Übungen

Feuerwehr und Rettungsdienst proben in Uslar den Ernstfall

Großaufgebot an Einsatzkräften am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr in Uslar: Die Feuerwehr hat zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz im Wahrzeichen der Stadt, dem Alten Rathaus, den Ernstfall geprobt.

17 Verletztendarsteller, gestellt unter anderem von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Uslar, und der Feuerwehr, haben die Einsatzkräfte am Abend gefordert.

Die Ausgangslage der Übung: Während einer Sitzung in dem historischen Gebäude hat die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Situation wird unübersichtlich, mehrere Personen werden im Trubel verletzt und Flammen schlagen aus dem Rathaus-Turm. Rund 60 Einsatzkräfte haben die Lage umfangreich erkundet, unter Atemschutz Menschen gerettet, die Patienten versorgt und die Wasserversorgung getestet.

Die besondere Herausforderung bei der Übung war unter anderem das Gebäude selbst. Vom Dachboden bis ins Trauzimmer im Gewölbekeller waren die Personen verteilt und mussten gefunden und sicher ins Freie gebracht werden.

Die Beobachter Jan Renneberg, der die Übung ausgearbeitet hat, und Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob waren hinterher mit dem Verlauf zufrieden. Für alle Retter gab es im Anschluss dann eine Stärkung bei der Feuerwehr.

Brandmeister Konstantin Mennecke ist stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord/Ost und leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr und Kreisfeuerwehr.

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