Übungsberichte - Kreisfeuerwehrverband Northeim e.V.

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Informationen zur Übung am 30. März 2010

{Aendern}
Übungsbericht 0057 eingetragen von Sven Dreier
Brandabschnitt-West
Di 30. März 2010 - 18:10 Uhr
Uslar - Schoningen
Großübung in Schoningen
Bericht Alarmübung in Schoningen am 30.03.2010
Am Dienstagabend wurde die Ortsfeuerwehr Schoningen auf Grund einer starken Verqualmung im Schützenhaus an der SC-Turnhalle alarmiert. Beim Eintreffen drang aus dem Eingangs- und Dachbereich Rauch aus dem Gebäude. Sofort wurden zwei Atemschutztrupps einsatzbereit gemacht um die Ursache zu erkunden. Nach Befragung von Passanten stellte sich heraus, das weitere Personen im Gebäude sind. Zwischenzeitlich hatte der Einsatzleiter Günter Saloga (OrtsBm Schoningen) die Ortsfeuerwehren Verliehausen, Ahlberhausen und den SEG-Eigenschutz nachalarmieren lassen. Die Brandbekämpfung übernahmen Kräfte der Ortsfeuerwehren Ahlbershausen und Verliehausen, hierzu musste eine offenen Wasserentnahmestelle eingerichtet werden.
Da es sich um eine größere Fläche handelte, in der die „Personen“ gesucht werden mussten, wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt.
Durch die Einsatzleitstelle Northeim ließ man den Löschzug 3-West mit dem Alarmstichwort – Atemschutzreserve – alarmiert. Dieses sollte gleich eine Überprüfung des neuen Aufgabenbereiches des Löschzuges sein, welche ja im Stadtgebiet Uslar eingeteilt sind. Bereits nach 11 Minuten war der komplette Löschzug einsatzbereit auf Fahrt zur Einsatzstelle. Nach Ankunft an der Einsatzstelle in Schoningen standen 16 weitere Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Die Einrichtung der Atemschutzsammelstelle erfolgte umgehend, wo Atemluftflaschen und Atemschutzmasken zum tauschen zur Verfügung gestellt wurden.
Im Verlauf der Übung mussten weitere Aufgaben durch die Einsatzkräfte erledigt werden. So erfolgte eine Ausleuchtung der Einsatzstelle mit Hilfe der Anhängeleiter-Schoningen, die in diesem Fall als Lichtmast eingesetzt wurde. Und weitere Scheinwerfer, die den Eingangsbereich des Gebäudes ausleuchteten. Weiterhin war es erforderlich das eine Ölsperre über ein Gewässer zu setzen. Auch der SEG-Eigenschutz musste sich um einen „erschöpften“ Atemschutzgeräteträger kümmern. Das Mehrzweckfahrzeuge (MZF) aus Uslar stellte die Einsatzleitung. Hier erfasste man alle Daten des Übungsablaufs mit Hilfe eines Notebooks. Stellte die Kommunikation zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten her. Lageberichte und eine Lagekarte wurden nach Angaben des Einsatzleiters erfasst. Auch für diese Einheit war es die erste Übung in der Art, die grundsätzlich bei größeren Einsätzen oder Löschzugeinsätzen mit alarmiert wird. Alle diese Aufgaben wurden durch Einsatzkräfte aus verschiedenen Ortsfeuerwehren zur Zufriedenheit der Übungsbeobachter abgearbeitet.
In der anschließenden Besprechung vor Ort lobten die Übungsbeobachter Stadtbrandmeister Jörg Jacob und stellv. Abschnittsbrandmeister Axel Meyer (Hevensen) die Einsatzkräfte: „ Es war eine erfolgreiche Einsatzübung“ es habe sich gezeigt das die Wintermonate für die Ausbildung genutzt wurden. Bis auf zwei Kleinigkeiten, wo auf die erforderliche Einsatzkleidung der Atemschutzträger hingewiesen wurde, waren Sie vom Ablauf der Übung begeistert.
Insgesamt waren an dieser Übung 94 Einsatzkräfte von Feuerwehr und SEG beteiligt.
Zusätzlich zu der analogen alarmierung wurden die Einsatzkräfte
zusätzlich mit der neuen digitalen Technik alarmiert.
Alle der 9 alarmierten Alarmschleifen haben bei dieser Übung
erfolgreich ausgelöst.

J.Jacob.
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