg eine Gasleitung beschädigt. Die Arbeiter verständigten die Hausbewohner und die Leitstelle in Northeim. Die wiederrum die Feuerwehr Echte über Digitale Funkmeldeempfänger alarmierte.

Kurze Zeit später waren 8 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort und sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab. Nachdem die Gasleitung von den Arbeitern abgeschiebert worden war, bestand keine Gefahr mehr. Die weiteren Arbeiten werden von dem Energieversorger übernommen.

Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

Ein Autofahrer meldete am 25.06.2019 gegen 15:21 Uhr ein Fahrzeugbrand auf der Bundesstraße 241 vom Solling-Kreisel in Richtung Höckelheim. Bei einem Opel Astra mit Eschweger Kennzeichen, kam  aus ungeklärter Ursache Qualm aus dem Motorraum. Der Fahrer hielt sein Fahrzeug an einer Straßeneinfahrt der Bundesstraße an.

Die Stützpunktfeuerwehr Höckelheim wurde über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Die 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Höckelheim, die mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zur Einsatzstelle fuhren und an die Einsatzstelleangekommen waren, fest, dass kein Qualm mehr aus dem Motorraum kam. Aber es sehr stark nach verbrannten Materialien roch. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Motorraum mit einer Wärmebildkamera, konnten aber nichts feststellen.  Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet. Personen wurden  nicht verletzt.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Passanten meldeten am 25.06.2019 gegen 14:59 Uhr der Leitstelle in Northeim, einen Baumbrand in Northeim, Matthias-Grünewald-Straße. Auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Northeim, ließ der Brandmeister vom Dienst wegen einer starken Rauchentwicklung, den Alarm der Ortsfeuerwehr Northeim auf „Einsatz Mittel“ erhöhen.

Die etwa 18 Feuerwehrleute und der Kreisbrandmeister, die mit zwei Tanklöschfahrzeugen, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und einem Kommandowagen die Einsatzstelle angefahren hatten, löschten die Bäume und Sträucher in einem Gartengrundstück mit drei C-Strahlrohren. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Einsatz wurde keiner verletzt. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Northeim / Stadt Northeim (hl)  Vier Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Northeim konnten sich über einen neuen Mannschafttransportwagen freuen.

Die Übergabe erfolgte im Beisein einiger Vertretern der Stadt Northeim, dem Kreisbrandmeister Bernd Kühle, dem Abschnittsbrandmeister und stellvertretenden Kreisbrandmeister Manfred Voß, sowie dem Northeimer Stadtbrandmeister Bernhard Krzepina .  Auch waren  einige Vertreter der Feuerwehren der Stadt Northeim bei der Übergabe am Feuerwehrhaus Northeim vertreten.

Bürgermeister Simon Hartmann sagte bei der Übergabe, dassdie vier neuen Mannschafttransportwagen (MTW) für die Arbeit der Ortsfeuerwehren und die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Northeim sind.  Er betonte, dass es der Stadt Northeim ein besonderes Anliegen ist, eine zusätzliche Mobilität bei Einsätzen zu schaffen und die Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Northeim zu unterstützen. Der Rat der Stadt Northeim hat zur wichtigen Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren die Bereitstellung von Mittel zur Beschaffung von zunächst nur 4 Mannschafttrabsportwagen beschlossen. Diese Mittel umfassen 150.000 Euro. Simon Hartmann freut sich sehr, dass die Fahrzeuge nunmehr ihrer Bestimmung übergeben werden können.

Simon Hartmann übergab einen symbolischen Schlüssel an Stadtbrandmeister Bernhard Krzepina. Krzepina sagte, das die  Beschaffungen der Busse  eine Forderung der Freiwilligen Feuerwehren war und der Rat der Stadt Northeim und dieVerwaltung dem gefolgt sei. Der Stadtbrandmeister gab die Schlüssel an die Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehren weiter. Zur Pflege der Fahrzeuge bekam jeder ein Pflegeset mit auf dem Weg.

Die vier Mannschafttransportwagen (5 bis 8) bieten Platz für 9 Personen und sind von der Marke „Ford Transit“ mit 130 PS. Sie sind ausgerüstet mit einem Blaulicht der Marke DBS 4000 der Firma Hansch und einem Digitalen BOS Funkgerät. Sie werden für die Arbeit in den Ortsfeuerwehren und in den Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt sowohl auch für Einsätze der Stadt eingesetzt. Die Fahrzeuge sind in den Standorten Höckelheim, Hohnstedt, Stöckheim und Sudheimstationiert. Diese Fahrzeuge werden wie man hören konnte,  auch für  andere Ortsfeuerwehren der Stadt Northeim zugänglich sein.

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Hillerse / Stadt Northeim (hl)   Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am 08.06.2019 zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in Hillerse. Die Bewohner, eine 55-Jährige Frau und ein 49-Jähriger Mann, wurden durch einen ausgelösten Heimrauchmelder wach. Sie konnten aufgrund der Rauchentwicklung das Haus jedoch nicht mehr durch das Treppenhaus verlassen. Sie wurden von Ersthelfern durch Anlegen einer Leiter am Badezimmerfenster des Obergeschosses gerettet. Ein Ersthelfer und die beiden Bewohner erlitten eine Rauchgasintoxikation und mussten mit einem Rettungswagen der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim zugeführt werden.

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 80.000 Euro. Das Gebäude ist gegenwärtig nicht bewohnbar.

Die Feuerwehren Hillerse, Höckelheim, Berwartshausen und Northeim, sowie die Rettungswagen vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim und dem Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg wurden gegen 04:09 Uhr über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Der Notarzt der JohanniterUnfallhilfe in Einbeck, der sich gerade auf der Rückfahrt von Göttingen in Höhe Sudheim befand, wurde sofort von den Disponenten der Leitstelle in Northeim nach Hillerse alarmiert. Nachdem die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit dem stellvertretenden Stadtbrandmeister vor Ort waren und sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, aber dicker schwarzer Qualm aus dem Fenster im Obergeschoß kam, brachen zwei Atemschutz-Trupps die Haustür auf und begaben sich mit einem C-Rohr in das Haus, wo sie in der Küche den Brandherd fanden.  Ein weiterer Atemschutz-Trupp begab sich mit einem C-Rohr von der Rückseite in das Haus. Als das Feuer gelöscht war, wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren, derRettungsdienste, der Polizei und der Energieversorger. Weiterhin wurden zwei Hunde, die sich in dem Haus befanden, ins Freie gebracht. Den  Eigenschutz der Einsatzkräfte und die Ausgabe von Warm- und Kaltgetränken hatte die Bereitschaft des Deutschen-Roten-Kreuz Northeim übernommen.  

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Am Späten Nachmittag des 23.05.2019 fuhren 15 Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Northeim mit ihren Einsatzfahrzeugen zur Rhume in Northeim. Dort entfernten sie die Ölsperren mit Hilfe eines Schlauchbootes, die sie am 19.05.2019 wegen eines Ölfilmes auf der Rhume in Northeim aufgebaut hatten. Die mit Öl gebundenen Ölschlängel , wurden in einen festen Behälter getan und werden in den nächsten Tagen einer fachmännischen  Entsorgung zugeführt. Die Ölsperren wurden in dieser Zeit mehrmals von der Feuerwehr kontrolliert.