Übungsberichte - Kreisfeuerwehrverband Northeim e.V.

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Informationen zur Übung am 23. Juni 2010

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Übungsbericht 0071 eingetragen von Horst Lange
Brandabschnitt-Nord
Mi 23. Juni 2010 - 11:00 Uhr
Einbeck, Stadt Einbeck, Firma Globus Parkplatz
Gefahrgutübung des Gefahrstoffzuges der Feuerwehr Einbeck

Im Ernstfall zählt das Zusammenspiel

Menschenrettung
Zugführer Frank Schwarz zufrieden

Ein Defekt an einem Flansch eines abgestellten Sattelaufliegers auf dem Parkplatz der Firma Globus in Einbeck hat noch keiner bemerkt. Die Warntafel, die auf Gefahrstoffe hinweisen sind verloren gegangen und am Füllstutzen tritt eine Flüssigkeit aus und verletzt dadurch zwei Personen. Die
giftige Flüssigkeit fließt über die Erde. Der Schaden wird entdeckt und sofort wird der Alarm ausgelöst. „Ein Fall für die Feuerwehrkameraden vom Gefahrenzug Einbeck“.

Einbeck (pk). Die gesondert geschulten Experten des Gefahrgutzuges Einbeck unter ihrem Zugführer Frank Schwarz rücken aus und sind in nur wenigen Minuten am Unglücksort. Zum Glück, um ein „Testfall“ zu bestehen. Geübt wurde dies am vergangenen Sonnabend und viele der Schaulustigen fragten sich, „muss das sein,“ dass die Feuerwehr so etwas auch an einem freien Sonnabend macht! Ja, dass muss sein, denn der Ernstfall kann ja einmal eintreten und dann sind es gerade diese Menschen die nach der Feuerwehr rufen.

" Es ist alles gut verlaufen“ .Wir haben ein paar Schwachstellen entdeckt, aber dazu ist eine Übung da, das hatte Einsatzleiter und Zugführer Frank Schwarz nach der Übung von sich gegeben. Insgesamt 23 Kameraden nahmen an dieser Gefahrzugübung teil. Auch das DRK Einbeck zum Eigenschutz der Feuerwehrleute wurde gerufen, die auch die zwei verletzten Personen medizinisch versorgten. Mehrmals im Jahr treffen sich die Kameraden des Gefahrgutzuges zum simulierten Einsatz. Ziel ist vor allem das Zusammenspiel mit anderen Organisationen zu üben. Denn die Kameraden aus jeder Wehr die diesem Gefahrgutzug angehören, müssen mit den Gerätschaften aus dem Gefahrgutwagen umgehen können um keine Zeit zu verlieren wenn der Ernstfall eintreten sollte, betonte Zugführer Schwarz.

Zugführer Frank Schwarz: „Jeder Feuerwehrmann muss die Gefahren erkennen, anwenden und das erlernte abzuarbeiten unter Vorgabe des Einsatzleiters“. Jeder Feuerwehrmann der diesen Gefahrengutzug angehört, muss die Erkundung oder Sichtung vorhandener Unterlagen und Befragung dritter zur Beurteilung der Lage und viele Punkte beachten. Dazu gehören Menschenrettung, Produktaustritt stoppen beziehungsweise eindämmen oder sofort das Umpumpen vorbereiten. Dies alles konnten wir durch die Bereitstellung eines Tankanhänger eines Landwirtes aus Naensen und einen Trecker von New-Tec aus Dassensen sehr gut in einer Simulation umsetzen.

Am Sonnabend bewiesen die Kameraden ihre Einsatzbereitschaft. Über 23 Feuerwehrmänner haben sich den Tag für die Übung freigehalten. Ein richtiger Schadenfalls-Einsatz ist langwierig und mit einem hohen Aufwand verbunden, sagte Frank Schwarz. " Man wünscht sich, dass er nie passiert, aber wir müssen darauf vorbereitet sein."

Nr.0061: Lagebesprechung mit Zugführer Frank Schwarz vom Gefahrgutzug (vierter von links).

Nr.0063: Zur Menschenrettung und Eigenschutz der Feuerwehrleute wurde zusätzlich das DRK Einbeck zur Unterstützung gerufen.

Nr. 0065: Diese über 23 Feuerwehr-Kameraden nahmen an der Gefahrgut-Übung teil.

Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost
 
 
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